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Montag, 01.08.2022

Ich mag Monate, die „richtig“ anfangen– also mit einem Montag :)


Jott hatte heute ihren ersten Arbeitstag im neuen Job in der Tochterfirma eines großen Autoherstellers. Die ganzen Einführungsveranstaltungen fanden komplett remote statt, sie verbarrikadierte sich daher im Schlafzimmer. Den Kindern erklärten wir, dass wir nochmal so tun als ob Jott Covid hat, damit wir nicht ins Schlafzimmer gehen und sie nicht stören. Funktionierte den ganzen Tag über sehr gut.

In den Pausen schaute sie immer mal wieder raus, am Nachmittag sah sie ganz schön k.o. aus– so lange zuhören und sich Dinge merken schlaucht ganz schön.


M war heute im Schulhort. Der findet in der Schule des angrenzenden Schulbezirks statt, weil seine Schule nun drei Wochen geschlossen ist. Er war ein bisschen nervös, weil er natürlich weder die Räumlichkeiten noch die Leute kannte. Zum Glück sahen wir aber bei der Abgabe einige Kinder aus seiner Schule– wenn auch nicht aus seiner Klasse–, das beruhigte ihn ein wenig.


Die Zwillinge blieben heute noch zu Hause. Die KiTa ist jeweils einen Tag vor Beginn des neuen KiTa-Jahres geschlossen, daher hatten sie heute ein bisschen Extra-Zeit mit mir. Wir spielten viel, sie durften– großer Wunsch!– Pokemons fangen und dann gingen wir ein paar Schritte vor die Tür um eine Pokemon-Arena zu erobern. Jeweils abwechselnd durften sie tippen und die Pokemon-Attacken ausführen, das fanden sie toll.


Für den Nachmittag wünschten sich G und J einen Ausflug. Kurzentschlossen holten wir also M früher ab und fuhren mit dem Bus in die Gärten der Welt. Auf Grund einer Ferienaktion kamen wir vier für nur 7 EUR rein, das erfreute mein Sparfuchs-Herz.

Eigentlich wollten wir direkt mit der Seilbahn fahren und einen Blick über die Gärten der Welt werfen. Allerdings mussten nach 3 Minuten Fußweg direkt zwei Kinder aufs Klo (obwohl wir an den Toiletten vorbeigelaufen waren und ich gefragt hatte, wer muss… Kinder), also drehten wir um. Nachdem sie fertig waren, entdeckten sie aber viele bunte Bären (in den Gärten der Welt ist derzeit die United Buddy Bears Ausstellung zu Gast) und vergaßen fürs erste die Seilbahn. Sie flitzten von Bär zu Bär, freuten sich über deren Gestaltung und M musste den Zwillingen vorlesen aus welchem Land die Bären kamen.

Nach den Bären irrten wir durch einen Irrgarten. Die Jungs waren abenteuerlustig und wollten notfalls im Irrgarten übernachten, G war eher skeptisch und fragte was denn wäre wenn wir nie wieder rausfänden.

Zum Glück fanden wir sowohl den Aussichtsturm als auch den Ausgang wieder und konnten danach auf einen großen Wasserspielplatz gehen, wo wir die nächste Stunde versackten (ich liebe Wasserspielplätze). Vorausschauend hatte ich Wechselklamotten eingepackt, das war auch ganz gut weil die Kinder nach ungefähr 90 Sekunden klitschnass waren.

Gegen 17 Uhr trieb ich ein wenig zum Aufbruch an, weil wir ich noch Seilbahn fahren wollten. Zum Glück ließen sich die Kinder auch dafür begeistern, also zog ich sie fix um und dann gings hoch in die Lüfte über die Gärten der Welt bis zur Aussichtsplattform Wolkenhain und dann weiter zum anderen Ende des Parks und wieder zurück. Das war tatsächlich total großartig, hätte ich so nicht gedacht. Den Kindern war auf dem Wolkenhain etwas mulmig, aber ansonsten fanden sie die Aussicht toll und erkannten auch direkt den Fernsehturm. Große Begeisterung auch als wir die Müggelberge sahen und ich ihnen erzählen konnte, dass ungefähr in der Richtung unsere Wohnung, Schule und KiTa und die Badestellen liegen.

Nach der Seilbahn war dann die Luft ziemlich raus, wir liefen recht unbegeistert durch einige Gärten (Ausnahme: Der italienische Renaissance-Garten und der Thailand-Garten) und mussten dann leider gute 20 Minuten auf den Bus nach Hause warten. G schlief im Bus fast ein, die war also offenbar müde gespielt.

Zu Hause dann ein schnelles Abendessen– die Kinder durften bei der Sendung mit der Maus auf der Couch essen, so schlugen wir zwei Fliegen mit einer Klappe– und gemütlicher Abendausklang mit Jott. Wir waren beide ziemlich k.o, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

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Sonntag, 31.07.2022

Ruhiger Sonntag. Den Vormittag vertrödelten wir mit Spielen, Lesen, nichts tun. Nachmittags ließen wir es auch sehr gemächlich angehen, erst als die Kinder zu fortgeschrittener Stunde (es muss so gegen 16 Uhr gewesen sein) immer hibbeliger wurden gingen wir noch ein bisschen in den kleinen Skatepark im Bellevue-Park. Anstatt Skateboard/Roller zu fahren, benutzten sie die Aufbauten als Parcour-Elemente und sprangen, balancierten, kletterten und hangelten.

Abends schauten Jott und ich in „Damaged Goods“ rein. Ich weiß noch nicht ob es mir gefällt. Nach zwei Folgen wirkt die Serie sehr klischeehaft, überzeichnet und unfassbar fremd von meiner Lebensrealität auf mich.

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Samstag, 30.07.2022

Am späten Vormittag fuhren wir heute in den Hollandpark (wie Karls Erdbeerhof, nur mit Holland als Thema) nach Panketal. Freunde von uns hatten davon erzählt und waren sehr begeistert, wir wollten uns das mal anschauen. Unseren eigentlichen Plan (Badesee im FEZ) verwarfen wir, weil es heute doch nicht warm genug war– und weil am Nachmittag Jotts Schwester samt Mann zu uns kommen sollten (die beiden fliegen morgen sehr früh nach Schottland, daher fahren sie von uns aus am Sonntagmorgen zum BER); das hatten wir bei der Planung ein wenig verschwitzt…

Der Hollandpark war jedenfalls eine tolle Sache. Es gab ein großes Spielplatz-Areal mit kostenfreien Spielplätzen und zusätzlich kostenpflichtige Angebote (ein großer Rutschenturm, ein Indoor-Spielplatz, eine Kletterhalle, etc.). Wir beschränkten uns auf die Gratis-Spielplätze und den Rutschenturm und verbrachten ein paar schöne Stunden vor Ort. Zum (sehr späten) Mittag gabs Pommes und Brezeln, danach gings nochmal Rutschen und Spielen.

Mit J rutschte ich einmal von der höchsten Plattform eine Rutsche mit vielen Kurven herunter, das reichte mir dann auch– mir war noch eine halbe Stunde später schwindelig. Die steilste Rutsche rutschten wir nicht; ich stand zwar schon in der Schlange aber der Blick in die fast senkrecht nach unten führende Rutsche sorgte dann dafür das ich doch lieber wieder eine Etage runter ging und von einer nicht ganz so mörderischen Rutsche rutschte.


Kindermund: „Ich bin nur so groß wie ein kleiner Lehrer“, sagte M heute als es um Körpergrößen ging.

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Freitag, 29.07.2022

Kurzentschlossen fuhren wir heute Mittag nach Hoppegarten und Neukölln, um für J und G Fahrräder zu kaufen. Die Fahrräder sahen auf eBay Kleinanzeigen super aus, der Preis war auch in Ordnung (50 EUR für ein Puky Skyride und 70 EUR für ein Pegasus-Jungsfahrrad)– also preislich unschlagbar. Wir haben ja mittlerweile ein wenig Erfahrung, worauf wir beim Fahrradkauf achten mussten; zusätzlich schaute ich mir davor nochmal eine Checkliste vom ADAC an. Das Mädchenfahrrad für G war in einem super Zustand, bis auf ein bisschen Rost am Gepäckträger (es stand längere Zeit unter einem Carport), nicht funktionierendes Licht am Vorderrad (der Stecker war nicht in der Lampe drin), einen falsch rum montierten Lenker (???) sowie eine fehlende Klingel war das Fahrrad 1a in Schuss. Gs Probefahrt war noch ein bisschen wackelig, das schoben wir auf die für sie neue Größe und den Fakt, dass der Umstieg vom aktuellen kleinen Puky natürlich nicht binnen einer Sekunde abgeschlossen ist.

Nachdem wir das Fahrrad mit Müh und Not im Kofferraum verstaut hatten– Jott wunderte sich schon, weil das bei Ms 20-Zoll-Fahrrad wesentlich einfacher ging; wir schoben das aber auf die andere Rahmenart–, lieferten wir es zu Hause ab und fuhren nach Neukölln weiter um das potentielle Fahrrad für J in Augenschein zu nehmen. Das Fahrrad war sogar noch besser erhalten, da gab es _nichts_ auszusetzen. Der Vorbesitzer hatte es wirklich gut gepflegt, und nach einer Probefahrt nahmen wir auch dieses Fahrrad direkt mit. Js kam deutlich besser damit zurecht als G, und in den Kofferraum passte es auch wesentlich besser.

Wieder zu Hause bereitete ich die Räder auf– Sättel und Lenker einstellen, Luft aufpumpen, bei Gs Fahrrad noch den Lenker richtig herum drehen und den Stecker der Lampe reparieren–, und dann fuhren die Kinder und ich mit den neuen Rädern baden. Bzw. probierten wir es: G war weiterhin sehr wackelig unterwegs, sodass ich sie probeweise mit M das Rad tauschen ließ. M fährt aktuell ja noch ein 20-Zoller, mit dem kam G sehr gut zurecht. M hingegeben sah auf Gs neuen „20“-„er gar nicht mehr so riesig aus wie auf seinem 20″er, und da dämmerte es mir dann: Das als 20″-ausgezeichnete Mädchenfahrrad war… ein 24″-Rad. Tja. Da hatten wir auf alles mögliche geachtet, aber keinen zweiten Blick auf die Rahmengröße geworfen bzw. auch bei der wackeligen Probefahrt nicht richtig hingeschaut, ganz im Vertrauen darauf das die angegebenen 20“ aus der Anzeige schon stimmen werden.

Für den Moment bzw. unseren Ausflug war das nicht schlimm– M und G tauschten einfach ihre Räder– und wir konnten trotzdem baden fahren.


Das zu große Mädchenrad mach ich flott und dann stellen wir es bei eBay Kleinanzeigen rein sobald wir für M ein Jungs-Fahrrad gefunden haben. Solange fährt er das Mädchenrad, das stört ihn nicht.

Falls wir es nicht loswerden (glaub ich nicht), verbuchen wir es unter „Lehrgeld bezahlt“.

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Donnerstag, 28.07.2022

Die Kinder spielten den ganzen Vormittag sehr konzentriert und konstruktiv. J und M bauten diverse Lego-Fahrzeuge, während G bastelte. Das gab mir die Möglichkeit, aufzuräumen und durchzusaugen.


Pünktlich zum Mittagessen kam Jott zurück. Sie brachte eine Idee für die Gestaltung des Nachmittags mit: Die Eltern eines KiTa-Freundes der Zwillinge hatten gefragt, ob wir nicht in deren Schrebergarten ums Eck vorbei kommen wollten. Ich hatte keine große Lust; Jott und die Zwillinge nahmen die Einladung aber gern an.

M und ich gingen unterdessen auf einen Pokémon-Spaziergang, das hatte er sich die letzten Tage immer mal wieder gewünscht. Wir klapperten diverse Pokestops und Arenen in der Umgebung ab, aßen mittendrin ein Eis und kamen nach guten zweieinhalb Stunden mit ein paar Pokemon & ausgebrüteten Eiern wieder zurück.


Abends wieder „The Boys“ auf Prime Video mit Jott. Die Serie ist auch in Staffel 3 richtig, richtig gut und lässt nicht nach– ich freu mich schon auf Staffel 4.

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Mittwoch, 27.07.2022

Jott brach heute in aller Herrgottsfrühe (naja– gegen 7 Uhr, glaub ich) nach Magdeburg auf den Geburtstag einer Freundin zu feiern. Die beiden waren zum Frühstück verabredet. Die Kinder wachten wider Erwarten nicht aufs, sondern schließen bis ca 9 Uhr. Zumindest die Jungs– G wachte früher auf und ging leise ins Wohnzimmer, wo sie Tablet spielte.


Ziemlich zerknautscht aufgewacht. Der gestrige Tag hat eindeutig Spuren hinterlassen (während die Kinder Skateboard fuhren, machte ich an einigen Aufbauten Krafttraining, dann das Hüpfen…) und die zu weiche Matratze tat das ihre.


M durfte heute allein (ok, mit G– aber ohne Eltern) beim Bäcker vor der Haustür einkaufen gehen und war stolz wie Bolle.


Eigentlich wollte ich heute mit den Kindern einen Ganztagesausflug zum Spielplatz am Rübezahl machen: Mit dem Rad hin, auf dem Weg vielleicht an einer Badestelle die Füße ins Wasser halten, beim Rübezahl spielen, unser mitgebrachtes Essen picknicken, Eis essen, wieder zurückfahren.

Leider wurde daraus nichts. 15 Minuten nach Aufbruch verkeilte sich an Js Fahrrad die Kette so dermaßen, dass ich sie ohne Werkzeug nicht lösen konnte. Wir mussten also erstmal wieder nach Hause laufen und das Fahrrad reparieren. Zumindest temporär– denn die Kette springt bei J mittlerweile bei jeder zweiten Tour raus, aus irgendwelchen mir nicht ersichtlichen mechanischen Gründen läuft da irgendwas nicht rund. Zuletzt war das am Montagvormittag bei der Rückfahrt vom Kameruner passiert, da hatten wir aber Glück und ich konnte die Kette ohne Werkzeug mit ein bisschen Fingerspitzengefühl lösen.

Mir war das für unsere geplante Radtour dann doch zu heikel. Zusätzlich bestürmten mich die Kinder, nochmal auf den Rampenspielplatz zu gehen, sie wollten wieder Skateboard fahren. Nach ein bisschen hin und her überlegen machten wir das dann auch am Nachmittag. Die Kinder hatten Spaß, ich las ein bisschen und fing ein paar Pokémon.


Generell wird es Zeit für neue Fahrräder für alle Kinder. Ihre aktuellen Räder sind ihnen zu klein– M braucht 24″, die Zwillinge 20″. Während die Kinder nach unserer Rückkehr spielten, schaute ich mich also ein wenig bei eBay Kleinanzeigen um, um ein Gespür für die Preise und das Angebot zu bekommen. Wir mir scheint, müssen wir für ein Fahrrad, das gut in Schuss ist, zw. 100 und 150 EUR einplanen.


Im Herbst wird ein Dungeons und Dragons Starterset auf Deutsch veröffentlicht. Ich bin ein wenig angefixt; aktuell lese ich ja die Drizzt-Bücher aus der Forgotten Realms Reihe die im D&D-Universum angesiedelt sind. Mal schauen ob ich im Herbst dran denke. Und ob ich bis dahin jemanden kenne (haha), der Lust hat sich da reinzunerden.


Die letzten Tage übers stimmten wir uns mit dem Schwimmtrainer der Kinder ab wie es nach den Sommerferien weiter geht. M wird aus der Schwimmschule des Vereins in die jüngste reguläre Trainingsgruppe aufrücken, die Zwillinge bleiben in der Schwimmschule, rücken aber eine „Klasse” weiter und können gemeinsam mit anderen Kindern, die sich nicht völlig Banane angestellt haben, auf einem etwas höheren Anfänger-Niveau weitertrainieren.

Während die Trainingszeit der Zwillinge weiterhin in Ordnung ist– Samstag Mittag–, hat uns Ms neue Trainingszeit ein wenig Kopfzerbrechen bereitet: Montags, gegen 16 Uhr. Damit M teilnehmen kann, müsste er gegen 15 Uhr aus der Schule abgeholt werden. Damit das wiederum funktioniert, müsste ich ca. 14:30 Uhr Schluss machen. Das ist ganz schön früh und würde bedingen, dass ich entweder während der Wartezeit in der Schwimmhalle arbeiten müsste (Uff) oder aber wieder Abends (Doppel-Uff) … Jott kann erstmal nicht, die fängt ja ab August ihren neuen Job an. Wir haben hin und her überlegt, bis Jott auf die zündende Idee kam einfach einen Babysitter dafür zu engagieren. Sie hat sich also im erweiterten Bekanntenkreis umgehört und mit ein bisschen Glück kann die große Schwester eines KiTa-Gruppen-Kumpels der Zwillinge ihn gegen einen kleinen Obolus zumindest bringen (oder sogar abholen, mal schauen wie wir das abstimmen können).

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Dienstag, 26.07.2022

Den Vormittag verbrachten die Kinder und ich auf dem „Rampenspielplatz“, einer kleinen Skate-Anlage im Bellevue-Park. M hatte zum Geburtstag ein Skateboard bekommen, das probierten wir heute aus. Ein großer Spaß– allerdings weniger für M, der sehr wacklig und vorsichtig drauf stieg und nach dreimal hin und her rollern genug hatte, sondern eher für die Zwillinge, die im Sitzen mit dem Skateboard die Rampen runterrollten.

Unsere Nachmittagspläne wurden vom Wetter durchkreuzt: Statt bedeckt und trocken regnete es ein Stündchen. Wir beschlossen daher, unsere Outdoor-Aktivität auf Indoor zu verlegen und fuhren ins Jump 3000, so einer Hüpfhalle mit vielen Trampolinen und mit Schaumstoffkissen gefüllten Becken zum Reinspringen. Ein großer Spaß für die Kinder (und mich, aber holla, war das anstrengend). Nach 5 Minuten waren wir alle schweißüberströmt, und als unsere gebuchte Stunde vorbei war, war ich ganz froh das wir nicht die 90 Minuten gebucht hatten. Parallel zu uns waren auch einige Teenager da, die offensichtlich öfter dort waren– die machten Salti, Schrauben, Kunststücke deren Namen ich nicht kenne… Das sah ganz schön beeindruckend aus.

Abends dann mit Jott weiter „The Boys“ geschaut.

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Montag, 25.07.2022

Gut geschlafen, zumindest bis der Klingelhosen-Alarm gegen 6 Uhr nochwas losging.


Vormittags fuhren die Kinder und ich zum Baden zum Kameruner. Jott blieb zu Hause, legte Tonnen Wäsche und nahm die Bringmeister-Lieferung in Empfang.

Nachmittags fuhren wir ins Kino Union nach Friedrichshagen, um den neuen Bibi und Tina Film zu sehen. Das war eine schlaue Idee von Jott gewesen, als wir gestern besprochen hatten was wir bei 35°C machen könnten. Kinos sind ja mittlerweile alle klimatisiert, daher war ich sofort dafür– auch wenn ich ob des Films etwas skeptisch war (die haben den ganzen Cast der Vorgänger ausgetauscht!).

An sich war das Kino Union eine super Idee– es war angenehm temperiert, wir aßen gutes Popcorn und die Kinder (und Jott auch) hatten Spaß beim Film. Ich fand die Vorgänger dann aber doch deutlich besser…

Nach dem Film aßen wir noch ein Eis bei Da Dalt und fuhren anschließend nach Hause zurück in der Gewissheit, die 35°C gut überstanden zu haben.

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Sonntag, 24.07.2022

Heute haben wir nichts, aber auch gar nichts, gemacht. Kein Rausgehen, keine Ausflüge, keine Pläne, kein nichts. Das fühlte sich einerseits sehr schlecht und ungewohnt an, andererseits aber auch sehr gut.


Nachtrag: Wir haben doch was gemacht– nämlich unsere Ferienwoche in Berlin geplant (auf besonderen Wunsch von mir, es wäre mir ein Graus die Woche völlig unorganisiert anzugehen).

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Samstag, 23.07.2022

Rückreisetag. Wir kamen leider nicht ganz so gut durch wie auf der Anreise– ganz im Gegenteil. Insgesamt waren wir 7,5h unterwegs. Zwar inklusive einer längeren Mittagspause und einer Vesperpause, aber schlussendlich standen wir gute zwei Stunden im Stau bzw. im stockenden Verkehr. Das war ein sehr unschöner Ausklang des Urlaubs.


M wird kreativ: Aus den Kennzeichen der Autos um uns herum entwickelte er mehr oder weniger lustige Namen. Aus „RZ – M“ wurde „Rehkitz Manni“, „W – KA“ wurde zu „Wal Katja“. Das war recht unterhaltsam, vor allem weil J auch einstieg und mehrfach fragte was dieses und jenes Kennzeichen nun heißen könne.


Große Freude der Kinder bei „Rehkitz Manni“ übrigens, weil wir auch auf der Hinfahrt zum Ferienhaus ein Auto mit diesem Kennzeichen sahen und die Kinder sich fragten, ob das eventuell das gleiche Auto war.


Zurück zu Hause schnappte ich mir die Kinder und ging Einkaufen– der Kühlschrank war leer, Bringmeister hatten wir nicht bestellt. Das war ein großer Fehler, die Kinder waren unfassbar überdreht nach der langen Zeit im Auto. Hätte ich mir natürlich denken können, hatte ich aber nicht. Bereits in der Obstabteilung beim Rewe– direkt nach dem Eingang– drehten sie frei, spielten Fange, rempelten sich und waren superlaut. Ich schickte sie dann raus und flitzte durch den Markt, während sie vor dem Rewe-Eingang weiter„spielten“. Zumindest bis eine Rewe-Mitarbeitern sie offenbar verscheuchte; so zumindest erzählten sie es mir als sie mich lautstark im Markt suchten. Beim Bezahlen dann das selbe Spiel: Ich hatte sie vorgeschickt, damit sie nicht im Markt randalierten, das taten sie dann aber davor– inklusive erneuten Einsatz einer Rewe-Mitarbeiterin.

Das war sehr, sehr peinlich.


Abends mit Jott auf der Couch verschnauft und die neue Staffel „The Boys“ auf Prime Video angefangen.