Die KiTa ist die nächsten drei Tage geschlossen, Grund ist wohl eine Fortbildung/Teamtage/irgendsowas. Eigentlich hätte das schon im Frühjahr stattfinden sollen, aber da war irgendwas mit Covid und ach, jedenfalls sind die Zwillinge von heute bis Freitag zu Hause. Jotts Mama hat sich dankenswerter Weise bereit erklärt, wieder zu uns zu kommen und die beiden zu betreuen. Sie kam am Vormittag, bis dahin beschäftigten sich die Kinder erst analog und dann digital selbst.
Da des Morgens nur ein Kind abzufrühstücken war, hatten Jott und ich massiv viel Zeit. Ich setzte mich daher schon kurz nach halb Sieben an die Arbeit, Jott fuhr kurz vor Sieben ins Büro.
Sehr ungewohnt, aber gar nicht mal so übel– eigentlich sogar recht gut. Als die Zwillinge und ich frühstückten nachdem ich M weggebracht hatte, hatte ich schon ein Stündchen gearbeitet und fand auch danach leichter wieder in die Arbeit rein.
Als Jott nachmittags mit den Kindern beim Kindersport war, fuhr ich eine Runde Fahrrad. Wieder an der Wuhle entlang, bis fast an die Gärten der Welt heran. Alles hinter dem Bahnhof Wuhletal war neu für mich, die Strecke war superschön. Insgesamt war ich gute 50 Minuten unterwegs und radelte ca. 17,5km weg, das machte richtig Spaß und sorgte für einen freien Kopf nach dem Arbeitstag.
Abends Blogbeiträge nachgeschrieben, unter anderem den Konzertbericht vom Samstag. Dauert alles länger als geplant.
Der Klingelhosensensor, also das Teil das nachts furchtbar Alarm macht, blieb in der Nacht zu heute in der Obhut des betreffenden Kindes. Das war ein großer Wunsch, den wir gern erfüllten– nachts von dem Teil geweckt zu werden & dann schnell aufspringen zu müssen ist nicht sonderlich prickelnd. Die Nacht selbst war ruhig, kein Alarm, kein nichts.
Stressiger Vormittag: J hatte wieder einen Arzttermin und sollte dazu von mir aus der KiTa abgeholt werden. Nur: Er war zu dem Zeitpunkt gar nicht in der KiTa, sondern mit seiner Gruppe beim Sport in einer nahegelegenen Sporthalle, ungefähr 8 bis 10 Minuten von der KiTa entfernt. Das hatten wir allesamt verpeilt. Also fix nach Hause geflitzt und das Fahrrad geholt– die Zeit bis zum Termin wurde langsam knapp– um dann zur Sporthalle zu rasen und mit J auf dem Gepäckträger weiter zum Termin zu fahren. Er fands cool, so schnell sind wir sonst nicht. Wir kamen auf die Minute genau an, ich fuhr danach sehr durchgeschwitzt nach Hause.
Abgeholt wurde er dann von Jott, die hatte heute zum ersten Mal richtig Home Office.
Zur Mittagszeit wieder eine Psychotherapie-Sitzung. Sehr anregend, bzw. zum Nachdenken und Weiterdenken anregend. Eigentlich bräuchte ich danach einen halben Tag frei, um die Gedanken zu sortieren.
Nachmittags und Abends jeweils noch ein bisschen weiter gearbeitet, die fehlende Zeit vom Vormittag/Mittag ausgeglichen.
Weil ich in letzter Zeit wieder viel zu oft am Smartphone hänge, hab ich am Wochenende wieder diverse Apps runtergelöscht und mir dann heute noch die One Sec App installiert und für die verbleibenden Zeitfresser-Apps eingerichtet. Ich hoffe, dass der Effekt, also die Reduzierung von App-Öffnungen bzw. damit verbunden generell die Screen Time Reduzierung, eintrifft.
Relativ unspektakulärer Arbeitstag, krampfhaft nach sinnvollen Aufgaben gesucht. Früh Schluss gemacht, da heute Ms erste Schwimmstunde in der nächsthöheren Gruppe anstand.
Wir planen, ihn von der 16-jährigen Schwester eines KiTa-Freundes von J und G babysitten, bzw. bringen zu lassen. Daher traf ich mich heute 15 Uhr an der Schule mit ihr. Gemeinsam holten wir M ab, fuhren zum Schwimmen und übten die Abläufe. Mindestens nächste Woche fahren wir nochmal gemeinsam, und ab nächste Woche halt ich mich eher im Hintergrund und lass sie mal machen.
M haben wir schon eingeschärft, dass er auf sie hören und sich zusammenreißen muss. Ich bin gespannt.
Nachdem wir M beim Schwimmen abgeliefert hatten, fuhren wir wieder zurück– sie nach Hause um Hausaufgaben für nächste Woche zu machen (wie vorbildlich… ich hab die immer auf den letzten Drücker erledigt) und ich J und G abholen. Gemeinsam fuhren die Zwillinge und ich dann direkt wieder zurück zur Schwimmhalle, um auch M wieder abzuholen. Wir konnten ihm noch ein paar Minuten beim Schwimmen zuschauen. G und J waren mächtig beeindruckt, als er vom Starterblock ins Wasser sprang- das wollen sie unbedingt auch machen. Der Schwimmverein muss sich wohl keine Sorgen um den Nachwuchs machen :)
Irgendwann war die Schwimmstunde vorbei und M sollte rauskommen. Das war der heikelste Teil– M ist eine furchtbare Bummelliese und lässt sich beim Anziehen sehr leicht ablenken… Da die Eltern nicht mehr ins Gebäude durften, mussten wir draußen warten– und warteten und warteten und warteten. Irgendwann wars mir dann genug, wir gingen rein, ich diskutierte mit dem Typi am Eingang („Wenn ich Sie jetzt reinlasse, wollen alle rein und dann hab ich hier einen Stau und dies und das und jenes laberrhabarber“) und dann waren wir drin und fanden M in der Umkleide vor, wie er mit den anderen Kindern halbnackt Blödsinn machte Nach ein paar ermahnenden Worten beeilte er sich dann doch und wir konnten nach Hause.
Zu Hause war dann erstmal Durchschnaufen angesagt– wir kamen kurz nach 18 Uhr an, die Kinder räumten noch ihren Kram weg und durften dann Tablet spielen während ich die nassen Schwimmsachen aufhängte, Ms Ranzen kontrollierte und dann auch fünf Minuten nichts machte.
Kurz vor dem Abendessen kam dann auch Jott; ich schwang mich nach dem Essen und Aufräumen aufs Rad und fuhr zur Entspannung eine Runde an der Wuhle entlang.
Große Freude (ironisch): Jetzt ist das Rücklicht defekt.
Abends dann gemeinsame Essensplanung, Wochenplanung und Bringmeister-Bestellung, danach Bett.
Fundstücke beim Ausschreibungen bearbeiten: Eine Polizeistelle sucht jemanden zur Beseitigung von Leichen und Leichenteilen.
In Ms Klasse sind offenbar seit heute drei ukrainische Kinder. Ein Junge sitzt neben M; der berichtete heute sehr empört das der Junge alles abschreibe und sogar abmale was M malt.
Offenbar spricht keines der ukrainischen Kinder bislang deutsch (woher auch), daher bin ich sehr gespannt was M in den nächsten Tagen berichtet.
Jott, A und S brauchten heute erstmal Ruhe, die waren offenbar ziemlich k.o.. Mir gings gut, die Kinder und ich waren viel auf Achse. Vormittags gings auf den Wuhlespielplatz, Nachmittag zu einer Radtour zum Rübezahl um dort nach einem kleinen Vesper auf dem großen Spielplatz zu spielen und anschließend zurück zu fahren.
M hat morgen seine erste Schwimmstunde in der neuen Gruppe. Wir packten zusammen seine Schwimmtasche, bzw. er selbst unter Anleitung– damit er nämlich allmählich lernt, wie man sich systematisch auf etwas vorbereitet schrieb er (mit ein paar Denkanstößen) erst eine Liste aller benötigten Gegenstände und packte die dann ein. Nächste Woche kann er die Liste als Vorlage nutzen und hat es so ein bisschen leichter.
Abends mit Jott Uncoupled weiter geschaut. Das hatten wir die Tage angefangen, es hatte sich als schräg/schön/seicht/unterhaltsam herausgestellt. So auch heute, ein guter Tagesausklang.
Beim Abendessen sagte M, dass er die vergangene Woche allein mit mir schön fand. Das ging runter wie Öl.
Lange schlafen dürfen, Jotts Mama und Jott standen auf und waren bei den Kindern. Yay!
Den Tag über ein bisschen verschlumpft und dem Abend-Event entgegen gefiebert, immer mit bangen Blicken auf den Wetter-Bericht. Es sollte zwar den ganzen Tag regnen, aber der Blick aus dem Fenster zeigte das Gegenteil– zwar bedeckt, aber trocken. Langsam keimte Hoffnung auf, dass wir vielleicht Glück haben könnten und das Ärzte-Konzert stattfinden würde.
Wir trafen uns gegen 16 Uhr mit A und E am Bahnhof. Einlass war zwar ab 14:30 Uhr, aber weil wir alte Menschen und keine Hardcore-Fans sind und zudem auch recht ruhig stehen wollten, war das für uns früh genug. Am S Köpenick stiegen dann auch andere Ärzte-Fans ein, zu erkennen an dne Fan-Shirts. Wir hatten nichts dergleichen, wenngleich ich im Vorfeld überlegt hatte mir ein Shirt zu kaufen (das hatte ich aber verworfen, weil ich die allesamt nicht schön fand).
Am Ostkreuz wurde es dann merklich voller, viele viele andere Ärzte-Fans drängten sich auf dem Bahnsteig gemeinsam mit uns in die Ringbahn. Höhe Treptower Park dann ein kurzer Angst-Moment, als es mit einem Mal anfing wie aus Eimern zu schütten– das war aber zum Glück nur eine kurze Husche.
Angekommen am S Tempelhof dann der erste Moment, an dem ich mich fragte ob ein Open Air Konzert mit ungefähr 60.000 Menschen eine gute Idee war. Es war unfassbar voll, laut und ziemlich schwül (dafür können die Menschen nichts, aber ich fands doof). Naja. Wir bahnten uns einen Weg durch die Massen, gingen aufs Flughafengelände, durch die Einlasskontrollen und waren drin. Noch ungefähr eine Stunde Zeit bis Beginn. Erstmal was zu futtern gekauft, dann was zu trinken, standhaft geblieben und bei den Preisen nicht geweint, einen Platz gesucht und dann gewartet. Ich dacht ja, wir sind schon recht nah dran, aber das war nur eine Illusion weil die Bühne unfassbar groß war und ich keine Entfernungen schätzen kann. Zum Glück gabs aber große Videowände.
18 Uhr gings mit Muff Potter los. Mitte der 00er-Jahre fand ich die super, auf dem Konzert dann nur noch einigermaßen okay. So semi-intellektuellen, melancholisch angehauchten Deutsch-Gitarren-Indie-Rock bin ich wohl ein bisschen entwachsen. Aber war in Ordnung, das war ja nur die Vorband. Nachdem sie fertig waren hieß es wieder warten, bis SDP als zweite Vorband spielten. Das war ’ne ganz andere Geschichte, die fand ich deutlich besser. Zudem machten die richtig Stimmung, das war ein ziemlicher Spaß. Eindeutig neue Musik kennen gelernt.
Irgendwann waren aber auch SDP wieder fertig, verließen die Bühne und… wir warteten. Ich leierte an, dass wir doch vielleicht noch ein bisschen weiter nach vorne gehen könnten, aber viel war auch nicht mehr zu machen– nach 20 Metern (immerhin) gabs kein Durchkommen mehr. Aber: Videowände, von daher nicht schlimm.
Gerade als mir der Rücken wehzutun begann– stundenlanges Stehen bin ich nicht gewohnt– gings endlich, endlich los: Die Ärzte. Zum zweiten Mal im Leben live (das erste Mal war 2003?4?5? in der Wuhlheide). Los gings mit Himmelblau, das ist ja ein super Opener. Von da an gings im stetigen Wechsel zw. (sehr) alten und neuen Liedern weiter. Bei allen Liedern vor „Jazz ist anders“ war ich (bis auf die ganz frühen Sachen) ziemlich textsicher, bei den neueren… naja. Da hörte ich dann mehr zu als mitzugröhlen. Große Freude über „Wir sind die Besten“, „Hurra“, „Angeber“ und einige ältere Perlen. Gefühlt war immer ein Lied bombe und danach kam ein nicht ganz so tolles. Aber hey, die Live-Erfahrung war super, das lohnt sich bei den Ärzten (sag ich nach zwei Live-Konzerten und x Mal Mitschnitten hören) tatsächlich sehr. Wie immer waren die Ansagen/Zwischenmoderationen/Kabbeleien zw. Farin und Bela super unterhaltsam, und die Musik, ach… Ich weiß schon wieso ich die nach ungefähr 20 Jahren hören immer noch ganz/sehr gut finde.
Die anderen Konzertbesucher waren erstaunlich heterogen. Ein paar Kinder begleiteten ihre Eltern, dann gabs meines Erachtens eine Lücke bei den Altersgruppen 10 – 30 und ab 30 gings dann bis so ca. 60 weiter. Wir waren mit unseren 34 – 44 gut dabei, alles Leute die mit den Ärzten ab Mitte der 90er groß geworden waren. Einige (alte) Punks waren dabei, sehr viele „normale“ (wie wir), dazwischen Hipster, Emos/Gothics… spannende Mischung.
Neben/hinter/vor uns (je nach Aufstellung) war eine Truppe, die sich nochmal beweisen musste wie wild und ausgelassen sie mitgehen konnten (Endzwanziger/Anfangdreißiger, eher so Typ „Frischgebackene Eltern aus der Provinz müssen nochmal zeigen wie wild sie sind“), die nervten ein bisschen rum weil sie meinten, hinten auf den ruhigen Plätzen pogen zu müssen. Nach ein paar Remplern verstanden sie aber, dass wir + andere das nicht so toll fanden und suchten sich eine Lücke. Ich stand recht paultypisch eher still da, wippte vor mich hin und grölte mit. Zu ausgelassen ist nicht meins. Jott ging schon ein bisschen mehr mit, die ist aber auch eine kleine Tanz- und Partymaus.
23 Uhr war Schluss, wir quälten uns durch Menschenmassen zum Columbiadamm weil wir annahmen, dass es dort ein bisschen leerer als Richtung S Tempelhof sein würde. Wars vermutlich auch, spielte aber bei besagten 60.000 Menschen keine Rolle. Busse waren überfüllt, Taxis nicht vorhanden, also machten wir uns auf den Weg Richtung Neukölln. Auf die U6 zählten wir nicht, die würde gerammelt voll sein. Ich wär eigentlich bis zur U8 gelaufen und dann mit der S-Bahn nach Hause gefahren, aber meine Begleitung fand das nicht so prickelnd, vor allem Jott schwächelte ein wenig. Mit viel viel Glück fanden wir ein Taxi– es hielt gerad, ich rannte über die Fahrbahn und fragte ob es frei wäre– und dann durften wir, obwohl das vor uns eigentlich die letzte Tour sein sollte, noch nach Köpenick fahren. Wurde vermutlich nicht mehr eingebongt, aber das war uns ja egal.
Ankunft zu Hause gegen 1 Uhr, danach nur noch ins Bett.
Die Freuden des Bahnfahrens: Jott wollte mich anlässlich unseres Hochzeitstages überraschen und nahm einen ICE früher aus Stuttgart. Laut Plan wäre sie gegen 21 Uhr zu Hause gewesen.
Soweit die Theorie. In der Praxis kam ihr ICE mit Verspätung in Stuttgart an (Notarzteinsatz), musste nach Abfahrt unfreiwillig halten (Kinder auf den Gleisen), sammelte unterwegs weiter Verspätung an und fuhr schlussendlich nur bis Leipzig. Dort musste sie umsteigen und kam dann, immerhin, in einem Rutsch und im Rahmen des Möglichen pünktlich in Berlin an– zwei Stunden später als geplant und nahezu genau zu der Zeit, zu der ihr eigentlicher ICE angekommen wäre.
Ich war zur selben Zeit (natürlich überhaupt nicht) rein zufällig in der Nähe, durch eine glückliche Fügung (Blick in die Bahn-App) an Jotts Ankunfts-Gleis auf Höhe ihres Wagens, hatte ebenfalls (natürlich überhaupt nicht) rein zufällig ein Blümchen, einen frisch gerollten Wrap und ein Weg-Radler bei und konnte daher Jott abholen. Die größte Begeisterung löste der Wrap aus, die zweitgrößte ich und das Radler wollte sie nicht trinken (offenbar haben die Stuttgarter Sitten und Bräuche schon auf sie abgefärbt– was spricht schon gegen ein Weg-Radler um 23 Uhr in der S-Bahn).
Happy Hochzeitstag, Jott 🥰
Ansonsten halt Arbeit, Kinderbetreuung gemeinsam mit Jotts Mama und durch den Tag kommen.
Das heutige Ärzte-Konzert in Tempelhof wurde wetterbedingt abgesagt. Morgen soll das Wetter auch furchtbar werden. Ich schwanke zwischen „Hoffentlich sagen sies ab, ich hab keinen Bock auf Konzert bei Regen“ und „Dann werden wir halt nass, haben aber trotzdem Spaß“.
Am späten Vormittag kam Jotts Mama an. Sie wird bis Sonntag bleiben und vor allem am Samstagnachmittag/Samstagabend, wenn wir auf dem Ärzte-Konzert sind, Babysitter sein.
Festgestellt: Es läuft hier auch ohne Jott recht fluffig. Die Kinder machen gut mit, ich wupp das schon. Bestimmte Sachen sind sogar einfacher (z.B. fällt viel weniger Wäsche an). Aber: Es ist vor allem ein Funktionieren, ohne große Begeisterung. Die schönen Momente fehlen. Ich vermiss sie.
Abends einen der seltenen Momente gehabt, wo alles erledigt war und nichts mehr gemacht werden musste. Sehr irritierend. Ich fing dann an, die erste Staffel von Kesslers Expedition auf Netflix zu schauen– davon hatte ich vor Urzeiten mal gelesen, das war auf meiner Watchlist. Jotts Mama gesellte sich zu mir, wir guckten dann beide leicht amüsiert zu wie Michael Kesslers Bootsfahrt von der Spreequelle im tiefsten Sachsen nach Berlin begann.
Die Nacht war nicht ganz so oft Alarm, ich glaub nur 1x. Hat aber trotzdem gereicht.
Wir fuhren heute wie gestern geplant mit den Fahrrädern zu KiTa und Schule. Die Zwillinge waren happy, M war an der Schule ein bisschen bedrückt weil es ihm unangenehm war mit einem Mädchenfahrrad dort aufzutauchen. Nochmal zur Schule fahren möchte er eher nicht mit dem Fahrrad– wir müssen also unsere Suche intensivieren.
Den Arbeitstag ganz gut rumbekommen, über weite Strecken nicht sonderlich qualifiziert gefühlt. Im kommenden Digitalisierungsberatungsprojekt hatten wir heute einen internen Starttermin und ich merke, dass es mir, so ganz ohne vertraute Leitplanken aus Webprojekten, echt schwer fällt Aufgaben und Todos abzuleiten bzw. überhaupt auf die Idee zu kommen wie es nun weitergehen könnte. Ich tappe da echt im Dunkeln und fühl mich weder kreativ noch methodisch/fachlich bewandert. Zum Glück sind die beteiligten Kolleg:innen fitter, von denen konnte ich mir heute schon ein bisschen was abgucken.
Nachmittags war Kinderturnen in der Sporthalle von Ms Schule. Während die Zwillinge rumsportelten, setzte M aus. Er war im Durchgang zuvor dran (der Kindersport findet 1x als Angebot der Schule in Kooperation mit dem Verein statt und direkt danach als alleiniges Vereinsangebot für Kinder von 3-5 Jahre) und ganz schön k.o.. Während ich noch ein bisschen arbeitete (Ausschreibungen sichten), durfte er Tablet spielen– ich war so schlau gewesen, das mitzubringen.
Nach dem Sport gings dann fix mit den Rädern nach Hause, das lief sehr gut und ich war auch froh drum. Wir waren kurz nach 18 Uhr zu Hause, zu Fuß hätten wir noch eine Viertelstunde mehr gebraucht was Abends, wenn alle knülle sind und es schnell gehen soll, einfach nicht mehr recht reinpasst.
Fix die Kinder gebadet, dann selbst in die Wanne geschwungen während die Kinder zockten und kurz Auszeit gemacht.
Beim anschließenden Abendessen fanden die Kinder kein Ende, sie aßen und aßen und aßen… Wir brauchen vermutlich bald so einen Topf wie im Märchen vom süßen Brei, damit wir sie satt kriegen.
Als die drei im Bett lagen setzte ich mich ins Wohnzimmer auf den Sessel, genoss die Ruhe und las ein paar Seiten. Seit dem Sommerurlaub bin ich wieder tief in die Forgotten Realms eingetaucht und lese mich durch die Legend of Drizzt Reihe von R.A. Salvatore. Eher low fantasy, aber unterhaltsam, leicht zu konsumieren und auch auf Englisch gut zu verstehen (bei Amazon werden sie als Groschenroman bezeichnet, das passt schon irgendwie).
Ich hab die Bücher vor Jahren schonmal gelesen (das müsste so zw. 2012 und 2014 gewesen sein), kann mich aber gerade bei den etwas späteren Bänden der Reihe nicht mehr an die Handlung erinnern. Es ist also ein Wiederentdecken :)
Jott, A, S und ich sind am Samstag auf dem Ärzte-Konzert auf’m Tempelhofer Feld. Seitdem dieser Tag in den Wetter-Apps auftaucht, werden die Prognosen kontinuierlich schlechter. Anfangs noch leichte Schauer, soll es nun den ganzen Tag über regnen. Ich hoffe trotzdem auf trockene Füße– das wär doch schöner…
Mehrfacher falscher Alarm der Klingelhose heute Nacht. Das frühere Zubettgehen war insofern gut, als das ich ohne noch geräderter gewesen wäre.
Zerstückelter Arbeitstag. J hatte vormittags wieder einen Arzttermin, d.h. Kind aus der Kita abgeholt, zum Arzt gebracht, nach Hause gegangen, ein halbes Stündchen gearbeitet, Kind vom Arzt abgeholt und in die KiTa gebracht. Heute alles mit Fahrrad, das brachte aber keine Zeitersparnis im Vergleich zur letzten Woche.
G kam heute sehr stänkerig aus der KiTa. Auf dem Nachhauseweg und später auch zu Hause dann der Meltdown, irgendwann brach es aus ihr heraus das sie ganz doll ihre Mama vermisse. Sie ließ sich dann trösten, und weils bei Jott gerade passte videotelefonierten wir gemeinsam. Den Kindern halfs hoffentlich.
Nachmittags allen möglichen Kram für M zusammengesucht. Gestern sagte er noch auf mehrfache Nachfrage, dass er nichts mitzunehmen braucht. Beim Abholen maulte er mich dann voll, dass er heute schon zum zweiten Mal angeranzt wurde weil er nicht alles dabei hatte. Kinder…
Außerdem noch alles für morgen vorbereitet. Nachmittags findet zum ersten Mal nach den Ferien der Kindersport wieder statt, ich packte schonmal alle Sportsachen zusammen und besprach mit den Kindern, wie wir das machen damit sie Bescheid wissen. Wir werden, um am Nachmittag fluffiger durchzukommen, morgen früh mit den Rädern in KiTa und Schule fahren und müssen also vor und nach dem Sport nicht laufen. Die Kinder freuen sich schon.
Abends Essensplanung und Bringmeister-Bestellung für die kommende Woche. Erwähnte ich schonmal, dass ich Darstellung der Bestellung sehr schick finde? Ich freu mich jedes Mal drüber wenn ich sie sehe.
Gestern Abend noch auf Insta versackt (curse you, Algorithmus/schwacher Wille!) und leider ein wenig zu wenig geschlafen. Morgens also arge Probleme mit dem Aufwachen gehabt. Immerhin war die Nacht bis auf einen Klingelhosen-Einsatz sehr ruhig.
Morgens dann sehr gefreut über kühle 11°C– so kalt wars lange nicht mehr, das Schlafzimmer war endlich mal auf unter 20°C gekühlt :)
Die Kinder waren kaum aus den Betten zu kriegen, sogar J musste ich wecken– normalerweise springt er auf, sobald er ein Geräusch hört. Wir kamen trotzdem rechtzeitig los, ich hatte genügend Puffer eingeplant. Nachdem wir die Zwillinge in die KiTa gebracht hatten, fuhr ich M mit dem Fahrrad zur Schule. Unterwegs trafen wir seine beste Freundin und ihre Schwester, die drei hatten sich viel zu erzählen.
Den Arbeitstag gleichermaßen mit bekannten, „alten“ Aufgaben und neuen– Ausschreibungen– verbracht. Direkt festgestellt, dass mich letzteres vermutlich erstmal ganz schön fordern wird– ich muss mich durch ziemlich viele Unterlagen kämpfen um alle benötigten Daten zu extrahieren.
Nach dem Kinder abholen legten wir erstmal alle eine Runde die Füße hoch, bevor wir nochmal ins Forum gingen um einzukaufen. Ein paar Sachen hatte ich vergessen von Bringmeister liefern zu lassen, die holten wir. Anschließend wollten wir eigentlich Wäsche machen (bzw. ich wollte das wir das machen, die Kinder hatten nicht so Lust), aber leider war der Großteil der Wäsche noch klamm– das Trocknersieb war zu voll. Die Kinder durften dann eine Runde Tablett spielen und wir verschoben das Wäsche legen auf nach dem Abendbrot, solange lief der Trockner.
Exkurs: Ich hab ja überlegt, den Trockner weniger zu nutzen um Strom zu sparen– aber wenn ich dran denke wieviel Zeit der im Alltag spart, dann werd ich das nicht tun. Gerade bei Socken, Unterwäsche etc, also dem ganzen Kleinkram: Wie lange es dauern würde, das vorzusortieren, aufzuhängen und anschließend wieder abzunehmen!
Nach dem Abendessen trödelten die Kinder lange im Bad herum, trotz mehrmaliger Ansage beeilten sie sich nicht. Das hatte dann zur Folge, dass die abendliche Fernsehzeit immer kürzer wurde. Am Ende reichte es statt der gewohnten Folge Elefant/Maus/Löwenzahn nur noch für eine Löwenzähnchen-Folge. Reichte aber auch, sie waren wieder ganz schön knülle.
Den Restabend müde auf dem Wohnzimmersessel gesessen und gelesen, bevor es jetzt früh ins Bett geht.