Was schön war: Ausschlafen bis um 7. Neue Podcast-Folgen anhören in der Bahn. Sonnenschein tagsüber. Herrn Schnuffke baden. Eine Viertelstunde in der Küche sitzen, nachdem das Kind eingeschlafen war, und nichts machen.
(Ich brauch da heute viel von)
Der ganz normale Alltag.
Was schön war: Ausschlafen bis um 7. Neue Podcast-Folgen anhören in der Bahn. Sonnenschein tagsüber. Herrn Schnuffke baden. Eine Viertelstunde in der Küche sitzen, nachdem das Kind eingeschlafen war, und nichts machen.
(Ich brauch da heute viel von)
Herr Schnuffke krabbelte mir heute morgen im Flur nach. Zur Arbeit gehen war nie schwerer.
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Den ganzen Tag über furchtbar müde, trotz Kaffee und frischer Luft zwischendurch. Das besserte sich erst am späten Nachmittag. Mit zusammengebissenen Zähnen ging das Arbeiten so vor sich hin, aber wirklich flüssig lief es nicht.
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Am Donnerstag ist im Büro ein Quartals-Abschluss- und Vorschau-Meeting. Dazu wurden wir Angestellten nach unserer Lieblingsmusik gefragt, wohl um das ganze aufzulockern. Ich weiß nicht, ob „meine“ Musik auflockernde Wirkung auf andere hat, werde das aber am Donnerstag erfahren wenn die ganze Agentur finnischen Folk Metal hört.
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Herr Schnuffke ist derzeit sehr anhänglich und hat, zu unserer großen Verblüffung, wieder begonnen an uns zu saugen und herumzulabbern. Vor allem Jott trifft es schwer, bei ihr ist Herr Schnuffke extrem auf die Brust fixiert. Bei mir beschränken sich die Saugversuche auf Arme und Hals, aber bei Jott wird teilweise auch sehr rabiat an Oberteilen gezerrt um eben an der Brust saugen zu können.
Laut dem „Oh je, ich wachse“-Buch geht so ein Verhalten einem Schub vorher. Hoffentlich kommt der Schub bald/ ist er bald vorüber, das Leben ohne Baby-Knutschflecke war auch ganz schön.
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Das Vorlesen pausiert momentan. Zwar sind wir im Hobbit an der spannende Stelle angelangt, an der Thorin über die Ankunft von Smaug und die Zerstörung von Dal erzählt, aber der gewünschte Effekt des Vorlesens- das Kind sollte ruhiger werden- wird nicht erzielt. Ganz im Gegenteil, vielmehr scheint es Herrn Schnuffke aufzuputschen wenn er mit mir allein im abgedunkelten Zimmer ist und ich mit ihm erzähle (dafür hält er das Vorlesen vermutlich).
Heute Abend ließ ich den Hobbit stecken, gab stattdessen einen Nuckel und hielt Herrn Schnuffke im Sessel sitzend im Arm. Das funktionierte besser.
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Was schön war: Die Wartezeit auf die S3 überbrückte ich mit Dasitzen und Podcast hören auf dem Regiobahnsteig. Der S3-Bahnsteig liegt im Erdgeschoss und wird von allen anderen Bahnsteigen überführt. Infolgedessen ist er dunkel und zugig. Der Regiobahnsteig hingegen bildet das Obergeschoss, und dort saß ich auf einer Bank, hörte vor mich hin und sah der aus Rummelsburg kommenden S3 beim Einfahren zu.
Apropos Ostkreuz: Im Tagesspiegel entdeckte ich heute eine Bilderstrecke vom Ostkreuz. Kaum zu glauben, wie kaputt der Bahnhof mal war. Tagtäglich fuhr ich seit 2007 über das Ostkreuz, aber so marode habe ich es nicht in Erinnerung.
Supertoller Tag. Wegen müde und k.o. und angetüddelt morgen mehr.


Ach, das Meer. Kaum steh ich davor, schon ist der Alltag ganz weit weg.
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Wir fuhren heute nach Jotts Geburtstagsfrühstück an die Ostsee. Herr Schnuffke schlief kurz nach der Abfahrt ein und wachte kurz vor der Ankunft auf, so dass die Fahrt sehr entspannt war. Jott fuhr, ich hingegen hatte die verantwortungsvolle Aufgabe, Herrn Schnuffkes Kopf wieder in Ausgangsposition zu bringen sobald der im Schlaf auf die Brust sackte.
Der Erholungseffekt des Schlafs war direkt sichtbar: Zu Beginn der Fahrt war Herr Schnuffke sichtbar k.o., nach ungefähr einer Stunde wurden die blassen Wangen wieder rosig und hingen nicht mehr durch.
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Unser Hotel in Boltenhagen ist ein Schickimicki-Vier-Sterne-Hotel. Als wir mit Kind am frühen Nachmittag im Hotelrestaurant Mittag essen wollten, wurden wir angeguckt wie Außerirdische. Nach Sichtung der anderen Gäste wurde recht schnell klar, weshalb- wir sehen einfach nicht wohlhabend genug aus.
Aber was solls, das wird uns nicht davon abhalten ein schönes Wochenende hier zu verbringen.
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Wir nutzen das Wochenende, um etwas über das Verreisen mit Kind zu lernen. Die erste Lektion bestand in der Einsicht, dass Herr Schnuffke äußerst ungern von seinen Routinen abweicht- vor allem was Nahrung und Schlafen betrifft (was ich allerdings zu 100% nachvollziehen kann).
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Was schön war: Um Herrn Schnuffke wenigstens das gewohnte Abendessen zur selben Zeit bieten zu können, schmuggelten wir ein Survivalpaket Menschenfutter ins Hotelzimmer und aßen alle zusammen selbstgeschmierte Stullen auf Campinggeschirr. Besser als jedes Restaurant. Und deutlich Portemonnaie-schonender.

Die Arbeit macht momentan Spaß. Ich kann nämlich, abgesehen von gelegentlichen Rückfragen, sehr frei arbeiten. Das liegt mir sehr.
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Nichtsdestotrotz war da wieder das schlechte Gewissen beim nach Hause kommen… Weil eben sehr viel zu tun ist, kam ich etwas später als geplant aus dem Büro, und das bedeutet das Jott länger allein zu Hause ist und alles wuppen muss. Das ist, je nach Laune des Kindes, an einigen Tagen einfacher und an anderen Tagen schwieriger. Und wenn ich mal ’ne halbe Stunde oder Stunde später komme- das ist recht leicht in der Branche- dann plagt mich das schlechte Gewissen, weil ich so wenig beitragen kann zu Kindsbetreuung und Arbeiten im Haushalt.
Umgekehrt ist es im Büro genauso: Wenn ich denn pünktlich gehe, ist auch da das schlechte Gewissen vorhanden, auf die Minute Feierabend zu machen und nicht erst noch Dinge und Sachen fertig zu stellen oder den Kollegen zu helfen oder eben etwas mehr zu leisten.
Das schlechte Gewissen ist seit der Geburt ein ständiger Begleiter. Ob das jemals besser wird?
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Ich genoss das heutige Nachmittagswetter sehr. Ungefähr 15°C, minimal windig und sonnig. So kann es ruhig das ganze Jahr über sein.
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Morgen fahren wir an die Ostsee, den gewonnenen Urlaub antreten. Das wird toll.
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Wir müssen erstmals eine Stromnachzahlung leisten. Ich hätte ja mit allem gerechnet, aber nicht damit- normalerweise kriegen wir was wieder, für 2015 aber nicht. Dabei haben wir gar keinen anderen Verbrauch als 2014… Aber jetzt habe ich zumindest unseren Verbrauch schwarz auf weiß, was beim Anbieterwechsel sehr hilft. Ich liebäugele schon länger mit Öko-Strom und hab endlich mal einen Anreiz, mir die vom NABU für unseren PLZ-Bereich genannten Anbieter genauer anzuschauen.
Immerhin gab vor kurzem eine Betriebskostenrückerstattung (auch erstmalig, die letzten Jahre mussten wir kräftig draufzahlen). Die fängt das auf.
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Herr Schnuffke ließ sich heute fast widerstandslos wickeln, wollte aber dafür partout nicht schlafen und hopste auf mir herum.
Irgendwas ist ja immer.
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Was schön war: Mit Jott zusammen Autokorrekturpannen durchgucken und ’ne Viertelstunde sehr, sehr viel lachen.
Mein supertoller Geheimtipp ist kein Geheimtipp mehr: Heute morgen war die Treppe zum Regio-Bahnsteig genauso voll wie die zum Ringbahnsteig. Ach Ostkreuz, du stresst wieder sehr.
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Die Puppe für Herrn Schnuffke war eine gute Idee, er hat sich sehr gefreut.
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Nachdem ich Anfang letzter Woche noch dachte, dass eventuell ein paar ruhige Tage im Büro anbrechen, kann ich mich derzeit über fehlende Arbeit nicht beklagen. Genau anderthalb Tage waren ruhig, danach kam es in einem anderen Projekt zu Unstimmigkeiten die seitdem den Großteil meiner Aufmerksamkeit fordern.
Während ich in der Theorie ungefähr einen halben Tag hätte Code schreiben können, sah die Praxis anders aus: Nach zwei Telefonkonferenzen prüfte ich für das Intranet-Projekt (das als schwierig eingestufte Projekt mit der gestrigen Telefonkonferenz) viele Konzepte, stellte fest dass diese unglaublich schwammig geschrieben waren (das birgt die Gefahr, dass man sich am Ende darüber streitet, wie bestimmte Definitionen zu lesen sind), besserte nach und kommunizierte dies zurück an den Kunden. Nebenbei musste das Entwickler-Team „meines“ Projektverbundes mit Arbeit versorgt werden. Bei zwei Kollegen reicht es, wenn ich durchgebe was ungefähr erledigt werden kann, die kommen damit zurecht und beschäftigen sich. Ein weiterer Kollege benötigt aber am besten eine ToDo-Liste mit genauen Vorgaben die er runterarbeiten kann. Das ist zwar etwas umständlich, aber dafür erledigt er diese ToDos dann in einem Affenzahn, so das sich das letztendlich doch lohnt.
Zwischendurch gab es immer mal wieder Abstimmungen mit anderen Kunden und Kollegen, so dass ich am Ende des Tages gerade mal zwei Punkte von meiner ToDo-Liste streichen konnte.
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Nach der Arbeit eilte ich zum Alex, um Jott und Herrn Schnuffke zu treffen. Jott hatte sich mit einer lange nicht gesehenen Bekannten/ Freundin verabredet und Herrn Schnuffke mitgenommen, um insgesamt mehr Zeit für das Treffen zu haben. Ich sagte kurz hallo, schnappte mir das Kind und fuhr mit ihm mit der Bahn nach Hause. Das war eine Premiere.
Herr Schnuffke war schlecht drauf, er wollte nicht von seiner Mama getrennt werden, und Bahn fahren wollte er auch nicht. Ich konnte ihn aber zumindest mit ein paar Reiswaffeln bestechen, nicht zu sehr rumzunölen.
Den zweiten Teil der Fahrt hatte ich ihn auf dem Arm, die Reiswaffeln wollte er nicht mehr. Leider war das keine so gute Idee, er geriert dadurch in Reichweite von Handgriffen und Scheiben und pekigen S-Bahn-Sitzen und befingerte natürlich alles. Vom Anlecken der S-Bahn konnte ich ihn abhalten, aber das war eigentlich auch egal weil die Finger eh im Mund landeten.
Zu Hause gabs dann wieder Stullen zum Abendbrot. Diesmal achtete ich trotz Gemecker darauf, dass er langsam aß und auch genug trank. Das scheint sich gelohnt zu haben, heute Abend schreckt er erheblich weniger oft hoch als gestern.
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Was schön war: Ein paar Minuten mit einer Kundin über Arbeit und Kinder erzählen. Einfach ein bisschen netter Smalltalk in einem als schwierig eingestuften Projekt.
Herr Schnuffke schlief heute durch. Jott und ich waren sehr verblüfft.
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Jott war am Abend außer Haus, ihre neue Freiheit genießen. Bis aufs Wickeln lief alles super bei Herrn Schnuffke und mir. Im Hobbit gelangten wir heute zur Stelle, an der die Zwerge anfangen über ihre vor langer Zeit verlorene Heimat (und die unermesslichen Schätze) zu singen.
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Ich habe einen leichten Sonnenbrand, es ist unfassbar. Damit ist bestätigt, dass ich sonnenempfindlicher als ein neun Monate altes Baby bin.
Vermutlich sollte ich jetzt schon beginnen, mich auf unseren Sommerurlaub vorzubereiten und regelmäßig in die Sonne gehen (bitte hier diese Reaktion vorstellen).
Eventuell ist Sonne aber auch ganz gut, um meine ständige Müdigkeit zu vertreiben.
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(Zu müde für mehr als das hier)
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Was schön war: Als ich nach Hause kam war es hell und warm, also hab ich mir Herrn Schnuffke und eine Decke geschnappt, mich mit ihm auf den Rasen im Hof gesetzt und zugeschaut, wie er ganz irritiert den komischen Untergrund angepatscht hat.
Gestern Abend war der Wurm drin- das Kind wachte im Zehnminutentakt auf, so dass ich irgendwann genug von den Schlaf-Versuchen hatte und mich einfach mit ihm ins Bett legte. Funktionierte nur mittelmäßig, nach gut 15 Minuten schreckte er- vermutlich durch einen Albtraum- hoch und ließ sich nur durch Jott beruhigen. Die legte sich direkt zu uns, so dass wir um 21:45 Uhr alle gemeinsam schliefen.
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Herr Schnuffke hatte heut einen selbstzerstörerischen Morgen: Erst demolierte er unsere Toilettenpapierhalterung und piekste sich mit einem herausgebrochenen Holzstück in die Nasenwurzel, und dann stolperte er über seine eigenen Füße und biss sich beim Fallen auf die Lippe. Premiere- das erste Mal mit den eigenen Zähnen verletzt.
Danach steckte ich ihn für den Gang zum Bäcker lieber in die Trage, er war sehr aufgeregt und kurze Zeit darauf müde. Bei unserer Rückkehr schlief er, und so setzen wir uns zusammen auf die Couch und warten noch etwas mit dem Frühstück.
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Ich sah heute beim Tanken einen Prominenten! Naja. Zumindest einen Typen, den ich irgendwann mal im Fernsehen gesehen habe. Ist das aufregend!
Jetzt habe ich endlich etwas zu erzählen, wenns um star gossip geht. „Du hömma, der Romano, der Rapper aus Köpenick, der tankt seinen alten ollen BMW noch selber!“
Endlich kann ich mit Jott gleichauf ziehen. Die sieht nämlich ständig bekannte Menschen.
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Nachmittags bei Bekannten in Johannisthal zum Geburtstag. Wir waren bei herrlichen Sonnenschein im Garten, aßen Kuchen, tranken Kaffee und schaukelten Herrn Schnuffke in einer Schaukel für große Kinder umher.
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Wickeln lief heute so lala, ich habe den entscheidenden Vorteil ausgespielt: Mit dem Oberkörper Herrn Schnuffke auf die Wickelunterlage gedrückt, mit der einen Hand die Beine festgehalten und mit der anderen Hand eben die Windel gewechselt. Das ging recht schnell, widerspricht aber eigentlich allen meinen „Erziehungsprinzipien“ (nennen wir es mal so)- es ist Zwang und Gewalt und nicht das, was ich möchte.
Mittlerweile überlegen wir, ob wir beim Kinderarzt und unserer Hebamme um Rat fragen. Jott war Freitag mit unserer Nachbarin von oben unterwegs, und als die mitbekommen hat was sich beim Wickeln für Dramen abspielen- Freitag Mittag hat es Jott getroffen- war sie sehr überrascht und meinte, dass sie selbst als Erzieherin mit vielen, vielen Kindern nicht so ein Trara erleben musste.
Nachdem die Windel gewechselt wurde und es ans Schlafanzug anziehen geht, ist das eben noch wie am Spieß brüllende Kind das reinste Lämmchen und lacht auch wieder. So ein Gnatzkopf.
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Herr Schnuffke schläft seit ungefähr zwei Wochen ohne abendliches Stillen ein. Nach dem Wickeln wiege ich ihn in den Schlaf und lege ihn in sein Bettchen.
Das funktioniert genauso gut wie vor den zwei Wochen, als Jott ihn Abends stillte. Jott ist also frei und kann dann auch mal wieder Abends etwas unternehmen :)
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Ich begann heute, etwas für die Bildung des Kindes zu tun und las ihm die ersten Seiten von „Der Hobbit“ vor. Wir sind gerade an der Stelle angelangt, an der Gandalf das geheime Zeichen an Bilbos Tür anbringt- Herr Schnuffke ist sehr gespannt, wie es weiter geht (ich bin so nett und spoiler ihn nicht).
Über kurz oder lang soll Vorlesen vor dem Schlafen gehen das in den Schlaf wiegen ablösen- nicht, das Herr Schnuffke sich daran gewöhnt nur auf uns einzuschlafen (was vermutlich schon passiert ist).
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Was schön war: Herr Schnuffke auf der Schaukel. Ein Bild für die Götter, wie er erst irritiert war und sich dann unglaublich freute. Erst war Papa nah dran- dann weit weg. Dann wieder nah dran- dann wieder weit weg. Und immer so weiter.
Babylachen ist toll.
Es ist unfassbar, wieviel entspannter ich nach einem Tag Home Office bin. Und das einzig und allein, weil die Pendelei wegfällt.
Andererseits war ich heute nicht draußen, sondern habe den Großteil des Tages in einem 1,2-Quadratmeter-Raum verbracht (ich nenne es Arbeitszimmer).
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Ich wickelte heute zwei Mal das Kind (yeah, Home Office!). Dazu folgende Feststellung: Windelhosen sind super. Wenn denn die Beine erstmal durch die Beinlöcher gesteckt sind. Aber dann gehts. Und: Das stehende Kind wickeln geht auch irgendwie, mit ein bisschen Übung vermutlich sogar recht gut.
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Durch einen nicht mehr ganz rekonstruierbaren Zufall stieß ich auf chclt.net, ein Portal rund um Schokolade. Super Sache, ich mag Milchschokoladen sehr gern und werde mir zum baldigen Geburtstag selbst ein Geschenk machen und mich durch die etwas günstigeren Exemplare der Milchschokoladen-Rangliste probieren.
Außerdem gehe ich morgen zu Denns ins Forum, dort wird meines Wissens die Nummer 1 der weißen Schokoladen verkauft.
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Die Wandlungsfähigkeit Jan Böhmermanns überrascht und erstaunt mich. In „Ich hab Polizei“ rappt er, in „BE DEUTSCH“ imitiert er sehr gut Rammstein-Sänger Till Lindemann.
Coole Sau.
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Was schön war: Home Office. Der Anlass, ein Zahnarztbesuch von Jott, war nicht so toll, aber irgendwas ist ja immer. Keine Fahrerei, wesentlich konzentrierteres, ruhigeres und ergiebigeres Arbeiten als im Büro und Herr Schnuffke, der mich gelgentlich besuchte und am Stuhl stand.
Heute wieder Wickeln auf dem Wickeltisch, diesmal in anderer Position um Herrn Schnuffke besser festhalten zu können. Ein totaler Reinfall, halbwegs festhalten konnte ich ihn, aber er brüllte dabei wie am Spieß und versuchte krampfhaft, sich zu befreien. Wickeln war so nicht möglich und beruhigen ließ er sich auch nicht.
Als ich ihn dann hoch nahm, hat er mich von oben bis unten vollgepinkelt.
Ich hoffe inständig, dass auch dieses Verhalten nur eine Phase ist und sie bald vorüber geht.
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Seit einiger Zeit schließe ich Einträge mit „Was schön war“ ab. Das hat den Hintergrund, dass der ganze nervige Alltag im Büro und zu Hause die blöde Angewohnheit hat, sich in den Vordergrund zu drängen. Aktiv an schöne Momenten zu denken hilft, den Tag nicht als ganzes negativ zu empfinden. Und da ich die Beiträge im Normalfall vor dem Schlafengehen schreibe, nehme ich quasi die guten Momente mit ins Bett.
Soweit die Theorie.
In der Praxis klappt das nicht immer, aber doch erstaunlich oft.
Heute beispielsweise muss ich nicht an diese Scheißwickelei denken, sondern an die supertolle Bolognese vom Markt, Sonnenschein und angenehm milde Temperaturen nach Feierabend, ein mich anlachendes Kind beim Treffen mit Jott am Bahnhof, das Mango-Joghurt-Eis im Forum, der hervorstehende obere Schneidezahn von Herrn Schnuffke, das von Jott gekochte Abendessen und das auch von Jott für morgen vorbereitete Frühstück.
Und dann fällt eben auf, dass die verdammte Wickelei nur ein unglaublich nerviger Moment war und von ganz vielen anderen schönen Momenten aufgewogen wurde, wo dann auch Herr Schnuffke mit von der Partie war.
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Was schön war: Siehe einen Absatz drüber.