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Dienstag, 03.01.2023

Heute waren alle Kinder außer Haus UND Jott und ich hatten noch einen gemeinsamen Urlaubstag. Nach einem gemeinsamen Frühstück gingen wir aber getrennter Wege: Jott musste zum Zahnarzt und zum Optiker, ich blieb zu Hause, spielte ein bisschen und machte eine Runde Sport. Nach dem Mittag begann ich, die Familienfinanzen für 2022 zu Ende zu sortieren, Rechnungen zu überweisen und Papierkram zu erledigen, während Jott vor sich hinpusselte. Das dauerte alles entsprechend lange, und ehe wir uns versahen war auch M schon wieder zu Hause und es wurde allmählich Zeit, die Zwillinge abzuholen. Das übernahm auf Wunsch von J und G heute mal Jott, was mir sehr gelegen kam– ich steckte noch in der Haushaltsbuch-App und bereitete die Finanzplanung für 2023 vor.

Am späten Nachmittag räumten wir Weihnachten in den Keller (ging schnell diesmal, weil wir keinen Baum hatten und nur wenig Dekokram aufgestellt war) und den Schreibtisch im Schlafzimmer auf, damit ich mich morgen ransetzen kann (auch wenn ich vermutlich eher ins Wohnzimmer gehen werde, dort ist es wärmer). Abends nochmal getrennte Unterhaltung, Jott schaute „The Recruit“ und ich spielte am Rechner bzw. schaute mit einem Auge auch mit.

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Montag, 02.01.2023

Die Zwillinge gingen heute in die KiTa, Jott, M und ich blieben noch zu Hause. Die beiden freuten sich sehr, ihre Lieblingserzieherin zu sehen, wir freuten uns auf einen ruhigen Tag mit nur einem Kind zu Hause.

Ich schrieb nach dem Frühstück eine Todo-Liste und begann sie abzuarbeiten, Jott machte Jott-Sachen (was eine Umschreibung für „Ich weiß gerad nicht mehr was sie gemacht hat“ ist). M las viel, spielte Lego, spielte Tablet und genoss, vermutlich genau wie wir, die Ruhe.

Am Nachmittag holte ich die Zwillinge ab, ab dann wurde es lebhafter und lauter.

Abends mit Jott „Ginny & Georgia“ auf Netflix angeschaut. Sie hatte mit der Serie angefangen, ich fand sie beim zufälligen Draufschauen ganz unterhaltsam und schaute dann einfach mit.

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Sonntag, 01.01.2023

Eine laute Nacht. Anders als in anderen Silvesternächten konnten wir die Fenster gar nicht öffnen, weils einfach zu laut war.


Die Jungs wachten heute gegen 7 Uhr auf, G und Gastkind E schliefen etwas länger. Gegen 8 stand Jott auf, ich konnte bis ungefähr 9 Uhr liegen bleiben.


Wir verbrachten den Neujahrstag sehr entspannt. Gegen Mittag kamen A und S vorbei, ab da verbrachten wir den Sonntag wie einen normalen Sonntag mit Essen, Rommé spielen und als Bonus dem Einstieg in die 2. Stafffel von Seven vs. Wild. Die Kinder verbrachten den Nachmittag größtenteils vor den Tablets, niemand hatte Energie/Lust ihnen Alternativen vorzuschlagen. Als A, S und E wieder abdüsten, genossen Jott und ich noch kurz die Ruhe. Anschließend zogen wir die Kinder in die Wanne und schauten gemeinsam Strange World auf Disney Plus.


Morgen startet der Alltag wieder. So sehr ich die geöffnete KiTa begrüße, so wenig Lust habe ich auf frühes Aufstehen und die Alltagspflichten.

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Samstag, 31.12.2022 – 🎆

Vormittags nochmal ins (erwartete) Getümmel gestürzt und einkaufen gewesen. War aber gar kein Getümmel, es war sogar relativ leer– das kenne ich anders aus den Vorjahren.


Weil unser Fernseher keinen joy sparked, hatte ich die Tage einen Fire TV Stick bestellt um zu testen ob es damit vielleicht besser funktioniert. Meine Vermutung war ja, dass der Fernseher einfach nicht genügend Hardware-Ressourcen für das Fire OS hat und deswegen so langsam ist. Mit dem Fire TV Stick wollte ich das umgehen– das ist ja, wenn ichs richtig verstehe, ein eigenständiges Gerät mit eigenem Betriebssystem und umgeht das TV-Betriebssystem. Leider gehts damit aber auch nicht schneller. Ich wüsste gern, an welchen Stellschrauben ich noch drehen kann bzw. wie ich die schlechte Performance untersuchen und richtig einordnen kann… Einfach auf gut Glück einen neuen Fernseher kaufen kanns ja auch nicht sein.


Die Kinder wurden den Nachmittag über immer aufgeregter. Als es dunkel wurde und die Knallerei begann, zogen die Zwillinge kurzzeitig auf den Balkon um und betätigten sich als Fireworks Spotter. Sie kommentierten lautstark jede Rakete und machten sich gegenseitig auf Raketen, Fontänen und Böller aufmerksam.


Gegen 18 Uhr kamen unsere Freunde A und S mitsamt Tochter E vorbei, um gemeinsam mit uns das Jahr ausklingen zu lassen und ins neue Jahr zu starten. Die Kinder durften in einem der Kinderzimmer Superpets gucken und dabei „picknicken“, während wir Erwachsenen in der Küche Raclette aßen und uns auf den Abend einstimmten. Jott hatte uns einen Silvestertisch mit passender Deko „gebastelt“, dementsprechend leicht fiel uns das.

Unser geplantes Feuerwerk für die Kinder mussten wir leider ausfallen lassen (hier bitte ein Bild von einem sehr traurigen Paul vorstellen), weil es viel zu windig war– wir hatten alle Bilder von fallenden Fontänen und kreuz und quer über den Boden rasenden Raketen vor Augen. Ein paar Kracher und bunte Lichter konnten wir trotzdem zünden, die Kinder freuten sich sehr drüber.

Gegen 21 Uhr schickten wir die Kinder ins Bett und läuteten den zweiten Teil des Abends ein: Es wurden Cocktails gemixt und Jott holte ein Exit Game (Die unheimliche Villa) hervor, das wir gemeinsam spielten. Zumindest so einigermaßen gemeinsam: Letzten Endes knobelten Jott und S allein, weil A auf der Couch eingeschlafen war und mir das Spiel zu hoch war (ich kann sowas nicht. Überhaupt nicht. Vor allem nicht in der Fortgeschrittenen-Version, wo man sogar die Aufgaben erraten muss. Mir fehlt seit jeher jegliches logische Verständnis für solche Aufgaben). Silvesterparty können wir, aber mal so richtig. War trotzdem okay– ich nutzte die Zeit um Jott und S zuzuschauen und nebenbei die Küche aufzuräumen (_niemand_ möchte am nächsten Morgen in eine schmutzige/unaufgeräumte Küche kommen).

Kurz vor Mitternacht weckten wir dann A, stießen Mitternacht mit Sekt an und schauten dann vom Balkon dem Feuerwerk der Nachbarn zu. Selber nochmal Raketen zünden wollten wir nicht.

Kurz danach war auch Feierabend– wir waren müde & die Kinder würden am nächsten Morgen sowieso wieder zu ihrer normalen Zeit aufstehen.

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Freitag, 30.12.2022

Die Kinder und ich fuhren nach dem Mittagessen ins Spectrum, sahen uns Experimente mit Stickstoff an, probierten anschließend viele viele viele Exponate aus, liefen ein bisschen durch Kreuzberg und gingen zum Tagesausklang Pizza essen, bevor wir wieder nach Hause fuhren.


Seitdem die Kinder ihre Union-Mützen und -Schals haben, grüßen uns Wildfremde auf der Straße mit „Eisern!“. Die Kinder freuen sich dann immer (und ich fühl mich wie ein Hochstapler).


Klingt schön, war es auch (sogar sehr)– hat aber einen nicht ganz so schönen Hintergrund: Die Kinder sind seit Anfang Dezember totale Ekelpakete und benehmen sich furchtbar. Seit Weihnachten ist es nochmal schlimmer, sodass Jott mittlerweile Magenschmerzen hat– und wir beide die Kinder eigentlich gern aussetzen möchten. Damit Jott wenigstens mal ein bisschen durchschnaufen kann und die Kinder sinnvoll beschäftigt sind, unternahm ich also diesen Ausflug.


Als wir gegen 20:3o Uhr nach Hause kamen, waren die Kinder völlig knülle und gingen direkt ins Bett. Hätt ich auch machen können, der Tag war dank einer Sport-Session am Vormittag sowie unseres Ausflugs sehr bewegungsintensiv.

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Donnerstag, 29.12.2022

Bis 9 Uhr geschlafen! Und die beiden Jungs schliefen auch noch! Das wunderte mich vor allem bei J, dem ollen Frühaufsteher. Vermutlich brauchten sie das nach den fordernden letzten Tagen. Jott und G standen unabhängig voneinander gegen 8 Uhr auf und verdallerten die Zeit gemeinsam im Wohnzimmer.


Für den Nachmittag war Familienbesuch angesagt. Meine Eltern und mein Bruder mitsamt Familie hatten sich angekündigt. Daher mussten wir noch ein paar Sachen erledigen (Wohnung grob in Schuss bringen, Kuchen backen, Einkaufen damit wir backen können…). Die Kinder benahmen sich, obwohl (weil?) sie vermutlich sehr ausgeschlafen waren, genauso furchtbar wie die letzten Tage auch. Dementsprechend trubelig ging es hier zu.

Der Familienbesuch war dann der letzte Teil Weihnachten. Wir saßen beisammen, tranken Kaffee, aßen Kuchen, tauschten Geschenke aus und freuten uns, uns alle mal wieder zu sehen. Die Kinder waren allesamt bezuckert von ihrer kleinen Nichte, die mittlerweile kein Baby, sondern ein Kleinkind ist und allmählich zu sprechen beginnt.

Als die Familie wieder abgereist war, machten wir klar Schiff und entspannten uns allesamt jeder auf seine Art.


Abends wieder Kindereskalation. Es ist zum Schreien.

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Mittwoch, 28.12.2022

Bringmeister, Kinder auslüften, versuchen die Kinder nicht im Wald auszusetzen, versuchen die Nerven nicht zu verlieren… Das übliche zwischen den Jahren.

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Dienstag, 27.12.2022

Back in Berlin. Wir brachen am späten Vormittag von Aschersleben auf und kamen Mittags in Berlin an. Während Jott ein schnelles Mittagessen zubereitete, räumte ich das Auto leer.


Jott und ich schliefen die vergangene Nacht auf einer Ausziehcouch. Ich sag mal so: Für das Schlaferlebnis sind wir nicht zu Jotts Schwester gefahren. Große Freude daher auf unsere Betten.


Nachmittags machte Jott ein paar Erledigungen im und um das Forum. Die Kinder und ich fuhren mit den neuen ferngesteuerten Autos eine Runde an der Wuhle und spielten anschließend auf dem Wuhlespielplatz, bis es Dunkel wurde.


Abends „The Witcher: Blood Origin“ auf Netflix angefangen. Das ist schon ein ganz schöner Unsinn… Aber immerhin einigermaßen unterhaltsam.

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Samstag, 24.12.2022

Endlich der Tag der Tage, zumindest für die daueraufgeregten Kinder.

Vormittags besuchten wir Jotts Großvater und erzählten ein bisschen mit ihm. Als die Kinder begannen, an Rollator und Gehhilfe herumzuturnen und Handstand zu machen, nahm ich das als Aufbruchszeichen und das es Zeit für eine Runde rennen auf dem Deich wurde. Gesagt, getan, 15 Minuten später waren die Kinder (und ich…) etwas ruhiger. Auf dem Rückweg nach Hause gingen wir noch kurz auf einen Schnack bei Jotts Tante, die zwei Häuser weiter wohnt, vorbei, bevor es dann wieder zu Jotts Papa zurück ging.


Mittagessen: Kartoffelsalat mit Würstchen. Traditionen müssen gepflegt werden.


Nach dem Mittagessen schauten die Kinder den obligatorischen Mittagsruhe-Film– und danach noch einen zweiten, weil wir dann auch gern in Ruhe und ohne hibbelige Kinder Kaffee trinken wollten.


Gegen 16:30 Uhr dann Aufbruch zur Kirche. Ich war ein bisschen überrascht als Jott sagte, dass die Kinder noch nie in einem Gottesdienst waren– aber klar, wann auch. Die letzten Jahre war das nicht großartig möglich gewesen.

In der Kirche teilten wir uns auf. Die Zwillinge wollten bei ihrer Oma sitzen, während Jott, M und ich auf die Empore stiegen und uns den Gottesdienst von oben anschauten. M verfolgte alles sehr gespannt und schmetterte aus vollem Herzen die Weihnachtslieder mit, vor allem das „Gloria“ bei „Hört der Engel helle Lieder“ begeisterte ihn– ich hörte ihn mehr als Jott.

Als wir aus der Kirche kamen, regnete es in Strömen. Daher entfiel das übliche Beisammenstehen nach dem Gottesdienst, wir flitzten stattdessen schnell zurück nach Hause um nicht klitschnass zu werden.


Bei Jotts Papa war während unserer Abwesenheit der Weihnachtsmann vorbei gekommen. Unter dem Baum lagen viele, viele Päckchen, auf die sich die Kinder stürzten.

Die drei waren selig, offenbar hatte der Weihnachtsmann ihre Wünsche erfüllt.


Leider blieben sie den restlichen Abend über sehr überdreht und herausfordernd. Das gemeinsame Abendessen war dadurch minimal anstrengend… Vielleicht legt sich das ja morgens.

Als die Kinder dann gegen 21 Uhr im Bett lagen, saßen wir Erwachsenen noch lange zusammen in der Küche und erzählten, knabberten und tranken ein Schlückchen. Ein guter Tagesausklang.


Frohe Weihnachten!

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Freitag, 23.12.2022

Gegen Dreiviertel Sieben von J geweckt worden, der im Bett lag, schnaufte und sich wälzte. Vermutlich war er schon wieder ’ne halbe Stunde wach und langweilte sich. Da wir alle fünf in einem Schlafzimmer schlafen, wurde der Rest der Familie auch recht schnell geweckt. Ich sammelte also die Kinder ein, damit Jott noch ein bisschen länger liegen konnte– die war nachts erst kurz vor Zwei Uhr wieder von ihrem Frauenabend zurück gekommen und konnte sicherlich noch eine Mütze Schlaf vertragen.


Vormittags ein bisschen in der Wohnung rumgepusselt, mit den Kindern gespielt und, als sie besonders hibbelig waren, eine Runde den Elbdeich hoch und runter gerannt. Ich gewinne die Wettrennen gegen die Kinder immer noch, brauche allerdings wesentlich länger zum Verschnaufen als sie.


Zur Mittagszeit fuhren wir nach Magdeburg (oder „Nackteburg“, wie die Kinder sagen) zum Mittagessen (Italienisch) und für einen Weihnachtsmarktbesuch. Beides relativ stressig: Im Restaurant, weil die Kinder beim Warten aufs Essen nicht stillsitzen konnten/wollten und auf dem Weihnachtsmarkt, weil sie eigentlich nur von Fahrgeschäft zu Fahrgeschäft hetzten und ständig nach Süßkram von den Fressbuden fragten. Wir fuhren also allesamt einmal mit dem Riesenrad, schlenderten durch jeden Gang und dann durften die Kinder endlich, ENDLICH mit dem Kettenkarussell fahren und bekamen was Süßes (Jott auch).

Mit Einsetzen der Dämmerung fuhren wir wieder zurück; Jotts Papa und Frau gingen Einkaufen.

Zurück im Haus schob ich dann eine Runde Sport ein (drittes Mal die Woche 💪, am 25. soll das vierte Mal sein). Die einzige Sportgegelenheit war vor einem Spiegelschrank, den hätte ich gern verhängt– ich schau mir nicht gern dabei zu, so berauschend sehe ich nicht aus wenn ich schwitze und mich abmühe und alles wackelt… Jott und die Kinder spielten unterdessen im Wohnzimmer auf ihren jeweiligen Endgeräten.


Die Kinder trugen beim Ausflug ihre Union-Mützen und -Schals, die sie zum Geburtstag bekamen (M inklusive) und auf die sie unfassbar stolz sind. Auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt sorgte das für einige irritierte Blicke und ein im Vorbeigehen gerauntes „Na, die trauen sich was“. Das könnte nun wohl öfter passieren, wenn wir anderswo sind.


Abends gemeinsames TV-Gucken. Oldschool linear Guardians of the Galaxy 2 auf Pro7, nach dem dritten 10-minütigen Werbeblock waren wir alle hart genervt und lobten die Vorteile des Streamings. Ich spielte nebenbei ein bisschen WoW und nutzte die Zeit, um tiefer in die Geschichte der Dracheninseln einzusteigen und bessere Ausrüstung für meinen Charakter zu sammeln.


Die Aufgeregtheit der Kinder ist mittlerweile unfassbar, sie sind zu kaum noch was zu gebrauchen. Zum Glück wird das nach den nächsten Tagen nachlassen.