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Samstag, 29.04.2023

Den Vormittag trotz Mistwetter irgendwie rumgebracht. M hatte wieder Qwan Ki Do Training, da fuhren wir mit dem Fahrrad durch den Nieselregen und wünschten uns sehnlichst endlich mal Frühlingswetter.

Das Schwimmtraining der Zwillinge am Nachmittag fiel aus, die Trainer:innen waren krank. Einerseits blöd für uns– G und J könnten das Training gut gebrauchen–, andererseits nahm das auch ein bisschen Stress raus. So konnten die Kinder und ich (Jott traf sich mit Freundinnen zu einem Spa Day) ganz entspannt Nachmittags, als es einigermaßen abgetrocknet war, auf den Wuhlespielplatz gehen und spielen. Späte Rückkehr nach Hause, noch späteres Abendessen; als wir fertig waren war es gegen halb Neun und G schlief beinahe beim Löwenzahn-Schauen auf der Couch ein. Die Jungs machten im Bad Quatsch und hotteten zu Alexa ab, schafften es dann aber doch noch die letzten 5 Minuten mit uns zu schauen bevor es ins Bett ging.

Abends ein bisschen gespielt und auf Jott gewartet.

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Freitag, 28.04.2023

Gemeinsamer Home Office Tag mit Jott. Wie sonst auch immer arbeitete jeder vor sich hin, wir sahen uns kaum.


Bei der heutigen Bringmeister-Bestellung konnten tatsächlich in einem Rutsch alle bestellten Artikel geliefert werden. Das war in den letzten Wochen nicht der Fall, ich hätte beinahe bei der Hotline angerufen und es lobend erwähnt.

Vielleicht bin ich da zu arschig, aber wenn das Versprechen der unkomplizierten Lieferung von Lebensmitteln mehrfach nicht eingehalten wird und wir durch das Hinterherrennen + separates Einkaufen Mehraufwände haben, bin ich da ziemlich angenervt.

… es ist allerdings immer noch entspannter als einen/mehrere Großeinkäufe zu unternehmen, daher wird sich das wohl im Großen und Ganzen nicht ändern.

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Donnerstag, 27.04.2023

Im Büro gewesen– zum einen war ganz offiziell „Office Day“ (ein Versuch, die Belegschaft wieder ins Büro zu holen), zum anderen war für den Abend ein gemeinsames Abendessen eingeplant. Der perfekte Anlass, mal wieder reinzufahren.


Zum Arbeiten ist so ein Großraumbüro wirklich nicht unbedingt geeignet. Ständig passiert was, sprechen Menschen, laufen Menschen… Konzentrationsmäßig ist’s zu Hause besser.


Abends bei Yakoolza gegessen. Wir teilten uns diverse Vorspeisen, danach bestellte ich mir Bun Nem und bekam einen riesigen Teller. Da war kaum noch Platz für das anschließende Mango Mochi Eis (Spaß, für Nachtisch ist immer Platz). Das gemeinsame Zusammensitzen und Essen war schön, aber mein Sozialakku war dann auch gründlich geleert, sodass ich relativ zeitig (~22 Uhr) aufbrach und erstmal eine halbe Stunde allein und mit Kopfhörer durchs (noch erstaunlich lebendige) Mitte lief, um wieder einigermaßen runter zu kommen.

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Mittwoch, 26.04.2023

Arbeitstechnisch ein bisschen versackt beim Durchklicken von Prozessmodelierungs-Tools und News zu neuen coolen KI-Tools.


Bei der nachmittäglchen Sporteinheit einen Meilenstein geschafft: 3 Sätze mit je 30 Knee Pushups in guter Form– nun kann ich zu den Full Pushups übergeben.

Ich bin da wirklich stolz auf mich: Zum einen weil ich die Sporteinheiten regelmäßig seit Anfang September letzten Jahres durchziehe und mein Wochenziel (2x) mindestens erreiche, oft aber übertreffe, und zum anderen weil ich noch nie wirklich gut in Form war, das nun aber tatsächlich besser wird und ich Fortschritt erkenne.


Mitten in der Sporteinheit ein Anruf von Jott: Sie steckte im Verkehr fest und hätte die Zwillinge nicht pünktlich abholen können. Also schnappte ich mir mein Fahrrad und Js Roller und holte J und G vom Kinderturnen ab. Die beiden wechselten sich auf dem Heimweg beim Rollerfahren ab und fanden es dann auch nicht ganz so schlimm, dass Jott nicht kommen konnte.

Zu Hause dann im Schnelldurchlauf Baden und Nägelschneiden. Mittendrin kam Jott nach Hause, verstaute noch schnell Einkäufe und musste dann auch schon wieder in ein Team Meeting. Während die Kinder Abendbrot aßen, machte ich mit Sport weiter, immer mal wieder unterbrochen von Handreichungen für die futternden Kinder. Zum Glück war Jotts Team Call früher fertig als geplant, sodass ich die letzte Übung dann ohne Unterbrechung durchziehen konnte.


Apropos futternde Kinder: Die drei verpuppen sich vermutlich demnächst– anders kann ich mir die Mengen die sie momentan vertilgen, nicht erklären.

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Dienstag, 25.04.2023

Morgens eine Mail an die Hausverwaltung geschrieben. Mittags kam eine Info, dass sie den Mangel mit einer 14-tägigen Behebungsfrist an ein Handwerksunternehmen weitergegeben haben. Schauen wir mal.


Ich lese von Zeit zu Zeit interessiert über Updates im Bereich KI (ausgelöst durch ChatGPT). Die letzten Tage reifte in mir eine Idee, die ich heute dann auch intern vorstellte und in unserem Ideation-Projekt einbrachte: Die KI-gestützte Weiterverarbeitung von Ausschreibungsdaten. Sinngemäß sollte es (ggf. durch Verknüpfung unterschiedlicher Tools) möglich sein, Ausschreibungsdaten zusammenzufassen, Inhalte auszulesen und in Textform in ein Jira-Ticket zu überführen. Ggf. auch in Zusammenarbeit mit Crawlern oder Prozessautomatisierungstools. Ob das wirklich funktionieren kann und wie die Qualität ist, weiß ich nicht– aber nächste Woche habe ich einen Termin mit Leuten aus der KI-Forschungsabteilung der Firma und kann mich mit denen dazu abstimmen.


G beim Inline-Skaten auf dem Hof: „Papa, ich brauch keine Schützer– ich bin noch nie hingefallen!“

– prompt fiel sie hin. Zum Glück ohne sich wehzutun. Das ich sie aber hinfallen gesehen hatte, das war ihr dann doch unangenehm…


Jott war nach der Arbeit mit einer Bekannten zu Kino und Essen verabredet. Da die Kinder den gesamtem Nachmittag bis zum Abendessen draußen spielten (M und J spielten gemeinsam Fußball, G skatete, kletterte und lief herum), hatte ich einen sehr entspannten Nachmittag und dann auch einen recht ruhigen Abend, weil die Kinder sehr k.o. waren und keine großartige Energie für ihre üblichen Faxen hatten.


Beim abendlichen Schauen der Sendung mit dem Elefanten gelernt: Es gibt eine Herde von ca. 300 Wildpferden in Deutschland, die nahezu vollständig sich selbst überlassen leben (wohl mit Ausnahme der Zufütterung in strengen Wintern und des Fangens von einjährigen Hengsten).


M muss am Freitag in der Schule ein Buch vorstellen. Er hat sich „Mio, mein Mio“ ausgesucht. Am vergangenen Samstag bereitete er mit Unterstützung von Jott anhand eines in der Schule ausgehändigten Arbeitsblattes die Buchvorstellung vor. Heute ließ ich ihn das Buch G, J und mir vorstellen– ich war sehr neugierig, wie er das machen würde, und wollte aber auch, dass er das nochmal übt. Er trug seine Buchvorstellung dank vorgegebener Sätze/Struktur gut vor und las auch vor– und zwar so gut und spannend, dass die Zwillinge ihn zum weiterlesen drängten. So saßen sie danach noch 5 Minuten gemeinsam auf der Couch, J rechts und G links vom in der Mitte vorlesenden M. Das war wirklich schön anzusehen.

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Montag, 24.04.2023

Normaler Arbeitstag. Am Nachmittag nach dem Abholen spielten die Zwillinge mit einer Horde anderer Kinder auf dem Hof, während ich noch ein bisschen arbeitete. Am Abend dann entdeckte ich, dass die Spülung im großen Bad nicht mehr funktionierte. Dusche, Badewanne und Waschbecken schon, auch die Nachbarn über uns (selbe Wohnung) hatten keine Störung. Die Aussicht, dass mit der unfähigen, nie reagierenden Hausverwaltung, die zudem noch alles verschleppt, klären zu müssen, brach mich. Dazu kamen noch die ausstehende Bringmeister-Bestellung (hatte ich gestern nicht gemacht) und eine volle Ladung 60°C-Wäsche mit gefühlt 100 Stücken Kinder-Unterwäsche und Socken… Ich hätt mich gern irgendwo hin verkrochen.
Bringmeister übernahm dann Jott, Wäsche legen ging auch recht fix, und die Hausverwaltung kriegen wir morgen sicherlich kontaktiert. Ist also alles gar nicht so wild. Aber trotzdem.

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Sonntag, 23.04.2023

Volles Haus: Zusätzlich zu A, S und E kam heute noch weiterer Besuch (die Mama einer Mitschülerin von M und einer Mit-Grupplerin (ich nenn das jetzt einfach so) von J/G). Fünf Erwachsene, sechs Kinder. Es war aber erstaunlich ruhig, die Kinder beschäftigten sich sehr gut miteinander/dem Spielzeug.

Wir Eltern spielten nach dem Essen Rommé und erzählten. Nach Kinderkino und Vesper ließen wir die Kinder draußen auf dem Hof spielen und erzählten weiter. Am späten Nachmittag gingen A, S und E wieder nach Hause, nach dem Abendessen brachen auch die verbleibenden Gäste auf.

Ein schöner Sonntag, so ein bisschen frischer Wind bzw. ein Aufbrechen von Routinen ist gelegentlich ganz nett.

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Samstag, 22.04.2023

Viertel Sieben von den Jungs geweckt worden. Sie mussten beide auf Toilette. Ich sah das wochenendliche Ausschlafen schon in die Binsen gehen und schickte sie sehr eindringlich nochmal ins Bett, hatte allerdings kaum Hoffnung das sie nochmal einschliefen. Aber, oh Wunder, das taten sie. J sagte zwar beim Frühstük, dass er lange wach lag und ihm langweilig war und er deshalb eingeschlafen war, aber das ist mir ziemlich recht– hauptsache es ist halt Ruhe und sie spielen nicht ab kurz nach 6 Tablet (abgesehen davon waren sie gestern Abend sehr spät im Bett und brauchten auch einfach noch ein Stündchen Schlaf).


Großer Schreck am Mittag: J hatte beim Rollerfahren wortwörtlich die Kurve nicht gekriegt und sich langgelegt. Er kam weinend mit einer ziemlich großen, tiefen und sehr fies aussehenden Schürfwunde zurück in die Wohnung. Also erstmal trösten, Wunde anschauen und das größte Pflaster das wir haben raufgekleben. Dann durfte er auf der Couch Schoki essen, Tablet gucken und abwechselnd mit Jott und mir kuscheln und war dann etwas später schon wieder fast ganz der Alte.


Um meinen Tag zu entzerren– meine Todo-Liste für das Wochenende war ziemlich voll– fuhr Jott heute M zum Qwan-Ki-Do-Training und ging, während M trainierte, Einkaufen. So hatte ich ein bisschen Luft für Bart- und Kopfhaar-Pflege. Dabei festgestellt: 3mm für den Kopf sind mir dann doch ein bisschen zu kurz. 6mm sind aber zu lang… Die richtige Länge scheint irgendwo dazwischen zu liegen.


Mit G fuhr ich heute allein zum Schwimmtraining. J ließen wir zu Hause, das war uns dann doch nichts auf Grund seines Roller-Unfalls. G war beim Schwimmen ungewohnt schüchtern– ist wohl doch nochmal was anderes, wenn der sonst immer anwesende Begleiter mal nicht da ist.


Nachdem wir wieder zu Hause waren, erledigte ich ein paar Aufgaben von meiner Todo-Liste, während sich Jott für ihre Abend-Verabredung (nochmal Winzerfest in der Altstadt, aber andere Begleitung) aufhübschte und dann losfuhr. Die Kinder und ich aßen in aller Ruhe Abendbrot, danach schickte ich sie ins Bett– es war deutlich später als sonst und sie hatten alle drei Augenringe bis zum Kinn.

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Freitag, 21.04.2023

Bisschen verkürzer Arbeitstag. Wir hatten Nachmittags einen Ausflug nach Neukölln geplant– genauer gesagt in den Heimathafen Neukölln. Dort fand „Las Vegas für Kinder“ (eine Zaubershow) von Siegfried und Joy statt. Ich folg denen auf Insta und hatte vor ein paar Wochen in einer Story gesehen, dass sie ’ne Show geben und es noch Tickets dafür gäbe. Also kurzentschlossen zugeschlagen und mit jedem Tag mehr Vorfreude gehabt. Heute war es soweit– und was soll ich sagen, die Vorfreude hat sich gelohnt. Die Kinder waren gebannt, ich war (unfassbar) begeistert (ich liebe sowas, wirklich wirklich sehr), Jott fands auch gut. Eine supertolle Mischung aus Quatsch und richtig coolen Zaubertricks, immer genau richtig abgepasst und gut gemischt. Das machen wir definitiv wieder :)

Zurück zu Hause gingen die Kinder und ich im Forum Pizza kaufen und machten uns einen gemütlichen Abend zu Hause, während Jott sich mit einer Freundin auf dem Winzerfest in der Altstadt traf.

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Donnerstag, 20.04.2023

Ich rollte mich heute mehrfach mit dem Rücken über die Rolle meines Balance Boards und fühlte mich danach unfassbar… keine Ahnung, es ist schwer das Gefühl in Worte zu fassen. Gelöst? Befreit? „Leicht“? Beschwingt? Jedenfalls ziemlich gut. Mal schauen ob das auf die seit Wochen anhaltenden, latenten Rückenschmerzen hilft.


Am Nachmittag war es trocken, die Zwillinge spielten auf dem Hof gemeinsam mit anderen Kindern. G schloss sich einer Mädchen-Inline-Clique an und rollte mit drei, vier anderen Mädels mit ihren Inlinern durch die Gegend, J fuhr mit seinem Stunt Roller hinten ihnen her und stänkerte ein bisschen. So hatte jeder was zu tun…


Abends vorgearbeitet– morgen mach ich ein bisschen früher Schluss, weil wir nachmittags was mit den Kindern unternehmen.