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Dienstag, 13.08.2024

Nachts mit Schmerzen im Brustbereich aufgewacht. Kurz an Panikattacke/Herzinfarkt gedacht, aber die Schmerzen waren gleichmäßig, es war auch eher ein Ziehen im gesamten Brustbereich… Mir fiel dann schnell ein, dass das vermutlich einfach vom ungewohnten Schwimmen und Springen mit den Kindern kommt.


Aus der Not heraus (es war Ebbe, die Kinder benahmen sich zum Davon-Laufen) am späten Vormittag nochmal in die Nordsee-Lagune nach Burhave gefahren. Es war (wie zu erwarten an diesem prognostizierten heißesten Tag des Jahres) unfassbar voll. Auszuhalten war es eigentlich nur im Wasser, die Kinder und ich schwammen und sprangen daher viel. J hatten wir heute eine Poolnudel gekauft, die ihm sichtlich half gut im Wasser zu liegen, so konnte er mit M, G und mir mitkommen– Jott gings nicht so gut, die blieb am Ufer und schonte ihren Kreislauf.

Aufbruch gegen 15 Uhr, die Luft war einfach raus– es war viel zu warm.


Zurück im Ferienhaus allgemeine Entspannung und Nichtstun, wir verkrochen uns ins Haus bzw. maximal in den Schatten. Ich wollte eigentlich draußen ein bisschen Italienisch lernen, döste stattdessen aber lieber bis zum Abendessen vor mich hin.


Im Abendhochwasser mit G schwimmen gewesen und Spaß gehabt. Sehr gestaunt, wie steil es ins Wasser geht. Bei Ebbe war das gefühlt ein ganz sanft absteigender Sandstrand, bei Flut konnte ich nach drei Schritten nicht mehr stehen. Faszinierend.


Abends mit S das heraufziehende Gewitter (und den Haushasen) fotografiert.

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Montag, 12.08.2024

Nochmal auf der Couch geschlafen, Jott schnarchte weiterhin. Gegen vier von S geweckt worden der sein über Nacht aufgebautes Teleskop abbaute. Wir erschraken uns beide voreinander, danach konnte ich aber zum Glück wieder einschlafen.


Vormittags kein Programm, nur Entspannung für alle. Ich schob ’ne Runde Eigengewichtsübungen ein, die Kinder spielten Tablet (die Jungs) und mitgebrachte Spiele (die Mädchen), die anderen Erwachsenen machten irgendwas.

Nachmittags in die Nordsee-Lagune Burhaven gefahren, bei uns war Ebbe. Ein großer Spaß, die Kinder schwommen und sprangen um die Wette. Während ich bei M wusste, dass er mittlerweile gut schwimmen kann (das Silber-Abzeichen kommt ja nicht von ungefähr), war ich von G überrascht– sie hielt sich gut im Wasser und war sehr ausdauernd dabei, eine echte Wasserratte. Einzig J machte mir Sorgen, der ist so spindeldürre das er keinen Auftrieb hatte und einfach nicht vorwärts kam– und trotzdem er nur aus Haut, Sehnen und Muskeln besteht, schaffte er es nicht den Hintern oben zu halten und zu schwimmen. Er konnte dann auch nur mit uns zur Sprungplattform rausschwimmen, als auch Jott dabei war; allein mit drei Kindern wäre mir das zu unsicher gewesen.


Abends erstmals im Leben Polarlichter und die Milchstraße mit bloßem Auge gesehen. S, begeisterter Astro-Fotograf, hatte uns darauf aufmerksam gemacht.

Die Polarlichter konnten wir mit dem bloßen Auge gerade so erahnen, so wie auf den Bildern sahen wir sie leider nicht– das schafften nur die Smartphone-Kameras. Die Milchstraße war aber tatsächlich ohne Hilfsmittel zu erkennen. Total magisch.

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Sonntag, 11.08.2024

Die zweite Nachthälfte auf der Couch im Wohnzimmer verbracht– Jott schnarchte erkältungsbedingt, das hielt ich nicht aus.


Früh aufgestanden (kurz nach 7) und eine Runde am Deich entlang gelaufen, während die anderen Erwachsenen noch schliefen.


Am Vormittag zu einem Erkundungsspaziergang aufgebrochen und das Wattenmeer vor der Haustür genauer angesehen. Ich stand zum ersten Mal mit den Füßen im Schlick, das war ein sehr faszinierendes Gefühl (bisschen angenehm, bisschen eklig). Die Kinder waren begeistert, fanden Muscheln, Krebse und Austern (?) und wollten gar nicht mit dem Spaziergang aufhören.

Zu Mittag aßen wir spontan in einem kleinen Restaurant am Oberfeuer Preußeneck, anschließend spazierten wir zum Ferienhaus zurück und entspannten uns erstmal.


Nachmittags schnappte ich mir S und die Kinder und ging mit ihnen eine Runde Baden. Der Blick ins Internet hatte ergeben, dass die Flut am späten Nachmittag ihren Höchststand hatte, wir konnten uns also sicher in die Fluten stürzen. Die Kinder hatten Spaß, M traute sich sogar ein bisschen mit mir herauszuschwimmen.


Abends nochmal ein Viertelstündchen die Ruhe in der Pampa genossen bevor es zur ersten Rommé-Runde ging.

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Samstag, 10.08.2024

5 Uhr aufgestanden. Eigentlich war der Plan, uns selbst soweit fertig zu machen, die Kinder nur kurz ins Auto zu schleifen und sie dann schlafen zu lassen. Das funktionierte nicht so ganz, die Kinder waren nämlich auch um 5 Uhr wach und hibbelig– an Schlaf war erstmal nicht zu denken. Immerhin funktionierte Teil 2 des Plans, wir waren nämlich gegen halb Sechs on the road.

Die Fahrt an sich war okay. Wir kamen gut durch, konnten wie geplant bei McDonalds in Peine frühstücken (Premiere für uns, es war gar nicht mal so gut– zu teuer und zu wenig; die Burger & Co. lohnen sich mehr) und dann weiterfahren. Leider schliefen die Kinder gar nicht mehr, wodurch es dann auch selten ruhig im Auto war. Stattdessen zickten sie sich an, stritten sich ausdauernd und sorgten dafür, dass Jott und ich eigentlich schon auf der Fahrt die Nase voll hatten.


Auch auf der Fahrt: Nebelbänke ohne Ende.


Nach Ankunft und Bezug des Ferienhauses gingen wir erstmal Mittagessen und wurden direkt unsere mitgenommenen Bargeldreserven los, weil keine Kartenzahlung möglich war. Willkommen in der norddeutschen Provinz!

Während wir aßen, kamen dann auch A, S und E an– wir verbringen die kommende Woche gemeinsam.


Das Prinzip „Lebensmittel vorbestellen und einfach nur abholen“ bewährte sich auch beim zweiten Mal. Das machen wir jetzt immer so (wenn möglich).


Die Gegend hier am Jadebusen (wir sind gegenüber von Wilhelmshaven, in Butjadingen) ist, wie man sich die Nordsee vorstellt: Blauer Himmel, grüne Deiche, weiße Schafe– und das wechselfarbige (Watten-)meer. Quasi wie aus dem Bilderbuch.

Das ist schon ganz hübsch hier.

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Freitag, 09.08.2024

Der Tag stand im Zeichen der Urlaubsvorbereitungen: Diverse Koffer packen, die Wohnung auf Vordermann bringen, mittendrin Füße hochlegen und versuchen noch ein bisschen vor der anstrengenden nächten Woche auszuspannen.


J übergab sich am Morgen mehrfach und hatte, zusätzlich zu seinen Halsschmerzen, Durchfall. Er blieb heute zu Hause; im Laufe des Tages ging es ihm wieder besser– am Nachmittag konnte er mit M und G über den Hof rennen und versteckfangen spielen. Kinder sind merkwürdig.

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Donnerstag, 08.08.2024

Gemeinsames Frühstück mit Jott. Wir fuhren nach Abgabe der Kinder im Ferienhort (die Halsschmerzen von J waren am Morgen offenbar erträglich, er wirkte auch nicht sonderlich krank) mit dem Rad nach Friedrichshagen ins Mauna Kea und schlugen uns den Bauch voll.

Eggs Benedict, Pancakes und ein „Arabisches Frühstück“

Nach Rückkehr schauten wir noch eine Folge „The Last Kingdom“. Das brachte mich komplett aus dem Tag heraus, es tut mir offenbar nicht so gut mittags im abgedunkelten Wohnzimmer ’ne Stunde vor dem Fernseher zu hängen.


Info der Kinder, weshalb sie so spät nach Hause kamen (ich machte mir Sorgen): „Wir waren noch auf dem Spielplatz“.
Hrmpf. Mir wäre wohler, wenn ich das früher wüsste.


Abends nochmal ausgiebig am Rechner gespielt, Jott war mit einer Kollegin zum Abendessen verabredet.

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Mittwoch, 07.08.2024

Jott und ihre Mama B fuhren nach dem Wegbringen der Kinder in den Ferienhort nach Aschersleben zu Jotts Schwester, um ihr ein bisschen bei Arbeiten in ihrer neuen Wohnung zur Hand zu gehen.
Freiheit!


Erste Aktion in Freiheit: Eine Runde Sport auf dem Hof, solange die Temperaturen noch erträglich waren. Bei angekündigten 30°C am Nachmittag wollte ich das schnell hinter mir haben.

Im Anschluss trat Erledigungspaul in Erscheinung: Vor dem Urlaub mussten noch ein paar Dinge erledigt werden (Altglas & Batterien weg, Rewe-Einkauf) bzw. wollte ich erledigen– alles im Bereich Administration. Ich fand zum Beispiel heraus, dass mein Perso, beantragt am 11.06., mittlerweile zur Abholung bereit liegt. Die Benachrichtigung dafür hatte mich einfach nicht erreicht…
Darüber– und noch einigen anderen derartigen Dingen– verging der Tag; ich wunderte mich am Nachmittag als die Kinder schon wieder da waren. Aber immerhin war die Todoliste zu dem Zeitpunkt merklich kürzer.


Jott kam am Abend wieder, genau rechtzeitig um gemeinsam eine Runde auf der Couch zu entspannen.


Wie sehr kann eine Marke ein Snocks-Imitat sein?

Hocok (meine neuen Füßlinge von Amazon): Ja


Abends ein Kind so: „Ich hab ganz dolle Halsschmerzen, mir gehts nicht gut“.
Zwei Tage vor dem Familienurlaub. Zwei Tage bevor wir an die Nordsee fahren. Ich brech ab.

Genau davor hab ich Angst wenn es im Herbst nach Amsterdam gehen soll.

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Dienstag, 06.08.2024

Jott und ich fahren im Herbst allein in den Urlaub– nach Amsterdam. Gestern hatten wir die Bahnfahrt klar gemacht, heute war das Hotel und ein bisschen Planung dran. Wir waren, bis auf einen Türkei-Urlaub 2014, noch nie allein im Ausland (und im Inland auch nur selten)– dementsprechend freuen wir uns jetzt schon drauf :)


Joggen am Vormittag, noch bevor es wieder heiß wurde. Ich lief entspannt die Wuhle entlang und freute mich übers Wetter, frischen Wind, wie entspannt ich das in den Tag legen konnte… Hat schon was.


Nachmittags gingen wir allesamt ins Forum um auch den Jungs je ein Ohrloch stechen zu lassen. Die beiden waren super happy und stolz, als sie mit je einem Fußballstecker im rechten Ohr aus dem Behandlungszimmer kamen. Ich freute mich für sie und versuchte, mir– wie auch im Vorfeld– nicht anmerken zu lassen das ich Ohrringen bei Jungs/Männern sehr skeptisch gegenüber stehe– aber da das ein persönliches Thema von mir ist und die Kinder ruhig ihren Schmuck haben sollen (gleiche Rechte für alle Kinder), sag ich halt nichts.

Alle drei waren jedenfalls mega happy und strahlten um die Wette.


Abends mit Jott in die Altstadt gefahren. Ihre Mama B passte auf die Kinder auf. Wir wollten eigentlich im Open Air Kino einen Film gucken und davor was essen, merkten aber mittendrin, dass uns beiden das Essen eigentlich ausreicht. Gerade Jott war dann doch noch nicht so 100%ig fit und recht froh, als wir wieder zu Hause waren.

War schön, mal wieder gemeinsam rauszukommen :)

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Montag, 05.08.2024

Erster Urlaubstag. Diese Woche sind Jott und ich zu Hause, die Kinder gehen in den Hort– wir können also einfach mal in Ruhe zu Hause zu Zweit sein. Bis in die Puppen schlafen und rumasseln können wir trotzdem nicht (will ich auch nicht), ich hab einen Plan gemacht was die Woche alles erledigt werden muss– aber inklusive schöner Dinge wie gemeinsam Frühstückstücken gehen, Sport machen (ich allein) und einer Abendverabredung mit einer Kollegin für Jott. Alles schön ausgewogen.


Jott (ihr gehts mittlerweile wieder leidlich gut, Antibiotikum sei Dank) setzte sich am Vormittag (… und Nachmittag) an den Arbeitsrechner und erledigte alles, was letzte Woche bei ihr liegenblieb. Ich fuhr zum Decathlon am Alex und kaufte mir Gummistiefel– ich wollte zum einen für eine eventuelle Wattwanderung, zum anderen für einen eventuellen nächsten Bernsteinurlaub gewappnet sein. Der Decathlon-Besuch war ein bisschen surreal, weil im riesengroßen Geschäft wirklich kaum Persona rumlief und der Kassenbereich komplett auf self service ausgerichtet war. Das hab ich so in der Größenordnung auch noch nicht erlebt– wobei ich wohl kaum als Referenz tauge weil ich so selten einkaufen gehe.

Zurück zu Hause schob ich eine Runde Sport auf dem Hof ein, besorgte nach der anschließend dringend notwendigen Dusche Döner für Jott, ihre Mama B und mich und dann… wollte ich eigentlich nur kurz über die Mittagszeit spielen, verzockte mich dann aber gründlich und spielte, mit einer Pause für Abendessen & Kinder zu Bett bringen, bis wir selbst Abends ins Bett gingen. Einerseits grandios, andererseits viel zu viel. Ich kann das wirklich nicht mehr guten Gewissens, außerdem war mir am Ende des Tages ziemlich schwummerig vom krummen Sitzen und aufs Display gucken. Ein bisschen Spaß hatte ich trotzdem :)


Jott und G gingen am Nachmittag spontan Ohrringe für G stechen lassen, das ist wohl gerad ein ganz guter Zeitpunkt. G kam freudestrahlend und sehr stolz zurück.

Die Jungs fanden das megaspannend und wollen nun auch. Bei M war ich nicht überrascht, der trug den Wunsch schon länger mit sich herum, bei J dann schon ein bisschen.

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Sonntag, 04.08.2024

Regen am Morgen, daher kein Sport– ich schlief aus und stand erst kurz nach 8 Uhr auf. Selbstverständlich mit Wecker, ich wollte mich in Ruhe im Bad fertigmachen bevor es Frühstück gibt).


Beim Frühstück trug M „Alle Kinder…“-Witze vor („Alle Kinder spielen Metzger, nur nicht Hein, der spielt das Schwein“), im Anschluss versuchten sich die Kinder selbst daran solche Witze auszudenken. M gelang das schon ganz gut, die Zwillinge brauchen noch ein bisschen Übung/Sprachverständnis sowie ein besseres Verständnis was einen Witz zum Witz macht. Es gelang uns, die Witzeschlacht gerade noch rechtzeitig abzuwürgen bevor sie ausartete und sich die Kinder gegenseitig hochschaukelten.


Wetterbedingt (Regen…) drinnen geblieben und Dinge und Sachen (glaub ich, ich weiß es schon nicht mehr) gemacht.

Mittags kamen A, S und E sowie Jotts Mama B zum Mittag, anschließend spielten wir Rommé & chillaxten am Nachmittag. Ich wollte irgendwann was machen und nicht nur aufs Handy schauen/alle 10 Minuten was sagen und ging Blogbeiträge nachschreiben, so fühlte sich die Zeit besser investiert an.


Die Kinder zankten sich ziemlich, das Ergebnis waren Tür-Verbotsschilder wegen derer sie sich dann auch wieder zankten (resigniertes Seufzen).

Nur G Davins Mädtchensimer = „Nur G darf ins Mädchenzimmer“

Die Jungs fühlten sich überlegen weil ihr Schild keine Rechtschreibfehler enthielt; dass M einfach schon zwei Jahre länger in die Schule geht und daher einen kleinen Wissensvorsprung hat kam ihnen nicht in den Sinn.


Abends Joggen, das Wetter spielte mit– es war einigermaßen trocken, sonnig und nicht zu warm. Der Trainingsplan sah heute 50 Minuten Laufen vor, dass schaffte ich tatsächlich am Stück und lief etwas mehr als 5km durch. Jetzt muss ich noch ein bisschen an Zeit und Ausdauer arbeiten, dann sollten die 10km im Herbst (gibt der Trainingsplan so vor) auch kein Problem sein.