Kategorien
Journal

Donnerstag, 27.02.2025

Bernsteinurlaub! Ich fühlte mich morgens noch ziemlich erkältet, aber. nicht mehr so komplett matschig wie Dienstag/Mittwoch. Ein Glück!


Gegen Elf brachen S und ich nach Kołobrzeg/Kolberg auf. Wir kamen super durch, die Straßen waren frei. Mittagspause machten wir klassisch bei Mäcces. In Kolberg mieteten wir uns einen Stellplatz auf einem vom Hotel empfohlenen bewachten Parkplatz, stapften anschließend zum Hotel und bezogen unser Zimmer. Die (sprachbarrierenbedingte nur sehr rudimentäre) Kommunikation erfolgte mit ein paar Brocken Deutsch, Englisch und Fingerzeichen.

Hallo Kolberg!
Aussicht aus dem Hotelzimmer: Der Leuchtturm von Kolberg und das Meer
Hallo Ostsee!
S ist in seinem Element
Nochmal der Leuchtturm, aber in Aktion.

Nach Ankunft und Kofferpacken stapften wir erstmal zum Strand runter, schauten uns ein bisschen um und liefen anschließend zum nahegelegenen Biedronka-Supermarkt zum Einkaufen. An der Kasse wurden wir unvermittelt von einer kleinen Hutzeloma auf polnisch angesprochen, weder S noch ich konnten erahnen was sie wollte– bis sie ihre Äpfel mitten in unserem Einkauf aufs Band legte. Leichte Überforderung weil sie einfach weiter polnisch mit uns sprach und wir nicht verständlich erklären konnten, dass wir ihren Einkauf nicht bezahlen werden und sie jetzt auch nicht mittendrin drankommen kann. Zum Glück half die Kassiererin.

Nach dem Abendbrot im Hotelzimmer gingen wir mit unseren UV-Lampen an den Strand und fanden unseren ersten Bernstein. Nichts großes, nur viele kleine Krümelchen– aber für den ersten Tag war das super :)

Wieder zurück fielen wir quasi in die Betten– sowohl S als auch ich verspürten eine gewisse Bettschwere.

Kategorien
Journal

Mittwoch, 26.02.2025

Immer noch ziemlich malad, gerade morgens. Im Laufe des Tages aber festgestellt, dass es schon wieder minimal besser als gestern ist. Yay! Und Covid hab ich auch nicht, das war meine Sorge weil ich nicht wirklich was schmecke/rieche. Dementsprechend kann der Bernsteinurlaub kommen :)

Kategorien
Journal

Dienstag, 25.02.2025

Morgens kurz überlegt mich krank zu melden weil ich tatsächlich ziemlich erkältet bin. Kein Fieber, aber ich fühl mich sehr malad, hab Hals- und Gliederschmerzen. Aber so kurz vor dem Urlaub geht das auch nicht, also durchziehen.


Francis Bourgeois ist einer der wholesomsten Menschen im Internet. Ich krieg jedes Mal gute Laune wenn ich seine Videos sehe– seine Freude ist ansteckend. Hier z.B.


Jott war heute mit M bei der Kopfschmerzsprechstunde am Sana-Klinikum. War wohl super, die Ärztin war sehr empathisch, nahm Ms Kopfschmerzen ernst, erklärte und half. M könnte tatsächlich (per Ausschlussdiagnose) Migräne haben, zusätzlich offenbar auch Spannungskopfschmerzen. Er muss nun lernen, das auseinanderzuhalten. Bei Spannungskopfschmerzen sollen wir keine Medikamente geben, bei Migräne dafür dann gleich richtig (hallo, Ibu 400). M soll außerdem weiterhin darauf achten, genug zu trinken. Zudem gibt es offenbar Entspannungsübungen/Meditationsübungen (Autogenes Training?), die ihm sollen. Damit müssen wir uns mal befassen.

Solange die Kopfschmerzen aber im aktuellen Rahmen, d.h. 3-4 Mal pro Monat, bleiben, bleibt es bei dieser Behandlung.


Nachmittags meinen Elternpflichten nachgekommen und die Kinder zum Schwimmen gebracht. Ich hätt mich lieber hingelegt, aber… (bitte Schulterzucken vorstellen). Immerhin fand ich auf dem Rückweg raus, dass wir einfach entspannt KKH Köpenick den Bus nehmen können- dann sparen wir uns Umsteigen und können auch direkt zu Hause aussteigen. Hätt ich eigentlich schon früher drauf kommen können…


Jott war Abends auf einem Arbeitsessen. Als die Kinder im Bett waren, entspannte ich in Decken gewickelt ein bisschen am Rechner; gerade als ich ins Bett gehen wollte schrieb Jott das sie gleich da sei– das passte gut.

Kategorien
Journal

Montag, 24.02.2025

Ziemlich verschnupft aufgewacht. Wo kommt das denn her?


Beim Mittagspausenspaziergang den Eisvogel wieder gesehen. Für ein Foto reichte es leider nicht, er saß nie lange genug still.


Ich unterstütze nun unser Marketing-und Presales-Team. Nicht unbedingt mein Kernaufgabenbereich, aber supporten kann ich und die brauchen helfende Hände. Besser als krampfhaft nach Aufgaben suchen.


Fasching steht vor der Tür. J wird als Perry das Schnabeltier gehen, G als Mirabel Madrigal und M als Hogwarts-Schüler.

Kategorien
Journal

Sonntag, 23.02.2025

ICH HABE EINEN EISVOGEL GESEHEN!

Fotoqualität: Kartoffelkamera (8-fach Zoom auf dem iPhone)

Der Wahnsinn. Ich hab vor Jahren mal einen vorbeifliegen sehen, das war aber nur ein blauer Wimpernschlag. Und jetzt saß der im Geäst eines Busches, flog ein bisschen, saß wieder, flog weiter… Irre. Das sind so wunderschöne, anmutige Vögel!


A, S und E kamen zu Besuch; A zu Ehren (sie hatte Geburtstag) gab es Schnitzel (sie liebt Schnitzel). Wir spielten Rommé, mittendrin kam Jotts Mama, dann gab es Torte (die Jott bei der Zubereitung an den Rande der Verzweiflung gebracht hatte). Wir sprachen ein bisschen über Politik, mittendrin wurde mir klar was mich seit Wochen, ach was Monaten, so stört und nervt und auch runterzieht: Ich traue keiner Partei und keiner Koalition der kommenden Regierung zu, die bestehenden Probleme in angemessener Zeit zumindest befriedigend zu lösen. Ich befürchte weiteres Herumlavieren, aufgeweichte Kompromisse und weiteres kurzfristiges Denken nur für eine Legislaturperiode. Vielleicht ist es auch Demokratieverdrossenheit, vielleicht haben die Römer das mit ihrem auf Zeit gewählten Diktator für Krisenzeiten besser hinbekommen (naja, wenn man sich die Geschichte anschaut eher nicht; und natürlich sind Kompromisse und Abwägen/Austarieren/Aushandeln wichtig um verschiedene Interessen unter einen Hut zu bringen)– und vielleicht seh ich das ja auch nur übermäßig schwarz (hehe) und nach der Wahl wird die Schuldenbremse ausgesetzt/reformiert/per Workaround umgangen, sehr sehr sehr große Summen an Geld in Infrastruktur, Bildung, Bürokratieabbau, Digitalisierung, Gesundheitswesen und Rüstungsindustrie (ich wünschte, es wäre nicht nötig) gesteckt.


Irgendwie dazugehörig: Im „Was die Woche wichtig war“-Podcast (ab 33:10) gehört, dass die Bedrohung durch Russland steigt (gut, dass kriegt man beim Blick in die Nachrichten auch so mit– Stichworte Schattenflotte, Sabotage, Propaganda, Falschinformationen, Spionage etc. pp) und es am Umgang der EU-Staaten liegt, ob sie auch reeller wird.
Vernünftig (aus meiner Sicht) wäre Stärke und Einigkeit demonstrieren, Geld in Rüstung, Sicherheit, Abwehr, gemeinsame Koordination/Organisation/Beschaffung stecken, die Ukraine massiv unterstützen und klar machen, dass man sich den Scheiß nicht gefallen lässt (man könnte die Schiffe & Mannschaften der Schattenflotte festsetzen, eingefrorene russische Gelder verwenden, noch existierende Geschäftsbeziehungen pausieren, funktionierende Sanktionspakete schnüren, dafür sorgen das es auch in Russland Anschläge auf Infrastruktur-Objekte gibt und Drohnen bei Kasernen vorbeifliegen).

Aber ob das passiert?


Wenn es doch nur einfache Lösungen gäbe. Aber wer die verspricht, lügt sich und mich an.


Später am Abend kopfschüttelnd die Wahlergebnisse angeschaut. So überraschend war es nicht, die Prognosen waren schon ganz gut– aber das tatsächlich gut ein Fünftel der Wählenden Nazis wählt, während fast ein anderes Drittel der Wählenden glaubt, dass ein Mann von gestern die beste Antwort auf die Probleme von heute ist und uns bereits fürs morgen machen kann… Naja.


Bisschen viel Weltschmerz heute.

Kategorien
Journal

Samstag, 22.02.2025

Diese Cuties an der Wuhle gesehen:


M wird sich ab sofort ein bisschen mehr allein um seinen Schulkram kümmern müssen. Nachdem er gestern Abend noch recht kleinlaut zugab, Materialien sowohl für seine Deutsch- als auch Mathe-Hausaufgabe vergessen zu haben und er Deutsch auch nicht mehr organisieren konnte, gibt es für ihn nun einen Schuss vor den Bug: Ich habe ihm zwar nochmal über den Elternchat ein Foto des Deutschbuches organisieren können, aber das war das letzte Mal. Beim nächsten Mal muss er sich selbstständig kümmern– entweder fährt er in die Schule oder zu seinen Kumpels. Auch was die Hausaufgaben-Erledigungen angeht, muss er künftig selbst ein Auge drauf haben. Lieber fällt er jetzt an der Grundschule auf die Nase als ggf. in einem halben Jahr am Gymnasium (was auch passieren wird, aber dann ists vielleicht nicht mehr so schlimm).


Den Tag über eine lange Todo-Liste abgearbeitet, inklusive einer weiteren Bewerbung. Ziel für das Wochenende sind insgesamt zwei, die andere krieg ich morgen hin.

Kategorien
Journal

Freitag, 21.02.2025

Die Kinder (in diesem Fall die Jungs) sind völlig irre. M hat Witzblättchen vom Abreißkalender aus der Küche, die vor seinem Schrank lagen, zerschnitten. J sieht das und behauptet, dass das seine Witzblättchen sind die M zerschnitten hat. Die beiden zicken sich an und diskutieren ewig, die Situation schaukelt sich hoch. Währenddessen stehen Schulranzen, Sportbeutel und Schuhe schön verteilt im Flur und ich versuche noch IRGENDWIE zu arbeiten.

Das i-Tüpfelchen: Sie durften heute früher nach Hause kommen unter der Bedingung, dass sie nicht Klingeln, selbstständig ankommen, die Mappen ausräumen, Schulsachen erledigen und mich arbeiten lassen.

Stattdessen: Chaos, Krach, Gezanke.

… ich möchte das nicht.


M zog am Nachmittag allein los, um ein Geo-Dreieck zu kaufen. Er war ganz verblüfft, dass es diese Option mittlerweile gibt, stürmte los, erledigte den Job und kam ein bisschen stolz zurück. Sehr schön.


Laufen am Abend, quasi Abklatsch mit Jott die von der Arbeit kam. Im Podcast dabei einen Deutschland-Ticket-Hack gehört: Wenn man das über die Bahn-App kauft, bekommt man auch Bahn-Bonuspunkte… Meh. Drei Tage früher…


Abends Yellowstone, Chips, Caipirinha und Couch mit Jott.

Kategorien
Journal

Donnerstag, 20.02.2025

In der S-Bahn gerade noch so aus einem nicht geheizten Wagen gerettet. Ich mags draußen frisch, aber in der S-Bahn möchte ich dann doch ohne Zittern stehen können… Mein Ausweichwagen war leider super voll, ich war nicht der einzige der es gern ein bisschen wärmer hatte.


Im Büro gabs heute ein Standort-Frühstück; ein backbegeisterter Kollege hatte im Vorfeld Teige (Naan, Baguettes, mehrere Sorten Brötchen) angesetzt und seit heute morgen 4 Uhr gebacken. Ich war sowohl von den Backwaren beeindruckt als auch von seiner Motivation; ich weiß nicht was passieren müsste damit ich freiwillig 4 Uhr morgens aufstehe.


Abends war Socialising angesagt, wir veranstalteten einen Spieleabend. Essen holten wir auf meinen Vorschlag und ein bissschen lieb gucken bei 72 Ore by NeaPizza1889– das war eine verdammt gute Pizza, wenn nicht sogar eine der besten die ich bislang hatte.

Ansonsten wurde ich bei Werwolf als unschuldiger Dorfbewohner in drei aufeinanderfolgenden Runden umgebracht, während sich die Werwölfe ins Fäustchen lachten. „Paul ist so verdächtig still, der ist bestimmt ein Werwolf“– ja nein, ich bin halt immer still…


Notiz vom Heimweg: „Dicke Ratte, voll erschrocken“– ja, das kommt so ungefähr hin. Das Viech schoss ungefähr 15 Zentimeter entfernt an mir vorbei und war riesig!

Kategorien
Journal

Mittwoch, 19.02.2025

Frostige -12°C heute morgen. Ich genoss den Fußweg ins Büro ab Jannowitzbrücke; als ich ankam hatte ich Eiskristalle im Bart.

Symbolfoto für den Zustand der meisten Wege. Das ist pures Eis.


Weil ich, was kulturelle/historische Regionen Deutschlands betrifft, leichten Nachholbedarf habe (gerade im Westen und Südwesten), ließ ich mir nach ein bisschen Brainstorming von Chatty eine Karte mit einigen Regionen basteln.

Ich lernte dabei eine ganze Menge, zum einen geografisch, zum anderen über Kartentechnologien– und das es offenbar gar nicht mal so einfach ist, Informationen aus Grafiken zu entnehmen um darauf basiernend Karten zu zeichen. ChatGPT bot auch dafür Lösungswege an, aber die erforderten sämtlichst manuellen Aufwand, den ich scheute.

Aber, und das ist das schöne daran: Wenn ich beim nächsten Mal wissen möchte wo die Rhön, die Eifel, das Hunsrück ist, hole ich die Karte hervor :)


Schon lange nicht mehr so mit einem Text related:

Weil ich verschiedene Stimmen nicht voneinander trennen kann, höre ich jedes Wort gleichzeitig, was nach ein paar Minuten in einen mentalen Overload mündet, den ich nicht regulieren kann.

Außerdem strahlt jede Person Energie aus (nein, keine Aura), die ich spüre. Dieses Wahrnehmen ist kräftezehrend, und mit der steigenden Zahl der Menschen sinkt meine Kapazität für Gespräche.

Minimale Veränderungen in der Gestik und Mimik haben auf mich eine eigenartige Wirkung: Augenzucken, Kratzen der Schulter, Stirnrunzeln, das ruckartige Zurücklehnen in den Stuhl, wenn jemand gestresst durchatmet, registriere ich permanent und parallel, wie eine hochempfindliche, übertrieben hochauflösende Überwachungskamera.

Quelle: Krautreporter – Ich mag Menschen, aber bitte nicht mehr als vier auf einmal; Autor: Martin Gommel

Es ist spannend, das mal von jemand anderem formuliert zu lesen. Mir war das für mich schon so ungefähr bewusst, aber es eben schwarz auf weiß zu lesen sorgte nochmal für eine bessere/andere „Selbsterkenntnis“.


Beim Geschenksuchen für Jotts Papa in ein rabbit hole zu Robotik/Programmierung hinabgestiegen. Ich überlegte kurzzeitig, mir eine programmierbare Roboter-Ameise oder einen programmierbaren Racer für x-hunderte Euro zu kaufen, konnte davon aber noch rechtzeitig Abstand nehmen.


Nach einem kurzen Check meiner ÖPNV-Ticketkosten sowie Ausblick auf den März ein neues Deutschlandticket bestellt. Ich fahre doch etwas mehr als gedacht & spare in Normalmonaten nur 5 bis 10 EUR im Vergleich zu den 58 EUR Abo-Preis, muss dafür aber vor jeder Fahrt ans Ticket-Aktivieren denken. Insofern tausche ich also 5 – 10 EUR gegen weniger Stress, das ist doch ein guter Deal.


Abends Elternversammlung mit Ms neuer Klassenlehrerin. Sie kommt frisch aus dem Ref, bringt viele neue Methoden mit und geht sehr positiv auf die Kinder ein. Ein Traum, Jott und ich waren beide schwer begeistert.

Kategorien
Journal

Dienstag, 18.02.2025

Komplizierte Alltagsorganisation: M hatte am frühen Nachmittag seinen Einstufungstest am Gymnasium, zeitlich versetzt musste J zum Schwimmen wo dann auch M nach seinem Einstufungstest hin sollte. Jott hatte wiederum einen Abendtermin, zu dem sie zeitgleich zum Ende des Schwimmtrainings aufbrechen wollte. G war noch erkältet und sollte nicht schwimmen, konnte aber auch nicht stundenlang allein gelassen werden.

Wir lösten das so: Jott fuhr mit M zum Einstufungstest, ich mit den Zwillingen etwas später zum Schwimmen. In der Schwimmhalle trafen wir alle wieder aufeinander. Jott fuhr mit G wieder nach Hause, während ich auf M und J wartete und währenddessen arbeitete. Gegen halb Sechs fuhr Jott zu ihrem Abendessen, G sollte für ca. 1/2 Stunde allein zu Hause bleiben– das Anrufen via Facetime bei mir hatte Jott mit ihr geübt.

Im Großen und Ganzen ging unser Plan auch auf. Nur die halbe Stunde hielten wir nicht ein, ich lotste die Jungs nämlich in den falschen Bus und so dauerte unser Heimweg ungefähr 15 Minuten länger. G rief mich währenddessen drei Mal an („Ich wollte nur sagen das Mama jetzt los ist und alles okay ist“, „Hier ist immer noch alles okay und ich hab keine Angst. Wann seid ihr zu Hause, Papa?“, „Wieso dauert das so lange?!“).


Abends am Spiele-Laptop geshrimpt, ohne jegliche Energie für irgendwas. Ich hatte einerseits Spaß beim Spielen (yay!), andererseits nicht– mein Versuch, ein groß-dänisches Reich aufzubauen war von wenig Erfolg gekrönt weil ich es kaum schaffte mich der ständigen Angriffe meiner Nachbarn zu erwehren (nay!).