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Freitag, 18.09.2026

Firmenweiter Teamtag. Ich (bzw. wir alle) mussten nach Spandau fahren. SPANDAU. 1h15m war ich unterwegs, meine Güte.


Vor Ort Staunen über die riesige Menschenmenge, 500 Kolleg:innen waren gekommen. Im normalen Arbeitsalltag bzw. im Büro vergesse ich leicht, dass der Laden ziemlich groß ist.


Gestern noch im Tagesspiegel-Newsletter gelesen, heute am U Wilmersdorfer Straße gesehen: Das Wahlplakat von Kevin Steuer, CDU-Direktkandidat in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Ich fands sympathisch, mein Kritikpunkt ist nur, dass das Plakat nicht sagt, wieso man ihn wählen soll. Aber das er deswegen offenbar Hasskommentare und Morddrohungen erhält, ist furchtbar.


Das Programm des Teamtags bestand aus Reden der Geschäftsführung, einer Keynote, einem Panel zu KI in dem sich interne Experten und der GF eines unserer größten Kunden austauschten und „Zukunftswerkstätten“– Mitmachformaten. Ich informierte mich zu CliftonStrengths (das wird offenbar demnächst eingeführt), hörte dem Keynote Speaker beim Sprechen über KI („KI– aber richtig“) zu und lernte anschließend etwas über Atemtechniken bei einer „Breathwork“-Session (was es nicht alles gibt).

Keynote und „KI– aber richtig“ fand ich richtig gut. Der Speaker war Christoph Burkhardt. Er sprach darüber, was KI-Tools können und was sie nicht können und wo der Mensch im KI-Zeitalter weiter benötigt wird (Kreativität, Entscheidungen, Fakten). Fand ich nachvollziehbar und schlüssig.
Seine Session bestand im Endeffekt aus einem langen Q&A, wir als Gruppe fanden es nämlich besser ihn mit Fragen zu löchern (z.B. seine Einordnung zu den Warnungen der Chefs der großen KI-Häuser, Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt u.a.). Die beantwortete er, schwenkte dann immer mal wieder auf sein mitgebrachtes Material und erzählte auf einer recht hohen Flughöhe, wie und wofür er KI-Tools nutzt.


Letzten Endes geht es um Selbstoptimierung, die Erhöhung des Outcomes seiner Arbeit/Zeit, das gezielte Lenken von Aufmerksamkeit und Energie. Ich war interessiert, positiv angetan, gleichzeitig aber auch ein bisschen ernüchtert weil es mir nicht gelang, seine Schilderungen auf meinen Arbeitsalltag zu übersetzen. Da fehlt mir vermutlich die Kreativität bzw. das unternehmerische Denken– mein Hauptgeschäft ist es eben nicht, Ideen auszudenken, zu verfeinern, Leuten diese Ideen als Konzept zu verkaufen bzw. sie zu Zukunftsthemen zu beraten. Vielleicht sollte ich mich mal mit einem LLM meiner Wahl darüber unterhalten, was ich machen kann.


Wieder einmal festgestellt: Alles, ALLES steht und fällt mit den Daten. Christoph Burkhardt hat z.B. ein second brain, in das er seit Jahren unfassbare Mengen an Infos reinkippt (Mails, Notizen, Gespräche). Wenn es keine sinnvollen Daten gibt, wirds schwierig.


Nach dem Abendessen gegangen. Zu viele Eindrücke, ich war mit den Nerven am Ende. Als dann noch die Band zu Spielen anfing und wir uns im großen Zelt anschreien mussten um uns zu verstehen, war das für mich. Also wieder ans andere Ende Berlins gefahren und noch ein bisschen mit Jott gecoucht.


Tiny changes – zwischen Lachen und Weinen geschwankt, weils mir so bekannt vorkommt. Wir haben ein großes firmenweites Designsystem. „Mal eben schnell“ ist da nicht, weil jede Änderung ganz viele andere Stellen betrifft…

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Donnerstag, 17.09.2026

Büro, anschließend wieder Italienisch-Kurs an der VHS Mitte. Ich spazierte heute vom Büro dorthin, das war ein schöner Spaziergang nach dem Abendessen.

Mein Banknachbar heute war ein Diplomat, der neben Englisch und Französisch (fließend, natürlich) auch ein bisschen Arabisch spricht und nun Italienisch lernt. Aber, wie er sagte, die Sprachen lernen sich quasi von nebenbei (hier bitte leicht schmerzerfülltes Gesicht von mir vorstellen).
Weil wir heute nur vier Leute waren, kamen wir gut durch den Stundenlehrplan und konnten zudem noch viel & frei sprechen. Das lief ganz gut, die Dozentin warf öfter ein „benissimo“ oder „molto bene“ ein, was natürlich runterging wie Öl.
Im Anschluss ganz beseelt nach Hause gefahren.

Die Dozentin bietet wohl auch Folgekurse an (so genügend Interesse besteht), ich hab da jetzt schon Lust drauf.


Ich bin mit dem Gehalt so zufrieden, dass ich nur vier Tage arbeite
Korrekter Typ, darum gehts mir aber gar nicht. Ich las die Kommentare und kam bei einer sehr zivilisierten Diskussion vorbei (hier der Einstiegskommentar).
Es diskutierten zwei Personen hin und her, letztendlich ging es um die Frage ob wir es uns als Gesellschaft leisten können, angesichts massiver Herausforderungen („alternde Gesellschaft, Renten und Pflege, marode Infrastruktur, Energiewende und Stromnetze, Verteidigung“) Teilzeitmodelle ohne „echten“ Grund wie Kindererziehung, Pflege u.ä. (darauf wurde auch eingegangen) anzubieten.
Ich zitiere mal den letzten Kommentar des Diskussionsstrangs:

Ich glaube, jetzt sind wir beim eigentlichen Unterschied angekommen. Sie sagen: Wenn mehr persönliche Freiheit wirtschaftliche Einbußen bedeutet, dann ist das eben der Preis dafür.

Ich sehe stärker die andere Seite: Unser heutiger Wohlstand erlaubt uns überhaupt erst, weniger zu arbeiten und mehr Zeit zum Leben zu haben. Gleichzeitig wissen wir, was auf uns zukommt: eine alternde Gesellschaft, Renten und Pflege, marode Infrastruktur, Energiewende und Stromnetze, Verteidigung – und schon heute bekommen wir vieles davon kaum vernünftig hin.

Deshalb ist für mich die entscheidende Frage nicht 32 oder 40 Stunden. Sie lautet: Wie viel von unserem Wohlstand können wir heute in mehr Freizeit umwandeln, ohne die Voraussetzungen zu gefährden, von denen wir morgen leben?

Ich fand das sehr interessant, so eine ähnliche Frage hatte ich mir vor einiger Zeit auch schonmal gestellt, aber keine Antwort darauf gefunden. Je nachdem, ob ich als Gesellschaft oder als Individuum drauf schaue, verändert sich meine Antwort. Als Individuum gewichte ich die persönliche Freiheit stärker, als Gesellschaft eher den „Dienst an der Gemeinschaft“ durch vollständiges Ausschöpfen der eigenen Arbeitskraft, am besten noch in einem Job mit Mehrwert für die Gesellschaft.

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Mittwoch, 16.09.2026

M weiterhin wg. Kopfschmerz zu Hause. Er verschlief große Teile des Vormittags, das schien zu helfen weils ihm danach besser ging.


Ergiebiger Regen seit ich weiß nicht wie langer Zeit.


Nach Heimkehr der Kinder mit G ihre Mathe-Klassenarbeit korrigiert und festgestellt, dass Mathe für Viertklässler mich überfordert.

Leo und Maya sammeln Spenden für das Futter der Berliner Zoobären. Zusammen haben sie 180 EUR gesammelt. Leo hat 30 EUR mehr gesammelt als Maya. Wieviel Geld hat Maya gesammelt?

Ich kam nicht drauf und musste heimlich, still und leise Jott fragen wie der Lösungsweg ist, damit ich dem Kind helfen konnte.


Später Kindertränen weil die beste Freundin just an dem Tag und zur selben Uhrzeit feiert wie meine Mama. „Aber A hat auch einen runden Geburtstag, den kann ich doch nicht verpassen“– tja, manchmal ist’s oll.


Die Rückerstattung für das falsch zugestellte iPhone kam, jetzt heißts vermutlich wieder suchen. Der Verkäufer bekommt sein iPhone 11 nämlich nicht wieder– irgendjemand freut sich über sein iPhone 11 zum Preis eines iPhone 8.


Den Nachmittagssport sein lassen, Hausaufgaben- und Berichtigungsbetreuung dauerten bis 17:15 Uhr, im Anschluss stand noch einiges im Haushalt an. Da Jott Abends verabredet war, wär mir sonst Abendbrot und Zubettgehen der Kinder zu spät/hektisch gewesen (das Training zu verkürzen wäre eine Option gewesen, da kam ich aber zu dem Zeitpunkt nicht drauf).


Nazi-Wahlsiege, russische Eskalation und Kriegsausweitungsgefahren, Mega-El-Nino, steigende Lebenshaltungskosten durch Kriege und Unruhen in Nahost, im kleinen Maßstab Js neue Klassenlehrerin… Uff. Ich möchte mich gern einigeln und alles ignorieren, aber davon wirds auch nicht besser.


Feuerwerk kurz vor 22 Uhr. WARUM? Zwei von drei Kindern wachten auf, natürlich auch das Kind welches dann nicht wieder einschlafen kann und die Welt an seinem Ärger teilhaben lässt.


Nach Schweden – mit dem Fahrrad
Total irre. Was für ’ne Aktion!

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Dienstag, 15.09.2026

Bürotag für mich, Home Office für Jott. Sie hatte Gesellschaft, M blieb mit starken Kopfschmerzen zu Hause.


Nach der Arbeit mit der Bürorunde weiter DSA gespielt. Wir schafften es, das Abenteuer Hexenreigen zu Ende zu spielen. Der epische Kampf gegen den Endgegner wurde zur Überraschung unseres Spielleiters erheblich verkürzt, weil mein Spielercharakter (der Zwergenkrieger) sich mit einem Überraschungsangriff auf den unvorbereiteten Hexenmeister stürzte und ihn mit einem mächtigen Schlag erheblichen Schaden zufügte. Hehehe.

Nächstes Mal versuche ich mich als Spielleiter, ich freu mich :)


Warum Wohnen unbezahlbar wird | Die Anstalt
Ich kann da nicht drüber lachen. Nicht als jemand der ausreichend großen, bezahlbaren Wohnraum zur Miete sucht.
(via)

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Montag, 14.09.2026

Zeitgleich mit den Kindern zum Wuhlespielplatz aufgebrochen & dort meine Sporteinheit geturnt. Abends war eine Elternversammlung in Js Klasse angesetzt, somit nutzte ich dann eben vor der Arbeit die Chance auf Fitness.
Lief okay–ish: Besser als gedacht wenn man bedenkt das ich morgens nicht wirklich auf Touren komme, aber auch nicht so energiegeladen und lustvoll wie Abends.
Was mich überraschte: Ich war nicht der einzige. Kurz nach mir kamen noch zwei weitere Sportler, gemeinsam absolvierte jeder für sich sein Programm.


Neun Uhr am Rechner gesessen und dem Teammeeting zugehört, parallel gefrühstückt. Anschließend ein munterer Wechsel zwischen Terminen und Wegarbeiten, wobei munter das sich tatsächlich auf den Wechsel und nicht auf mich bezog– ich fühlte mich den restlichen Tag „durchgesportelt“ weil mir das Training in den Knochen steckte. Wenn ich Abends Sport mache ist das egal, da bin ich nicht mehr groß aktiv und schlafe eh. Mein Respekt für die Kollegin, die jeden Morgen ab halb Sechs im Fitnessstudio steht, wuchs jedenfalls.


Am Vorabend gemeinsam mit Jott an der Elternversammlung von Js Klasse teilgenommen. Die Konrektorin informierte uns, dass die ehemalige Lehrerin von M die einzige Lehrerin ist, die der Schule derzeit als Klassenleitung zur Verfügung steht. Sie wird die Klasse ab Oktober mindestens 10h/Woche unterrichten. Anderes Personal steht nicht zur Verfügung. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion in der zumindest klar wurde, dass auch die Schulleitung mit dieser Lösung nicht zufrieden ist und nach Möglichkeiten sucht, diese im Sinne der Kinder zu verbessern. Wir besprachen zudem mögliche Schutz- und Eskalationsmöglichkeiten für die Kinder.
Generelles Unverständnis unter den Eltern, weshalb eine offensichtlich so ungeeignete Lehrerin weiter unterrichten darf.
Jott und ich besprachen uns am Abend dazu, wirkliche Lösungen haben wir nicht außer mit J im Gespräch zu bleiben und bei eventuellen Vorfällen die aufgezeigten Eskalationspfade zu beschreiten.


Kurz vor Ende der EV aufgebrochen und das gestern angeschaute Fahrrad abgeholt. Insgesamt ein guter Kauf, die Fahrt nach Hause machte Spaß– da wird das betreffende Kind hoffentlich lange was von haben.


Den Rest des Tages durchgehangen, ich war sehr, sehr k.o.


„Wir haben kaum Einfluss darauf, wie viele Kalorien wir verbrennen“
Interessiert gelesen, ich fands sehr spannend:

Grob gesagt bewegt sich ein Hadza an einem Tag so viel wie ein Amerikaner in einer Woche. Wir haben dann den Energieverbrauch mit der Doubly-Labeled-Water-Methode gemessen […]. Heraus kam, dass die Hadza pro Tag genauso viele Kalorien verbrauchen wie Menschen in den USA und Europa, wenn man berücksichtigt, dass sie etwas kleiner sind.

Offenbar steigert Bewegung nur bis zu einem bestimmten „Gewohnheitsgrad“ den Kalorienverbrauch.

Natürlich verbrennt man, während man Sport macht, erst einmal mehr Kalorien. Das Herz schlägt schneller, man atmet stärker, die Muskeln arbeiten. Entscheidend ist, was danach passiert, in den Tagen und Wochen, die folgen. Da passt sich der Körper an.

Im Artikel gehts dann weiter mit den positiven Effekten auf den Körper, die Sport hat. Die Quintessenz ist wohl aber: Die Ernährung bestimmt das Gewicht & Sport kann unterstützen, aber die Ernährung nicht ausgleichen.

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Sonntag, 13.09.2026

Vormittags ein Fahrrad für J angeschaut. Super in Schuss, wenig gefahren, stand immer im Trockenen, sah aus wie neu… Aber die Schaltung schleifte beim Wechseln aufs größte Zahnrad vorne und für J wars noch ein bisschen zu groß. G und M konnten damit fahren, es fehlen wirklich nur noch ein paar Zentimeter bei J.
Später bei Fahrradfuchs S Rat gesucht und erfahren, dass das bestenfalls ’ne drei Minuten mit dem Schraubenzieher sind weil der Umwerfer justiert werden muss. Ich werds also kaufen, die Schaltung justieren und dann darf M damit fahren bis J raufpasst.


Zum Essen kamen A, S und E zu Besuch. Wir spielten nach langer Zeit mal wieder Rommé, ich gewann mit 300 Punkten Abstand zur zweitplatzierten Jott– ein Handrommé in der ersten Runde sorgte allein schon für fast 200 Punkte Vorsprung.


Nach dem üblichen Abendprogramm (Kinder durch die Wanne ziehen, Nägelschneiden, Abendessen bei Film) schauten Jott und ich Downton Abbey weiter und waren beide ganz schön angefasst– liebgewonnenen Figuren passieren schlimme Dinge, Menschen sterben im Krieg und an der Spanischen Grippe…


Nachtrag: Beim Löschen von Spamkommentaren mussten offenbar auch ein oder zwei echte Kommentare dran glauben- es sah zumindest aus den Augenwinkeln so aus. Wer also seinen Kommentar vermisst: Einfach nochmal schreiben.

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Samstag, 12.09.2026

Tag der offenen Tür im Gymnasium auf das die Kinder gehen sollen. M kannte es schon, für die Zwillinge wars neu. S und E begleiteten uns, so stromerten wir zu 7. durchs Schulgebäude und sahen uns die diversen Angebote an. Die Kinder fanden es unterhaltsam und cool, besonders in Erinnerung blieb ihnen insgesamt aber die Versorgungsstation mit Bratwurst, Hot Dogs, Waffeln und Eis– weil wir so lange vor Ort waren, aßen wir dort Mittag und schauten im Anschluss weiter.


Mittendrin ein Schreckmoment, weil J vom Klettergerüst fiel und sich ziemlich wehtat. Nach Versorgen und Trösten humpelte er mit uns zum Bus nach Hause und wurde dort erstmal mit Kühlakkus versorgt.

Unser Eindruck vom letzten Mal wurde bestätigt: Bodenständiges, normales Gymnasium. Würde passen.


Nach Rückkehr kurz die Füße hochgelegt, dann zu Hermes und das falsche iPhone zurückgesendet und im Anschluss direkt weiter zu Rewe. Als ich zurückkam war ich eigentlich fertig mit dem Tag, aber auch nur eigentlich– Samstag ist Sporttag, also radelte ich noch fix zum Wuhlespielplatz und turnte mein Programm durch. Bei Rückkehr nach Hause wars dann aber endgültig aus, ich bewegte mich den Rest des Tages bzw. Abends nur noch minimal.

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Freitag, 11.09.2026


Home Office. Es war einigermaßen ruhig (bis auf Rewe, mehrere Paketboten und eben die Kinder, die trotz Schlüssel eigentlich immer klingeln). Tat mir sehr gut, die Garmin quittierte es am Ende mit „Heute hattest Du genug Erholungsmomente…“.


Auf Grund der vielen Schilderungen nachgedacht was ich eigentlich vor 25 Jahren gemacht habe. Wenn ich mich recht erinnere, guckte ich auf RTL2 Animes als mich ein Freund anrief und meinte, ich solle Nachrichten anmachen. Tat ich dann auch und blieb dabei hängen.


Abends Downton Abbey mit Jott weiter geschaut. Nach einem kurzen Abgleich entschieden wir uns beide für etwas seichtes, mehr war nicht drin nach dieser Woche.


Neues Lieblingswort: Tupperbiber

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Donnerstag, 10.09.2026

Bürotag. Die erste Tageshälfte ziemlich durchgehangen, der gestrige Tag war intensiv (und ich hätt mich einfach nicht überfressen sollen, dann hätt ich nämlich besser geschlafen). Ab dem frühen Nachmittag gings aber wieder, Kaffee und ab und an mal aufstehen halfen.


Nach der Arbeit zur Einstimmung auf den heute startenden VHS-Kurs Italienisch A2 zünftig mit Pizza bei 60 Seconds to Napoli eingestimmt, dann zur VHS Mitte gefahren und italienisch gelernt.

Ich war vor dem Kurs sehr nervös weil ich Sorge hatte, mein selbstgelerntes Babbel-Italienisch reicht nicht aus und ich bin der schlechteste. Die Sorge erwies sich als unbegründet, ich bin ganz gut dabei. Die anderen brechen sich genauso einen ab wie ich :)
Die Gruppe ist recht klein, mit mir sind wir zu 7. Find ich super, so kann die Dozentin gut auf uns eingehen.


Nach dem Kurs zu Fuß zum Hackeschen Markt gelaufen und überrascht gewesen, wie belebt die Gegend um 21:30 Uhr noch war.

Zu Hause dann total k.o. ins Bett und mich aufs morgigen Home Office ohne Menschen gefreut.

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Mittwoch, 09.09.2026

Der ebay-iPhone-Verkäufer meldete sich am Morgen. Er hat wohl die Pakete verwechselt… Ich soll das iPhone zurücksenden, er schickt mir dann das andere iPhone zu. Glück gehabt (offenbar).


Nach dem Frühstück gings nicht ins (Home) Office, sondern nach Lübbenau. Wir hatten heute Teamtag und fuhren daher zum Kanufahren in den Spreewald und im Anschluss zum Kochen nach Neukölln.
Machte großen Spaß, ich war überrascht wie touristisch Lübbenau geprägt ist. Paddeln war schön, machte Spaß und sorgte für ordentlich Hunger bei allen Beteiligten, den wir am Hafen stillten.
Auf dem Rückweg im Regio hätte ich auch kurz schlafen können, das ergab sich aber nicht (Menschen sprachen mit mir).

Kochen in Neukölln war auch nice, unter Anleitung kochten wir uns einmal quer durch Südostasien. Ich bereitete Kimchi-Salat, Gyozas und hand pulled noodles zu, lief nebenbei grob 5000 Schritte hin und her und überfraß mich im Anschluss weils so lecker schmeckte.

Edle Gyoza mit feiner Gemüsefüllung & aromatischer Ponzu-Sauce
Handgezogene Nudeln mit aromatischem Chiliöl, Gemüse-Toppings & schwarzem Sesam-Dip
Sesam Panna Cotta

21 Uhr gings nach Hause, wo ich dann auch beinahe sofort ins Bett fiel– ich war DURCH.