Den Tag wie üblich zwischen Rewe-Lieferung, Arbeit und Kinderbetreuung verbracht.
Jott und ich schauten Abends auf meinen Wunsch bei Clarksons Farm rein. Nach 15 Minuten schaute nur noch ich, Jott schienen die wunderschönen Landschaftsbilder ungemein zu entspannen– sie lag eingemummelt neben mir und schlief wie ein Baby. Demnächst also wieder Action & Spannung (schade).
Anlässlich meines Jahres-Feedbackgesprächs mit der Bahn und nicht dem Rad ins Büro gefahren, sonst hätt ich kurz vor Sieben starten müssen um halb Neun einigermaßen frisch und entspannt im Gespräch zu sein– und das war dann doch ein bisschen zu früh. Das Gespräch war entspannt. Ich mache das was ich mache gut und richtig. Das ich im eigenen Saft koche und mir mehr Feedback und Input zu möglichen Verbesserungen wünsche wurde aufgenommen. Wir sprachen zudem noch ein bisschen über die bevorstehende Umstrukturierung und die damit einhergehenden Möglichkeiten. Ich möchte gern auf größeren Projekten auf einer etwas höheren Flughöhe arbeiten und nicht mehr dauerhaft in Tickets unterwegs sein, das könnte bei entsprechender Positionierung durch meinen aktuellen Chef und mich selbst machbar sein. Das Umfeld, in das ich hineinkomme, könnte sich ebenfalls als sehr geeignet dafür erweisen. Schauen wir mal. Ich habe heute jedenfalls sehr deutlich und direkt gesagt, was ich möchte, damit da Klarheit herrscht.
Donnerstag ist Schnitzeltag.
Jott und die Kinder waren beim Erzählen am Abendbrottisch angemessen neidisch.
Die Kinder speichern YouTube Shorts/Videos per Bildschirmaufnahme und gucken sie sich an, sobald ihre YouTube-Zeit aufgebraucht ist und die Website/App gesperrt ist. Wie heißt es so schön? I’m not even mad. Ärgert es mich? Sehr. Find ichs verdammt schlau und gewieft? Total.
Jott bereitete heute heldenhaft die Schulmappen vor und sortierte die bestellten Schulsachen komplett ein. Ich war angemessen dankbar und erfreut, dass dieser Kelch an mir vorübergegangen ist.
Morgens in der Schule ein kurzer Termin mit Jott und G, in dem sich das Personal bei G entschuldigte. Dafür, dass wir gestern sehr genau gesagt hatten WAS wir WIE hören wollten, lief es nicht ganz so gut– aber bei G kam es hoffentlich richtig an. Hoffen wir, dass die Sache nun erledigt ist.
Im Anschluss ins Büro zur Advanced Prompting Tagesschulung. Key Takeaway: Ich prompte offenbar am Puls der Zeit und bin bereits advanced. Bei komplexen Themen bzw. Outputs die über Sparring und Lernen hinausgehen, hilft mehr Struktur. Merk ich mir für wenns relevant ist.
Zu Hause mein Fahrrad-Notfall-Paket zusammengestellt. Heute kamen eine große Rahmentasche, eine elektrische Pumpe (kein Bock im Nieselregen bei 5°C im Dunkeln auch noch händisch zu pumpen) und ein Ratschenringschlüssel. Damit und mit meinem restlichen Equipment bin ich für den wahrscheinlichsten Notfall ausgerüstet- meinen Überlegungen nach ist das ein Platten bzw. ’ne rausspringende Kette. Ich sollte nun in der Lage sein, angemessen darauf zu reagieren. Demnächst teste ich das mal, damit ich auch sicher sein kann alles dabei zu haben.
Außerdem kam Druckluftspray, mit dem ich unsere drei Turmventilatoren entstaubte. Gruselig, was da raus kam- sollte ich vielleicht öfter machen.
Heute dann tatsächlich kein Sport, ich war sehr k.o. nach dem Tag. Nach anfänglichen Vorwürfen und Zweifeln an meiner Entscheidung kam die Akzeptanz und die Freude.
Gemeinsamer Termin mit Jott in der Schule mit Hortleitung & Gs Erzieher. Sehr deutlich unsere Sichtweise dargelegt und was wir nun erwarten. Es wurden Maßnahmen auf Seiten des Schulhorts versprochen, zudem haben wir morgen einen weiteren Termin mit G in dem sich das Personal bei ihr entschuldigen wird. Wir sind uns unsicher wie aufrichtig die gezeigte Einsicht ist, aber mehr können wir mE aktuell nicht machen.
Abends das Halbfinale Spanien gegen Frankreich geschaut und wieder die Jungs dazugeholt (G schlief). Sehr beeindruckt wie sehr Spanien jegliche Initiative Frankreichs unterdrückte und sie an die Wand spielte.
Beim Einschlafen von den Balzrufen eines riesigen Heupferds am Rollo aufgeschreckt worden. Das die Viecher so laut sein können! Ich schnippte es todesmutig weg, danach war zum Glück Ruhe.
Die Reparatur von Gs Rad kostet im Fahrradladen voraussichtlich ~100 EUR. Zitat Fahrradladen-Mitarbeiter am Telefon „Das ist so mit das blödeste, was passieren kann.“ Offensichtlich. Mein Provisorium bleibt somit dran, wenns nicht mehr hält reparier ichs richtig. Werkzeug & Ersatzteil kosten ca. ~40 EUR, aber aktuell hab ich keinen Nerv dafür.
Ggf. ist das eine Konzeptlücke im Plan „Nur gebrauchte Räder für die Kinder weils viel günstiger ist und sie die eh nicht lange fahren“– man muss ständig irgendwas reparieren und hat Arbeit damit.
Sport am Abend. Es war zu warm, alles fühlte sich anstrengend an… Still showed up, did my thing. Mittendrin socializing mit einem der anderen dort regelmäßig trainierenden. Eigentlich nicken wir uns nur freundlich zu, heute schwatzten wir ein bisschen und tauschten Namen aus. Das war nett (und schwierig weil ich permanent schnaufte– ich kann nicht großartig reden wenn ich mein Körpergewicht pushe oder pulle).
Aufräumen und Saubermachen am Vormittag, Nachmittags Besuch meiner Eltern. Sehr über den Besuch gefreut, trotz Kenntnis der Fakten sehr über ihre „180 Jahre“ (runde Geburtstage und Ehejubiläum) gestaunt. Ich mache mir selten Gedanken über das Alter meiner Eltern, anlässlich dieser beachtlichen Jahreszahl tat ichs doch mal. Ambivalente Gefühlslage.
Nachmittags Reparatur von Gs Fahrrad. Die Steckbrille des Kettenschutzes ist zerbrochen, der Kettenschutz hing unpraktisch und blockierend am Rad. Ich fixierte die zerbrochenen Teile mit einem improvisierten Winkel und Panzertape, das muss jetzt erstmal halten.
Ausflug ins Forum Köpenick am Vormittag. G und ich kauften neue Bälle für die Jungs, bewunderten beim Shoppen die Capybara-Kuscheltiere bei Nanu Nana und besorgten anschließend noch Lebensmittel bei Rewe.
Es kann tanzen, Musik machen und mit den Maracas wackeln! Ich war schwer versucht.
Ausgiebiges Spielen am Rechner über die Mittagszeit, ich spürte richtig wie ich entspannte und mein Akku auflud.
Die Jungs spielten Nachmittags Fußball, G und ich klatschten bei ihrer Rückkehr mit ihnen ab und brachen zu einer Sport- und Hangeleinheit auf dem Wuhlespielplatz auf. Highlight: Ich schaff beim Hangeln zwei Durchgänge, inklusive umdrehen am Ende der Hangelstrecke. Great Success!
Entspannter Abend mit den Kindern. Jott war mit einer Freundin unterwegs, wir schauten erst einen Film und dann spielte ich weiter als die Kinder im Bett waren.
Sehr viel Zeit in Telefonaten/Teams-Terminen mit dem Kunden und unserem Design-Team verbracht. Am späten Nachmittag rausgefunden, dass ich die Anwendung des Kunden mittlerweile offenbar besser kenne als er– ein groß angekündigtes Feature, zu dem schon fertige Konzepte von Kundenseite geliefert, visualisiert und abgenommen wurden wird nun deutlich kleiner weil der Kunde die benötigten Daten gar nicht liefern kann. Das fiel nur auf, weil ich die Anforderungen für die Entwicklung nochmal überprüfte und in diesem Zusammenhang auch die erforderlichen Abfragen aus der Schnittstelle des Kunden aufschrieb. Dabei bemerkte ich, dass die Schnittstelle einige Daten gar nicht liefern kann weil die in der Schnitstellen-Spezifikation nicht vorgesehen sind… Auf meine Nachfrage bestätigte das die Fachabteilung des Kunden. Merkwürdig. Ich hätte gedacht, dass die ihr Tool kennen.
Abends auf Initiative von Jott beim Griechen vor der Haustür gemeinsam zu Abend gegessen.
Die Kinder blieben zu Hause, aßen bestellte Burger/Chicken Stripes, schauten einen Film und gingen anschließend allein ins Bett. Das funktionierte richtig gut, einzig G vermisste uns beim Einschlafen und rief an als wir schon fast mit dem Essen fertig waren. Das war dann unser Signal, wieder heimzugehen.
Total großartig, das sowas mittlerweile funktioniert.
Ich genoss dieses Date mit Jott sehr, das war eine richtig schöne kleine Auszeit.
Später Spanien vs Belgien geschaut und die Jungs dazu geholt (G schlief schon). In der 2. Halbzeit verabschiedeten sich die Kinder ins Bett, Jott fielen auch die Augen zu– somit war ich der einzige, der das Spiel ganz & wach sah.
Mit dem Rad ins Büro & zurück. Darauf geachtet, etwas mehr zu trinken & zu essen, ich hoffe es hilft damit ich mich morgen nicht wieder komplett erschlagen fühle.
Die Kinder gingen heute in den Ferienhort und hatten wohl einen tollen Tag. G war beim Spielplatzhopping-Ausflug dabei, die Jungs hatten offenbar den ganzen Tag Fußball gespielt und waren Abends ziemlich sonnenverbrannt– sie hatten ihre Mützen vergessen und in der Sonne gespielt.
Im Büro zwischen Terminen, Stillarbeit und Austausch mit den Kolleg:innen rotiert. Die Umstrukturierung beschäftigt einige Leute bei uns weiterhin stark, mit meiner abwartenden und eher entspannten Einstellung bin ich offenbar relativ allein. Ich frag mich, ob ich an der Stelle zu entspannt bin oder sie zu aufgeregt.
Abends Kram fürs Rad bestellt: Eine Rahmentasche, eine neue Handyhalterung (die letzte wurde geklaut) und ein Multifunktionswerkzeug (das dann in die Rahmentasche rein soll). Ich würd gern künftig ein Notfall-Reparatur-Set beihaben, damit ich im Fall der Fälle auf platte Reifen u.ä. reagieren kann ohne das Rad kilometerweit nach Hause schieben/tragen zu müssen.
Beim in die Schule bringen leider nicht Gs Erzieher getroffen, dafür erzählte G von der heutigen Fortsetzung des unschönen Vorfalls von gestern. Nach ihrer Erzählung erneut mit Jott gesprochen, viel geatmet und unseren dringenden Gesprächswunsch an die Hortleitung kommuniziert. Gemini war eine große Hilfe, das sachlich und konstruktiv zu schreiben.
Mittags mit den Kinder bei Zeugnispizza und Zeugniseis das Schuljahresende gefeiert. Die Zeugnisse sind gut bis sehr gut, die Bewertung des Sozialverhalten ebenfalls. Verbesserungspotential gibt es trotzdem zur Genüge, aber das sind langfristige Themen die wir nicht heute angehen.
Nachmittags eine ausgiebige Sporteinheit auf dem Wuhlespielplatz, G turnte wieder mit.