5:15 Uhr von J geweckt worden. Ihm war schlecht, ich brachte ihm eine Schale, kuschelte ihn ein bisschen und dann sagte er, dass es ihm schon besser geht. Fünf Minuten später rief er nochmal, Jott stand dann auf und kuschelte sich mit ihm im Wohnzimmer hin.
Die Zeit ist– unabhängig ob ihm schlecht ist oder nicht– kritisch, weil es draußen schon hell ist und er dann gern mal wach bleibt.
Morgens übergab er sich, wir ließen ihn daher zu Hause wo er sich ausruhte und sogar tagsüber nochmal ein bisschen schlief.
Längere Mittagspause für Psychotherapie. Auf dem Rückweg Döner (für uns beide) gekauft, vom Dönerpreis schockiert gewesen (6 EUR mittlerweile!). Der Dönermann betrieb Smalltalk, ich erfuhr die Kilopreise für Tomaten und Zwiebeln auf dem Großmarkt und wurde sehr demütig, als er nebenbei erklärte, aktuell ungefähr 400 EUR für Benzin ausgeben zu müssen bei einem recht mageren Gehalt.
Nachmittags dann Kinder abholen und wieder auf dem Hof abhängen. Wir spielten in wechselnden Konstellationen Ball. G traute sich auch, das freute mich besonders. Gerade sie hat noch ein bisschen Nachholbedarf in punkto Werfen und Fangen, ich würde es gern sehen wenn sie das besser könnte.
18 Uhr zum Abendbrot rein. Ich startete zu einer Laufrunde. War heut nicht so prall, es war warm und ich geriet schnell außer Puste. Bei dem Tempo, bei dem ich am Sonntag im grünen Bereich war, war ich heute im orangen– d.h. Puls eig. zu hoch. Heute hätte zügiges Spazierengehen gereicht.
Danach noch Fitnessübungen. Ich hatte mir am Wochenende einen Plan zurechtgelegt, der vorsieht jeden Tag ein bisschen zu machen– heute, an Tag 2 stellte ich dann fest, dass das wohl zu ambitioniert ist. Nach dem Laufen noch mehr zu machen ist Blödsinn, zum einen bin ich viel zu k.o. und zum anderen will ich nicht noch mehr Zeit dafür versenken. Vermutlich ist es sinnvoller, wie im letzten Jahr Lauf- und Fitness-Tage einzuführen und an den Fitnesstagen dann nicht nur zwei Übungen zu machen, sondern drei oder vier.
Thematisch passend, gern gelesen:
„Mein“ Fitness Coach wird im ersten Absatz erwähnt, das fand ich natürlich besonders gut. Ansonsten entdecke ich mich als sehr unsportlicher Mensch da durchaus drin wieder (weswegen ich ja Hamptons Ansatz so gut finde und versuche, mit seiner Routine weiterzumachen).




