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Journal Samstag, 12.10.2019

Wieder so ein aktiver Tag (zum Ende hin nicht mehr so ganz guten Willens, aber dazu später). Ich besuchte die Prora-Ausstellung und nahm an einer Führung teil. Danach (13:45 Uhr) war vom Tag noch ziemlich viel übrig, also lief ich erst nach Binz zurück und anschließend von Binz über den Hochuferwanderweg nach Sellin und von Sellin wieder nach Binz. Der Hochuferwanderweg war für mich als Flachlandbewohner heftig– es ging nämlich munter hoch und runter über bestenfalls Trampelpfade. Ich hatte noch gedacht, „Pfff, Hochuferwanderweg anner Küste… Wie hoch soll das schon sein, das packste“. Naja, war doof. War halt doch ein bisschen hoch und mit teils überraschend steilen Wegabschnitten. In Sellin war dann die Seebrücke auf Grund einer privaten Veranstaltung (einer Hochzeit?) gesperrt, aber zumindest hatte ich von der zur Seebrücke führenden Treppe eine gute Aussicht.
Tjo, und dann sollte es zurück gehen. Auf den Hochuferwanderweg hatte ich nicht so wirklich Lust, weil es halt anstrengend war und unterwegs dunkel geworden wäre– und allein auf steilen, rutschigen Trampelpfaden im dunklen Wald, nee, das war mir ein bisschen zu unheimlich. Also wollte ich mit den Öffis nach Binz fahren. Musste ja was geben, dachte ich.

Möp.

Falsch.

Google sagte nein und zeigte als einziges eine Verbindung an, auf der ich von Sellin nach Binz fünf Stunden unterwegs gewesen wäre. Das schied aus.
Taxi?
Der Kostencheck sagte 30 (!!!) Euro für die 15 Kilometer und dafür war ich zu geizig.

Was blieb? Wanderwege, die nicht an der Steilküste entlang führen. Kurz gecheckt und los gelaufen. Mit Tempo, weil ich auf Teufel komm raus vor Einsetzen der Dunkelheit aus dem Wald raus wollte (jajaja, da gibt es NICHTS was mit gefährlich werden könnte, aber… ES IST EIN DUNKLER WALD).
Als ich wieder am Binzer Strand war, war ich sehr erleichtert.

Dann ins Hotel, duschen, trockene Klamotten an, Essen gehen, bei jedem Schritt merken das der Hochweg Tribut in Form von Muskelkater gefordert hat, essen, wieder ins Hotel, Bett.

Aufbruch nach Prora. Wetter ist oll.
Ostsee-Piranha.
Kreide (in mehreren Millionen Jahren)
Wellen
Alt und neu und alt
Von Prora komm ich…
… nach Binz geh ich.
Mahlzeit, Möwen-Brudi.
Eis geht immer.
Da lach ich noch, weil ich ja gern durch Wälder laufe.
Aussicht.
„Weg“ mit „leichten“ Gefälle.
Nochmal Aussicht, aber in die andere Richtung.
Da lach ich nicht mehr, sondern schwitze nur noch.
Selliner Seebrücke
In der Dämmerung im Wald. Ich bin natürlich _nicht_ stehen geblieben. Sonst hätte ich fünf Sekunden länger da bleiben müssen.
BINZ!
Pizza geht immer.
EIN FLAUSCHIGES KLEINES HASI!
Mal wieder genug.

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