Jotts hats auch erwischt, der Tag war dementsprechend knackig. Den Kindern ging es nämlich besser, d.h. sie waren heute munterer als gestern. Die Zwillinge schliefen zwar Vormittags nochmal ein bisschen, sodass ich wenigstens beginnen konnte, das Mittagessen anzufangen, wachten dann aber recht fix wieder auf und machten sich einen Spaß daran, immer wieder in die Küche zu krabbeln/ laufen, um Unfug zu machen. Das lief dann so: Möhren schneiden- G raustragen- Möhren schneiden- J raustragen- Möhren schneiden- G und J raustragen- Möhren… Sie verstehen. Zum Glück war wenigstens M beschäftigt, der guckte bei Jott auf der Couch Shrek, während Jott döste.
Nach dem Mittagessen schliefen die Zwillinge. Jott legte sich auch recht bald hin (im Schlafzimmer, das ist immer das Zeichen das es ihr wirklich schlecht geht), und während ich noch überlegte was ich mit M so spielen konnte, wachten die Zwillinge nach gerade mal einer Stunde auch schon wieder auf. Wir spielten dann alle zusammen, bzw. verkrümelte sich M mit seinem Duplo in eine Ecke und sperrte sie durch Verschieben der Babybetten ab, während die Zwillinge mit der Spielküche spielten und herumliefen/ krabbelten.
Das Nachmittagstief umging ich (im wahrsten Sinn des Wortes…) durch einen ausgedehnten Spaziergang mit allen Kindern. Als wir wieder nach Hause kamen, sah Jott nicht mehr ganz so blass aus und konnte beim Ausziehen der Kinder und beim Abendbrot mitmischen. Dabei musste M erfahren, dass wir sein Herumkaspern nicht mehr mitmachen: Trotz ausreichend Zeit und vieler, vieler Bitten, doch endlich zu essen, aß er kaum etwas, machte Faxen, lenkte die Zwillinge ab und trödelte herum. Tja- 18:30 Uhr kam das böse Erwachen: Ich räumte ab, trug ihn ins Bad und ließ ihn da toben und wüten. Vielleicht merkt er es sich ja.
Das Zubettbringen der Zwillinge lief eigentlich ganz gut, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie beide im Bett lagen. Erst begann G zu schreien, dann stimmte J ein. Ich war fertig mit den Nerven.
Letztendlich ließen sie sich nur durch eine Flasche beruhigen. Hoffentlich schlafen sie dadurch wenigstens länger als in den letzten Nächten, bevor sie wieder eine Flasche brauchen.
–
Was schön war: Ms Freude beim Enten gucken auf dem Spaziergang.

