Eine halbe Stunde vor Weckerklingeln (lies: Kurz nach 5) aufgewacht und nicht wieder einschlafen können. Ich Anfänger.
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Am Morgen mit allen drei Kindern gekuschelt. Gerade M. ist ultraputzig, wenn er noch ganz verschlafen im Bett sitzt und verschlafen lächelt.
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Nicht mehr lange, und es ist morgens wieder hell beim Aufstehen! Früher hat mich das genervt, inzwischen freue ich mich über das Licht. Muss wohl das Alter sein.
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In der S-Bahn nebenbei gehört, dass Da Dalt in Friedrichshagen ab März wieder geöffnet hat. Ich weiß, wer am Wochenende an-eisen wird…
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Beim Musikhören im Büro entdeckt: Es gibt A Capella Metal. Hört sich ziemlich cool an, vor allem wenn man die gecoverten Lieder kennt.
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Abends trug ich J. zum Einschlafen umher und ärgerte mich, dass er nach einer Dreiviertelstunde immer noch unruhig war, hochschreckte und nicht in den Tiefschlaf abgleiten wollte konnte. Beim Zubereiten der Flaschen für die Nacht aber, oh Wunder, wurde er immer ruhiger und war danach tief und fest eingeschlafen. Weil das heute nicht zum ersten Mal passierte, überlegte ich etwas und habe, glaube ich, des Rätsels Lösung gefunden: Ich bereite zehn Flaschen zu, in jede kommen sechs Löffel Milchpulver. Ich mache also mindestens 60 Mal die selben Bewegungen und muss dabei konzentriert mitzählen. Dabei werde ich zwangsläufig irgendwann ruhiger als vorher- und das muss J. spüren. So wird er ebenfalls ruhiger und wird zusätzlich noch durch die Bewegungen hin- und her geschaukelt.
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M. sieht mit seinen kurzen Haaren wie ein kleiner, frecher Junge aus (ist er ja auch). Die neue Frisur macht ihn älter- das Riesenwuschelbaby, dass er noch vor einer Woche war, ist verschwunden.
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Auf dem Heimweg geriet ich in viele, viele Fußballfans, die alle zum Union-Spiel wollten. Das war so stressig, dass ich einen geplanten Jackenkauf verschob, direkt vom Bahnhof nach Hause lief und mir vornahm, in Zukunft zur Not am Bahnhof auf eine leerere Bahn zu warten.
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Wer hätte das gedacht: Es fehlen KiTa-Plätze. Unsere und die angrenzenden Ortslagen sind mit „3+“ kennzeichnet, d.h. theoretisch gibt es noch einige wenige KiTa-Plätze. Insofern haben wir tatsächlich ganz großes Glück, dass M. und die Zwillinge einen KiTa-Platz in unserer Gegend erwischt haben.
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Heute Abend noch gewundert, dass ich lange nichts von ihm gelesen habe… Und dann beim Aufruf der Adresse die Meldung, dass das Blog gelöscht wurde. Man ey. Tschüß, Kiezneurotiker!
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Was schön war:



Eine Antwort auf „Journal Freitag, 3.3.2017“
Ach, das hört sich doch alles schon mal viel besser an bei Euch.
Und in der hellen Jahreszeit fühlt sich das Unausgeschlafensein etwas erträglicher an.
Das mit dem Flaschenzubereiten und Baby schläft ein ist übrigens auch bewiesen. Die Regel lautet ‚körperlich anwesend und geistig abwesend‘ so beruhigt sich ein Baby am schnellsten und kann am besten einschlafen.
Beste Grüße
Anna