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Montag, 07.09.2026

Urlaubstag. Jott und ich lösten ihr Geburtstagsgeschenk ein– zwei Tagestickets für die Basketball-WM der Frauen.
Dem vorausgegangen war etwas Planung im Zuge derer ich ein Diagramm erstellte um zu sehen, wer wann wo sein muss. Immerhin ging es um sechs Personen, vier Basketballspiele, Fahrtzeiten, die Heimkehr der Kinder von der Schule sowie die An- und Rückfahrt von 2/3 der Kinder zum und vom Schwimmtraining.


Gemeinsam vor und nach dem Frühstück gearbeitet (couple things), dann zur Uber Arena gefahren und Belgien gegen Australien angeschaut.
Ich weiß von Basketball nur, dass der Ball in den Korb muss (Das Runde muss ins Runde!) und es super schnell hin und her geht. Aber das tut ja nichts zur Sache wenn man (wie ich) einfach nur eine gute Zeit mit Jott haben wollte. Wir hatten tolle Plätze, hörten das Quietschen der Schuhe und gelegentlich sogar die Spielerinnen rufen.
Die Stimmung war gut, im Publikum gab es viele Belgier:innen und nur wenige Australier:innen was man krass deutlich hörte. Das Spiel ging wirklich fix hin und her, ich war angemessen beeindruckt und hatte nur vom Zuschauen schon Schmerzen in den Knien und Knöcheln. Viele Musikeinsätze an (für mich sehr fragwürdigen) Stellen, aber Jott holte das voll ab– ich scherzte, dass sie quasi nur für die Musik da sei.
Zur Spielqualität kann ich nicht viel sagen, auf mich wirkte der belgische Sieg aber hochverdient.
Hat Spaß gemacht, gern wieder.


Herbst nach dem Spiel: Es regnete bei frischen 16°C, darauf waren wir nicht vorbereitet.


Nach unserer Rückkehr hingesetzt und mit tatkräftiger Hilfe von Claude einen Brief an die Schulleitung geschrieben, in dem wir sehr deutlich unsere Verwunderung und unsere Befürchtungen bzgl. Js neuer Klassenlehrerin kund tun sowie die Schule darum bitten, die noch zu Ms Zeiten angekündigten (disziplinarischen) Maßnahmen zu schildern damit solche Vorfälle sich nicht wiederholen.


Im Anschluss Sport auf dem Wuhlespielplatz, zeitgleich brachen Jott und ihre Mama zu den Abendspielen auf. Ich hatte eigentlich noch Deutschland – Mali gucken wollen, aber Jotts Mama meinte, man muss eher die USA sehen. Weil sie sehr lebhaft und kundig argumentierte und deutlich investierter war als ich, gab ich also mein Ticket an Jotts Mama ab und hatte einen chilligen Abend nach dem Sport, während die beiden die Spiele schauten und Spaß hatten. Mir wär das auch zu spät gewesen, Jott war wohl erst um 23 Uhr zu Hause– da schlief ich schon.


M und G fuhren allein zum Schwimmtraining und allein auch wieder zurück. Lief sehr gut, ich freute mich und tat das den Kindern auch kund.

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