Anlässlich meines Jahres-Feedbackgesprächs mit der Bahn und nicht dem Rad ins Büro gefahren, sonst hätt ich kurz vor Sieben starten müssen um halb Neun einigermaßen frisch und entspannt im Gespräch zu sein– und das war dann doch ein bisschen zu früh.
Das Gespräch war entspannt. Ich mache das was ich mache gut und richtig. Das ich im eigenen Saft koche und mir mehr Feedback und Input zu möglichen Verbesserungen wünsche wurde aufgenommen. Wir sprachen zudem noch ein bisschen über die bevorstehende Umstrukturierung und die damit einhergehenden Möglichkeiten. Ich möchte gern auf größeren Projekten auf einer etwas höheren Flughöhe arbeiten und nicht mehr dauerhaft in Tickets unterwegs sein, das könnte bei entsprechender Positionierung durch meinen aktuellen Chef und mich selbst machbar sein. Das Umfeld, in das ich hineinkomme, könnte sich ebenfalls als sehr geeignet dafür erweisen. Schauen wir mal. Ich habe heute jedenfalls sehr deutlich und direkt gesagt, was ich möchte, damit da Klarheit herrscht.
Donnerstag ist Schnitzeltag.

Jott und die Kinder waren beim Erzählen am Abendbrottisch angemessen neidisch.
Die Kinder speichern YouTube Shorts/Videos per Bildschirmaufnahme und gucken sie sich an, sobald ihre YouTube-Zeit aufgebraucht ist und die Website/App gesperrt ist. Wie heißt es so schön? I’m not even mad. Ärgert es mich? Sehr. Find ichs verdammt schlau und gewieft? Total.
Jott bereitete heute heldenhaft die Schulmappen vor und sortierte die bestellten Schulsachen komplett ein. Ich war angemessen dankbar und erfreut, dass dieser Kelch an mir vorübergegangen ist.

