Zweiter Bürotag die Woche. Heute wars zum Glück nicht ganz so laut wie gestern, optimal war der Tag für mich dann aber selbstverschuldet auch nicht: Weil es bei der Review des zum Teil für mich arbeitenden Entwicklungsteams leckere Käsebrötchen gab (der Team Lead backt zu jeder Review etwas für sein Team, voll gut) war ich zur Mittagspause noch sehr satt und ging daher nicht mit den Kolleg:innen raus. Den Rest des Arbeitstages gabs dann aber terminbedingt keine Möglichkeit mehr, mir einen Happen zu essen zu holen, dementsprechend hungrig machte ich mich auf den Heimweg.
Die Idee war, an der Friedrichstraße einen kleinen Snack zu besorgen und dann einfach zu Hause Abendbrot zu essen. Da machte mir aber die S-Bahn einen Strich durch die Rechnung. Auf Grund eines Polizeieinsatzes war der Zugverkehr unregelmäßig.
Unregelmäßig hieß in dem Fall, dass meine S-Bahn am Ostbahnhof strandete und ich dann dort 30 Minuten stand. Nach mehrmaligen Bahnsteigwechsel auf Grund von sich ständig ändernden Ansagen und besagten 30 Minuten Wartezeit entschied ich, mich mit einer nach Ahrensfelde fahrenden Bahn zum Ostkreuz durchzuschlagen und notfalls Stationshopping zu betreiben (oder im worst case ein Taxi nach Köpenick zu nehmen).\
Weil ich nicht wusste, wann ich nach Hause kommen würde, holte ich mir am Ostkreuz dann erstmal ein Tomate-Mozzarella-Baguette, danach war die Welt zum ersten Mal seit mehreren Stunden wieder in Farbe. Kurz danach kam dann zum Glück eine Bahn, die zudem auch nicht so voll war wie befürchtet– ich musste zwar stehen, aber nicht so dichtgedrängt wie ich das schon öfter erlebt habe.
Große Kinder und so: M zog heute Nachmittag mit Klassenkamerad:innen um die Häuser. Sie liefen offenbar gute vier Stunden durch die Gegend, holten sich hier und dort was zu essen und hatten eine gute Zeit.
Tagesausklang auf der Couch mit Netflix (North of North) und Jott, kurz vor 22 Uhr waren wir durch mit der Serie und dem Tag. Passte mir gut, ich war hundemüde und hätte schon beim Fernsehen einschlafen können. Leider kam drei Minuten nachdem ich mich hingelegt hatte, J ins Schlafzimmer weil er nicht schlafen konnte… Das passiert aktuell alle 2 bis 3 Tage, es ist sehr sehr anstrengend. Sehr angenervt & wütend ins Wohnzimmer umgezogen und versucht, bei laufenden Geschirrspüler einzuschlafen. Funktionierte nur so semi, ich schlief erst ein als der Spüler fertig war.


