Nach dem Aufstehen zu einer kurzen Laufrunde quer durch die Felder (der Hauptsitz der Firma liegt sehr im Ländlichen) aufgebrochen. Dank Routenempfehlung eines Kollegen konnte ich im Grünen vor mich hintraben, das war ganz schön.

Die ITIL Schulung war sehr fordernd, weil die Inhalte sehr abstrakt waren und ich noch keine großartigen Anknüpfungspunkte zu meiner Arbeit bzw. auch keine Übersetzung für mich erstellen konnte. Das war mir davor schon so halb klar gewesen, ich war ja auch vor allem als „Urlauber“ bzw. Neugieriger dort um zu verstehen wovon andere Menschen um mich herum sprechen. Als es aber so geballt auf mich einprasselte, war ich schon ein wenig herausgefordert und gegen Nachmittag dann auch sehr dicht von den Versuchen, mir einen Reim aus den Inhalten zu machen.
Nach dem Ende des Kurstages löste ich noch eine Probeklausur und bestand diese. Das beruhigte mich, da offenbar doch ein bisschen hängen geblieben war bzw. mit Nachdenken sowie über die Jahre angesammelten Wissen doch was zu erreichen war.
Gemeinsames Abendessen mit einigen Schulungsteilnehmern. Wir unterhielten uns gut, ich stellte (erleichtert) fest, dass auch andere Teilnehmende Verständnisprobleme hatten. Nach dem Essen waren meine Sozialakkus sehr leer, ich war froh als sich die Runde kurz danach auflöste.
Kurz nachdem ich im Hotelzimmer nochmals über die Probeklausur nach– und mir dachte, dass ich ja doch ein recht schlauer Typ bin, verhedderte ich mich beim Umziehen für eine kurze Fitnesseinheit in T-Shirt/Pullover und musste mich sehr unwürdig entheddern. Schön, wenn kleine Höhenflüge sofort gestoppt werden.
Nach der Sport- bzw. Fitnesseinheit nochmal eine Lerneinheit von 22 bis 0 Uhr, ich übersetzte das Tagwerk in eine für mich geeignete Sprache. Anschließend leichte Einschlafprobleme, der Kopf kreiste um die Schulungsinhalte.

