Nochmal auf der Couch geschlafen, Jott schnarchte weiterhin. Gegen vier von S geweckt worden der sein über Nacht aufgebautes Teleskop abbaute. Wir erschraken uns beide voreinander, danach konnte ich aber zum Glück wieder einschlafen.
Vormittags kein Programm, nur Entspannung für alle. Ich schob ’ne Runde Eigengewichtsübungen ein, die Kinder spielten Tablet (die Jungs) und mitgebrachte Spiele (die Mädchen), die anderen Erwachsenen machten irgendwas.

Nachmittags in die Nordsee-Lagune Burhaven gefahren, bei uns war Ebbe. Ein großer Spaß, die Kinder schwommen und sprangen um die Wette. Während ich bei M wusste, dass er mittlerweile gut schwimmen kann (das Silber-Abzeichen kommt ja nicht von ungefähr), war ich von G überrascht– sie hielt sich gut im Wasser und war sehr ausdauernd dabei, eine echte Wasserratte. Einzig J machte mir Sorgen, der ist so spindeldürre das er keinen Auftrieb hatte und einfach nicht vorwärts kam– und trotzdem er nur aus Haut, Sehnen und Muskeln besteht, schaffte er es nicht den Hintern oben zu halten und zu schwimmen. Er konnte dann auch nur mit uns zur Sprungplattform rausschwimmen, als auch Jott dabei war; allein mit drei Kindern wäre mir das zu unsicher gewesen.



Abends erstmals im Leben Polarlichter und die Milchstraße mit bloßem Auge gesehen. S, begeisterter Astro-Fotograf, hatte uns darauf aufmerksam gemacht.



Die Polarlichter konnten wir mit dem bloßen Auge gerade so erahnen, so wie auf den Bildern sahen wir sie leider nicht– das schafften nur die Smartphone-Kameras. Die Milchstraße war aber tatsächlich ohne Hilfsmittel zu erkennen. Total magisch.



