Große Freude: Ich konnte in meinem Hotelzimmer die Fenster zum nächtlichen Lüften richtig öffnen und schlief hervorragend.
Große Freude²: Vom Zimmer konnte ich die Berge sehen!

Im Garten unter dem Hotelfenster blühte eine Magnolie. Bei uns wird das vermutlich noch zwei, drei Wochen dauern.
Vormittags waren wir beim Kunden vor Ort für einen Workshop. Zuerst fand ein (kurzes) Lessons Learned unter Leitung der Projektleitung des Kunden für das abgeschlossene Projekt statt, danach übernahm ich. In meinem Slot klärten wir offene Fragen und stellten die Weichen für die zukünftige Zusammenarbeit– nach dem Projekt ist vor dem Projekt.
Die Stimmung war gut, das Ergebnis noch besser– der Workshop war also wirklich super.
Am frühen Nachmittag waren wir fertig, verabschiedeten uns voneinander und dann ging jeder seiner Wege. Die Kolleg:innen aus dem Raum Stuttgart fuhren mit dem Auto zurück, ich nahm die Bahn nach München rein, lief dort noch ein bisschen umher und fuhr am frühen Abend mit dem ICE nach Berlin.

Die Bahnfahrt war wieder sehr angenehm; auch dieser Zug war nahezu leer (ich hatte die gesamte Fahrt über einen Tisch samt 4er-Sitzgruppe nur für mich und konnte mich folglich sogar bei Fahrtrichtungswechsel entsprechend umsetzen) und das WLAN funktionierte unterbrechungsfrei. Ich erledigte noch die Workshop-Nachbereitung, stimmte mich hier und da mit Kolleg:innen aus Projekten ab und begann dann, meinen Kopf in eine große Mind Map einzukippen. Im Workshop-Projekt gibt es aktuell eine Menge offene Enden, die in irgendeiner Form Beachtung fordern– da hilft es mir, das zu visualisieren.
Gegen 21 Uhr war dann aber auch Schluss, anhand der Rechtschreibfehler merkte ich, dass ich eine Pause brauchte. In Anbetracht des langen Tages verdient, würde ich meinen.
Zum Schluss noch Blogbeiträge geschrieben, das hilft immer beim Runterkommen und Reflektieren.

Ankunft zu Hause gegen 23:15 Uhr, alles schlief.
Wenn ich losgelöst von allen Verpflichtungen denke, würd ich gern mehr solcher Tage haben.

