Ich fühl mich wie ein Wrack. Meine rechte Schulter tut weh, mein linker Fuß ebenfalls. Die Erkältung ist noch ziemlich stark. Zum Glück bin ich kein Nutztier, sonst wäre das mein Ende.
Jott und ich diskutierten die Tage über unsere Wohnsituation und skizzierten persönliche Zukunftspläne: Ich fände es gut, wenn die Kinder ab Einsetzen der Pubertät eigene Zimmer bekommen– auch um den Preis, dass wir Eltern ggf. unser Schlafzimmer räumen. Wir könnten z.B. im Wohn-Ess-Bereich eine Trennwand einziehen und dann dort schlafen. Dadurch wäre die Küche kleiner und wir hätten kein Wohnzimmer mehr, aber damit könnten wir uns, glaube ich, schon arrangieren.
Für Jott hingegen wäre es okay, wenn die Kinder sich bis Auszug das Zimmer teilen (war bei ihr auch so, sie fand es offenbar okay); einen von mir skizzierten Umbau lehnt sie ab.
Ich hab beim Teilen des Zimmers die Sorge, dass die irgendwann gewünschte und benötigte Privatsphäre auf der Strecke bleibt. Zum einen brauchen die Kinder irgendwann ihre eigenen Höhlen wo nur sie herummuffeln können, zum anderen wird das Einladen von Freund:innen so massiv erschwert.
Zum Glück haben wir noch Zeit bis es soweit ist. Und vielleicht finden wir ja bis dahin eine bezahlbare 5-Zimmer-Wohnung (lol).
Mein bislang ~35 Tage dauernder Streak in Todoist ist zu Beginn der Woche wieder gerissen. Ich hatte es schlichtweg versäumt, den Urlaubsmodus einzuschalten. So’n Mist, blöde Erkältung.
Kindermund: „Siuuuu Mann!“ – M hängt mit Kindern ab, die sehr enthusiastisch Fußball spielen, und hat nun Cristiano Ronaldos Siegesschrei übernommen. Seit kurzem hören wir das also sehr, sehr oft…
Meine Eltern haben sich erstmals mit Covid angesteckt. Sie sind zwar mehrfach und aktuell geimpft und geboostert, schlecht gehts ihnen trotzdem. Die übrigen Gäste der Einschulung sind alle fit, daher hoffen wir, dass sie wenigstens nicht auf der Einschulungsfeier angesteckt haben.
Nachmittags ließen wir Jott zu Hause schlafen und gingen zum Vesper Eis essen. Beim anschließenden Spielen auf dem Wuhlespielplatz pflückten die Kinder Mirabellen, die wir auf dem Nachhauseweg gemeinsam aufaßen.



