Morgens ziemlich zermatscht aufgewacht. Ich schobs auf Sonnenallergie und mehrere Störungen in der Nacht. Beim Frühstück eine IBU genommen, die recht fix Linderung brachte.
Tagsüber Pirnas Altstadt und Schloss Sonnenstein erkundet. Der lokale Tourismus-Service bietet mit dem Schatzsucherpfad eine Schnitzeljagd für Kinder an, bei der sie im Außengelände des Schlosses verschiedene „Schätze“ (Stationen wie z.B. Wasserspeier, in den Boden eingelassene Objekte usw) finden müssen. Die Kinder waren auch hier wieder sehr engagiert bei der Sache und tobten mit (teils unfassbar, wieso müssen die immer so schreien?) lauten Geschrei durch die Anlagen– wir Erwachsenen folgten und bremsten, um nicht binnen einer halben Stunde durch zu sein.








Mittagspause bei einem überraschend guten Italiener am Marktplatz, Pizza bleibt weiterhin das risikoärmste Essen.

Nach dem Essen setzten wir die Schatzsuche fort und versuchten uns vom Gequengel der Kinder nach Eis (wir hatten den Fehler gemacht zu sagen, dass wir noch Eis essen gehen– das hieß für die Kinder natürlich „sofort“) nicht in den Wahnsinn treiben zu lassen.


Nach Abschluss der Schatzssuche und einen Ausflug zum Steinladespielplatz an der Elbe gabs endlich das lang ersehnte Eis für die Kinder und ein dringend benötigtes koffeinhaltiges Heißgetränk für uns Eltern. Die Kinder durften sich ihr Eis selbst am Stand kaufen gehen, so hatten wir auch eine Mini-Pause vom ständigen Gewusel.



Ich war überrascht, wie schön Pirnas Altstadt und das Elbufer ist. Sehr idyllisch, sehr malerisch.
Gegen Ende des Ausflugstages zunehmends k.o. und krank gefühlt, zurück im Ferienhaus nochmal eine IBU genommen und erstmal gute 90 Minuten geschlafen. Es reichte dann noch für vier, fünf Runden Rommé am Abend, ich hoffe morgen sieht die Welt besser aus.


