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Journal Mittwoch, 9.3.2016

Ich telefonierte heute im Büro mit einer Kundin, die im Normalfall um 6 Uhr mit der Arbeit beginnt und 14 Uhr Feiernachmittag Feierabend macht. Prinzipiell ist das ja supertoll, den ganzen Nachmittag frei zu haben, aber wann die Dame wohl aufstehen muss? Und wann sie zu Bett geht? Ich Murmeltier müsste um 4 Uhr aufstehen, was bedeutet das ich gegen 20:30 Uhr ins Bett gehen müsste. Und schon klingt das ganze nicht mehr so toll.
Aber vielleicht ist besagte Kundin auch einer dieser glücklichen Menschen, die mit wenig Schlaf auskommt. Oder sie macht Mittagschlaf und spart so etwas am Nachtschlaf.

Ganz großes „Hä?“ beim derzeit von mir betreuten Projekt, dem Relaunch einer Website.
Für diesen Relaunch gibt es eigentlich eine Art Baukasten, der Website-Bereiche in einem bestimmten Stil und mit einer bestimmten Funktionalität bereit stellt. Man könnte also annehmen, dass dieser Baukasten bereits für die Erstellung der Designvorlagen für den Website-Relaunch genutzt wurde, um eine möglichst realistische Basis zu schaffen. Möp- wurde er nicht. Stattdessen wurde ein komplett neues Design erstellt auf Basis eines anderen Baukastens.
Die beiden Baukästen und Designs sind in den meisten Belangen sehr unterschiedlich: Schriftgrößen, Rasterbreiten, verwendete Seitenbereiche… Und trotzdem ist die Aufgabe eine „Verheiratung“ der beiden Baukastensysteme und Designs, mit der Maßgabe dass bei zu starken Unterschieden pro Seitenbereich/ Websiteelement eine Beratung mit dem Kunden und Festlegung auf eine Lösung stattfindet.

Und jetzt bin ich ziemlich unsicher, wie das anzustellen ist. Einfaches und effizientes runterarbeiten (gut, das funktioniert derzeit bei mir durch diverse Störungen eh nicht) ist dadurch nicht möglich, stattdessen muss immer wieder verglichen und abgewägt werden was besser ist beziehungsweise muss wesentlich stärker Rücksprache gehalten werden als gedacht.

Was schön war: Herr Schnuffke ging es heute Abend bereits wesentlich besser als gestern, sein Fieber ist gesunken und er konnte heute bereits wieder fröhlich mit seinen Laufhilfen (Wäschekorb, Wohnzimmertisch…) durch die Wohnung flitzen.

Gern gelesen: An Open Letter to Anyone Who Thinks They’re Fat (From Someone Who Is). Ist der Schreibweise nach eher an Frauen gerichtet, nichtsdestotrotz fand ich den Ansatz- „Ey Keule, dann hast Du halt keine klassische Normalfigur, get over it und mach was draus“ ganz interessant.

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