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Samstag, 12.03.2022

Mit M von Berlin nach (kleines Dorf in der Nähe von Magdeburg) gefahren. Erst S-Bahn, dann Regio. M fragte bereits in der S-Bahn, wann wir denn da seien– und ob Friedrichstraße noch Berlin ist. Dank Proviant und Beschäftigungskram hielt er sich trotzdem ganz gut.

Jott holte uns am Bahnhof ab, als M sie sah gabs kein Halten mehr und er rannte los. Das war schön anzusehen.


Hauptbahnhof war bedrückend. Auf der einen Seite wir als Quasi-Touristen, auf der anderen Seite viele Grüppchen bestehend aus Frauen jedes Alters und vieler Kinder mit Koffern und Tüten. Auffallend wenige Männer.

Viele Helfer, gekennzeichnet durch unterschiedliche Signal-Westen. Freier Eintritt zu den Toiletten. Überall behelfsmäßige Schilder mit kyrillischer Schrift.

Ich bin ganz froh, dass M das nicht so wahrgenommen hat.


Nachmittags/Abends dann mit der Familie einen Geburtstag nachgefeiert, Jotts Opa besucht, am Deich gespielt, auf dem Dorfspielplatz gewippt, Marshmallows über Feuer geröstet, gegrillt, zu viel gegessen, leicht angetüddelt gewesen. Guter Tag.


Krasser Kontrast zur recht ruhigen Woche mit M. Mich hats dann Abends aus den Latschen gehauen, 23 Uhr war ich sehr reif fürs Bett.

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