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Journal Freitag, 27.12.2019

Ein weiterer Ruhetag zu Hause. G ging es bis in den Nachmittag hinein weiterhin schlecht, wenngleich auch nicht ganz so schlecht wie gestern. Sie erbrach sich immerhin nicht mehr und das Fieber sank ab dem Nachmittag ein bisschen.

Die Regenpause am Vormittag nutzten die Jungs und ich, um uns ein bisschen zu bewegen. Mit den Laufrädern bzw. zu Fuß machten wir einen Ausflug zum Piratenspielplatz in der Altstadt von Köpenick und entdeckten auf dem Rückweg, dass der ziemlich heruntergekommene Spielplatz in der Kirchstraße (nahe Haltestelle Freiheit) komplett saniert und verschönert wurde. Die beiden ließen nur äußerst widerwillig von den Klettergerüsten und Kletterseilen ab.

Nachmittags waren wir wetterbedingt drinnen. Jott malte und bastelte mit den Kindern, ich baute Duplo-Eisenbahnen und spielte mit Dinosauriern. Nebenbei lief der Fernseher, die Kinder schauten immer mal wieder für zehn bis 15 Minuten. So konnten wir Hüttenkoller und den meisten Streitigkeien vorbeugen und die Zeit bis zum Abendprogramm gut überbrücken.

Jott wird im Februar ein Wochenende in Brüssel verbringen. Für Hin- und Rückflug zahlt sie 63 Euro; die Flugdauer (ab Schönefeld) beträgt irgendwas um die anderthalb Stunden. Spaßeshalber hab ich geschaut, wie die Reise mit der Bahn verlaufen würde– ungefähr 7 Stunden Fahrtdauer (ab Hauptbahnhof), ein Umstieg in Köln und Kosten ab 120 Euro. Die Wahl des Fortbewegungsmittels fiel daher recht leicht– die Bahn kann da einfach nicht mithalten.

Im Laufe des Tages viel (nebenbei) analog gelesen. Das war wieder sehr nett. Mir fiel aber auf, wie schwer mir das inzwischen fällt– dafür ist eine ganz andere Art von Konzentration nötig als fürs Lesen auf dem Smartphone. Es entschleunigt aber auch wesentlich besser.

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