Heute nochmal so ein grandioser Tag wie gestern: Die Kinder in der KiTa, Jott und ich zu Hause. War toll, wir haben richtig viel geschafft. Die Wohnung ist so sauber wie seit mindestens einem Jahr nicht mehr und wenn am 1. Weihnachtsfeiertag der Weihnachtsbesuch kommt, müssen wir uns zumindest nicht für alten Dreck schämen, sondern nur für den ab heute entstandenen.
Und: Heute war kein Arbeits-Noteinsatz notwendig. Ich schaute noch zwei, drei Mal ins Mail-Postfach und den Chat, aber da war nix. Schön!
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Seitdem eine Freundin von Jott, mit der sie zuvor noch gemeinsam im Auto unterwegs war, ihr vor drei Tagen sagte, dass sie Läuse hat, juckt Jott und mir alle Nase lang der Kopf. Sicherheitshalber- wir haben sowas von überhaupt keine Lust auf eine eventuelle 5-fache Läusebehandlung über Weihnachten- kämmen wir uns seitdem regelmäßig die Haare mit einem Nissenkamm aus und gucken anschließend nochmal drüber. Zum Glück sind wir bislang nicht fündig geworden. Und hoffentlich hört das Phantom-Jucken dann auch bald wieder auf.
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Wir testeten in den letzten beiden Wochen Bringmeister als Alternative zum leider eingestellten Kaufland-Lieferservice und sind ganz zufrieden.
Der Bringmeister-Lieferant erwähnte beim Plausch, dass sie sich seit Ende des Kaufland-Lieferservices vor Neu-Aufträgen nicht retten können. Kann ich mir gut vorstellen…
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G steckte heute fest.

Nachdem ich entsprechende Fotos/ Videos gemacht und Jott hinzugerufen hatte, befreite ich sie.
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Nachmittags holte ich alle drei Kinder allein von der KiTa ab. Das wird im neuen Jahr öfter vorkommen, daher wollte ich schonmal wissen worauf ich mich ungefähr einstellen muss.
Es lief ganz gut, auch dank der tatkräftigen Mithilfe der Erzieherin: Während ich J und M anzog, schnappte sie sich G und entlastete mich.
Wie das so bei ersten Proben ist, merkte ich gleich, was ich beim nächsten Mal besser machen kann: Idealerweise schnappe ich mir die Kinder einzeln oder maximal in Zweierpaaren aus der Gruppe. Und während ich die Zwillinge anziehe, kann M durch Brotbüchsen holen, Trinkbecher holen, nochmal allen winken, beschäftigt werden.
Der anschließende Weg zum S-Bahnhof Friedrichshagen war ein Klacks: Nachdem ich beim fahrenden Bäcker auf dem Wochenmarkt am Marktplatz Apfelkrapfen für uns holte, waren die Kinder mit kauen und gucken beschäftigt und ich konnte in Ruhe die Bölschestraße hochlaufen.
Was nicht so toll war: Bei der Ankunft in Köpenick war der Aufzug defekt. Zum Glück war Jott im Forum Köpenick und daher kurz darauf zur Stelle und konnte auf M aufpassen, während ein Passant- Möbelpacker, Fachpersonal quasi- und ich den Zwillingswagen die Treppen runtertrugen. Ansonsten hätte ich mir was für M einfallen lassen müssen, während ich den Zwillingswagen runtergetragen hätte. Ihn entweder am Bahnsteig oder am Fuß der Treppe stehen lassen wäre jedenfalls nicht so cool.
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Seit gut anderthalb bis zwei Wochen haben wir wieder genug Luft und Energie, um M regelmäßig aufs Klo zu setzen. Anfangs mussten wir ihn noch mit Buch dazu überreden, mittlerweile geht es auch so. Er scheint auch im Großen und Ganzen verstanden zu haben, was er auf dem Klo soll, lediglich die Umsetzung funktioniert ab und an nicht so richtig. Heute Abend jedoch schon, und so guckte er nach vollbrachter Tat ganz stolz ins Klo und meinte „Guck mal Papa, eine ganz große…!“- lassen wir das.
Tjoah. Das bleibt wohl nicht aus. Aber besser im Klo als in der Windel, und dafür nehm ich dann auch die Gespräche und das Zeigen in Kauf.
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J hatte heute morgen nach der KiTa unglaublich gute Laune. Ganz unironisch, er war superst drauf. Das hielt auch tatsächlich bis nach dem Abendessen an. Wenn ich nicht wüsste, dass ich in der KiTa das richtige Kind gegriffen habe, hätte ich beinahe geglaubt, ein anderes Kind vor mir zu haben…
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Allgemein tut die KiTa den Zwillingen sehr gut. Sie sind beim Abholen sehr ausgeglichen und zumeist fröhlich. Sie schlafen auch nachts besser, vermutlich sind sie einfach vollkommen k.o..
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10 Scheinargumente, die jeder erkennen sollte – Da ist drin, was drauf steht. Fand ich ausgesprochen informativ. Aus dem Alltag kenne ich genug Beispiele, in denen solche Scheinargumente verwendet werden (und habs vermutlich auch selbst schon, mehr oder weniger unwissentlich, gemacht). Nun wird es mir in Zukunft hoffentlich leichter fallen, sie zu erkennen/ kontern/ vermeiden.
(via)
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Was schön war: Wegen kinderfrei Spagehtti essen. Lachen Sie nicht- normalerweise gibt es bei uns nur Ringelnudeln (Fusilli), weil M die einfacher essen kann (und wir keine Lust haben, ihm Spaghetti klein zu schneiden).

