und dann gibt es tage an denen sich die sekunden wie minuten wie stunden wie tage anfühlen und die einfach nicht zu ende gehen und die kinder jammern und weinen und kreischen und toben und schreien und ich schreie und tobe und lasse jott im stich und halte mich selbst nicht aus und alle sind müde sind unausgelastet sind erkältet haben an unterschiedlichen stellen wehwehchen und der wunsch nach dem abend und dem ende des tages ist bereits vormittags übermächtig stark und ich zähle die sekunden minuten stunden und sie werden nicht weniger und die erschöpfung und das ichwillnichtmehr werden immer größer
und dann schlafen endlich alle kinder friedlich und ich sitze wie ein schluck wasser auf der couch und trinke erkältungstee und schniefe mit nasenspray und reibe die höllisch schmerzende schulter mit salbe ein und versuche beim fernsehgucken nicht einzuschlafen und weiß dass die müdigkeit und die erschöpfung morgen früh nicht verschwunden sein werden aber weniger und das morgen wieder besser wird



5 Antworten auf „Journal Sonntag, 8.10.2017“
Oh je! Nutzen Sie jede Gelegenheit zum Schlafen…
Gute Besserung und gute Nerven wünsche ich!
Guten Morgen,
ich hoffe, die Nacht war erholsam und der heutige Tag wird besser!
Lieber Herr Paul, ich kann Ihnen gerade sooo nachfühlen. Mir geht es genauso. Und die tolle Okka Rohd hat auf ihrem Blog auch gerade vom ‚Lebensmuskelkater‘ geschrieben. Was für ein passendes Wort.
Beste Grüße
Anna
Solche Tage kenne ich… auf das sie vorüber gehen und bessere Folgen und man fühlen und genießen kann, dass sie besser sind.
Danke danke, die Nacht und der heutige Tag waren eindeutig besser. Das ist ja das schöne- solche Durchhänger-Tage sind zum Glück die Ausnahme :)