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Journal Montag, 12.12.2016 – #12von12 im Dezember

Heute war wieder ein #12von12-Tag. Informationen zu #12von12 gibts im Blog „Draußen nur Kännchen!„. Dort sind auch die anderen Teilnehmer des Dezembers aufgelistet.

Ich Schlaufuchs habe ein wenig getrickst: Da sich der KiTa- und Arbeitsweg in drei Etappen aufteilen lässt (Straßenbahn, S-Bahn, U-Bahn), gabs von jeder Etappe ein Foto. So habe ich heute Vormittag gut vorgelegt und schaffte es daher tatsächlich, alle 12 Bilder zu schießen!

Adventskalender sind eine großartige Erfindung. Findet auch Herr Schnuffke, der inzwischen vor Freude quietscht wenn ich unsere Adventskalender vom Kühlschrank hole.

Die erste Etappe: Straßenbahn fahren. Wir erwischen Jott sei Dank- sie kümmert sich morgens um das Kind, so das ich mich auf mich konzentrieren kann- die ganz frühe Bahn (kurz vor Sieben), die noch verhältnismäßig leer ist. Herr Schnuffke ist noch verhältnismäßig müde und daher recht ruhig.

Die zweite Etappe: Herr Schnuffke ist wacher und möchte ein Buch angucken. Nichts leichter als das, wir haben genügend Lesestoff bei. Die Auswahl läuft so: Ich frage ihn „Möchtest Du das Affenbuch?“ – Kopfschütteln. Dann „Möchtest Du das Käferbuch?“ – Kopfschütteln, und das halt weitergespielt bis ich endlich das richtige Buch erwische. Heute war es das Weihnachtswimmelbuch.

Die dritte Etappe. In der U-Bahn schaut sich Herr Schnuffke sein Affen-Ausziehbuch an und findet gefallen am Wort „Affenpapa“ (in schnuffkisch: „Apapa“).

In der KiTa sind wir die ersten, und weil wir so früh loskamen, haben wir viel Zeit. Das ist auch gut so, denn Herr Schnuffke möchte gern auf die Toilette gehen. Seit ein paar Tagen sagt er Bescheid, wenn er pullern muss (und wenn er pupst- „Pup!“). Nach einem ersten Fehlalarm und dem anschließenden Anziehen läuft er kurz darauf noch einmal ins KiTa-Bad, diesmal wird das Töpfchen seiner Bestimmung zugeführt.


Irgendwann ist das Kind dann aber leer und bei der Erzieherin abgegeben, so dass ich ins Büro gehen kann. Heute warten drei zu öffnende Türchen auf mich, das lässt den Montag nicht ganz so schlecht dastehen.


Gegen Elf meldet sich der Hunger lautstark zu Wort. Das Frühstück liegt schon wieder zu lange zurück… Zum Glück gibts in der Agenturküche Brötchen und Belag für ein zweites Frühstück- ansonsten müsste ich jetzt schon meine Mittagsbox plündern und würde den Nachmittag nicht überstehen.

Danach: Arbeit, dann Mittagspause, dann wieder Arbeit.


Am Nachmittag verteilt eine neue Kollegin Einstandsplätzchen. Schmecken super und sorgen in Verbindung mit Kaffee für einen Energieschub für die bald anstehende Schnuffke-Abholung.


Auf dem Weg zur KiTa laufe ich am Weihnachtsmarkt auf dem Gendarmenmarkt vorbei und freue mich wieder über diesen Postkartenkitsch.


Irgendwann auf der Heimfahrt geschossen. Wir sind eine fahrende Bibliothek.


Nach Abendbrot und Zähneputzen kommt das Sandmännchen. Mittlerweile sind Jott und ich bereits so konditioniert, dass wir beim Verstreuen des Schlafsandes um die Wette gähnen. Herrn Schnuffke ist das egal, der freut sich übers Fernsehen.


Während Jott das Kind ins Bett bringt, bereite ich das Frühstück und das Mittagessen für morgen vor…


… und packe danach eine Kliniktasche. Sicher ist sicher- Jott fühlt sich komisch.

Was schön war: Beim Buggy-Hochtragen Hilfe zu bekommen. 15 Kilo Herr Schnuffke und zehn Kilo Buggy krieg ich zwar auch allein gewuchtet, aber zu zweit ists wesentlich einfacher.

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