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Journal Freitag, 4.11.2016

Eine durchwachsene Nacht. Herr Schnuffke zog irgendwann nachts zu uns ins Bett, irgendwann später zogen er und ich ins Wohnzimmer um- er zappelte einfach zu sehr und schlief nur auf Jott. Im Wohnzimmer gings dann einigermaßen, am Morgen waren wir beide trotzdem hundemüde.

Von 9:45 Uhr bis 10:00 findet jeden Tag ein kurzes Statusmeeting der Projektmanager meines Projektverbundes statt. Gestern und heute war eine weitere Kollegin, sonst nicht beteiligt, anwesend- und die äußerte nach dem heutigen Statusmeeting erstaunt (oder beeindruckt?), wie professionell & kompetent ich doch wirke.
Ich nehm‘ das mal als Lob. Und freu mich.

Auch im Büro laufen die Vorbereitungen auf die Zwillingsgeburt an: Ich hatte heute ein Gespräch mit meinem Chef, in dem ich nochmals die bekannten Daten (Geburtstermin, noch offener Urlaub, Termin zur Geburtsplanung) aufschlüsselte, ihm erklärte wie ich mir die Zeit nach der Geburt vorstellte (Urlaub verbraten, ggf. Home Office), wann ich Elternzeit nehmen möchte (nächstes Jahr im Herbst, ggf. Elternzeit Plus) und mit ihm besprach, wer meine Aufgaben übernehmen könnte.
Passt soweit, ich muss nur noch meine Tätigkeiten samt Informationen dazu aufgliedern und an meine Vertretungskollegen kommunizieren.

Herr Schnuffke wurde heute von seiner Großmutter abgeholt und verbringt das Wochenende im Brandenburgischen. Jott und ich genossen einen kindfreien Abend: Wir besorgten uns Pizza, Limo und Eis und guckten Deadpool (herrje, Morena Baccarin ist unglaublich heiß).

Am Dienstag nach dem missglückten Lichterfest wurden Herr Schnuffke und ich von meiner Mama im Auto von Mitte nach Köpenick gefahren- mitten im abendlichen Berufsverkehr. Auf der heutigen Heimfahrt, entspannt lesend in der S-Bahn, fiel mir einmal mehr auf, wie irre mich das Autofahren jeden Tag machen würde. Die vollen Straßen, das ständige Stop and Go, die Parkplatzsuche, die anderen Autofahrer…

Im Tierpark Berlin sind Zwillings-Eisbär-Babys zur Welt gekommen. Wenn alles gut geht, sollen sie im nächsten Frühjahr ihre Wurfhöhle verlassen. Das erste größere Ausflugsziel mit den Zwillingen steht somit fest.

Ein längerer Artikel über die Abkehr von Google und Google-Diensten in mehreren Schritten. Nach Lesen (des Artikels, der Kommentare, der Links darin) bleibt eigentlich nur festzustellen, dass die Lage hoffnungslos ist und Datenschutz/ Anonymität im Netz unglaublich schwer zu erreichen, zeitaufwändig, mehr hohen technischen Hürden verbunden ist. snafu eben.

Der Utopia-Artikel über sechs pflanzliche Hausmittel gegen eine Erkältung kommt zum richtigen Zeitpunkt. In den vergangenen Tagen habe ich mir wohl wieder einen Schnupfen eingefangen, die ich ungern in eine Erkältung übergehen lassen möchte.

Was schön war: Das sage ich an Arbeitstagen ja nicht so oft, aber heute war tatsächlich ein rundum schöner Tag. Davon kann es gern mehr geben.

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