Die erste Hälfte des Tages verbrachten wir mit einem Großeinkauf: Für Montag haben wir zum Brunch eingeladen und kauften heute die dafür benötigten Lebensmittel. Herr Schnuffke konnte offenbar das Einkaufen kaum erwarten, er weckte uns mit einem fröhlichen „Da da da“ (ob er wohl heimlich Trio hört?) um 6 Uhr morgens und sorgte so dafür, dass wir alle Zeit der Welt zum fertigmachen und einkaufen hatten. Das war aber ganz gut, denn wir waren für die zweite Tageshälfte mit meinen Eltern verabredet und fuhren folglich nach Mittagessen und kurz Füße hochlegen ins Brandenburgische.
Jott fuhr irgendwann wieder nach Hause, um bereits Vorbereitungen für den Brunch zu treffen. Herr Schnuffke und ich bleiben noch etwas und sorgen dafür, dass Herr Schnuffkes Großvater viele Enkel-Eindrücke auf seine anstehende Kur mitnehmen kann.
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Scheinbar zahnt Herr Schnuffke wieder: Er ist sehr anhänglich, für seine Verhältnisse etwas weinerlich und sabbert wie eine alte englische Bulldogge. Außerdem hat er gelegentlich leichtes Fieber.
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Nach Einbruch der Nacht ist es stockfinster- zumindest wenn man Berliner Verhältnisse gewohnt ist.
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Wie würde Deutschland aussehen, wenn der Meeresspiegel um 100 Meter steigt?
Gruselige Vorstellung. Unser Lebensmittelpunkt wäre komplett überflutet.
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Borderline, Frontiers of Peace zeigt offene Grenzen im Schengen-Raum. Was für ein ungeheurer Fortschritt ist, wird beim Betrachten von geschlossenen Grenzen klar.
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Was schön war: Mit Herrn Schnuffke durch die Wohnung krabbeln. Er findet das sehr, sehr witzig und quietscht und prustet vor lauter Lachen.



