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Samstag, 14.03.2026

Sehr gut geschlafen, wieder neun Stunden, das tut schon sehr gut.
Nach einem entspannten Frühstück raus an den Strand und ein Stück Richtung Peenemünde gelaufen. Dem Fuß gings gut, Wanderschuhe + Einlagen + weicher Sand fühlten sich an wie auf Wolken zu laufen. Auf dem Rückweg aus Jux und Tollerei ein bisschen barfuß durchs Wasser gestapft, das war super für die Durchblutung und damit mir anschließend schön warm ist.


Zufällig den Berliner Fahrradmarkt entdeckt. Das könnte ’ne gute Alternative zu Kleinanzeigen sein, ich such ja ein neues Rad für G.


Nachmittags Anfragen nach Brainrot-Spielen von den Jungs. Ich hadere sehr damit… Es ist aus meiner Sicht völliger Quatsch, andererseits aber harmlos– nur weil ichs doof find kann ichs ja nicht guten Gewissens verbieten :/


Abends vor allem gelesen. Wir saßen im Erker, ich las in der Geralt-Saga und S spielte auf seinem Handy; ab und an fiel ein Wort. Wie so ein altes Ehepaar. Bester Abend.

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Freitag, 13.03.2026

Ausgeschlafen (ich liebs, ich schlafe wirklich, wirklich gern), ein halbes Stündchen im Bett gelesen (was für ein Luxus!) und Frühstück vorbereitet, zu dem sich dann auch S gesellte.


Vormittags bei schönstem Wetter (blauer Himmel, Sonne, bisschen Wind) am Strand spazieren gegangen mit überraschend vielen anderen Menschen. Sehr entspannend, sehr schön.
Zu unserer Überraschung kamen wir an Strandabschnitten vorbei, an denen sich noch große Eisschollen türmten. Damit hätten wir nach den vergangenen warmen Tagen nicht gerechnet.


Die kleinen Freuden: Wir hatten uns gestern Kandiszucker gekauft und verteilten diesen nun an der Böschung. Leicht angefeuchtet sah er wirklich wie Bernstein aus, wir fanden uns sehr lustig und freuten uns bei der Vorstellung, wie die Leute stolz ihren gefundenen „Bernstein“ nach Hause tragen und erst später herausfinden, dass das Kandiszucker ist.

Nächstes Jahr mach ichs andersrum, da kauf ich im Vorfeld Bernsteinsplitter und verstreu die am Strand– quasi als ausgleichende Maßnahme.


Mittagessen mit den Resten vom Vorabend bzw. heutigen Frühstück, anschließend Kaffee und Füße hoch. Ich las den vierten Band der Geralt/Hexer-Saga zu Ende und begann den fünften Band, S ging mittendrin mit Kamera und Stativ runter ans Meer zum Möwen fotografieren.
Nachdem ich genug gelesen hatte, folgte ich ihm, setzte mich am Wasser in die Sonne und freute mich übers Nichtstun.


Heldin des Tages war die Frau, die nach einem Strandspaziergang einfach anhielt, sich die Klamotten auszog und baden ging– bei vier Grad Wassertemperatur und lauter Zuschauern. Ich war voller Respekt, das möcht ich mich auch mal trauen.


Wieder zurück in der Ferienwohnung ruhten wir uns von den Strapazen des Nachmittags aus, ich las weiter bis in den Abend und kochte uns dann Abendessen (Pasta mit Bolognese). Im Anschluss gingen wir nochmal ’ne Runde mit den UV-Lampen an den Strand, fanden aber weiterhin nichts. Vielleicht ist Bernstein auch einfach nur eine Erfindung der Tourismus-Industrie.

Nochmal S’ krasse Taschenlampe. Hier reflektiert das Wasser den Strahl, wir waren hin und weg.

Abends endlich mal Tagesspiegel Plus abonniert, vor allem wegen der diversen Artikel zum Berliner Schulwesen bzw. regionaler Inhalte.

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Donnerstag, 12.03.2026

Kinder zur Schule bringen, Frühstück mit Jott und M (Donnerstags hat er erst zur 2. Stunde), packen, noch zwei Arbeitsmails verschicken, dann Sport auf dem Wuhlespielplatz mit Bienenbuddy.


Gegen Mittag mit S hoch an die Ostsee nach Zinnowitz; Mittagessen bei Mäcces in Anklam. Wir kamen bestens durch, staunten auf Usedom lediglich über den Verkehr von der Insel runter.


In Zinnowitz: Bezug der Ferienwohnung, kurzer Abstecher zum Strand, einkaufen im örtlichen Edeka, dann Abendbrot & runter zum Strand für Sternenfotos und die Nase in den Wind halten.
Mit Bernstein wirds wohl nichts, der Strand ist sauber, der Wind nicht stark genug, das Wasser wohl schon zu warm.


S hat eine krasse neue Taschenlampe. Wir kicherten beide wie blöde, als er durch die Gegend leuchtete und der Lichtkegel in weiter Entfernung alles erhellte.
Das muss ein ziemliches Männerding sein, ich kann mir kaum vorstellen das eine Frau ebenso reagieren würde.


Kurz nach Zehn ins Bett und quasi sofort eingeschlafen.