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Sonntag, 02.04.2023

Zur Rush Hour im Hotel gefrühstückt. Wir mussten einen Vierertisch im Kinderbereich nehmen, weil alle anderen Tische besetzt waren. War dann auch nicht ganz so entspannt, weil es recht laut war.


Nach dem Frühstück entspannt nach Hause gefahren. Jott unterbot die vom Navi angegebene Zeit um satte 15 Minuten.

Zu Hause setzte sich Jott direkt– also wirklich direkt!– an die Steuererklärung (was geht nur in dieser Frau vor…), während ich erstmal einen minimalen Meltdown bekam weil die Mülleimer noch raus mussten, der Geschirrspüler voll (immerhin sauber) war, dringend staubgesaugt werden musste und alle Wäschekörbe überquollen. Beim Verräumen von Kram war dann kein Platz weil unsere Schränke voll sind, wir zu wenig Bügel haben usw usf. Kurz den Wunsch gehabt, wahlweise alles in Brand zu stecken oder mit einem Fingerschnippsen alles in Luft aufzulösen.

Nachdem die schlimmsten Baustellen behoben waren, gönnte ich mir eine Sporteinheit mit Podcasts auf den Ohren. Die Woche hab ichs tatsächlich vier Mal (Mo, Mi, Fr, So) geschafft, das ist super :)


Jotts Mama brachte am Nachmittag die Zwillinge. Die beiden spielten ausgiebig, während wir Kaffee tranken und vesperten. M, so hatten wir das spontan mit meinen Eltern verabredet, würde noch ein bisschen bei ihnen bleiben.

Nachdem Jotts Mama am frühen Abend wieder nach Hause fuhr, durften die Zwillinge mit Jott einen Kinoabend machen, während ich Jott für die Steuererklärung zuarbeitete. Anschließend machten wir beide die Bringmeister-Bestellung für die kommende Woche fertig. Hier gabs dann wieder einen minimalen Meltdown: Da wir zu Ostern Jotts gesamte Familie zu Besuch haben, lag der Warenkorb-Wert bei 300 EUR– es war aber auch nicht unbedingt Überflüssiges drin… Und das nach dem teuren Wochenende in Warnemünde.


Abends gemeinsam die zweite Staffel Shadow and Bone geschaut. Jott hatte die erste Staffel allein geguckt, ich wollt mal schauen ob das vllt unser nächstes gemeinsames Serienprojekt werden könnte (leider nein, mich holt das ganze nicht so sehr ab).

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Samstag, 01.04.2023

(Hier bitte einen mittelmäßig guten Aprilscherz vorstellen)


Mittelmäßig geschlafen; offenbar habe ich es in meinen fast 36 Jahren immer noch nicht gelernt, dass sich den Wanst vor dem Schlafen vollhauen keine gute Idee ist.


Nach dem Frühstück hatten Jott und A Anwendungen. S und ich nutzten die Zeit und liefen ein bisschen den Strand auf und ab. S trieb die Hoffnung, Bernstein zu finden, während ich einfach am Strand langlaufen wollte. Das Wetter war ausbaufähig, recht frisch, starker Wind und leichter Nieselregen machten den Strandspaziergang sehr… authentisch. Zwischendrin über Alarmsirenen/-signale gewundert, beim Blick in die Nina-App aber beruhigt worden– in Rostock war heute Warntag.

Als S nochmal zum Hotel zurücklief und seine Gummistiefel holte, nutzte ich die Wartezeit und baute eine kleine Staumauer und einen Kanal. Kurz bedauert, dass ich keine Schaufel bei habe und die Kinder auch nicht da sind, wir hätten viel Spaß gehabt. So musste ich mich mit meinen Füßen als Werkzeug und mir allein begnügen, das war aber auch okay.

(Achtung, jetzt kommen sehr viele Fotos und auch zwei Videos weil ich sehr begeistert war)


Als S wiederkam, liefen wir weiter– ich vorneweg und er mit gesenkten Haupt hinterher.

Zur Mittagszeit waren Jott und S fertig massiert, wir gingen bei mittlerweile besseren Wetter eine Runde spazieren und uns den Alten Strom anschauen. Dort gabs für die drei anderen Fischbrötchen, während ich mir eine Bratwurst im Brötchen (mit Fisch hab ichs nicht so) holte. Als wir ausreichend durchgefroren waren, setzten wir uns ins selbe Café wie gestern, tranken Kaffee (ich) und Latte Macchiato mit ordentlich Bailys (die anderen) drin und wärmten uns ein bisschen auf.

Zurück im Hotel dann nochmal Baden und am Pool entspannen; anders als gestern fanden wir kaum Liegen und mussten uns wie die Geier auf die Plätze von gehenden Badegästen stürzen.

Mir wars dann irgendwann zu warm, also ging ich schonmal aufs Zimmer vor; der Rest folgte dann zehn Minuten später– schneller als erwartet.

Anschließend Abendessen und eine erneute Rommé-Runde, bevor wir relativ früh ins Bett gingen.

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Freitag, 31.03.2023

Urlaub!

Morgens M mitsamt einer großen Tasche Wechselsachen für ein Wochenende bei meinen Eltern in der Schule abgeliefert und anschließend mit Jott nach Warnemünde gefahren. Nach Ankunft lieferten wir unser Gepäck im Hotel ab, setzten uns in ein kleines Café und nahmen dort remote an einem Termin teil (Jott) bzw. bereiteten Projekt-Monatsabschlüsse vor (ich). Im Anschluss liefen wir ein bisschen durch Warnemünde, aßen zum Mittag bei Peter Pane Burger (Jott mit Messer und Gabel, die Corporate-Welt hat sie verdorben…) und bezogen danach unser Hotelzimmer. Kurz darauf kamen auch A und S an und bezogen das Zimmer neben uns. Tochter E hatten sie zuvor bei As Eltern abgeliefert– so stand unserem kinderfreien Wochenende nichts im Wege.

Nach Beziehen der Zimmer und Verschnaufen gingen wir alle vier in den Poolbereich und testeten die verschiedenen Becken an. Jott, A und S machten es sich bald darauf auf Liegen/Pool-Sofas gemütlich, während ich noch eine ganze Weile Bahnen schwamm– wann hab ich schonmal die Gelegenheit dazu. Nach gut 40 Minuten hatte ich genug; auf eine Liege legen und nichts tun wollte ich aber auch nicht– also schmiss ich mich in meine Sportklamotten und absolvierte meine Eigengewichtsübungen im Hotel-eigenen Fitnessraum. Danach war ich ganz schön geschafft, aber glücklich.

Nach dem Abendessen flitzten wir noch in einen nahe gelegenen Rewe– okay, 15-20 Minuten Fußmarsch ist vielleicht nicht ganz so nahe– und deckten uns mit Getränken und Knabbereien für die anschließende Rommé-Partie ein.


Ich trug heute meine neuen Stiefel und hatte den Tag über trotz diverser Fußwege keine Probleme. Die 20 Minuten zum Rewe hetzen waren dann aber zuviel– nun hab ich am linken Fuß eine kleine Blase. Bin trotzdem positiv überrascht, das kenne ich von normalen Schuhen auch teils anders.


Vom Hotelzimmer aus können wir die Skaninavien-Fähren abfahren und ankommen sehen. Tolle Sache.