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Mittwoch, 07.08.2024

Jott und ihre Mama B fuhren nach dem Wegbringen der Kinder in den Ferienhort nach Aschersleben zu Jotts Schwester, um ihr ein bisschen bei Arbeiten in ihrer neuen Wohnung zur Hand zu gehen.
Freiheit!


Erste Aktion in Freiheit: Eine Runde Sport auf dem Hof, solange die Temperaturen noch erträglich waren. Bei angekündigten 30°C am Nachmittag wollte ich das schnell hinter mir haben.

Im Anschluss trat Erledigungspaul in Erscheinung: Vor dem Urlaub mussten noch ein paar Dinge erledigt werden (Altglas & Batterien weg, Rewe-Einkauf) bzw. wollte ich erledigen– alles im Bereich Administration. Ich fand zum Beispiel heraus, dass mein Perso, beantragt am 11.06., mittlerweile zur Abholung bereit liegt. Die Benachrichtigung dafür hatte mich einfach nicht erreicht…
Darüber– und noch einigen anderen derartigen Dingen– verging der Tag; ich wunderte mich am Nachmittag als die Kinder schon wieder da waren. Aber immerhin war die Todoliste zu dem Zeitpunkt merklich kürzer.


Jott kam am Abend wieder, genau rechtzeitig um gemeinsam eine Runde auf der Couch zu entspannen.


Wie sehr kann eine Marke ein Snocks-Imitat sein?

Hocok (meine neuen Füßlinge von Amazon): Ja


Abends ein Kind so: „Ich hab ganz dolle Halsschmerzen, mir gehts nicht gut“.
Zwei Tage vor dem Familienurlaub. Zwei Tage bevor wir an die Nordsee fahren. Ich brech ab.

Genau davor hab ich Angst wenn es im Herbst nach Amsterdam gehen soll.

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Dienstag, 06.08.2024

Jott und ich fahren im Herbst allein in den Urlaub– nach Amsterdam. Gestern hatten wir die Bahnfahrt klar gemacht, heute war das Hotel und ein bisschen Planung dran. Wir waren, bis auf einen Türkei-Urlaub 2014, noch nie allein im Ausland (und im Inland auch nur selten)– dementsprechend freuen wir uns jetzt schon drauf :)


Joggen am Vormittag, noch bevor es wieder heiß wurde. Ich lief entspannt die Wuhle entlang und freute mich übers Wetter, frischen Wind, wie entspannt ich das in den Tag legen konnte… Hat schon was.


Nachmittags gingen wir allesamt ins Forum um auch den Jungs je ein Ohrloch stechen zu lassen. Die beiden waren super happy und stolz, als sie mit je einem Fußballstecker im rechten Ohr aus dem Behandlungszimmer kamen. Ich freute mich für sie und versuchte, mir– wie auch im Vorfeld– nicht anmerken zu lassen das ich Ohrringen bei Jungs/Männern sehr skeptisch gegenüber stehe– aber da das ein persönliches Thema von mir ist und die Kinder ruhig ihren Schmuck haben sollen (gleiche Rechte für alle Kinder), sag ich halt nichts.

Alle drei waren jedenfalls mega happy und strahlten um die Wette.


Abends mit Jott in die Altstadt gefahren. Ihre Mama B passte auf die Kinder auf. Wir wollten eigentlich im Open Air Kino einen Film gucken und davor was essen, merkten aber mittendrin, dass uns beiden das Essen eigentlich ausreicht. Gerade Jott war dann doch noch nicht so 100%ig fit und recht froh, als wir wieder zu Hause waren.

War schön, mal wieder gemeinsam rauszukommen :)

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Montag, 05.08.2024

Erster Urlaubstag. Diese Woche sind Jott und ich zu Hause, die Kinder gehen in den Hort– wir können also einfach mal in Ruhe zu Hause zu Zweit sein. Bis in die Puppen schlafen und rumasseln können wir trotzdem nicht (will ich auch nicht), ich hab einen Plan gemacht was die Woche alles erledigt werden muss– aber inklusive schöner Dinge wie gemeinsam Frühstückstücken gehen, Sport machen (ich allein) und einer Abendverabredung mit einer Kollegin für Jott. Alles schön ausgewogen.


Jott (ihr gehts mittlerweile wieder leidlich gut, Antibiotikum sei Dank) setzte sich am Vormittag (… und Nachmittag) an den Arbeitsrechner und erledigte alles, was letzte Woche bei ihr liegenblieb. Ich fuhr zum Decathlon am Alex und kaufte mir Gummistiefel– ich wollte zum einen für eine eventuelle Wattwanderung, zum anderen für einen eventuellen nächsten Bernsteinurlaub gewappnet sein. Der Decathlon-Besuch war ein bisschen surreal, weil im riesengroßen Geschäft wirklich kaum Persona rumlief und der Kassenbereich komplett auf self service ausgerichtet war. Das hab ich so in der Größenordnung auch noch nicht erlebt– wobei ich wohl kaum als Referenz tauge weil ich so selten einkaufen gehe.

Zurück zu Hause schob ich eine Runde Sport auf dem Hof ein, besorgte nach der anschließend dringend notwendigen Dusche Döner für Jott, ihre Mama B und mich und dann… wollte ich eigentlich nur kurz über die Mittagszeit spielen, verzockte mich dann aber gründlich und spielte, mit einer Pause für Abendessen & Kinder zu Bett bringen, bis wir selbst Abends ins Bett gingen. Einerseits grandios, andererseits viel zu viel. Ich kann das wirklich nicht mehr guten Gewissens, außerdem war mir am Ende des Tages ziemlich schwummerig vom krummen Sitzen und aufs Display gucken. Ein bisschen Spaß hatte ich trotzdem :)


Jott und G gingen am Nachmittag spontan Ohrringe für G stechen lassen, das ist wohl gerad ein ganz guter Zeitpunkt. G kam freudestrahlend und sehr stolz zurück.

Die Jungs fanden das megaspannend und wollen nun auch. Bei M war ich nicht überrascht, der trug den Wunsch schon länger mit sich herum, bei J dann schon ein bisschen.

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Sonntag, 04.08.2024

Regen am Morgen, daher kein Sport– ich schlief aus und stand erst kurz nach 8 Uhr auf. Selbstverständlich mit Wecker, ich wollte mich in Ruhe im Bad fertigmachen bevor es Frühstück gibt).


Beim Frühstück trug M „Alle Kinder…“-Witze vor („Alle Kinder spielen Metzger, nur nicht Hein, der spielt das Schwein“), im Anschluss versuchten sich die Kinder selbst daran solche Witze auszudenken. M gelang das schon ganz gut, die Zwillinge brauchen noch ein bisschen Übung/Sprachverständnis sowie ein besseres Verständnis was einen Witz zum Witz macht. Es gelang uns, die Witzeschlacht gerade noch rechtzeitig abzuwürgen bevor sie ausartete und sich die Kinder gegenseitig hochschaukelten.


Wetterbedingt (Regen…) drinnen geblieben und Dinge und Sachen (glaub ich, ich weiß es schon nicht mehr) gemacht.

Mittags kamen A, S und E sowie Jotts Mama B zum Mittag, anschließend spielten wir Rommé & chillaxten am Nachmittag. Ich wollte irgendwann was machen und nicht nur aufs Handy schauen/alle 10 Minuten was sagen und ging Blogbeiträge nachschreiben, so fühlte sich die Zeit besser investiert an.


Die Kinder zankten sich ziemlich, das Ergebnis waren Tür-Verbotsschilder wegen derer sie sich dann auch wieder zankten (resigniertes Seufzen).

Nur G Davins Mädtchensimer = „Nur G darf ins Mädchenzimmer“

Die Jungs fühlten sich überlegen weil ihr Schild keine Rechtschreibfehler enthielt; dass M einfach schon zwei Jahre länger in die Schule geht und daher einen kleinen Wissensvorsprung hat kam ihnen nicht in den Sinn.


Abends Joggen, das Wetter spielte mit– es war einigermaßen trocken, sonnig und nicht zu warm. Der Trainingsplan sah heute 50 Minuten Laufen vor, dass schaffte ich tatsächlich am Stück und lief etwas mehr als 5km durch. Jetzt muss ich noch ein bisschen an Zeit und Ausdauer arbeiten, dann sollten die 10km im Herbst (gibt der Trainingsplan so vor) auch kein Problem sein.

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Samstag, 03.08.2024

Vormittags die nochmalige Läusebehandlung aller Kinder inkl. erneuten Abziehen der Bettwäsche. Die Waschmaschine wird die nächsten Tage nicht stillstehen… Bisschen verzweifelt über den zusätzlichen Aufwand und weil die Wäschekörbe ohnehin schon überquellen, ich hatte Waschen/Legen/Verräumen die letzten Tage etwas stiefmütterlich behandelt.

Das ist es, was mich so annervt: Wir müssen wirklich täglich zu 100% an allen Ecken und Enden präsent sein, sonst rächt sich das. Klar kann ich die Wäsche zwei, drei Tage liegen lassen, aber spätestens am dritten Tag meldet sich ein Kind weil es irgendwas braucht und nicht mehr findet. Und das zieht sich durch.


Nachmittags gemeinsam mit Jott meine Eltern besucht. Die Kinder blieben bei Jotts Mama B, denn wir hatten Admin-Themen zu besprechen für die wir ein bisschen Ruhe brauchten.


Den Abend am Rechner verbracht und begonnen, meine WoW-Charaktere auf das Ende August erscheinende neue Addon vorzubereiten (vor allem neue Ausrüstung besorgen damit der Start leichter wird).

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Freitag, 02.08.2024

Besserung bei Jott, das Antibiotikum hat über Nacht angeschlagen. Heute morgen sah sie ein bisschen lebendiger aus als die letzten Tage und wirkte auch ein bisschen munterer.


Im Ferienhort nochmals um einen Läuseaushang gebeten. Hoffentlich hängt da Montagmorgen was.

Beim Abliefern der Kinder mehrere schüchterne kleine Kinder gesehen. „Das sind Nullties, Papa. Die sind noch ganz klein.“, erkärten J und G dann. Irre, dass sie selbst erst vor einem Jahr so klein und schüchtern (wobei… ) waren.


Die Kinder können auch anders: Auf dem Heimweg hatten sie Blumen für Jott gepflückt, die sie ihr mit den besten Genesungswünschen bei Rückkehr übergaben.


Letzter Arbeitstag. Hoch die Hände, Sommerurlaub!


Abends zur Feier des gemeinsamen Urlaubsbeginns Couchung mit „The Last Kingdom“ (endlich Staffel 4, die EM hat uns ganz schön aufgehalten…) und Ipanemas.

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Donnerstag, 01.08.2024

Jott ist weiterhin krank. Für meinen heutigen Bürotag half Jotts Mama B ab Mittag bei uns aus– sie konnte zum einen nach Jott gucken und zum anderen ein Auge auf die Kinder haben.


Beim Pendeln ins Büro ein bisschen was über Brescia gelernt.


felt cute, might delete later

Aus Grund der Wärme in full linen im Büro. Kleidung und Gemütszustand waren gleichermaßen zerknittert.


Nachmittags ein Anruf von Jott: J habe schon wieder Läuse. Ich machte Feierabend, kaufte auf dem Rückweg in der Apotheke eine große Flasche Läusemittel und kümmerte mich anschließend um die Bettwäsche.

M und G hatten „saubere“ Köpfe, wurden aber ebenfalls direkt mitbehandelt– sehr zu ihrem Leidwesen.


Full immersion: Ich habe meinen Arbeitsrechner auf italienisch umgestellt und, am Abend, dann auch WoW auf italienisch umgestellt. Zudem hab ich mir einen Account auf einem der beiden italienischen Servern erstellt.


Abends ganz schön Sorgen um Jott gemacht. So krank und elend hab ich sie lange nicht gesehen. Hoffentlich schlägt das Antibiotikum, das sie seit gestern nimmt, schnell an.

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Mittwoch, 31.07.2024

Kein Läuse-Aushang im Ferienhort. Mhm.


Der merkwürdige Druck auf den Ohren und das Schwindelgefühl gestern war vielleicht irgendwas migräneartiges. Heute Morgen war auf jeden Fall alles wieder in Ordnung.


Jott ist weiterhin krank, sie hats ziemlich erwischt. Sie vermutete eine Nierenbeckenentzündung, das bestätigte unsere Hausärztin später– bis Ende der Woche ist sie nun krankgeschrieben.


Eigentlich wollte ich ins Büro fahren, ließ das aber bleiben weil Jott wirklich dolle durchhing und ich kein gutes Gefühl dabei hatte wenn sie ab 16 Uhr mit den Kindern allein gewesen wäre.


Unmittelbar nach Rückkehr der Kinder:

„J hat mich Ficker, Hurensohn und Missgeburt genannt obwohl ich nur „Kleiner“ zu ihm gesagt hab“.
„M hat mich auf die Straße geschubst und beschimpft“.
„M hat eingekackt und stinkt“.
„Ich hab keinen Schlüppi an.“

Es ist so ermüdend/erschöpfend. Ich möchte in diesen Momenten (und davon gibts _echt_ viele) gern ein eigenes Leben ohne Kinder um diesen Scheiß nicht im Leben zu haben.


Bleierne Erschöpfung während und nach dem Abendessen.


Kein Sport heute, stattdessen faul an den Rechner gesetzt.

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Dienstag, 30.07.2024

In der Schule Bescheid gesagt das die Jungs Läuse hatten und wir sie behandelt haben, zudem gebeten das ein Aushang erstellt wird damit die anderen Eltern gewarnt werden und ihre Kinder ebenfalls absuchen/behandeln. Ich möchte nicht, dass Läusepingpong gespielt wird.


Jott ist krank, und zwar so sehr das sie sich sogar auf Arbeit abmeldete.


Ab dem Nachmittag ganz merkwürdigen Druck auf den Ohren in Verbindung mit Schwindelgefühlen gehabt. Alles durchschnauben/durchpusten half nichts, das war sehr merkwürdig.


Nachmittags mit den Kindern in die Bibliothek gefahren und Urlaubslektüre ausgeliehen. Bereits auf dem Hinweg wollte ich alles hinschmeißen, G fuhr sehr erratisch und schnitt M mehrfach. Der verlor nach dem 3. Mal die Beherrschung und motzte und beschimpfe sie übelst; G reagierte schnippisch was M noch mehr auf die Palme brachte– er bekam seine Emotionen gar nicht mehr in den Griff.

In der Bibliothem selbst gings dann, bei Ankunft in „unserer“ Tiefgarage gings aber wieder von vorne los. Ich hätt sie gern beide mit den Köpfen aneinandergestoßen und brauchte in der Wohnung erstmal in paar Minuten zum runterkommen.


Joggen am Abend. G begleitete mich auf ihren Inline Skates und gewann mehrere Wettrennen gegen mich.

Vielleicht wäre das auch ein Sport für mich– ich bin als Kind und Jugendlicher gern Inline Skates gefahren, eigentlich kann ich mir das auch wieder gut vorstellen.


Große Freude bei G und mir über diverse „Einhörchen“-Sichtungen am Wegesrand. Das hier ließ sogar ein Foto zu :)

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Montag, 29.07.2024

Nur noch eine Woche, dann beginnt der Sommerurlaub! Hip hip hurra!


Auf dem Rückweg vom Ferienhort hörte ich in den Italien in petto Podcast von Babbel rein. Das hatte ich vor einem halben Jahr schonmal probiert, aber zu wenig verstanden. Mittlerweile verstehe ich mehr und trainiere nun auch mein Hörverständnis. Das war eines der wesentlichen Learnings aus dem Bildungsurlaub– es reicht nicht, wenn ich „nur“ klassisch per App lerne, ich muss ein besseres Sprachgefühl und Hörverständnis bekommen.


Den Arbeitstag überwiegend in Terminen verbracht. Die damit einhergehende Strukturierung des Tages half sehr beim Durchstehen, ich war nämlich unfassbar unmotiviert.


Während eines Termins 7 Mal in 2 Minuten geniest– kurz überlegt, das IOC anzurufen und zu fragen, wo ich meine Goldmedaille abholen kann.


Die Kinder waren heute nach der Schule schon wieder Süßkram kaufen, das nimmt gerad überhand. Es nervt mich, ich will nicht das sie annähernd jeden Tag Limo trinken und Gummitiere essen. Aber es ist ihr Taschengeld, ich will sie nicht in welcher Form auch immer kontrollieren… Keine Ahnung was man da machen kann außer zu sagen das es absolut ungesund ist.


Zweiter Nervpunkt: Die Sprache. „M hat mir in die Eier getreten.“ „G guckt sich meinen Pimmel an“ „J hat meinen Arsch angefasst“

Den ganzen Tag über.

… ich will das nicht. Ich will nicht das sie sich ausdrücken wie sie es tun, ich will nicht das sie sich gegenseitig (in/an Hoden/Penis/Po) treten und dabei feixen, ich will einfach das sie sich wie normale Menschen verhalten. Alles reden hilft nicht. Hoffentlich geht auch diese Phase bald vorüber.


Beim nachmittäglichen Kniffelspielen kratzte sich J verdächtig oft am Kopf. Ein schneller Blick auf den Kopf ergab Läuse (hier bitte gequältes Seufzen vorstellen), also unterbrachen wir das Spiel, ich flitzte in die Apotheke, besorgte Läusemittel und behandelte alle drei Kinder. Beim anschließenden Auskämmen purzelten Läuse aller Entwicklungsstufen aus den Köpfen der Jungs, G hatte nichts. Komische Sache, am Wochenende hatten sich weder M noch J auffällig am Kopf gekratzt.

Im Anschluss dann der nervige Teil: Betten abziehen, Kuschelkissen und Kuscheltiere in den Keller verfrachten. Zwischendurch eine Nachricht von Jott, dass sie später kommen müsse, da war ich dann kurz- und mittelzeitig sehr pissed.


Abendliche Aussicht aus dem Wohnzimmerfenster.


Abends Eskapismus– der Gaming Laptop rief.