Morgens krank gemeldet und Jott die Kinder in die Schule bringen lassen. Als sie aus dem Haus waren legte ich mich direkt wieder hin und verschlief den Vormittag. Somit ist der Infekt, der bei den Kindern für verstopfte Nasen, Husten und Augenringe sorgte, wohl bei mir angekommen.
M brachte heute einen verschlossenen Brief seiner Lehrerin mit nach Hause. Der Inhalt: Ein schriftlich formulierter mündlicher Tadel. Wir (ich & M, der wusste gar nicht das er einen mündlichen Tadel erhalten hat) fielen aus allen Wolken. Offenbar macht ihm seine Lehrerin sein Verlorengehen bzw. das Verlorengehen seines Mitschülers sowie sein anschließendes Verhalten zum Vorwurf. Ich musste erstmal googlen, was es damit auf sich hat– ich hielt Tadel für etwas, das es früher gab, aber mittlerweile nicht mehr.
Im Anschluss von M sehr genau und detailliert berichten lassen, was da am Dienstag auf dem Ausflug los war. So ganz verstehe ich bzw. wir nach seinen Ausführungen nicht, weshalb er den mündlichen Tadel bekommen hat. Das darf uns seine Lehrerin dann nächste Woche erklären und sehr gut begründen.
Die Kinder nachmittags nicht zum Schwimmen gebracht, ich fühlte mich sehr zerschlagen. Stattdessen gecouched und gelesen bzw. die Kinder beaufsichtigt.
Trotz anfänglicher Sorge, dass das frisch aufgebaute Bett zusammenfällt, ganz gut geschlafen. Es hat schon was, wenn es nicht bei jeder kleinen Bewegung quietscht.
Den Arbeitstag wieder größtenteils in Terminen & Terminvorbereitung gehangen, es hört nicht auf. Nächste Woche sieht aber ein bisschen besser aus, da konnte ich mir ein paar Blocker einstellen in denen mich niemand belatschen darf und in denen ich dann ruhig vor mich hinarbeiten will.
Nachmittags sehr an der Anspruchshaltung von M gestört. Ich war im Termin und signalisierte das entsprechend, er fragte trotzdem mehrfach ob er ein Eis/was Süßes haben darf und war, als ich dann nach dem Termin Zeit für ihn hatte, sehr angenervt das er NIE was haben darf und wir IMMER nein sagen. Was sagt man dazu?
Den Tag zunehmend angeschlagener gefühlt, daher abends kein Sport.
Symbolbild: Die Kinder waren duschen. Ab wann denken sie nochmal mit bzw. sind so weit, dass sie ihren Kram selbstständig wegräumen können?
Unser neues Bett kam heute. Das alte, seit ziemlich genau fünf Jahren im Einsatz, quietschte in den letzten Wochen immer stärker. Egal was wir versuchten, das Quietschen blieb und störte sogar unseren Schlaf– bei jeder Bewegung knarzte, knackte und quietschte es. Jott entdeckte dann vor kurzem einen Ausverkauf bei Emma und kaufte kurzentschlossen ein Massivholbett, das heute geliefert wurde.
Ich baute, Home Office sei Dank, im Laufe des Tages das alte Bett ab und verstaute es im Keller. Mittendrin riss ich mir am rechten Mittelfinger den Nagel mitten zwischen Nagelmond (das musste ich googlen) und Nagelspitze ein– eine verkantete Schraube ließ sich auch mit Gewalt nicht lösen, ich rutschte ab und detschte mir Hand, Finger und Nagel am Bettrahmen an. Kurz atmen müssen– ich kann gebrochene oder umgeknickte Nägel nicht sehen, da wird mir anders–, dann Pflaster und Kühlung rauf und (vorsichtiger) weiter gemacht. Die verkantete Schraube ließ sich dann lösen als ich den Rahmen anders lagerte und Spannung rausnahm.
„Auf Arbeit“ erfolgreich das Produktiv-Update unseres Projektmanagement- und Zeiterfassungstools vertestet. Alles funktioneirte wie es sollte, das freute uns sehr. Im Anschluss planten wir direkt das nächste Update für Mitte Oktober ein, danach sollten wir erstmal wieder ein paar Monate Ruhe haben.
Kein Schwimmen für die Kinder, sie sind ziemlich verschnupft. Chlorwasser soll zwar helfen, aber die Sorge, dass es schlimmer wird, war größer.
Jotts Mama kam am Nachmittag und half bei der Kinderbetreuung, während ich noch in Terminen hing. Mittendrin die Verkündung des Fundes einer Laus bei G, es folgten dann weitere. Läusebehandlung und Bettabziehen übernahm dann zum Glück & dankenswerter Weise sie, ich hing noch mit Bürokram fest.
So nervig, dass das schon wieder passiert. Immerhin die Jungs waren läuselos, ich hoffe das bleibt so.
M ging mitsamt einem anderen Mitschüler auf dem heutigen Ausflug in die Gärten der Welt verloren. Er selbst fand dann recht schnell wieder Anschluss, sein Mitschüler (die beiden hatten sich getrennt) musste gesucht und gefunden werden. Seine Lehrerin bittet nun um ein Gespräch mit uns Eltern und ihm. M schilderte das Verlorengehen recht entspannt, war aber sehr entrüstet weil er von der Lehrerin wohl arg (und anscheinend recht unpädagogisch) zusammengefaltet wurde (sein Mitschüler nicht). Wir sind gespannt.
Abends bis 22 Uhr das neue Bett aufgebaut, danach konnten wir uns direkt reinlegen und darin schlafen.
Viel in Arbeits-Terminen gehangen, wenig Ruhe für die eigentliche Arbeit gehabt.
Die Sporteinheit am Abend zugunsten Entspannung und Nichtstun (bzw. Lesen, ich stecke tief in den Montalbano-Krimis von Andrea Camilleri) aufgeschoben, ich bin ganz schön k.o. (die letzten Tage schon), weiß aber nicht so wirklich wo es herkommt.
Der Trainingsplan sagte für heute 70 Minuten Laufen an. Demzufolge trotz leichter Bauchschmerzen (das ist schon echt viel Zeit, mit Umziehen/Duschen eher 90 Minuten; will ich die investieren?) den Wecker für 6:45 Uhr gestellt und eine gute halbe Stunde später losgetrabt.
Erstes Hochgefühl (inkl. Arme in Siegerpose) beim Wendepunkt der Strecke nach etwas mehr als 35 Minuten, zweites Hochgefühl als der Timer das Ende des Trainings verkündete und ich nur noch fünf Minuten bis zur Haustür laufen musste.
In zwei Wochen steht laut Trainingsplan der 10k-Lauf an, ich werde aller Voraussicht nach so um die 78 Minuten unterwegs sein und weiß nach der Erfahrung heute auch, bis wohin ich laufen muss. Stand jetzt scheint das sehr gut schaffbar zu sein. Yay!
G war Nachmittags zum Geburtstag im Strandbad Grünau eingeladen, wir gurkten mit der Straßenbahn dort hin. Ganz schöne Strecke… Zurück nahm sie zum Glück die Mama ihrer besten Freundin mit, so mussten weder Jott noch ich raus.
Den Nachmittag größtenteils entspannt verbracht, die Jungs spielten bis auf eine kleine Pause gemeinsam, ich stürzte mich in den Story Mode von WoW und trieb die Geschichte voran.
Die ersten Wahlergebnisse aus Brandenburg, ehemaliger Heimat, sind besser als erhofft und schlechter als befürchtet.
Sport am Morgen. Bisschen frisch wirds langsam, ich sollte mal die langen Sportsachen rausholen.
Nach dem Frühstück festgestellt, dass wir für Ms Hausaufgabe zu Montag noch ins Forum müssen– unser Drucker druckt nicht mehr in Farbe, für ein Lapbook für Musik braucht er aber Bilder bzw. Material und die/das idealerweise in Farbe. Wir ließen gleich noch bei Gs Uhr die Batterie wechseln und schauten uns bei Thalia um; die Kinder gingen mit ungefähr 692 neuen Geschenkideen raus.
Nachmittags nach Altfriedland ans Oderbruch gefahren, meine Mama hatte zum Geburtstagskaffee eingeladen. Lange Fahrt auf schlechten Straßen durch teils sehr idyllische Dörfer, teils erstaunlich wenig blaue Wahlplakette. Ich hoffe es liegt an der Chancenlosigkeit und nicht daran, dass sie schon gar nicht mehr müssen.
Wir aßen, tranken, erzählten und spielten bis in den Abend, es war schön. Mein Bruder hatte seine neue Freundin mitgebracht, die lernten wir somit auch kennen (das war auch Teil von schön).
In der Abenddämmerung zurück, G entschärfte es mittendrin während die Jungs (gerade so) wach blieben.
Starker Zwiespalt zwischen „Eigentlich könnt ich direkt ins Bett“ und „Ich muss meinen für Spielen vorgesehenen Abend auch nutzen“. Letzteres gewann.
Nachts erst von G (Alptraum, lauter Schlangen…) und dann (als ich gerad wieder eingeschlafen war) von J (Nase dicht, rumgeröchel) geweckt worden. Morgens ein bisschen sehr müde, ich bin das nicht mehr gewohnt.
Termine von 8:30 Uhr bis 14 Uhr, danach war ein wenig die Luft raus– was durch die Langweiligkeit der noch ausstehenden Aufgaben nicht besser wurde.
Im Team-Meeting Gratulationen fürs 10-jährige Firmenjubiläum eingeheimst. Wie doch die Zeit vergeht.
Rewe kam am Nachmittag pünktlich innerhalb des reservierten Zeitfensters– dass das ’ne Meldung wert ist, sagt alles.
Abends vorbildlichst zum Laufen aufgerafft, obwohl ich gern ein Faulpaul gewesen wäre. Was muss, das muss.
Später Ringe der Macht mit Jott geschaut, beizeiten ins Bett gewandert.
Sehr unspektakulärer Standard-Tag, keine besonderen Erinnerungen/Notizen. Nach dem Feierabend das Kinder-und-Paul-Bad geputzt, Altglas weggebracht und gesaugt, während sich Jott darum kümmerte das die Kinder Hausaufgaben und Schönschreibübungen machen.
Beinahe monothematischer Arbeitstag. Wir, also mein ebenfalls mit der Betreuung unseres Projektmanagement- und Zeiterfassungstools betrauter Kollege und ich, vertesten ein Versionsupdate des Tools. Weil es unser erstes Update seit Übernahme der Toolbetreuung war, mein Kollege das Tool noch nicht so gut kannte wie ich und wir beide die von unseren Vorgängern geerbte Excel-Liste mit Test Cases nur rudimentär kannten, verbrachten wir den Großteil des Tages in gemeinsamen Teams Calls mit 4-Augen-Check und viel Erklären. Am späten Nachmittag machten wir Schluss, wir waren beide ziemlich durch– das war anstrengend.
Mittendrin ein Augenarzttermin mit M. Seine Augen/Sehnerv konnten als Ursache für die gelegentlichen starken Kopfschmerzen ausgeschlossen werden, die Augenärztin tendierte nach Schilderung der Symptome auch zu Migräne.
Nach der Arbeit noch gemeinsam mit „Chatty“ an der Anzeige der Beiträge vom selben Datum aus unterschiedlichen Jahren gebastelt. Wir behoben ein paar Fehler und verschönerten die Darstellung. Nach einer guten halben Stunde war der okaye Stand von gestern final. Ich hab mich schon lange nicht mehr so über etwas gefreut :)
Ergonomische Arbeitshaltung: Check.
Abends beinahe Abklatsch mit Jott als sie gegen 18 Uhr nach Hause kam & gemeinsames Joggen mit G. Sie begleitete mich auf ihrem Fahrrad, fuhr mal vor und mal hinter mir und erzählte eigentlich permanent– ob ich nun in Hörweite war oder nicht.
Heute lief es sich besser als am Sonntag, wer weiß was da los war.
Abends gespielt und dennoch müdigkeitsbedingt früh ins Bett gegangen– nur um dann ewig nicht schlafen zu können… Also leise aufgestanden um die schlafende Jott nicht zu wecken und nochmal ein gutes Stück gelesen & weitergespielt. Gegen Mitternacht war der Kopf endgültig Matsch und ich legte mich wieder hin, trotzdem dauerte es gefühlt nochmal eine Ewigkeit bis ich dann endlich einschlief.