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Mittwoch, 16.10.2024

M ist immer noch krank, aber nochmals deutlich fitter als gestern Abend. Sollte nichts überraschendes passieren, kann er morgen wieder in die Schule gehen.


Ich wollte heute eigentlich ins Büro fahren & war sogar schon auf dem Weg– aber am S Köpenick fuhr die Bahn unregelmäßig, eine Bahn war so voll das ich nicht mehr reinpasste (und ich kenn da ja normalerweise nichts) und die nächste wäre auch erst 20 Minuten später gekommen. Kurzentschlossen also alle Büropläne gecancelt und wieder ins Home Office marschiert. Für solchen Quatsch habe ich weder Zeit noch Nerven.


Neuer Stress/Streit in Ms Klasse. Leider ist M beteiligt, bei einer Rangelei trat er einem Mädchen offenbar versehentlich in den Bauch/an die Hüfte (das ganze soll sich wohl ca. so abgespielt haben). Weil zu den anderen beteiligten Mitschüler:innen offenbar auch diejenigen gehörten, die sich gegenseitig im Klassenchat belatschten, hat M dadurch offenbar ein Gespräch mit der Schulpsychologin gewonnen… Große Freude. Klasse 4 hat somit innerhalb weniger Wochen alles in den Schatten gestellt, was wir in den Vorjahren erlebten.

Weil M das sehr emotionslos erzählte und offenbar im Nachgang noch Witze mit seinen Buddies machte, entzogen wir als erste Konsequenz sämtliche Dragonball-Mangas/Spiele– offenbar ist das für ihn doch eine Spur zu gewaltverherrlichend.


G musste früher abgeholt wegen Bauch- und Rückenschmerzen. Jott nahm dann J direkt mit, so waren dann relativ früh alle drei Kinder zu Hause. G erholte sich relativ fix, gegen Abend wirkte sie wieder normal. Jott berichtete später, Gs Beschreibung hätte eher zu Regelschmerzen gepasst– aber dafür ists noch einige Jahre zu früh. Warten wir mal ab.


So sieht das aus wenn man eine Langzeit-Nachthimmelbelichtung stört, weil man verpeilt durchs Bild latscht.


Abends sehr müde und k.o., wir versuchten früh ins Bett zu gehen, schafften es aber nur teilweise– es war eher so „sehr pünktlich“.

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Dienstag, 15.10.2024

M ist weiterhin krank, scheint aber schon wieder auf dem Weg der Besserung zu sein. Er spielte viel mit Lego und las, Mittags legte er sich nochmal hin. Am Nachmittag ging er sogar ein paar Minuten mit J Fußballspielen, das schlimmste scheint also schon wieder überstanden zu sein.


„Auf Arbeit“ vertesteten mein Admin-Kollege und ich ein weiteres Versionsupdate unseres Projektmanagement- und Zeiterfassungstool und hingen dafür beinahe den ganzen Tag in einem Teams-Termin miteinander. Nachmittags rechtschaffen k.o. gewesen; wir hatten unsere Liste mit Testfällen abgearbeitet und konnten bestätigen, dass auch die neue Version fehlerfrei läuft.


Zum Mittag Bolognese mit „Beyond Hack“ ausprobiert. Schmeckte mir nicht so gut wie das vegane Hack von Rügenwalder, M mochte es gar nicht.


Nachmittags mit J und G schwimmen gefahren. M blieb bei Jott zu Hause. Sehr konzentriert im Vorraum der Schwimmhalle gearbeitet, als die Zwillinge mit dem Training fertig waren war ich sehr überrascht wie schnell die Stunde vergangen war.


Nach dem Training fuhren wir mit der Bahn nach Hause, schmissen die Schwimmsachen ab und dann fuhren G und ich uns mit S und E auf der Dammbrücke treffen– wir wollten gemeinsam den Kometen Tsuchinshan-Atlas anschauen. Den Kindern hatte ich das schon seit Sonntag als einmaliges Erlebnis nahegelegt, alle drei waren auch begeistert und wollten mitgucken. M war dann leider krank, J sprang aber weil er Tablet spielen wollte, nur G begleitete mich.

Nachdem wir erstmal in die falsche Richtung schauten, fanden wir dank Kompass-App doch noch Westen und dann begann das Suchspiel. 18:45 Uhr war es noch zu hell, gegen 19 Uhr konnten wir ihn dann auf den Displays sehen und kurz darauf dann auch mit bloßem Auge am Himmel erahnen (ich) bzw. wirklich sehen (die Kinder und S, allesamt Adleraugen). Für ein paar schöne Fotos reichte es dann aber :)

G war sehr begeistert und freute sich, das fand ich schön.

Aufbruch nach Hause gegen 20 Uhr; zur Stärkung gabs noch Döner & Durstlöscher und dann ging G sehr müde, aber sehr zufrieden ins Bett.


M gings Abends wieder schlechter– ihm war wohl sehr, sehr übel. Erbrechen musste er sich aber nicht. Mal schauen ob das was wird mit dem Schulbesuch morgen.

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Montag, 14.10.2024

M ist krank. Gestern Abend klagte er über Kopfschmerzen; in der Nacht waren sie dann so stark das er davon aufwachte und nach uns rief. Dazu hatte er Fieber und war ziemlich aufgelöst. Nach einem Schuss Nurofen übergab er sich dann recht schnell, konnte aber danach immerhin wieder einschlafen.

Er blieb den Tag über zu Hause und verschlief den Vormittag, erst gegen Mittag wurde er wieder wach. Da er auch keinen Appetit/Hunger hatte und sich freiwillig wieder hinlegte, scheints ihm tatsächlich nicht so prall zu gehen.


Die Zwillinge durften heute früher nach Hause kommen. Der Großteil des Erzieher:innenteams der Schule ist krank, am Vormittag kam die entsprechende Notstandsmail. Daraufhin ließ ich sie früher kommen.


Mit drei Kindern zu Hause lief die Arbeit nicht ganz so fluffig wie gewünscht: Die Arbeit zog sich bis in den späten Nachmittag. Normalerweise mach ich Montag immer noch ’ne Stunde Plus, diesmal landete ich bei längerer Arbeitszeit gerade so bei der Regelarbeitszeit.


In Ms Klasse scheint es einen Klassenchat der Schüler:innen zu geben, über den sich die Teilnehmer offenbar ziemlich fies ausgetauscht haben– die Eltern einer Mitschülerin machten heute im Eltern-Klassenchat Nachrichten publik und sprachen von Mobbing. Krasse Sache, ich hätte nicht gedacht das es mit sowas schon in der 4. Klasse losgeht.

M wusste zwar vom Chat (offenbar ist einer seiner Freunde darin Mitglied), konnte aber ansonsten nicht viel dazu sagen. Aber das bestärkt mich in meiner Meinung, dass solche Chats (bzw. auch dafür notwendige Apps) für Kinder in dem Alter einfach noch nichts sind.


In der Abenddämmerung eine Runde Sport auf dem Hof getrieben. Endlich mal wieder! Im Anschluss merkte ich die dreiwöchige Pause sehr deutlich in den Armen und im Rumpf.


Ms neuer Hoodie (Gr. 164) passt mir auch. Bisschen knapp, aber eigentlich in Ordnung. Wenn ich also künftig Klamottenmangel habe, bedien ich mich beim Kind.

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Sonntag, 13.10.2024

Verschlafen; ich hatte eigentlich am Vorabend noch den Wecker auf kurz nach 7 gestellt um eine Runde vor dem Frühstück zu joggen, den aber entweder nicht wirklich „scharf“ gestellt oder aber im Halbschlaf deaktiviert– aus der Laufrude wurde dann nichts weil es schon 8 Uhr war. Dafür ergab sich dann am Vormittag ein Zeitfenster wo ich eine kurze Runde an der Wuhle joggen konnte. 5km, ich fühlte mich furchtbar unfit und war beinahe länger unterwegs als neulich für 7km. Versteh das einer.


A, S und E kamen wieder da zum Essen. Danach spielten wir mal kein Rommee sondern 5 Minute Dungeon. Sehr rasant und durcheinander, aber auch ganz spaßig– und vor allem mal was anderes.


Urlaubsplanung am Nachmittag; im Sommer 2025 wird es wohl gemeinsam mit A, S und E die polnische Ostsee und im kommenden Winter fahren S und ich doch nochmal an die Ostsee um Bernstein zu suchen zu finden.


Abends nicht sonderlich zufrieden mit meiner Wochenend-Performance gewesen, vor allem der verschlumpfte Sport am Samstagabend wurmte mich. Außerdem habe ich die letzten drei Tage keinen Blick in Babbel geworfen, auch das trug zu meiner Unzufriedenheit bei. Beim Versuch, das etwas positiver zu sehen (ein bisschen was hab ich ja doch gemacht), kläglich gescheitert.

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Samstag, 12.10.2024

Frühes Aufstehen um uns gemeinsam mit M eine weitere weiterführende Schule zum Tag der offenen Tür anzuschauen. Diesmal fuhren wir nicht in den Köpenicker Süden, sondern nach Lichtenberg. Fahrtweg auch ca. 30 Minuten, aber halt eine ganz andere Richtung. Begleitet wurden wir von Ms besten Freund und dessen Papa, die sich ebenfalls für die Schule interessierten.
Im Gegensatz zur Schule gestern war diese eine „normale“ staatliche Schule und nicht in freier Trägerschaft. Das Schulprofil weist einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt aus, bei der Einführungsveranstaltung betonte der Schulleiter den notwendigen Leistungswillen– das wurde gestern nicht angerissen. Gleich dem gestrigen Tag der offenen Tür durften wir in viele verschiedene Räume reinschnuppern, Experimenten zusehen und uns einen Eindruck vom Schulgebäude bzw. der Schule verschaffen. Im Gegensatz zur gestrigen Schule wirkte das Gebäude teils doch etwas älter– es erinnerte eher an das Bild, das ich bei „Schule“ im Kopf hatte. Aber alles sauber und aufgeräumt, soweit wir das sehen konnten.
An diesem Gymnasium wird insgesamt nur eine 5. Klasse mit NaWi-Leistungsprofil eröffnet; Kriterium fürs „Reinkommen“ ist die Leistung bzw. die Noten.

Insgesamt ein spannender Besuch. Jetzt fehlt nur noch eine Schule und dann haben wir alle potentiellen Schulen einmal erlebt.



Nach der Rückkehr nach Hause erwarteten uns G und Jotts Mama, J war beim Kindergeburtstag. Gemeinsames Mittagessen und dann abhängen, wobei Jott und ich uns auch hätten hinlegen können…

Nachmittags fuhr ich mit M und G in die Bibliothek um neuen Lesestoff für die Kinder zu besorgen; auf dem Rückweg holten wir J vom Geburtstag ab. Er freute sich riesig, bei mir auf dem Gepäckträger mitfahren zu können, musste aber ein paar Mal von mir ermahnt werden mir nicht in die Beine zu treten– ich sah uns schon beide hinfallen.


Zu Hause dann nur noch die Füße hochlegen bzw. entspannen in Form von Medieval 2 spielen. Das zog sich den Abend dann durch, ich habe weiterhin keine Lust auf WoW und erfreu mich an anderen Spielen.

Zwischendrin Jott verabschiedet, die brach zu einem Abend mit S&S (Sushi und Schnaps) auf.


Später am Abend über mich selbst geärgert, weil ich die lose vorgesehene Sportrunde verschlumpft hatte. Dafür in einem Anfall von Erledigungswut um 22 Uhr nochmal angefangen in der Wohnung aufzuräumen und Müll wegzubringen.

Im Anschluss mit Buch ins Bett.

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Freitag, 11.10.2024

Etwas verkürzter Arbeitstag weil M und ich nach seiner Heimkehr aus der Schule direkt zum Tag der offenen Tür an einer der weiterführenden Schulen im Bezirk aufbrachen. Wir fuhren mit der Tram tief in den Köpenicker Süden, liefen ein paar Meter und waren da. Taktisch geschickt waren im Foyer Waffel- und Kuchenstände aufgebaut, da war Ms Herz schon so halb gewonnen– der anschließende Blick auf den Schulhof mit Fußballtoren machte dann aus dem halben Herz ein ganzes.
Nach Verzehr von Crepe und Waffel schauten wir uns die Schule an, machten ein paar Experimente im NaWi-Bereich, hörten uns mit der zwischendurch eingetroffenen Jott eine kurze Begrüßung der Schulleitung an und schauten uns im Anschluss weiter im Schulhaus um. Alles relativ entspannt; Jott schaffte es mit einer Lehrerin ins Gespräch zu kommen während M und ich uns Projektarbeiten von Schüler:innen ansahen und M sich an Grafitti probierte.

Die Schule wirkte sehr sympathisch, modern, engagiert und gefiel uns sehr gut. Einziger Nachteil: Es ist eben keine staatliche Schule, somit fällt Schulgeld an.

Mal schauen wie sich die weiteren Schulen präsentieren.


Stress auf dem Rückweg, wir lieferten uns ein (gedankliches) Rennen mit dem Rewe-Lieferauto. Anders als bei den letzten Lieferungen kam die heutige Lieferung nämlich superpünktlich direkt zu Beginn des Lieferzeitfensters. Ich hatte die ganze Heimfahrt schlechte Laune und sah mich schon mit einem nur sehr schlecht deutsch sprechenden und wütenden Lieferfahrer diskutieren, der a.) den Zugang zum Grundstück nicht findet und b.) auch nicht eingesammelt werden konnte weil keiner da war. Dementsprechend angespannt flitzte ich dann auch aus dem Auto in die Wohnung, während Jott und M noch in die Tiefgarage fuhren. Aber wir hatten Glück: Drei Minuten nachdem wir zurück waren, klingelte der Lieferfahrer.


J und G wurden von Jotts Mama betreut und übernachten bei ihr. M durfte am geschwisterfreien Abend „Harry Potter und der Feuerkelch“ schauen und war happy.


Als M im Bett war den morgigen Samstag geplant– da ist direkt ein weiterer Tag der offenen Tür– und dann den Abend mit Agatha All Along auf der Couch ausklingen lassen.

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Donnerstag, 10.10.2024

Im Traum Ohrringe und ein Septum stechen lassen. Ist das schon Auflehnung gegen eine bevorstehende Midlife Crisis?


Auf dem Weg in die Arbeit das Italienisch-A2-Level auf Babbel „durchgespielt“. Ich könnte jetzt mit B1 anfangen, werd das aber definitiv nicht machen sondern gezielt Lektionen wiederholen und dann erstmal Vokabeln lernen.

Außerdem muss ich ins Sprechen kommen, das geht momentan noch gar nicht– selbst wenn Babbel „A2“ sagt, komme ich da mE in punkto sprechen noch nicht ran.


Jott hat Halloween-Kostüme für die Kinder gekauft. Hier sehen Sie einen Projektmagier.


Erneuter Bürotag. Heute hatten wir ein Standortmeeting; wir hörten uns den Vormittag über Präsentationen und Vorträge an und aßen anschließend gemeinsam. Ich hatte eine Levante Chicken Bowl (Beets & Roots, sehr zu empfehlen), die war super– und bekam nach entsprechender Kommunikation („Ich verspüre noch ein leichtes Hüngerchen…“) noch eine. Yay!


Wegbilder:


Abends kein World of Warcraft, sondern stattdessen auf mein Herz gehört einfach gespielt worauf ich Lust hatte (Medieval 2), auch wenn das bedeutet das mein Charakter in WoW diese Woche eher keine gute neue Ausrüstung bekommt.

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Mittwoch, 09.10.2024

Bürotag. Vielleicht wieder der Start einer etwas regelmäßigeren Anwesenheit?

Wobei der Mehrwert begrenzt war, ich hing größtenteils in Remote-Terminen. Ist halt nicht anders möglich wenn die Teams vor allem verteilt über Süddeutschland liegen.


Kaum noch Kastanien an den Bäumen, auf dem Boden auch nicht. Dabei war doch vor vier Wochen noch alles voll?


Abends sehr k.o., das Ausbrechen aus der Routine ist anstrengend.

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Dienstag, 08.10.2024

Großer Neid auf das Kaffeesetup eines Kollegen. Im Daily Standup Termin zeigte er uns kurz seine Siebträgermaschine (was man so macht, wenn sich alle Termin-Teilnehmer mit koffeinhaltigen Heißgetränken halb Neun vor der Kamera treffen…), wir fachsimpelten ein wenig und dann war ich danach eben ein klein wenig neidisch. Ich hätte auch gern so einen kleinen Zweikreiser für perfekten Espresso… Aber die muss ja irgendwo stehen können und gepflegt werden und dann brauchts ja auch etwas bis das Ergebnis trinkbar ist und dies und das und jenes.

Vielleicht wünsch ich mir zu Weihnachten einfach eine Bialetti und Bohnen, das wäre ein Anfang.


Nachmittags Schwimmtraining für die Kinder. Aus vereins-organisatorischen Gründen beginnt das Training aktuell erst 16:15 Uhr, wir sind somit erst zwischen 18 Uhr und 18:15 Uhr zu Hause. Ganz schön spät… Ich hoffe, die Uhrzeit wird schnell wieder nach vornehin angepasst.

Heute mal den Kindern zugeschaut bzw. gelesen und nicht währenddessen gearbeitet. Das war auch ganz nett :)


Direkt nach dem Nachhausekommen zu einer Laufrunde an der Wuhle aufgebrochen. Nur ’ne kurze Runde, ich bin ja schon wieder drei Wochen raus.
Fühlte sich leider sehr schwer an; ich mag gar nicht dran denken das ich vor drei Wochen kurz davor war die 10k in nichtmal 80 Minuten zu knacken– nach der Runde heute wüsste ich nichtmal, ob ich die Strecke durchhalten würde.

Ich weiß nicht ob man in drei Wochen wirklich so rapide abbaut (vor allem durch so einen ollen Infekt), vielleicht steckte mir auch einfach der Tag/die letzten Tage in den Knochen.

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Montag, 07.10.2024

Sehr geschunden gefühlt. Für dieses „Paul spielt mit Grundschülern stundenlang Fußball“ fehlt mir vielleicht doch ein wenig die Kondition. Mein rechter Fuß war zusätzlich dick, ich knickte gestern fies um.

Naja, wird schon wieder.


Jott hat auf Gs Wunsch eine Maske für Halloween gebastelt. Sie sehen: Paulsteins Monster.

(Für was die Getränke-Versandkartons von Amazon doch alles gut sind…)


Den Tag größtenteils remote mit „meinem“ Scrum-Team verbracht. Dort nähert sich das Projekt nach mehreren Eskalationen und dem Hinzukommen eines ziemlich toughen Projektleiters der Zielgeraden. Alle guten Absichten wurden die letzten Wochen über Bord geschmissen, nun geht es nur noch um abarbeiten ohne Blicke nach links und rechts. Bisschen ernüchternd weil sich meine Rolle aktuell nur darauf beschränkt, Termine zu moderieren und Ticket-Status nachzuhalten– andererseits nehme ich auch so ziemlich viel mit und lerne ordentlich dazu.


Abends mehr so aus Pflichtgefühl WoW gespielt. Ich merke, dass ich da gerad viel Zeit reinstecke (letzte Woche ~18 Stunden, das ist ganz schön heftig), aber der Spaß irgendwie auf der Strecke bleibt– ich mache das aktuell ziemlich mechanisch; im Prinzip erledige ich routineartig Aufgaben um immer bessere Ausrüstung für meinen Charakter zu sammeln. Das ist recht monoton und fühlt sich gar nicht mal so spaßig an– vor allem, weil ich allein an bestimmte Grenzen stoße die mich nerven.