Die Jungs waren heute den Großteil des Tages wieder allein auf dem Bolzi und bescherrten Jott und mir somit (halb-)freie Stunden (G war ja noch da). Vormittags rief M zwar an, dass er gegen seinen Daumen getreten (nicht fragen…) hätte und der nun wehtun würde, aber für einen Spielabbruch reichte es dann doch nicht.
G wurde nachmittags von Jotts Mama zum Übernachten abgeholt, bis die Jungs nach Hause kamen hatten wir zu Hause völlige Ruhe. Gefiel mir sehr, das kann sich gern in diese Richtung weiterentwickeln (auch wenn ich weiterhin nicht entspannt bin, wenn die Kinder allein umherziehen).
Ausgedehnte Sportrunde am späten Nachmittag/Abend. Ich bin jetzt ungefähr wieder da wo ich vor der Lungenentzündung vor/über Weihnachten 2023 war.
Überraschungspizza am Abend, Jott buk zur großen Freude der Jungs und mir from scratch. Anschließend Gamingabend für Jott (Minecraft) und mich (WoW).
Auf dem morgentlichen Schulweg (mal wieder) die Blätterpracht bewundert und ein paar besonders schöne Exemplare zum Trocknen aufgelesen. Was ich/wir damit machen weiß ich noch nicht, aber uns wird schon was einfallen.
Auch eher ruhiger Arbeitstag, ich hatte Mittags wieder Zeit für eine Laufeinheit an der Wuhle.
Während die Jungs nach der Rückkehr aus dem Ferienhort sehr konzentriert miteinander spielten, war G hibbelig und wusste nichts mit sich anzufangen. Ich erbarmte mich dann ihrer und fuhr mit ihr die Wuhle hoch und wieder runter, inklusive eines kleinen Stops an einem Spielplatz.
Als wir wieder zu Hause waren, hatte ich noch ein paar Minuten Zeit und setzte mich an Glumanda– das hatte mir Amazon die Tage vorgeschlagen und der Kaufimpuls war stärker als alle Bedenken.
Abends Couch & TV mit Jott; wir schauten die neue Folge Agatha All Along und reisten anschließend bei Shogun ins mittelalterliche Japan.
Im Büro wartete ein höhenverstellbarer Schreibtisch auf mich, ich war sehr happy damit und wechselte den Tag über vorblichlich zwischen stehen und sitzen. Gerade in Meetings funktioniert Stehen und Mitschreiben deutlich besser als mit dem Holz-Stehpunkt zu Hause.
An Stelle des Weges zur Schule und zurück spazierte ich heute ein paar Schritte an der Wuhle entlang– die Kinder wollten von Jott gebracht werden, ich musste also andersweitig auf meine morgentlichen Schritte kommen.
Eines meiner Projekte wird sehr überraschend kundenseitig eingestellt– auf Grund interner Umstrukturierungen wird das Projekt nicht weiter verfolgt. Das kam für das Projektteam und mich sehr holterdipolter, wir hatten erst letzte Woche gemeinsam mit dem Projektteam auf Kundenseite bis ungefähr Endes Jahres geplant.
Mich trifft das auf mehreren Ebenen: Zum einen mag ich die Arbeit mit beiden Projektteams und den Projektinhalt sehr, zum anderen fällt somit ein Teil meiner täglichen Arbeit weg– und Ersatz ist aktuell nicht in Sicht.
Gegen das Mittagstief nochmal ein Spaziergang; mehrere Eichhörnchen gesehen und danach wieder etwas fröhlicher (und wacher) gewesen.
Nachmittags Zahnarzt mit den Kindern. Unsere Zähne sind weiterhin in Ordnung, wir wurden allesamt gelobt. Anschließend ein kurzer Abstecher zu Rewe, die Kinder futtern momentan dermaßen viel weg, dass die gewohnte Bestellmenge von Rewe nicht mehr ausreicht.
Zu Hause eine schnelle Sporteinheit auf dem Hof vor dem Abendbrot und dann Abklatsch mit Jott, sie wollte mit ihrer Mama zu einem Nachbarschaftschor vorbeischauen und sich anschauen ob das was für die beiden wäre. Sie kam allerdings schnell zurück, der Termin entfiel.
Abends einen Plan für Amsterdam gemacht, damit wir nicht paralysiert von der Vielzahl der Möglichkeiten nur im Hotel verschlumpfen. Am ersten Tag gucken wir uns ein bisschen die Innenstadt an und lassen es nach der (relativ) langen Anreise eher ruhig angehen. Am zweiten Tag wollen wir uns die ehemalige NDSM Werft & das Straat Street Art Museum und die Gegend dort anschauen und nachmittags/abends eine Grachtentour machen. Für den dritten Tag gibts ein paar Möglichkeiten, das machen wir dann aber davon abhängig worauf wir Lust haben.
Relativ entspannt vor mich hinarbeiten können. Kaum Termine, so konnte ich mir über die Mittagspause einen größeren Blocker einstellen und dann bei strahlenden Sonnenschein eine Runde Joggen gehen. Das war ziemlich nice, auch wenn ich alles andere als leichtfüßig unterwegs war.
Die Kinder zogen nach dem Heimkommen zu Rewe weiter. Sie wollten gemeinsam eine Tüte Gummibärchen kaufen… Nach Hause kamen sie mit Naschwerk für bestimmt 15, 20 EUR. Ich war unschlüssig, was die beste Reaktion ist– der Einkauf als solcher lief gut, sie hatten sich an die organisatorischen Abstimmungen gehalten und waren wohlbehalten alle drei wieder nach Hause gekommen. Und was sie mit ihrem Taschengeld machen, sollte mir ja eigentlich egal sein– vor allem weil die Kosten pro Kind bei überschaubaren 5 bis 7 EUR lagen. Mich störte allerdings sehr, das sie mit dem festen Vorsatz „Wir kaufen eine Packung Gummibärchen“ losgezogen waren und dann eben mit dem mehrfachen davon heimkamen. (Für mich) schwierige Situation.
Beinahe direkt im Anschluss zogen die Jungs auf den Bolzplatz, G wurde von einem Nachbarsmädchen zum Spielen abgeholt. Die damit einhergehende Freiheit war sehr, sehr ungewohnt (aber schön).
Jott war Abends verabredet, ich nutzte die freie Zeit um weiter mit Babbel italienisch zu lernen und anschließend noch zu spielen– aber nicht lange, Jott kam früher als gedacht wieder zurück.
Größtes Ärgernis: Die Ersatzohrnupsies für meine InEars (no name Produkt) halten nicht. Selbst die XS-Ausführung ist für meine zarten Ohren zu groß. Das war nun der zweite Fehlkauf binnen weniger Wochen… Und die Original-Ersatzohrnupsies, die stolze 18 EUR kosten (für ein paar wobbelige Silikonförmchen, das ist schon dreist), gibt es nicht mehr zu kaufen. Vielleicht sollte ich mir einfach ein neues Paar Kopfhörer kaufen, die Jabra Elite 3 kosten gebraucht noch unter 40 EUR…
Weil ich immer Münzgeld (Taschengeld, Trinkgelder) brauche und gerad Ebbe in der Münzgeldbox ist, hab ich heute morgen mal im Ferienhort angefragt ob sie nicht die Woche mal sammeln können. Für die wechselnden Angebote müsen die Kinder ständig Summen von 1 bis 3 Euro bezahlen, da kommt sicherlich was zusammen.
Vielleicht sollte ich einfach mal bei der Bank Münzgeld bestellen, direkt 500 EUR oder so– damit sollten wir locker ein bis anderthalb Jahre auskommen.
Leichter Stress während des Arbeitstages: Ein für heute terminierter Lievgang führte, obwohl alles nach Plan verlief, nach Abschluss zu einer Fehlerseite im Browser. Große Verwunderung, Fehlersuche, Einschalten des Supports des SaaS-Anbieters mit dem wir arbeiten. Während wir nach und nach alle Fehler auf unserer Seite auschließen konnten, kam im Laufe des Vormittags heraus, dass die Ursache eine automatische Erneuerung des SSL-Zertifikats war, die– reiner Zufall– genau auf den Zeitpunkt des Livegangs fiel. Hatte keiner mit gerechnet, war dann auch nicht gravierend schlimm– aber das ist wieder so ein Learning das man mitnehmen und beim nächsten Mal abklopfen kann.
Den Wecker zum morgendlichen Joggen ignoriert. Es sah noch so dunkel aus, ich war auch noch müde…
Nach dem Frühstück Kuchen gebacken– genauer gesagt, Apfelkuchen vom Blech. Den hat mein Papa früher öfter gebacken, ich hatte da seit Wochen Lust drauf und heute war er fällig. Mittendrin fiel mir dann wieder ein, wieso ich den zwar gern esse, aber nicht backe (bzw. generell nicht gern backe/koche)– diese ganze Schnippelei und Zubereiterei nervt mich einfach, genauso wie das Aufräumen danach– nervig.
Die Jungs gingen am Nachmittag wieder allein auf den Bolzi, heute wollte ich dann mal nicht mit. Zum einen hatte ich gestern genug Fußball gespielt, zum anderen wollte ich gegen 17 Uhr noch joggen gehen. Wie auch beim letzten Mal funktionierte es sehr gut; sie meldeten sich über Ms Telefon als sie ankamen und spielten den Nachmittag offenbar ausgiebig Fußball mit den anderen anwesenden Kindern.
17 Uhr zur Laufrunde aufgebrochen. Schon kurz nach Start hätt ich gern wieder umdrehen wollen, mir schmerzten die Schienbeine ziemlich. Vielleicht ist die Kombination aus Bolzen am Samstag mit den vielen kurzen Sprints, abrupten Stopps, wieder Sprints und die Schienbeine gegeneinander hauen und dann Laufen gehen am Sonntag keine gute Idee.
Mittendrin gewundert wieso da Schnee?/Papierfitzel? auf dem Boden liegen.
Vormittags mit den Kindern die Schulsachen geordnet. Wir haben nun eine hübsche Liste an Dingen, die sie erledigen müssen bzw. zu denen wir sie antreiben müssen.
Mittags entschärfte es Jott bei einem kurzen Mittagsschläfchen; als die Kinder und ich gegen 16 Uhr auf den Bolzi gegen schlief sie immer noch.
Auf dem Bolzi spielten wir Fußball in wechselnden Konstellationen; G hatte irgendwann genug und fotografierte mit meinem Handy wild in der Gegend herum.
Wieder zu Hause Abklatsch mit Jott. Ich schnappte mir meine Sportsachen für eine Runde Fitnessa auf dem Hof, während sie mit den Kindern Frozen 2 schaute und Abendbrot aß. Als ich gegen 20 Uhr fertig war, hätt ich mich in eine Eistonne legen können… Das Rumbolzen und der anschließende Sport zu Hause waren doch etwas anstrengend.
Abends „Shogun“ mit Jott auf Disney Plus angefangen. Wir schauten zwei Folgen, ich war/bin sehr gehooked und Jott zum Glück auch etwas– das können wir somit gemeinsam weitergucken :)
J übergab sich morgens mehrfach und blieb mit mir zu Hause. Ersteres war offenbar ganz gut, denn im Laufe des Tages baute er wieder auf und war am Nachmittag/Abend wieder fit.
G war heute morgen wieder das blühende Leben und musste auch nicht abgeholt werden. Offenbar ist sie mit was auch es auch war durch.
Finde das Kind. Ein todsicheres Indiz, dass den Kindern wirklich was fehlt ist das freiwillige Hinlegen und Einschlafen tagsüber.
Klassische Musik ist nicht unbedingt meins, gelegentlich überkommts mich dann aber und ich hör in ein paar Dauerbrenner rein. „In the Hall of the Mountain King“ aus Peer Gynt ist so einer, ich entdeckte heute eine neue Aufführung, hörte sie mehrfach und freute mich sehr drüber– sowohl die Musik als auch den Dirigenten.
M hatte heute sein Gespräch mit der Schulpsychologin. Das war offenbar fair und lief gut. Hoffen wir mal, dass das Thema nun durch ist. M jedenfalls hat genug, wir haben ihn die letzten Tage aus seiner Sicht vermutlich mehr als genug mit erzieherischen Gesprächen getrietzt…
Den Tag über doch etwas frischer und ausgeruhter gefühlt. Was so eine zusätzliche Stunde Schlaf dann doch ausmacht… Wie dumm, dass wir das nicht öfter hinkriegen.
Am späten Nachmittag eine Runde an der Wuhle entlang getrabt. Heute warens 7km, es ging ein bisschen flotter voran als am vergangenen Sonntag.
M und auch G waren heute morgen fit für die Schule, kein Kind blieb zu Hause. Yay!
Bürotag. Die S-Bahn fuhr pünktlich und war relativ leer, das war sehr etnspannt. Ich las ausnahmsweise mal (weiterhin die Montalbano-Krimis von Andrea Camilleri) und schaute nicht in die Babbel-App. Auch schön, so war die Fahrt ein wenig entspannter.
G musste heute Vormittag wieder abgeholt werden, sie klagte erneut über Bauch- und Rückenschmerzen. Zu Hause war sie dann aber offenbar relativ normal, als ich Abends nach Hause kam sah sie ein bisschen blass aus aber war ansonsten recht fit.
Im Büro zum Mittag scharfe Sichuan-Nudeln, das rächte sich ab dem späten Nachmittag. Ich vertrags offenbar wirklich nicht mehr (keine Details).
Auf dem Nachhauseweg eine kurze Pause an der Spree gemacht, auf den Fernsehturm geguckt, den vorbeifahrenden Ausflugsdampfern zugeschaut und mit den Eltern im Bodensee-Urlaub telefoniert. Das war schön :)
Abends die neue Folge Agatha all Along mit Jott geschaut, direkt danach ins Bett gegangen– da war es 21:30 Uhr. So früh haben wir das lange nicht geschafft.