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Donnerstag, 13.10.2022 – 🦠

Morgens krank gemeldet. Nach dem Kinder wegbringen wieder ins Bett gegangen und bis Mittags geschlafen, dann einen Covid-Schnelltest gemacht– und danach noch einen.

Tjo. Sieht so aus, als ob ich mir Covid eingefangen habe. Die Kinder und Jotts Mama sind negativ. Ich trug den Rest des Tages in der Wohnung Maske und hielt mich soviel wie möglich von den Kindern getrennt im Schlafzimmer auf. Jotts Mama fuhr am Nachmittag planmäßig wieder nach Hause; dafür wird Jott außerplanmäßig heute Nacht hier ankommen und im Wohnzimmer Quartier beziehen. Ich werd mich im Schlafzimmer einbunkern und mich auskurieren.

Morgen ruf ich auf jeden Fall erstmal bei unserer Hausärztin an und kläre wie es weitergeht. So 100%ig klar ists mir noch nicht; offenbar reicht mein privat durchgeführter Schnelltest um als Covid-krank zu gelten und sofort für 10 (7?) Tage in Isolation zu müssen; ein PCR-Test ist wohl nicht notwendig. Zudem brauche ich, da ich Symptome habe und es mir nicht so prickelnd geht, ja noch eine Krankschreibung. Ohne PCR-Test bekomme ich aber kein Genesenenzertifikat, wobei mir aber aktuell unklar ist ob ich das brauche und wenn ja, wofür. Zum Freitesten nach 5 Tagen _muss_ ich aber offenbar verpflichtend in ein öffentliches Testzentrum, ansonsten muss ich die vollen 10 (7?) Tage ab heute warten bis ich wieder raus darf. Oder?


Apropos Symptome: Wie eine dicke fette Erkältung. Husten, Schnupfen, leichtes Fieber, Gliederschmerzen, allgemeine Abgschlagenheit und krasse Müdigkeit (wenn auch nicht so heftig wie beim Pfeifferschen Drüsenfieber 2018). Kein Geruchsverlust, kein Geschmacksverlust, Abends hatte ich auch direkt Appetit und Hunger und hab mir was gemacht.

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Mittwoch, 12.10.2022

Vormittags mit Jotts Mama und den Zwillingen in der Einzugsschule gewesen zum „Tag des Schulanfängers“. Den potentiellen Neu-Schülern wurde von den 6.-Klässlern die Schule gezeigt, inklusive Blick in die Klassenräume bei geöffneter Tür. Die Zwillinge fanden das wohl eher so mäßig spannend, die Spielplätze der Schule waren interessanter.


Als wir mit der Führung durch waren, meldete ich die Zwillinge in der Schule an. Das wäre somit auch erledigt.

Wir haben uns dafür entschieden, die beiden zu trennen. Bis Frühjahr 2023 können wir uns noch umentscheiden und der Schule Bescheid sagen.


Vor und nach dem Ausflug gearbeitet. Jotts Mama betreute ab dem Nachmittag die Kinder.


Immer noch erkältet, stärker als gestern. Der Covid-Test ist weiterhin negativ, scheint wohl nur eine normale Erkältung zu sein. Die Kinder schniefen auch ein bisschen rum.

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Dienstag, 11.10.2022

Leichte Erkältung. Der Covid-Test ist negativ. Darf gern so bleiben (bzw. die Erkältung darf besser werden).


Läuse-Behandlung am Abend. Jotts Mama hatte die kleinen Biester auf J entdeckt. Fix in die Apotheke und Läusemittel geholt, damit wurde er direkt behandelt. M und G haben nichts, Jotts Mama und ich auch nicht (außer einem phantom-juckenden Kopf).


Abends Bringmeister + früh ins Bett.

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Montag, 10.10.2022

Es hat sich sehr gelohnt, die Packliste im Laufe der Woche erstellt zu haben– ich klopf auf Holz und behaupte, wirklich alles dabei zu haben (Wetten werden angenommen was ich vergessen habe und wie wichtig es ist).

Mein Beitrag vom Freitag

Ich hatte übrigens nicht alles dabei. Mein Deo Stick stand sicher und trocken im Badezimmer– da, wo es immer steht. Vielleicht erklärt das auch, weshalb sich die Kinder von mir weg an den Vierer der Oma setzten…

(spaß, ich bin sehr wohlriechend, auch ohne Deo)


Ab den frühen Morgenstunden leicht unruhige Nacht. J wachte um 4 Uhr und 4:30 Uhr auf, M war 5:30 Uhr wach und las dann bis zur eigentlichen Aufstehzeit… Ich hätte gut und gern noch ein Stündchen (oder 4) schlafen können.


Ruhiger, konzentrierter Arbeitstag. Die letzten beiden Wochen blieb die Sichtung der Ausschreibungen etwas liegen, das holte ich heute nach.

Mittagspause mit Jotts Mama, die uns Essen kochte und davor und danach in der Wohnung herumpusselte. Wir hatten das besprochen; ich finde nicht das sie das machen muss/soll (bin aber natürlich auch nicht traurig wenn doch), sie aber schon und dafür sei sie doch gekommen. Na gut. Ich muss auch lernen, das anzunehmen.

Nachmittags trotz Mittagessen Heißhunger, der Vespersnack bewirkte nichts und so gabs dann, als Jotts Mama die Zwillinge abholte, eben nochmal eine kleine Portion vom Mittagessen.


M wurde heute wieder von L zum Schwimmen gebracht, ich holte ihn gegen halb Sechs ab. Normalerweise trödelt er ganz schön rum und braucht ewig zum fertigwerden, heute aber nicht. Und so kam er raus, sah niemanden den er kannte, wartete kurz und ging dann wieder rein um sich beim Trainer zu melden. Schlaues Kind. Ungefähr eine Minute später– wir müssen uns tatsächlich ganz knapp verpasst haben– rief der mich dann an, wir klärten die Lage und dann wurde M wieder rausgeschickt.

Auf dem Rückweg mussten wir erst ewig auf unsere Straßenbahn warten (15 Minuten!) und dann geriet sie auch noch in die übliche Montags-Idioten-Demo der Covid-Leugner, die einmal die Woche vom S-Bahnhof Köpenick irgendwohin laufen und sich dabei toll fühlen. Wir liefen die letzten Meter, ich erklärte M meine Probleme mit diesen Leuten und dann waren wir auch schon zu Hause.


Abends nochmal an den Rechner gesetzt. Ich wollte noch ein paar Ausschreibungen sichten und außerdem etwas Zeit rausarbeiten, um morgen früh guten Gewissens Sport machen zu können.


Die Tage draußen gesehen. Mein Humor.

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Sonntag, 09.10.2022

Gestern Abend beim Schlafen noch drüber nachgedacht, wie groß M beim UNO-spielen am Abend aussah. Wie er ganz konzentriert da saß, mit ernsten Gesicht überlegte und dann Karten legte… Irre.


Die Nacht war durchwachsen, aber immerhin schliefen die Kinder trotz mehrerer Aufwacher ab 6 Uhr insgesamt bis Viertel Neun. Ein bisschen Erholung war also drin.

Am Vormittag spielten sie erst eine ganze Weile drin, aber als sie immer hibbeliger wurden gingen wir wieder eine Runde auf den Dorfspielplatz wo sie sich austoben konnten. Während sie sich gegenseitig anschaukelten und danach Vampirgeschwister spielten („Und ich bin der kleinste Vampir, ich bin nämlich erst 330 Jahre alt. Und Du bist meine Schwester und schon 400 Jahre alt!“), saß ich erst in der Sonne und schob dann die (für mich) wichtigsten Elemente meiner Sport-Einheit ein– alles für Arme und Bauch.

Zum Mittag gabs die Reste von gestern Abend; danach schauten die Kinder erneut „Die Schule der magischen Tiere“. Der zweite Teil der Reihe ist ja gerad in den Kinos, vielleicht schauen wir uns den während Jotts Abwesenheit noch im Kino an wenn das Wetter nachmittags oder am Wochenende mal richtig scheußlich ist.

Gegen 15 Uhr brachte uns Jotts Papa wieder zum Bahnhof im Nachbardorf, von wo wir mit dem Regio nach Magdeburg fuhren. Dort trafen wir Jotts Mama, die uns nach Berlin begleitete und ein paar Tage bei uns bleiben wird. Die Kinder waren happy und belagerten ihre Oma die Fahrt über, spielten UNO mit ihr und erzählten. Ich wurde links liegen gelassen (nicht das schlechteste), kam zum Lesen und ermahnte öfter mal, dass die Jungs doch bitte leiser sein sollten, die waren nämlich sehr, sehr laut und quatschten unfassbare Mengen Blödsinn zusammen.


Ankunft zu Hause 18:30 Uhr, wir waren alle recht knülle. Nach einem schnellen Abendbrot wurden die Kinder in die Wanne gesteckt. Gerade als nur noch J in der Wanne saß rief dann Jott an, wir quatschten ein bisschen mit Video, sie zeigte ihr Hotel-Zimmer (Wunsch der Kinder und mir) und ließ sich dann von den Kindern auf den neusten Stand bringen.


Abends noch Vorbereitungen für einen geschmeidigen Wochenstart erledigt, geschaut was morgen arbeitsmäßig so ansteht und dann auch nur noch sehr k.o. am Handy gezockt bzw. diesen Blogbeitrag geschrieben.

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Samstag, 08.10.2022

Nach dem Frühstück fuhren die Kinder und ich mit S-Bahn und Regio aufs Dorf im Magdeburger Umland. Für die Kinder- vor allem G- war die Fahrt sehr lang, nichtsdestotrotz machten sie sich super. Solange wir in Berlin fuhren, guckten sie sich die Gegend an, außerdem las M seinen Geschwistern ein bisschen vor. Auf Höhe vom Bahnhof Wannsee gab es eine Überraschung: Kinderzeitungen! Damit vertrieben sie sich die Zeit. Ab Brandenburg Hauptbahnhof leerte sich der Regio, wir konnten zu einer Vierersitzgruppe mit Tisch wechseln und spielten den Rest der Fahrt gemeinsam UNO.

Zur Mittagszeit erreichen wir unsere Endhaltestelle und wurden von Jotts Papa mit dem Auto abgeholt. Insgesamt waren wir gute dreieinhalb Stunden unterwegs. Die Kinder machten sich super; auch wenn es ein paar stressige Momente gab lief es wesentlich besser als gedacht.



Den Nachmittag verbrachten wir draußen auf dem Spielplatz. Die Kinder waren nicht sonderlich ausgelastet und tobten wild herum, während ihre Großtante und ich Tischtennis spielten.


Abends dann der Grund unseres Ausflugs ins Magdeburger Umland: Die nachgeholte Geburtstagsfeier der Oma der Kinder. Die drei hatten viel Spaß, tanzten viel, tobten viel, wünschten sich alle Nase lang vom DJ neue Lieder, spielten UNO mit der Verwandtschaft und mir und hatten ganz allgemein eine gute Zeit. Ich vermisste Jott und war nicht böse, als die Kinder und ich gegen 21:15 Uhr aufbrachen, die drei hingen mittlerweile ganz schön durch.


Nachdem die drei im Bett waren, noch ein bisschen im Internet versumpft und mit Jott telefoniert, bevor es auch ins Bett ging.

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Freitag, 07.10.2022

Der SEO-Kollegin beim Schwärmen von ihrem dreeinhalbwöchigen Kanada-Urlaub zugehört. Möchte jetzt auch gern im Herbst durch Nova Scotia und New Brunswick wandern.


G passt mittlerweile auf das im Sommer gekaufte Fahrrad– zumindest zu 97%. Was so ein paar Wochen mehr und ein Wachstumsschub ausmachen können.


Die Kinder waren am Nachmittag allesamt bei Ms Schulfreundin zum Spielen und Kinoabend eingeladen, ich hatte ab ungefähr 17 Uhr also FREI. Zuerst saß ich einfach so auf dem Sessel und tat nichts, dann machte ich eine Runde 4/5-herzig Sport und dann wars Zeit für ein gemütliches Abendessen, bevor die Kinder abgeholt werden konnten. Das tat sehr sehr sehr gut.


Abends noch alles für unseren Wochenendtrip ins Magdeburger Umland zusammengepackt. Es hat sich sehr gelohnt, die Packliste im Laufe der Woche erstellt zu haben– ich klopf auf Holz und behaupte, wirklich _alles_ dabei zu haben (Wetten werden angenommen was ich vergessen habe und wie wichtig es ist).


Jetzt früh ins Bett mit Kopfschmerzen und akuter K.O.-heit.


… über den Arbeitstag decken wir lieber den Mantel des Schweigens– so produktiv war das heute nicht.

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Donnerstag, 06.10.2022

Unterbrechungsfreie Nacht. Tat gut.


Die Kinder machen super mit. Hab ihnen heute gesagt das ich stolz auf sie bin wie gut sie das wuppen und das ich mich sehr freue.


Sommerurlaub für 2023 eingereicht. Verrückt, danach gehen die Zwillinge dann nicht mehr in die KiTa, sondern in den Schulhort.


Heute wieder Ausschreibungen gesichtet. Fundstücke die hängen geblieben sind:

„Durchführung von fledermausbezogenen Erhebungen für die Fortschreibung von Maßnahmen und Habitatflächen“ (gelacht)

-> „Fledermausbezogenen“. Wie großartig ist die deutsche Sprache bitte?

Hierbei geschluckt (ich hatte dann nämlich mal geschaut was cognitive warfare ist): „Entwicklung von Konzepten für die kognitive Kriegsführung (Cognitive Warfare Concept Development Contractor Support)“ Gibt schon unschöne Sachen.


Beim Abholen von M gefragt, ob er heute von seiner Erzieherin in den Programmierkurs geschickt wurde. Als er verneinte, begann ich mich schon aufzuplustern– letzte Woche hatte sie es vergessen, ich hatte es für heute extra _nochmal_ ins Infoheft geschrieben–, bis eine andere Erzieherin meinte das der heute offenbar krankheitsbedingt ausfiel. Also umsonst aufgeregt.


In der KiTa erzählte J und Gs Bezugserzieherin, wie gut sich die Zwillinge aktuell machen. Helfen freiwillig, räumen auf, sind sehr konstruktiv im Umgang mit der Gruppe… Das war schön zu hören.


Nachmittags fuhren die Kinder und ich Pakete wegbringen und abholen. Eigentlich wollten wir auf dem Hinweg ein Eis essen gehen, aber unser bevorzugter Eisladen hatte leider geschlossen. Ich vertröstete die Kinder auf die Rückfahrt.

Im DHL Service Point (’ne kleine IT-Butze am Krusenick) war leider nur ein Paket der eigentlich zwei dorthin gelieferten vorhanden. Ärgerlich. Ich hab nun probiert, das Paket nochmal zustellen zu lassen– erneut dorthin fahren will ich eigentlich nicht. Vor allem, weil ich zum angegebenen Zustellzeitpunkt zu Hause war und es definitiv __nicht_ geklingelt hat.

Auf dem Rückweg mit den Kindern den Deal ausgehandelt, dass es wir lieber kein Eis essen sondern Pizza fürs Abendbrot holen weil es schon so spät war. Auf dem Rückweg gabs dann noch aus einer Laune heraus Schoko-Crepé für alle– da hätten wir eigentlich auch Eis essen gehen können. Aber gut, die Kinder freuten sich weil sie Pizza UND Crepé bekamen (und ich auch).


Abends noch rumgeräumt– die Kinder schleppen momentan viel Kram an–, Wäsche gelegt und Bürokram am Rechner erledigt.


Tag 3 geschafft. Zur Jott-Vermissung war bislang noch keine großartige Zeit– das permanente Beschäftigt-Sein hat gute und schlechte Seiten.

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Mittwoch, 05.10.2022

Ausflug ins unbekannte Westberlin. Nachdem ich die Kinder abgeliefert bzw. auf den Weg geschickt hatte– M läuft ja seit Wochen mit seiner Kumpanin bzw. allein–, machte ich mich auf den Weg zur Brandschutzhelferschulung. Die fand im tiefsten Westberlin statt, am Lietzensee (der größenmäßig eher Lietzentümpel heißen sollte). Gänzlich unbekannte Gegend, ab Südkreuz (ich fuhr Ringbahn & im Uhrzeigersinn) kamen lauter neue Bahnhöfe. Wenn es mich bislang in die Gegend verschlagen hatte, dann höchstens zum ZOB am ICC, und da fuhr ich entweder mit der Stadtbahn oder mit der entgegen dem Uhrzeigersinn fahrenden Ringbahn. Aber ich lern ja gern neue Ecken Berlins kennen– so war ich z.B. sehr überrascht, dass 50 Meter hinter der Stadtautobahn die Gegend sehr beschaulich, beinahe schon idyllisch und kiezig, wurde. Super schön. Eine Kollegin, die aus der Ecke kommt– im Gegensatz zu meiner guten Stunde betrug ihr Fahrtweg heute 10 Minuten– bestätigte das; man könne da gut wohnen und leben.

Die Brandschutzhelferschulung teilte sich in einen sehr flott vorgetragenen Theorieteil und einen praktischen Teil mit Löschübungen auf. Ersteres war die Pflicht, letzteres die Kür– und wesentlich interessanter. Wir löschten Papierkorbbrände, Flächenbrände und Personenbrände mit dem Handfeuerlöscher und schauten uns eine Fettexplosion live an. Alles sehr beeindruckend– ich hoffe, ich komme (wie auch bei meinem Ersthelfer-Wissen) nie in die Lage, das mal in echt anwenden zu müssen.


Kurz überlegt nach dem Kurs bei Wald Marzipan (bestes Marzipan) vorbei zu schauen, die haben in der Ecke ihr Ladengeschäft. Aber mein linker Oberschenkel zwickte & ich wollte auch eher nach Hause. Ich bestell einfach zur Adventszeit wieder eine Großpackung Marzipankartoffeln.


Zu Hause schob ich schnell noch die erste Hälfte meines Sportprogramms ein, bevor ich die Kinder abholen musste. Ich hatte noch in der Bahn überlegt, ob ich lieber die Füße hochlege oder Sport mache und mich dann, wohlwissend um des guten Gefühls danach, für Sport entschieden. 1:0 für Paul vs. den inneren Schweinehund.


Mit den Zwillingen fuhr ich nach dem Abholen zu Ms Schule. Dort fand heute Kindersport statt. M kam kurz nach unserer Ankunft aus dem Hort, zusammen tobten und sportelten die drei dann mit anderen Kindern eine gute Dreiviertelstunde durch die Sporthalle bevor wir wieder nach Hause fuhren.

Während die Kinder rannten und kreischten, erledigte ich unsere Bringmeister-Bestellung, bzw. packte den Großteil der Lebensmittel in den Warenkorb– ein paar Sachen musste ich zu Hause noch prüfen, ich will ja nicht das wir in Zwiebeln oder Kartoffeln untergehen…


Abends dann Kinder baden, Teil 2 des Sportprogramms, aufräumen und Bringmeister fertig machen. War dann auch genug.


Tag 2 geschafft 💪🏻

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Dienstag, 04.10.2022

Morgens Jott zum Bahnhof gebracht und sie nach Stuttgart und Umgebung verabschiedet. Sie macht ab heute drei Wochen Süddeutschland unsicher, während die Kinder und ich in Berlin bleiben.

Verabschiedung mit sehr ambivalenten Gefühlen: Einerseits freu ich mich ja unglaublich für sie, weil das mal was ganz anderes ist– andererseits… Drei Wochen voneinander getrennt ist schon eine Hausnummer. Das hatten wir noch nie.


Anschließend gings flugs nach Hause, um 9 Uhr stand der erste Kundentermin an. Auch hier ambivalente Gefühle: Einerseits find ich das zu der Uhrzeit furchtbar, andererseits bin ich dann halt direkt drin im Tag und hab gar keine Möglichkeit, unproduktiv rumzuasseln.

Der Rest des Tages stand dann im Zeichen dieses Termins und anderer Termine sowie des Monatsabschlusses. Kam gut was zusammen heute.


Morgen bin ich auf einer Brandschutzhelferfortbildung in Charlottenburg, das erhöhte heute nochmal den Druck für die zeitsensiblen Themen. Morgen werd ich ja nicht dazu kommen, sondern vermutlich auffrischen wie ich im Brandfall sinnvoll helfen kann.


Nachmittags mit den Kindern noch eine Runde auf dem Wuhlespielplatz abgehangen. J wollte Fußballspielen, während M und G mit diversen anderen Kindern rumtobten. Ich hatte überlegt, dort eine Sporteinheit einzuschieben, verwarf das aber weil am Calisthenics-Kletterpark zwei sehr durchtrainierte Typis sehr beeindruckend ihre vermutlich langjährige Trainingserfahrung zur Schau stellten (J ganz ehrfürchtig: „Papa, der da hat ein Sixpack!“). Wobei die einfach nur trainierten, zur Schau gestellt wurde nichts– aber daneben wollte ich dann mit meinen Anfängerübungen nichts machen, das wär mir minimal unangenehm gewesen.


Abends dann auch kein Sport wie eigentlich geplant, sondern stattdessen weitergearbeitet weil noch ein paar Dokumente rausgeschickt werden mussten. Mit Jott telefoniert, sie kam gut an, hat schon an der ersten Veranstaltung teilgenommen und war Abends wesentlich entspannter als morgens.