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Montag, 22.05.2023

Vorstellung der von mir angeleierten Optimierungsvorschläge für Ausschreibungsrecherche im heutigen montäglichen Sales Call; die Änderungen gingen letzte Woche live und sind bereits im Einsatz. Ich freu mich, dass ich meine Ideen umsetzen (lassen) konnte und die Arbeit nun künftig ein bisschen einfacher wird.


Offenbar finden zwischen BVG und Senat gerad Gespräche zur Verkehrssituation am S Köpenick statt:

[…]

Der Meinung ist zumindest der CDU-Abgeordnete Maik Penn. Seit dem Amtsantritt des neuen Senats hatte er bereits drei Gespräche mit der neuen Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) zu möglichen Lösungen, sagt er zumindest. „Hierbei teilte sie mit, dass der ÖPNV künftig Vorrang haben soll, die Maßnahmen befinden sich in der Umsetzung. Darüber hinaus sagte sie zu, dass alle Fragen von  Ampelschaltungen, Umgehungsstraßen und Verkehrsbeschilderungen auf dem Prüfstand stehen”, sagt Penn. 

Das bestätigt auch die BVG. „Es gibt zur Zeit intensive und konstruktive Gespräche mit allen Beteiligten. Unser Ziel ist dabei eine bestmögliche Lösung für unsere Fahrgäste. Diesen Gesprächen wollen wir aber nicht vorgreifen”, teilt deren Sprecher Markus Falkner mit.

Tagesspiegel Treptow-Köpenick vom 22.05.2023

Ich bin gespannt und hoffe, dass eventuelle Maßnahmen auch positive Auswirkungen auf andere Verkehrsteilnehmer:innen haben, nicht nur BVG-Fahrgäste.


Stress am Nachmittag: L musste spontan absagen und konnte M nicht zum Schwimmen bringen. Kurz sehr geschwitzt, dann die Mama einer Mitschülerin von M angerufen deren Tochter im gleichen Kurs schwimmt und sie gefragt, ob sie M mitnehmen könne. Ging über Umwege, M sollte an der KiTa der Zwillinge warten wo sie demnächst die Schwester der Schwimmmitschülerin abholen würde. Da müsse er aber schnell sein, weil sie gleich losginge. Also fix bei Ms Erzieherin angerufen, das Problem geschildert und gebeten, dass sie ihn gleich losschickt. Das ging zum Glück. Ein paar Minuten später sicherheitshalber Richtung KiTa aufgebrochen, M abgefangen und ihn nochmal instruiert wie alles ablaufen solle, und dann mit den Zwillingen wieder nach Hause. Während die beiden spielten, weitergearbeitet und noch einen Termin wahrgenommen. Zwischendrin eine Nachricht bekommen, dass mit M alles gut gegangen war & sehr erleichtert gewesen.

Puh…


Am Nachmittag hatte ich ein Interview mit der Firma, die ich demnächst als Scrum Master unterstützen werde. Um professionell rüberzukommen, schmiss ich mich in Schale– zumindest obenrum. Ganz Home-Office-klischeegerecht trug ich untenrum ’ne kurze Hose und dann aber obenrum ein Business Hemd. Das Interview war dann auch sehr gut, ich kam wohl gleichermaßen sympathisch und kompetent rüber wie meine Vertriebskollegin im Nachgang lobte.

Ich war nur froh, das Hemd wieder ausziehen zu können– es spannte etwas mehr um die Körpermitte, als ich es in Erinnerung hatte…


Bevor es morgen wieder etwas kühler wird, sprengerten die Kinder heute an. Ich hatte am Wochenende unser Gartenequipment aus dem Keller geholt, so konnten die Kinder heute erstmals im Jahr bei strahlenden Sonnenschein und irgendwas um die 26°C mit viel Geschrei und Gequietsche durch den Rasensprenger laufen.

J führt seine Fähigkeiten als Wasserbändiger vor
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Sonntag, 21.05.2023

Vormittags mit den Kindern auf dem Wuhlespielplatz gewesen und im Wechsel Fußball mit J/M gespielt und die Inline Skates fahrende G auf dem Fahrrad hinter mir hergezogen. Nach einer Weile überließ ich die Kinder sich selbst und machte ein paar Übungen an und beim Kletter- und Calisthenics-Gerüst. In meinen Pausen nutzten die Kinder mit großer Freude meine Turnringe zum Schwingen und Schaukeln. Gerade G konnte ich nur mit viel Überredungskunst dazu bewegen, mich wieder an die Ringe zu lassen.


Ich bin mittlerweile bei 3 x 10 Pushups angekommen. Ich freu mich drüber, letzten Spätsommer konnte ich noch gar keine :)


Zum Mittagessen (Schnitzel, hatte ich mir gewünscht) kamen A, S und E zu Besuch und brachten mir ein Geschenk mit: Ein Kartenmischgerät. Tolles Ding, ein großer Spaß– und tatsächlich aktuell eine große Hilfe, weil ich mit dem lädierten Daumen die Karten zum manuellen Mischen nicht richtig festhalten kann.

Wir weihten das Kartenmischgerät natürlich mit einer Rommé-Runde ein, aus der ich zu meiner großen Freude als Sieger hervorging– auch dank eines Hand-Rommés im letzten Spiel.


Es gibt die Idee, 2024 Sommerurlaub in Dänemark zu machen. Irgendwo in der Mitte an der Westküste. 2016 waren wir in Søndervig, also tatsächlich so ziemlich genau in der Mitte. Prinzipiell war die Ecke ganz schön– aber es ist so furchtbar weit weg… Wobei sich Jott der Idee eines Zwischenstopps gegenüber offen zeigte.

Urlaubsempfehlungen für Dänemark nehme ich gern entgegen– es soll in erster Linie ein Badeurlaub werden mit gelegentlichen Ausflügen.

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Samstag, 20.05.2023

Gegen Acht aufgewacht. Zwei von drei Kindern waren bereits wach und saßen Ninjago-Guckend im Wohnzimmer, Kind Nummer 3 kam dann auch kurz darauf.


Während die Kinder an und mit ihren Tablets beschäftigt waren, schaute ich mir etwas mein Geburtstagsgeschenk von Jotts Mama an– das Dungeons & Dragons Starterset, das ich mir gewünscht hatte.

Ich fands super spannend– ich hielt quasi mein erstes D&D Produkt in den Händen und bekam einen (kleinen) Eindruck vom Spiel und seiner Komplexität. Was man alles im Hinterkopf behalten muss, bzw. welche Parameter es beim Spielen alles gibt… Der Wahnsinn. Um besser reinzukommen, werd ich auf meiner Anfang/Mitte Juni anstehenden Bahnfahrt nach Stuttgart mal etwas tiefer in die vorgefertigten Charaktere, das Abenteuer-Setting und das Regelwerk für das Starterset einarbeiten und dann schauen, was ich damit anfange.


Auf Grund des Feier- und Brückentages fanden weder Ms Qwan-Ki-Do-Training noch das Schwimmtraining der Zwillinge statt. Wir hatten also keinerlei Termine bis auf die Verabredung mit S zum IKEA-Möbel-Aufbauen. Er und Jott schraubten die Balkonmöbel zusammen während ich am Küchentisch sitzen und zuschauen konnte– perfekte Arbeitsteilung. Die Kinder– S hatte E mitgebracht– spielten unterdessen.
Einzig das Verschrauben der Einzelstücke zu einer Sitzlandschaft auf dem Balkon übernahm ich; das war dann auch genug für meine Aufbaufähigkeiten (und meine Lust darauf).


Einen für den Nachmittag lose eingeplanten Ausflug ins FEZ cancelten wir, keiner der Erwachsenen hatte so wirklich Lust darauf. Der Schmerz der Kinder wurde mit Eis gestillt und dem Versprechen, gemeinsam auf dem Hof zu spielen– das taten S und ich dann auch ausgiebig. Jott war derweil fleißig in der Wohnung und räumte das in den letzten Wochen angefallene Chaos auf.


Abends gespielt und mit einem halben Ohr Jotts neuem guilty pleasure auf Netflix zugehört– hätt ich das mal nicht gemacht.

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Freitag, 19.05.2023

Jott war Vormittags außer Haus zu einem Kosmetiktermin, die Kinder und ich beschäftigen uns zu Hause. Die drei spielten viel, sodass ich genügend Ruhe hatte um eine Sporteinheit einzuschieben.

Nachmittags war eigentlich ein Ausflug auf den Wuhlespielplatz geplant. Daraus wurde aber nichts, weil die Kinder lieber mit ihren Spielsachen spielen wollten. Ich war zwar ein bisschen angenervt– es war so schönes Wetter–, drängte aber nicht zu sehr. So oft haben sie ja im Alltag tatsächlich nicht die Möglichkeit, sich stundenlang in Lego-Aufbauten und Puppenspielen zu verlieren.
Das wir zu Hause blieben hatte auch etwas gutes: Jott war recht spontan nach dem Mittagessen zu IKEA gefahren um ein neues Balkonmöbel-Set zu kaufen. Als sie wiederkam, waren wir immer noch zu Hause– so konnte ich ihr beim Ausladen helfen und ein bisschen beim Aufbauen (bzw. eher um sie herum im Haushalt herumpusseln). Alles bauten wir/sie nicht auf, stattdessen organisierte Jott für morgen S herbei– der liebt es (solche Menschen gibt es offenbar), IKEA-Möbel aufzubauen.


Abends versank jeder vor seinem Endgerät. Sehr entspannter Tag.

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Donnerstag, 18.05.2023

Frisch und munter (… für meine Verhältnisse) gegen acht Uhr aufgestanden und in Ruhe gefrühstückt. Dabei alles, was mir so im Kopf mit Vorhaben und Ideen für die nächsten vier Tage rumschwirrt, runtergeschrieben. Nicht als Todo-Liste, sondern nur damit Ruhe im Kopf einkehren kann und ich mir ein paar Sachen rauspicken kann.

Anschließend ein bisschen durch Instagram gescrollt und mich dann ans Bekämpfen der Wäscheberge gemacht– drei Wäschekörbe wollten zusammengelegt und verräumt werden. Weil eine Fuhre 60°C-Wäsche (Unterwäsche, Strümpfe, Lappen, Handtücher; also viele kleine Teile) dabei war, dauerte es entsprechend lange. 30°C- bzw. 40°C-Wäsche legen ist befriedigender und geht schneller.


Zum Mittag eine Gustavo-Gusto-Pizza statt selbst kochen (lose waren Gochujang-Erdnussbutter-Nudeln eingeplant, ich hatte aber keine Lust auf Kochen), anschließend ein bisschen am Rechner spielen.


Am frühen Nachmittag fuhr ich eine Runde mit dem Rad. War trotz diverser angetrunkener Männergruppen recht entspannend und idyllisch, kein Vergleich zur Müggelseerunde vor zwei Jahren.


Nach der Rückkehr las ich mich ein bisschen in die BAIT ein. Ich hab am Montag einen Termin, in dem ich eventuell was dazu erzählen muss, dafür wollte ich mein Wissen auffrischen.

Mittendrin kamen Jott und die Kinder nach Hause– erste sehr bedient weil sie im Stau standen und die Kinder offenbar nonstop gequatscht hatten und letztere ziemlich aufgedreht. Die Stimmung war nur so semi und besserte sich dann, als die Kinder im Bett waren.


Abends „Ant-Man and the Wasp: Quantumania“ geschaut. Überraschend kurzweilig und unterhaltsam, aber meine Güte– die Marvel-Filme werden immer abgedrehter.

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Mittwoch, 17.05.2023

Ruhiger Tag im Home Office mit Jott.


Anlässlich der Geburtstagsfeier ihrer Schwester fuhr Jott nachmittags mit den Kindern nach Aschersleben. Ich blieb zu Hause, da der Ausflug nämlich nur einen Tag dauern sollte war mir das zu stressig.

Als alle aus dem Haus waren, räumte ich erstmal auf und saugte durch und schob dann eine sehr unmotivierte Sporteinheit ein– ich war den ganzen Nachmittag über aus nicht ganz ersichtlichen Gründen bleiern müde und k.o.. Das besserte sich zwar im Laufe des Nachmittags ein bisschen, Höchstleistungen erzielte ich beim Sport allerdings nicht.


Abends in Ruhe ein bisschen gespielt und recht früh schlafen gegangen.

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Dienstag, 16.05.2023

Cake Day – 36.

Das ist noch Mitte 30, oder?

Von Jott bekam ich ein Personal Training in Friedrichshagen geschenkt– ich bin begeistert. So kann ich mein aktuelles Trainingsprogramm mal mit jemandem mit Ahnung besprechen, meine Ausführungen anschauen lassen und mir Tipps und Tricks geben lassen.


Weil ich gestern Abend noch Stunden rausgearbeitet hatte, konnte ich den heutigen Arbeitstag etwas entspannter angehen lassen– lange frühstücken, lange Mittagspause. Nach hinten raus war ein früherer Schluss leider nicht möglich, weil ich von 15 bis 16 Uhr noch einen Kundentermin hatte.


Spontan Abends mit der Familie beim Griechen vor der Tür essen gegangen. Das war überraschend harmonisch; die Kinder malten erst aus und waren dann mit Essen beschäftigt. Gegen Ende wurde es etwas anstrengend, weil sie müde waren und hibbelig wurden– aber insgesamt war’s ein schönes Abendessen (auch wenn das griechische Essen an sie verschenkt war, weil sie Fischstäbchen und Pommes aßen und das „normale“ Essen ihnen nicht schmeckte).

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Montag, 15.05.2023

Beim Kinderarzt so gar nicht telefonisch durchgekommen. Ich wollte eigentlich nur einen Termin zur Tetanus-Auffrischung für G und J bzw. zur U10 für M vereinbaren, wurde aber immer nach einer automatischen Ansage mit Infos zu den Sprechzeiten aus der Leitung geworfen– obwohl ich genau zu den Sprechzeiten anrief (und auch davor und danach…). Mal schauen wie es morgen früh aussieht, denn zumindest von 7:30 Uhr bis 8 Uhr muss das Telefon ja geschaltet sein damit man (tagesaktuelle) Termine buchen kann.


Ich habe ein neues Projekt und arbeite, wenn nichts mehr dazwischen kommt, ab Juni Teilzeit als Scrum Master. Das wird spannend… Ich werd die nächsten paar Tage mal ein bisschen recherchieren und mich mit Kolleg:innen abstimmen, wie der Einstieg am besten gelingt und was es so für Tipps und Tricks gibt.


M hat ein neues Lieblingslied und singt das mehrfach täglich. Unnötig zu erwähnen, dass auch Jott und ich das nun ständig vor uns hinsummen… Und G auch. J widersteht noch.


Am Auto leuchtete die letzten Tage mehrfach eine Warnleuchte. Jott war schon zum Auslesen in der Werkstatt. Sinngemäß sagte der Werkstatt-Typi, wir sollen mal hoffen dass es nicht wieder vorkomme und kein wirklicher Fehler sei– ansonsten würde es sehr teuer werden (irgendwas mit Tank und Temperatur). Er hat die Fehlermeldung dann resettet, alles war gut.

Heute leuchtete die Leuchte wieder.

Jott hat nun Ende Mai einen Werkstatt-Termin, bei dem etwas genauer hingeschaut wird. Es gibt unterschiedliche Fehlerquellen, beim Googlen des Problems schwanke ich zwischen Schnappatmung und Erleichterung (hier z.B. beschreibt das jemand der selbst schraubt ganz schön).


Die Verkehrs-Lage um den S Köpenick ist momentan wirklich schlecht, bedingt durch die Bauarbeiten am Bahnhof. Alles staut sich, die Straßenbahnen stecken fest, die Busse stecken fest, die Autofahrer drehen alle frei und fahren vermutlich bald Menschen über den Haufen. Selbst mit dem Rad oder zu Fuß kommt man schlecht durch. Gestern beim Fußballspielen meinte unser Nachbar, dass das wohl die nächsten vier Jahre– so lange sollen die Baumaßnahmen andauern– so bleiben soll. Ich ging davon aus, dass das nur in der Anfangsphase so sein soll… Herrje, ich hoffe er hat Unrecht.

Dem Tagesspiegel ist das auch schon aufgefallen, für die Chronik zitiere ich das mal (11.05. und 15.05.).

Wer aus dem Berliner Südosten mit Bus und Bahn in die City will, fährt dafür meist via Bahnhof Köpenick. Nur ist der mit der BVG nur noch sporadisch erreichbar, weil der Bahnhof neu gebaut wird und Straßenbahnen und Busse mangels eigener Spur und Vorrangampeln im Autostau (verschärft durch verbotswidriges Abbiegen) vor dem Nadelöhr stecken. Von morgens bis abends werden Fahrten wegen übermäßiger Verspätungen gestrichen – spontan, also nicht planbar für die Kunden. Denen empfiehlt die BVG ernsthaft, knapp 2 km von der Köpenicker Altstadt zum Bahnhof zu laufen. Andere dürfen z.T. eine Dreiviertelstunde auf die nächste Bahn oder den Bus warten, die logischerweise auch auf der Rückfahrt fehlen. Für zusätzlichen Nervenkitzel werden ausfallende Fahrten an den Haltestellen einfach weiter angezeigt.

Die BVG, die beim Kollaps von sechs Linien eigentlich jeden Tag auf sämtliche Tische in der Verkehrsverwaltung hauen müsste, berichtet auf CP-Anfrage von „laufenden Abstimmungen“, was exakt dem Stand von März entspricht, als die Misere begonnen hatte. Die Verwaltung meldet leichte Verbesserung südwärts durch eine veränderte Ampelschaltung (die aber an den wegen extremer Verspätung in der Gegenrichtung schon abgebrochenen Touren der Busse und Bahnen nichts ändert) und von einer nachhaltigen Lösung – mittelfristig: Wenn nämlich 2027 der Bahnhof fertig wird und ca. 1-2 Jahre später auch eine geplante Umgehungsstraße, müsste es wieder flutschen.

Tagesspiegel Checkpoint vom Donnerstag, 11.05.2023

Die BVG versucht, etwas Ordnung in das Chaos zu bringen, das ihre Fahrgäste in Köpenick seit März erdulden müssen (CP vom 11.5.): Die Tramlinien 62 und 68 sollen bei Stau in der Bahnhofstraße künftig so filetiert werden, dass keine 40-Minuten-Lücken mehr zwischen Grünau und Schmöckwitz entstehen. Außerdem soll die Linie 63 auch bei großen Verspätungen nicht gekappt werden. Damit haben Kunden, die schlecht zu Fuß sind, eine Alternative zur bisherigen Empfehlung, die knapp 2 km zwischen Altstadt und S-Bahnhof zu laufen. Im Laufe des Jahres soll außerdem eine neue Software sicherstellen, dass die Ausfälle an den Haltestellen wenigstens angezeigt werden. Die CP-Frage, ob der Status Quo – ÖPNV-Kollaps, weil sich Busse und Bahnen im Autostau anstellen müssen – gegen das Mobilitätsgesetz verstößt („… sichert dabei den Vorrang des Umweltverbundes …“), hat die Verkehrsverwaltung bisher nicht beantwortet.

Tagesspiegel Checkpoint vom Montag, 15.05.2023
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Sonntag, 14.05.2023

Die Kinder ließen uns bis kurz vor 9 Uhr schlafen, das war sehr nett.


Nach dem Frühstück kamen unsere Nachbarn von oben runter, damit Jott ihrem Sohn die Haare schneidet. Die restlichen Kinder spielten unterdessen. Im Anschluss an das erste Kind war auch direkt M noch dran, der hatte mittlerweile frisurentechnisch Ähnlichkeit mit einem Hochland-Rind.

Die Kinder gingen dann gesammelt auf den Hof spielen, Jott legte die Füße hoch und ich schob meine sonntägliche Sportrunde ein.


Mittags spielten Jott (Switch) und ich (Laptop) ein bisschen, versuchten die bockende G zu ignorieren (klappte nicht so gut) und entspannten so gut es ging.


Für Nachmittags hatten wir uns mit Nachbarn auf dem Hof verabredet. Die Mütter quatschten, die Jungs und Männer spielten Fußball und die Mädels flitzten auf Inline Skates durch die Gegend bzw. spielten in der Wohnung eines anderen Kindes Mutter-Vater-Kind (aber ohne Vater und dafür mit zwei Schulkindern, wie G erzählte).


Abends Jurassic World: Das gefallene Königreich angeschaut. Nicht ganz so gut wie Jurassic World, aber immer noch sehr unterhaltsam.

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Samstag, 13.05.2023

Party-Nachbericht: Die Firma hat Mr. President und Dr. Alban für die 90er-Party eingekauft. Die sorgten für ordentlich Stimmung und bei mir für die Erkenntnis, dass ich für die 90er zu jung bin. Meine Musikhörzeit begann ab Anfang der 2000er mit MTV und Viva und da liefen dann andere Sachen.

Mit den Kollegen trotzdem ein bisschen mitgewippt, eventuell halfen die Mojitos. Trotzdem gegen halb 12 abgehauen und sehr erleichtert gewesen, dass mein Zimmermitbewohner kurz nach mir kam– so musste ich nachts nicht aufstehen und ihn reinlassen (wir hatten nur einen Türchip, ein zweite war verschollen). Ich glaub, er war genauso froh wie ich, dass wir uns relativ pünktlich hinlegen konnten.


Morgens einigermaßen erholt aufgewacht, gefrühstückt und wieder alles zusammengepackt. 10:46 Uhr fuhr unser Regio leicht verspätet nach München ab, die Fahrt war einigermaßen vergnügt und unterbrechungssfrei. Wir hatten Sitzplätze, es war nicht zu voll, nicht zu warm und nicht zu kalt– alles in Ordnung also. Von einer Kollegin die Eisenbahnologie Verkehrswirtschaft studiert hatte, lernte ich, dass es „Neigungstechnik“ bei Bahnen gibt, die dafür sorgen das in Kurven der Wagen ein bisschen geneigt wird. Was es nicht alles gibt– ich dachte, dass passiert bei entsprechender Geschwindigkeit automatisch.

In München stiegen wir in den ICE nach Berlin um. Auch diese Fahrt war unterbrechungsfrei, wir unterhielten uns ein wenig, guckten auf unsere Endgeräte– ich erstellte den Speiseplan für übernächste Woche und packte schonmal alles in den Bringmeister-Warenkorb– und spielten anschließend noch ein paar Runden Skyjo und UNO.


In Berlin dann ungefähr 10°C mehr als in Sonthofen, mir war mit Pullover und Jacke direkt sehr warm.


Am Hauptbahnhof pöbelte der S-Bahn-Fahrer erstmal ein paar Reisende mit Fahrrad an, weil die nicht so fix im Wagen waren wie er wollte. Fühlte mich einerseits zu Hause, andererseits wollte ich schnell wieder weg. Das Personal in den Zügen in Bayern war unfassbar freundlich und gutgelaunt (kann auch eine Momentaufnahme gewesen sein), da war der Kontrast direkt sehr stark.


Union spielte heute zu Hause. Als ich in Köpenick ankam, musste ich mich durch Fans, Polizei und das Baustellenchaos am Bahnhof kämpfen und war sehr erleichtert, als ich zu Hause die Tür hinter mir schließen konnte.


Bisschen k.o. gewesen nach der Fahrerei. Nichts gemacht außer mir den Hintern x Stunden platt zu sitzen und trotzdem erschöpft.


Abends mit Jott Jurassic World (den kannten wir noch nicht) geschaut, Schirmchendrinks ohne Schirmchen getrunken und sehr gut unterhalten worden. Saurier und ordentlich Action– perfekte Mischung.