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Donnerstag, 31.08.2023

Zu den wunderbar eingeplanten Terminen am nächsten Donnerstag kam nun noch Gs Elternversammlung dazu. Wir verdrehten kurz die Augen, überlegten und skalierten: Meine Mama wird an dieser Elternversammlung teilnehmen und uns anschließend berichten.

… außerdem gibt es natürlich an genau diesem Tag noch ein After Work Event mit Kollegen. Als ob das der einzige Donnerstag der Welt ist…
Aber: Wie es der Zufall will, ist die Location in Laufweite der Schule. Ich geh also zur Elternversammlung von J und anschließend noch mit den Kollegen essen :)


G hustet und schnieft seit mittlerweile 6 Wochen, ich werd wahnsinnig und weiß nicht weiter. Ihr gehts gut, sie ist fit, sie hustet und schnieft halt. Naseputzen bringt nichts, es ist offenbar festsitzender Rotz der nicht weggeht. Hustenstiller und Nasenspray helfen für den Moment, aber das kann man ja auch nicht ewig geben.


Vormittags ein längerer Arzttermin, daher nur ein halber Tag Arbeit. Zumindest an letzteres könnt ich mich gewöhnen.


Jott ist weiterhin positiv, aber mittlerweile deutlich munterer als gestern. Die Kinder und ich sind weiterhin negativ. Ich fühl mich gerädert, gehe aber davon aus, dass es eher an den anstrengenden letzten Tagen liegt.

Bis auf Jotts Papa und seine Frau, die kurz nach der Einschulung in einen Urlaub mit offenbar strengen Hygiene-Vorkehrungen fahren, kommen alle eingeladenen Gäste.

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Mittwoch, 30.08.2023

Wir haben einen Plan für Samstag: Die Einschulung findet statt, wir behandeln Jotts Covid dahingehend wie eine ganz normale Erkältung. Allerdings informierten wir alle Gäste und stellten es ihnen frei, ob sie kommen wollen oder nicht. Wir sind den überwiegenden Teil des Tages draußen, das sollte schon alles irgendwie passen. Jott gehts heute schon wieder ein bisschen besser als gestern, also blicken wir optimistisch in die Zukunft– wird schon alles gut gehen.

Sie bleibt trotzdem noch im Schlafzimmer, damit sich niemand– und schon gar kein Einschulungskind– ansteckt und krank wird.


Ich bin nun die 2. Woche in Folge nahezu allein für die Kinder verantwortlich und möchte mittlerweile auch sehr gern für mehrere Tage allein in einem Zimmer sein.

Wenn die Kinder wenigstens ein bisschen weniger irre wären als sonst… Aber nein, sie sind ganz normal (und somit anstrengend hoch Zehn).

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Dienstag, 29.08.2023

Jott hat Covid. Mich erreichten morgens Bilder von zwei positiven Tests. Außerdem gehts ihr ziemlich dreckig.

Wir besprachen, dass sie im Schlafzimmer bleibt um das Ansteckungsrisiko zu reduzieren. Was wir wegen der Einschulung am Samstag und der Familienfeier machen, wissen wir noch nicht.

Den Vormittag wegen Stress und Gedankenabschweifen mehr schlecht als recht gearbeitet. Nachmittags zusammengerissen, damit wenigstens ein bisschen was produktives rauskommt.

Abends einfach alles ignoriert und Eskapismus in WoW betrieben.

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Montag, 28.08.2023

Jott ist krank. Das Damokles -Schwert Covid hängt über uns– sie erhielt am Wochenende die Info, dass Kollegen von ihr einen positiven Test haben.

Wäre ja nicht ganz so wild, wenn nicht am kommenden Wochenende die Einschulung der Zwillinge mit großer Familienfeier stattfinden würde.


Morgens noch eine Beispiel-Prüfung für den Scrum Master eingeschoben und mit nur einem Fehler bestanden. Dann gedacht „Was solls, ich mach das jetzt einfach“ und die richtige Prüfung durchgezogen. War knackig, ich hatte am Ende kein gutes Gefühl– und bestand mit 97,5%. Bin jetzt also ein Professional Scrum Master.

Nächster Schritt: Weiterlernen. Das Zertifikat ist nett zum an die Wand hängen, sagt aber auch nur aus das man eben genau diese Prüfung bestanden hat. Ich möchte nun das Drumherum mehr verinnerlichen; mich also zu Moderationstechniken, Meeting-Formaten, Agilität im Allgemeinen und Speziellen weiterbilden.

Ich nutzte also einfach mein bestehendes Lernziel und setze das fort.


17 Uhr Karten für das Ärzte-Konzert auf dem Tempelhofer Feld am 24.08.2024 gekauft. Ich freu mich schon. A, S und Bekannte von den beiden gehen auch, Jott wird zu Hause bleiben und die Kinder hüten.


Termin-Chaos: Die erste Elternversammlungen in Js Klasse findet nächsten Donnerstag statt. Parallel hat M ein Probeschwimmen in der Leistungsgruppe seines Vereins, J und G müssen außerdem betreut werden. Jott und ich berieten uns, ich schrieb mit, irgendwann hatten wir einen Plan: Jott wird M zum Schwimmen bringen, mit dem Trainer über einen möglichen Wechsel von M in die Leistungsgruppe sprechen und ihn nach Hause fahren. Ich fahre dafür Nachmittags/Abends zu Js Elternversammlung. L wird die Zwillinge von der Schule abholen und betreuen, bis Jott oder ich wieder da sind.


Die Zwillinge trainieren nun nicht mehr am Wochenende Schwimmen, sondern am Montag. Passt, sie können somit von L gebracht und von Jott auf dem Rückweg von der Arbeit geholt werden.


Wir werden über kurz oder lang L als Minijobberin bei uns anmelden. Das hat offenbar eine Reihe von Vorteilen sagt Jott, die sich damit beschäftigt hat. Wir werden dann Arbeitgeber sein– verrückte Vorstellung.


Abends zum Schlafen ins Wohnzimmer umgezogen um nicht Jotts Bazillen und Husten ausgesetzt zu sein. Beim Einschlafen drüber gewundert, wieso so viele Leute über den Parkplatz am Grundstück laufen– aber klar, die Unterführung am S Köpenick ist gesperrt und der Weg über den Parkplatz führt zur Haltestelle der Ersatz-Busse.

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Sonntag, 27.08.2023

Halb Sechs (!!!) erstmals Kinderstimmen und -getrappel gehört. Drei Kinder mussten pullern und hatten Durst. Dann war wieder Ruhe bis halb Sieben, ehe es erneut laut wurde. Mentaler Zusammenbruch meinerseits. Unter der Woche kommen sie nicht aus den Federn, und am Wochenende wenn ich dann mal schlafen kann das. Jott, ebenfalls wach, stand dann zum Glück auf sodass ich noch bis halb Neun schlafen konnte.


Wir gingen den Tag dann recht ruhig an, das hatten Jott und ich nötig. Bisschen aufgeräumt, Wäsche gemacht (da hatte sich wieder einiges angesammelt…); ansonsten nach dem Mittag am Rechner gespielt während die Kinder mal wieder „Drachenzähmen leichtgemacht“ schauten.


Als die Kinder Abends alle durch die Wanne gezogen waren, setzte ich mich an weiter an meine Vorbereitung für die Scrum-Master-Zertifizierung. Ich kam gut voran; den Scrum Guide habe ich nun einmal durchgeackert. Der nächste Schritt besteht im Üben mittels Beispielprüfungen und der Erweiterung meiner Notizen mit Wissen, dass ich aus diesen Prüfungen ziehe.

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Samstag, 26.08.2023

Die Kinder waren wieder mal früher wach als zu Schul- bzw. Hortzeiten, ich folglich auch. Ganz großes Kino.


Hochzeitstag, der 12.. Immer noch eine schöne Sache, dieses Leben teilen mit Jott.


M war heute beim Kindergeburtstag. Bei Abgabe die selben Gesichter wie bei allen anderen Geburtstagen, einschließlich seinem. Schöne Sache, das sein Freundeskreis so stabil ist.


Zur Feier des Tages bestellten Jott und ich für uns Indisch, G und J bekamen auf ihren Wunsch Tortellini. Leider dauerte unsere Lieferung ewig, wir sahen den Kindern mit bis in die Kniekehlen hängenden Mägen beim Essen zu. Sehr hangry gewesen– da bestellt man mal was um sich das Leben angenehmer zu machen und dann läufts nicht so wie gewünscht.

Immerhin– als die Bestellung ankam und wir endlich essen konnten, verbesserte sich meine Laune schlagartig.


Nach dem Mittagessen eine weitere Lerneinheit eingeschoben. Läuft.


Nachdem M wieder zu Hause war, schnappte ich mir die Kinder und lief mit ihnen zum Wuhlespielplatz. Während sie rumtobten, machte ich Sport. G und ich wechselten uns dabei an den Gymnastikringen ab, als ich sie nicht mehr brauchte stellte ich sie ihr auf ihre Wunschhöhe ein und dann machte sie allerlei gymnastische Übungen.


Weil wir überlegen, nächstes Jahr für zwei Wochen nach Dänemark zu fahren, überschlug ich grob die Kosten für Haus, Nebenkosten, Sprit, Aktivitäten und Lebensmittel und kam für die 14 Tage auf ungefähr 4.000 EUR. Holla die Waldfee! Das scheint aber nicht völlig unrealistisch zu sein, sondern offenbar eher im Rahmen (?). Ich finds krass, das ist ’ne ordentliche Stange Geld.

Andererseits: Bekannte von uns haben für eine Woche (!) Lanzarote ungefähr 4.500 EUR hingelegt. Da bin ich dann ganz raus– das sind Summen, die ich für eine Woche nicht bezahlen möchte.

Jetzt müssen wir jedenfalls mal beratschlagen, welche Art von Urlaub uns nächstes Jahr vorschwebt und wieviel wir da investieren möchten.


Abends Netflix und Couch mit Jott. Wir schauten einen Action- und Agentenfilm mit Matthias Schweighöfer. Seichte Kost für den Ausklang nach einer anstrengenden Woche.

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Freitag, 25.08.2023

Den größten Teil des Arbeitstages in Terminen gehangen in denen ich der Moderator/Terminverantwortliche war. Nach dem letzten Termin sehr gerädert alle Todos auf Montag verschoben und den Rechner zugeklappt.


Die Kinder durften sich am letzten Ferientag ihre Nachmittagsbeschäftigung selbst aussuchen. Große Augen, Begeisterung, dann der Sturm auf die Tablets.

Ich nutzte die so gewonnene Zeit, um für die Scrum-Master-Zertifizierung zu lernen.


Jott kam Abends zurück nach Hause. Wir erzählten noch ein bisschen und gingen dann ins Bett– beide aus unterschiedlichen Gründen sehr k.o..

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Donnerstag, 24.08.2023

Wieder in Rekordzeit die Kinder abgegeben. Zu Hause terminbedingt keine Sporteinheit eingeschoben sondern für den Abend geplant.


Weiterhin viel Arbeit. Morgen stehen Scrum-Termine mit „meinem“ Scrum-Team an, die Vorbereitung nahm den größten Teil meines Tages in Anpruch.


Die Kinder durften Abends Kinoabend machen und auf der Couch essen. Ich sportelte in der so erkauften Zeit auf dem Hof herum und schwitzte bei ~25°C ordentlich. Tat aber gut. Seitdem ich als Pause zwischen den Sätzen Mobility-Übungen eingebaut habe, fühlt sich mein Rücken nach dem Sport beinahe gut an.


Abends ein Protein-Frucht-Snack (… okay, ein Hüttenkäse-Erdbeer-Eis) und kurz Netflix, bevor es wieder an den Schreibtisch ging.

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Mittwoch, 23.08.2023

Kinderabgabe in Rekordzeit, ich konnte inklusive Porridge zubereiten bereits 8:15 Uhr mit der Arbeit anfangen. Gute Sache!


Ich bin unfassbar schlecht darin, Sachen zu lernen. Das Problem sind nicht die Sachen, sondern das Lernen an sich (und vermutlich ein paar meiner Charakterzüge). Ich _mache_ gern neue Dinge und fuchse mich super gern Stückchen für Stückchen in interessante Themen rein wenn sie dann anfallen (und nicht erschlagend wirken)– aber systematisch hinsetzen und lernen für etwas, das nicht sofort relevant ist? Am besten noch allein und in Eigenregie? Nee, geh mir weg.
Dazu kommt, dass mein innerer Schweinehund sehr, sehr groß und eklig ist und ich teilweise wirklich unfassbar k.o. bin, wenn ich denn dann mal Zeit hätte. Was dann aber auch wieder nur halbgare Gründe sind– wenn ich z.B. lange Blogbeiträge schreibe könnte ich mich halt stattdessen auch… weiterbilden.
Weiterhin– es hört nicht auf– habe ich einen aktiven Widerwillen dagegen, „sinnlos“ zu lernen. Z.b. sowas wie „Dann prügelst Du Dir das rein für die Prüfung und vergisst es wieder.“ Ganz furchtbar (ist vielleicht nicht so schlau von mir). Wenn ich schon Zeit investiere möchte ich _verstehen_, Zusammenhänge einprägen und idealerweise damit weiterarbeiten können. Außerdem will ich natürlich _erst_ eine Prüfung über mich ergehen lassen wenn ich ALLES weiß und auch weiß, dass ich die Prüfung bestehen werde (an der Stelle wirds ein bisschen schwierig, das ist mir bewusst).

Leider ist regelmäßiges, aktives Lernen/Weiterbilden aber normalerweise die Vorbedingung für komplexere Sachverhalte, wie z.B. berufliche Zertifizierungen die dann ggf. in anderen Aufgaben und eventuellen Gehaltsanpassungen enden.

Weil ich mich nun in letzter Zeit (so ungefähr ’ne ganze Weile, sprich anderthalb bis zwei Jahre) vermehrt damit beschäftige, wieso ich bin wer ich bin, wie ich bin und wieso mir z.B. sowas schwer fällt, obwohl ich eigentlich einigermaßen k-l-u-k bin, kam ich auf die bahnbrechende Idee doch mal zu recherchieren was es so für Lernstrategien gibt.
Ich weiß z.B., dass es mir relativ wenig bringt, Videos für etwas anderes als einen groben Überblick anzuschauen. Lange Texte sind auch schwierig, da schweife ich ab. Podcasts hören geht auch nur so lala. Also: Alle passiven Lernmethoden bringen mich nicht weiter. Ich muss aktiv etwas machen, am besten händisch– z.B. Aufschreiben und in eigenen Worten wiedergeben, oder anderen erklären was ich aufgenommen habe. Leider bin ich aber auch schlecht darin, wirklich relevante Punkte zu extrahieren und nur kurze Notizen zu machen– weswegen ich z.B. beim Durcharbeiten des Scrum Guides irgendwann an den Punkt kam das ich statt Stichpunkte viele Sätze einfach abschrieb. Das ist natürlich auch unsinnig, denn dabei denke ich nicht und wandel es nicht in eigene Worte um. Noch dazu war das zu zeitintensiv, langweilig und eintönig– ich brach das also ab.

Ein weiteres Problem: Ich bin sehr gut darin, mir unrealistische Ziele zu stellen. Z.B. sowas wie „Ich setze mich jeden Abend 1h hin wenn in der Wohnung alles erledigt ist und lerne“. Totaler Blödsinn. Viel zu lange, falsche Prioritäten, viel zu oft– das ist vielleicht für andere Menschen umsetzbar, aber nicht für mich.

Also hab ich daran gedacht, wie ich es geschafft habe meine Bodyweight-Übungen zu verankern: Ich hab die Trainingspläne genommen und auf mich und meine Situation angepasst. Mein Sport-Ziel ist z.B. „Ich trainiere zwei Mal die Woche entsprechend meines auf meinen physischen Zustand zugeschnittenen Sport-Plan.“ Besagter Sportplan hat Muss-Übungen (für starke Arme und einen starken Rücken) und Kann-Übungen (nicht ganz so wichtige Arm-Übungen, Beine). Je nach aktueller zeitlicher/körperlicher Situation können also Übungen ausfallen/ausgetauscht werden. Und das klappt für mich seit etwas mehr als einem Jahr, trotz Covid-Erkrankung, Weihnachten, Winterdunkelkalt, Rückenschmerzen, Sommerferien, div. Infekte…).

Warum nicht also von mir lernen? Offenbar kann ichs ja.

Ich setzte mich also hin und reflektierte, wie ich quasi nebenbei erfolgreich für o.g. neue Sachen lerne und wie ein sinnvoller persönlicher Lernplan aussehen könnte.
Das Ergebnis ist ein etwas wirres DinA4-Blatt, auf dem drauf steht WIE ich mein Lernziel (… immer noch die Scrum Master Zertifizierung) erreichen möchte und WAS ich dafür tun muss.

Das WIE ist ein Mix aus Karteikarten, einem Miro-Board und Beispielprüfungen. Das WAS ist folgendes Ziel: „Ich lerne 3 Mal die Woche für eine bis zwei Pomodoro-Sessions (also ca. 30 bis 60 Minuten) mit Hilfe meines Lernsystems im Scrum Guide, um bis Ende September das notwendige Wissen für die PSM1-Prüfung verinnerlicht zu haben.“

Schauen wir mal, wie es läuft. Jetzt hab ichs zumindest semi-öffentlich gesagt.


Hätte ich das mal 20 bis 25 Jahre früher gemacht.


Nachmittags waren wir Bratwürste, Brötchen und Eis einkaufen (es ist immer noch sehr warm, Eis muss sein). Nach Rückkehr schmiss ich die Würste auf den Grill und ärgerte mich dann über mich selbst, weil es EWIG dauerte bis die schön durchgebrutzelt waren. Pfanne wäre sinnvoller gewesen. Aber was solls, das Ergebnis zählt: Wir aßen alle begeistert Bratwurst im Brötchen und versicherten uns gegenseitig, dass das eine gute Idee gewesen war.

Im Anschluss Kinder baden, Grill reinigen (auch hier wäre eine Pfanne sinnvoller, weil schneller zu reinigen, gewesen) und die Wohnung aufräumen.

Als dann alles ruhig war, für genau EINE Pomodoro-Session hingesetzt und gelernt– es war ja schon spät.

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Dienstag, 22.08.2023

Nach dem morgentlichen Nachhausekommen wieder eine Runde Sport auf dem Hof eingeschoben und erst später mit der Arbeit begonnen. War von der Sache her schön, ich hab mich gefreut die Sporteinheit eingeschoben zu haben. Meine Zeit ist das aber nicht so wirklich, Abends gehen die Übungen leichter von der Hand.


… diese Kinder.

Ich frag J beim Abholen wie ein anderes Kind heißt mit dem er gerad gespielt hat.

J: „Das ist Joghurt“

Ich: (gedacht:) Wtf. „Wie heißt das Kind?“

J: „Joghurt“

Ich: „Das Kind heißt Joghurt? Wirklich?“

Dachte an irgendeinen exotischen Namen den er nicht richtig verstanden hat.

J guckt mich an als ob ich dumm bin.

J: „Wir nennen den so.“

Ich: „… Aber er heißt nicht so?“

J: „nein“

Ich: „… und wie heißt er dann?“

J: „Hugo. Das klingt wie Joghurt.“

Wie soll man da noch pädagogisch korrekt reagieren und nicht hilflos loslachen?


Auf dem Heimweg das schöne Spiel „Was würden wir machen, wenn wir Geld finden“ gespielt. Bei 100 Millionen bin ich ausgestiegen, das schien mir dann doch ein wenig zu unrealistisch zu sein.

Den Kindern, denen jegliche Relation fehlt, wollten mit einer Million Euro eine Villa kaufen und ALLE DREI KINDERZIMMER MIT EINEM GROSSEN FERNSEHER AUSSTATTEN. Dabei kamen sie sich mächtig schlau vor. Musste sie dann ein bisschen bremsen– bei einer Million reichts vermutlich gerad so noch für die (Stadt-)Villa, aber nicht mehr für drei große Fernseher.


M berichtete vom heutigen Tierpark-Ausflug: Sie seien nur rumgelaufen und hätten Tiere angeguckt. Gerade mal 15 Minuten hätten sie auf dem Spielplatz spielen dürfen! Dabei geht man doch nur deswegen in den Tierpark!

Außerdem erzählte er mit Begeisterung von einer gekauften Bratwurst im Brötchen. Uns drei anderen fiel daraufhin ein, dass wir das auch mal wieder essen könnten. Für morgen wurde als für das Abendessen ein Bratwurst-im-Brötchen-Beschluss gefasst.


Zu Hause Wäsche gelegt und dann gemeinsam Eis gegessen. Die Reihenfolge war definitiv besser.


Ansonsten viel Arbeit. Eigentlich hatte ich mir für die Woche vorgenommen, es ruhig angehen zu lassen und mir extra einen Urlaubstag als Ausgleichstag für Minusstunden genommen. So wirklich ist aber nicht in meinem Kopf angekommen, dass ich dann auch weniger arbeiten kann (außerdem müssen ja Dinge und Sachen fertig werden, blödes Pflichtbewusstsein). Also Nachmittags/Abends noch besagte Dinge und Sachen fertig gemacht und dann doch wieder trotz späten Beginn bei der Soll-Arbeitszeit gelandet.