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Mittwoch, 08.03.2023

Ich bin zu 100% überzeugt, dass die aktuelle „Erkältung“ von Jott, G und auch J Covid ist. Jott schmeckt nämlich auch nichts und hustet so dermaßen, dass ich imaginäre Lungenbröckchen fliegen sehe.


J ist wieder fit. Er hustet und schnieft noch ein bisschen, ist aber ansonsten energiegeladen wie eh und je und nutzt diese Energie ausgiebig zum Stänkern.

Bei G gehts auch bergauf, sie hat seit gestern kein Fieber mehr und war heute deutlich munterer als gestern.

M klagte einmal Morgens und einmal Abends über Halsschmerzen, war den Tag aber so wie immer drauf. Sein Hals war auch nicht rot, es schien dann auch nicht ganz so wild zu sein.


Den Feiertag (yay!) verbrachten wir sehr entspannt. Die Kinder spielten den ganzen Vormittag (die Jungs Lego in dem einen, G mit Playmobil im anderen Kinderzimmer), wir Erwachsenen chillten im Wohnzimmer unsere Base vor diversen Endgeräten.

Nach dem Mittagessen (Burger mit zerbröckelnden Falafel-Patties) fuhr Jotts Mama wieder nach Hause. Nachmittags gingen die Kinder und ich eine größere Runde im Schneetreiben spazieren. Als wir wieder zurück waren, aktualisierte ich das seit sechs Wochen liegen gebliebene Haushaltsbuch während Jott sich ausruhte und die Kinder spielten bis wir zum Kinoabend riefen.

Während Jott und die Kinder Fernseh guckten, schob ich eine Sporteinheit ein. Meine Befürchtung, leistungsmäßig nachgelassen zu haben, erwies sich als unbegründet. Sehr gefreut, die Sorge war recht groß weil das letzte Mal fast schon wieder drei Wochen her ist. Kack Erkältung, kack zuviel Arbeiten, kack Stress. Lieber nach vorn blicken– ich schau mal, dass ich die Woche nochmal Ruhe finde.

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Dienstag, 07.03.2023

Die KiTa-Gruppe der Zwillinge musste heute geschlossen werden, weil die KiTa auf Grund Personalmangels keine Betreuung anbieten konnte. Weil die beiden krank sind, konnte uns das egal sein– aber für den Donnerstag hab ich ein mulmiges Gefühl.


Wir schliefen heute aus, denn auch M musste nicht in die Schule. Dort ist Schulfrei weil die Lehrer einen Studientag haben. Dementsprechend kein Wecker um 6 Uhr. Die Kinder schliefen auch allesamt relativ lange, J sagte das er 7:41 Uhr aufgestanden war– das geht schon in Richtung rekordverdächtig für ihn.


Jott und ihre Mama fuhren am Vormittag zu einem gemeinsamen Termin. Jott war unfassbar blass um die Nase und erst nach zwei IBU 400 einigermaßen ansprechbar, konnte aber den Termin auch nicht wirklich verschieben.

Da in unserer Planung eigentlich nur ein zu Hause bleibendes Kind vorgesehen war (M, schulfrei), hatte ich keinen Urlaub o.ä. beantragt und musste somit arbeiten. Ging aber (mit kleineren Abstrichen) ganz gut, weil sich die Kinder den ganzen Vormittag über sehr gut allein beschäftigten. Ich musste nur ein oder zwei Mal Streits schlichten, ansonsten war das ein Selbstläufer. Nach dem Mittagessen durften die Kinder „Die Häschenschule 2“ gucken, da konnte ich auch nochmal in Ruhe weiterarbeiten; genauso am Nachmittag als Jott und ihre Mama wieder da waren.


Die Zwillinge essen die vergangenen Tage sehr schlecht, sie sagen das sie nichts schmecken… Sobald die bestellten guten Covid-Tests da sind zieh ich ihnen Stäbchen durch die Nase, ich vermute ganz stark das es Covid ist. Symptom-seitig würde das passen.


Testhalber mit den Kindern Logo! geschaut. Sie fanden es spannend und möchten die Kindernachrichten gern wieder gucken. Find ich gut, zum einen lernen sie so was auf der Welt geschieht und zum anderen ergeben sich so vielleicht auch Gespräche.

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Montag, 06.03.2023

Bis in den Nachmittag Schneetreiben. Vor vier Wochen hätt ich mich noch drüber gefreut, mittlerweile wünsch ich mir den Frühling.


G ist krank, sie hat identische Symptome wie J. Sehr hohes Fieber, Übelkeit, Kopfschmerzen. J gehts schon wieder besser, er ist noch ein bisschen schlapp, hat tiefdunkle Augenringe und Husten/Schnupfen.


Morgens die Nachricht aus der KiTa-Gruppe: Zwei von drei Erzieherinnen sind krank, die Gruppe muss aufgeteilt werden. Betrifft uns ja nun nicht, yay.


Eines der Kinder schlich nachts ins Wohnzimmer und schlief auf der Couch. Leider war das betreffende Kind nicht ganz dicht und lief mittig aus… Das betrffende Kind hat nun nächtliches Umzieh-Verbot. Das entsprechende Bettzeug könnten wir mitsamt Nässeschutz waschen, die Couch leider nicht.


Aus der KiTa gibt es die Hausaufgabe, einen Brief an die Kinder zu schreiben. Die Hausaufgabe steht im Zeichen eines „Vielfalt“-Projekts, in dem es eben um unterschiedliche Menschen, Kulturen, Hintergründe usw. geht. Find ich ja gut, aber diese Hausaufgabe ist ganz schön knifflig– und wir müssen sie auch noch doppelt machen (oder einfach pragmatisch „Lieber J, liebe G“ schreiben).


Jott hat heute und morgen Urlaub und bis auf einige private Termine frei. Ihr Plan sah vor, zwischen den Terminen mit einem Schirmchendrink auf einer Liege am Pool der Couch zu liegen und Disney Dreamlight Valley zu spielen. Pläne sind Schwäne (frei nach Träume sind Schäume) oder so: Mit zwei (halb–)kranken Kindern zu Hause ging das nicht so ganz auf.

Zu allem Überfluss gings ihr ab dem späten Nachmittag dann immer schlechter, mit ähnlichen Symptomen wie die Zwillinge.

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Samstag, 25.02. – Sonntag, 05.03.2023

Weiterhin viel Arbeit und Stress die vergangenen Tage. Nicht gebloggt weil ich in den wenigen freien Minuten lieber noch WoW spielen wollte. Jedes Mal das Gefühl gehabt, mich dafür vor mir selbst rechtfertigen zu müssen + das ich mich irgendwann ärgern werde wenn diese Tage fehlen. Sei’s drum, das Spielen hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht und half beim Runterkommen.

Jott war ähnlich dicht, wir saßen von Mo – Do jeden Abend gemeinsam arbeitend am Küchentisch. #nocouplegoals


Unsortiert die Notizen der vergangenen Woche:

Unser Samstag steht nunmehr komplett im Zeichen des Kindersports. Vormittags hat M Qwan-Ki-Do, nachmittags gehen die Zwillinge schwimmen. Mit M arbeiten wir aber daran, dass er selbstständig zum Training und auch wieder zurück gehen kann.


Ich hab einen Platten– und das zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt festgestellt: Nämlich auf dem Rückweg vom Qwan-Ki-Do am vorletzten Samstag. Hin mit M gings noch, zurück dann nicht mehr. Zu Hause pumpte ich das Rad auf in der Hoffnung, damit noch M abholen zu können. Funktionierte leider nicht, nach 500 Metern war die Luft raus und ich musste schieben. Direkt am selben Tag zwei neue Schläuche (einen auf Vorrat) und einen Reifen (nach zehn Jahren darf das ruhig mal sein) bestellt.


Montagmorgen Hautkrebsvorsorge. Zahlt die Kasse alle zwei Jahre, nehm ich mit. Keine verdächtigen Stellen/Male, alles in Ordnung. Ich hab ein grünes Rezept für meine Knubbelknie bekommen, die sind nämlich immer rau.

Der Termin war ein bisschen skurril/unheimlich/traurig– die Hautärztin hat aktuell offenbar Sprach- und Artikulationsstörungen, ich konnte sie kaum verstehen. Für die Untersuchung reichte es, beklemmend war es trotzdem.


Ich brauch neue Schuhe, das wird ein Krampf… Ich hasse Schuhe kaufen. Schuhe kaufen ist noch schlimmer als Hosen kaufen; nicht nur das jeder Hersteller andere Größen und Passformen hat, nein! Auch nummerisch gleich große Schuhe des selben Herstellers fallen anders aus. Außerdem hab ich halt Schuhgröße [Spanne zwischen 45 und 48 je nach Hersteller], da gibts so schon nicht unbedingt superviel Auswahl. Eigentlich müsste ich von einem Modell alle Größen von 45 bis 48 bestellen und mich durchprobieren. Mach ich natürlich nicht, ansonsten werden wir hier von Kartons erschlagen. Vielleicht geh ich mal die Tage ins Alexa, da gibts mehrere Läden.


Umplanung des Psychotherapie-Termins für vergangene Woche. Die letzten Wochen war ich so dicht mit allem, dass ich einfach überhaupt keine Energie in die Psychothemen stecken konnte und zum ersten Mal ernsthaft nicht wusste, was ich hätte erzählen sollen.


Es ist mittlerweile wieder so lange hell, dass wir nachmittags noch draußen bleiben können. Dienstag waren wir alle vier auf dem Spielplatz, Mittwoch war ich mit M Tischtennis spielen als die Zwillinge mit Jott beim Kindersport waren. Großartig, auch und gerade in Verbindung mit der Sonne die die letzte Woche viel schien.


Wir haben das Kinderbesteck aussortiert und nochmal ein normales Besteckset nachbestellt. Die Kinder wollten nicht mehr die kleinen Messer, Gabel und Löffel nutzen.


Jott und ich haben uns Anfang Februar einen neuen Fernseher bestellt, der alte hatte uns ein paar Mal zu oft genervt. Da wir keine andere Lösungsmöglichkeit mehr sahen, probierten wir es eben. Das war eine sehr gute Entscheidung, der neue Fernseher funktioniert einwandfrei, ist schnell und hat ein gutes Bild.


Mein bestehendes BVG-Abo habe ich in das Deutschland-Ticket umgewandelt. Ausschlaggebend war der Preis (ich spare ungefähr 16 EUR ggü der normalen Umweltkarte) sowie die Möglichkeit, damit tatsächlich deutschlandweit fahren zu können. Dabei ist mir der Regionalverkehr relativ egal. Mir gehts eher darum, dass ich damit in anderen Städten keine ÖPNV-Tickets holen & mich durch irgendwelche abstrusen, noch aus Feudalzeiten stammenden Tarife/Zonen kämpfen muss.


Weil Bringmeister unsere Bestellung drei Mal in Folge verkackt hat, bestellen wir nun wieder bei Rewe. Die erste Bestellung zum Freitag lief schonmal sehr gut, außerdem hat Rewe tatäschlich gute Features (Einkauf bis kurz vor Lieferung bearbeiten, Live-Tracking des Zustellenden).


M spielt nun Minecraft und kann darin tief versinken. Ich hab fürs iPad für 7 EUR oder so die Pocket Edition geholt. Jott hat ihm eine Welt im Kreativmodus ohne Gegner/unheimlichen Kram erstellt; darin baut er sich nun seit mehreren Stunden eine Unterkunft mit mehreren Zimmern, Pool, Lava-Graben uvm.

Mir wäre das Spiel nichts, es ist zu frei. Ich brauche eher was mit Zielen.


Die vergangenen beiden Wochen erst mittelmäßig, dann nur noh leiht erkältet gewesen (zu allem Überfluss…). Zum Freitag wurde es besser. Mit Sport– pausiert leider schon wieder, seit eben zwei Wochen– fang ich trotzdem noch nicht dieses Wochenende an, sondern erst in der neuen Woche.


J war am Donnerstag in der KiTa recht lethargisch, tobte nicht, saß viel rum und war nicht so ganz er selbst. Wir erfuhren das bei der Abholung. Sonst wird wegen jedem Kleinkram angerufen, diesmal aber nicht… Am Donnerstagabend hatte er hohes Fieber, dass auch den Freitag über nicht merklich sank (Spitzenwert: 39,7°C, das find ich schon gruselig– da wär ich halbtot). Am Samstag wurde es schon wieder besser, er brauchte tagsüber und auch Abends keinen Fiebersaft mehr. Am heutigen Sonntag sprang er wieder wie ein junges Reh durch die Wohnung. Dafür hat es nun G erwischt, die wurde im Laufe des Tags immer ruhiger, klagte Nachmittags über Kopfschmerzen und wurde immer wärmer.

Covid scheint es nicht zu sein, die Schnelltests waren bei beiden negativ.

Ich hab sicherheitshalber nochmal eine Fuhre Schnelltests nachbestellt. Auch wenn der Kack offiziell vorbei ist, würd ich schon gern wissen falls einer von uns positiv ist– dann weiß man immerhin, woran man ist.


Jotts Mama ist ab heute zu Besuch, sie bleibt bis Mittwoch.

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Dienstag, 21.02. – Freitag, 24.02.2023

Die vergangenen Tage bestanden aus: Aufstehen – Morgenroutine – Arbeiten – Kinder abholen – Arbeiten während die Kinder „leise“ spielen – Abendroutine – Arbeiten – Schlafen gehen. Wie auch vergangene Woche hatte ich Donnerstagabend mein Wochenarbeitszeit-Soll voll, musste aber Freitag natürlich trotzdem noch arbeiten…


Mittwoch fand ein Vor-Ort-Termin bei einem meiner Kunden statt. Gemeinsam mit einer Kollegin versuchten wir ein paar Dinge zum Digitalisierungsvorhaben des Kundens herauszubekommen und erzählten auch ein wenig.

Der Termin war aus mehreren Gründen spannend:

  • Erster Vor-Ort-Termin seit Ewigkeiten
  • Erster Termin vor sechs Leuten bei dem ich einen relevanten Anteil übernahm
  • Mein Wissen im Bereich Digitalisierung hat noch massig Luft nach oben
  • Ich bin in der Workshop-Leitung noch nicht sonderlich geübt weil ich das nie mache

Meine anwesende Kollegin war zum Glück bzw. natürlich absichtlich deutlich erfahrener und konnte sehr gut und methodisch durch den Termin führen. Am Ende bekamen wir jedenfalls viel positives Feedback und ich hab tonnenweise Wissen und Erfahrung aufgebaut.

Meine größte Sorge, nicht genügend Wissen im Bereich „Optimierung Digitales Arbeiten“ zu haben, erwies sich als unbegründet: Der Kunde ist bislang noch zu einem großen Teil analog unterwegs; dort laufen Leute tatsächlich durch die Büros auf der Suche nach Papier-Akten.


Seit Montag leicht erkältet. Covid scheints weiterhin nicht zu sein, ich machte vor dem Termin einen Schnelltest der negativ blieb. Auch wenn Covid nun nur noch wie eine Erkältung gehandhabt wird, wäre es sehr uncool damit in so einen großen Termin zu gehen.

Die Kinder schniefen und husten auch schon wieder. Wird Zeit für Frühling.


Nachdem meine In Ear Kopfhörer den Geist aufgaben, hatte ich bei Amazon relativ günstige Nachfolger gekauft– die nach drei Tagen ebenfalls Fehlfunktionen aufwiesen. Kurzentschlossen kaufte ich also einfach meine In Ears nochmal (wenngleich refurbished, um Geld zu sparen). Heute kamen sie an und ich war direkt wieder begeistert vom Tragegefühl und dem Klang.


Ich bin ein großer Fan von Poorly Drawn Lines. Bei diesen drei Comics habe ich mich unfassbar abgeholt gefühlt:

How’s Life

Excuse me

Being Kind


M scheint momentan Issues zu haben– oder in einer Art Zweitklässler-Pubertät zu sein. Anders lässt sich sein Verhalten nicht erklären. Es sind ein paar Dinge vorgefallen, bei denen Jott und ich ziemlich fassungslos, enttäuscht, wütend, traurig und verletzt waren– und auch ratlos, wie wir damit umgehen können. Elternsein ist schwer.


Kindermund (M): „Und als ich den Schokoriegel gegessen hatte, bin ich danach richtig kraftvoll und energisch geschritten!“

… Kleiner Bücherwurm.


Gestern Abend interessiert den Liveticker Union – Ajax verfolgt. Immer wenn es draußen lauter wurde, wusste ich das ich nun aktualisieren muss.

Sehr über das 3:1 gefreut (allerdings erst am nächsten Morgen, wir waren beim Stand von 2:1 ins Bett gegangen).


Die Kinder halfen die Woche schon ein bisschen mehr im Haushalt. Ihre aktuellen Wochentätigkeiten haben sie schon ganz gut verinnerlicht, nun geht es darum die Tätigkeiten zu institutionalisieren. M z.B. geht an den leeren Sprudelwasserflaschen, die er auffüllen soll, achtlos vorbei– da müssen wir z.B. dran arbeiten das er sie immer vor oder nach dem Essen auffüllt.

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Montag, 20.02.2023

Wieder ein langer Arbeitstag. Nicht, dass das zur Gewohnheit wird…


Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Die Zwillinge waren nachmittags so in ihr Spiel vertieft (sie hüpften von Gs Bett auf einen Matratzen- und Kissenstapel), dass sie ganz vergaßen Punkt 17:30 Uhr zu den Laptops zu stürmen und zu zocken. Das taten sie dann erst gegen 18:15 Uhr.


Eine kürzlich gekaufte schwarze Jeans hat direkt beim ersten Waschen weiße Streifen bekommen die nicht mehr weggehen. Sehr ärgerlich. Ich hoffe, ich krieg das mit Textilfarbe wieder einigermaßen hin- wenn ja, wasche ich sie nie wieder.


Abends wieder mit Jott gemeinsam am Küchentisch gesessen und weiter gearbeitet. Paarzeit können wir.

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Sonntag, 19.02.2023

Jotts Rückkehr um halb Zwei verschlafen.


Die Kinder mal wieder… J war einmal 5 Uhr wach. Da stand Jott auf und beruhigte ihn. Halb Sieben war er wieder (immer noch?) wach und rief. Diesmal ging ich und verdonnerte ihn, gefälligst noch liegen zu bleiben– es ist immerhin Wochenende. Um 7 Uhr waren dann alle Kinder wach, ich schickte sie ins Wohnzimmer und legte mich nochmal hin. 8 Uhr war dann auch für mich Feierabend– gefühlt hatte ich in den drei Stunden davor immer nur mal kurz die Augen zugemacht…


Mit M über das Lesen von Harry Potter gesprochen. Er möchte gern weiterlesen, versteht die Handlung, hat keinerlei Ängste/Sorgen… Wir haben uns darauf geeinigt, dass er weiterlesen darf und bei Fragen/Sorgen/Nöten zu uns kommt.


Wider Erwarten/Wetterbericht schien am Vormittag die Sonne und war sogar leidlich trocken. Die Zwillinge und ich gingen auf den Wuhlespielplatz, M weigerte sich. Dafür verpasste er seine Freundin, die dort ebenfalls spielte.

Am Nachmittag waren wir nochmal draußen. Diesmal kamen alle Kinder mit. Während die drei spielten, setzte ich mich auf die Bank und lernte für die Professional Scrum Master Zertifizierung. Das kam in den letzten Wochen mit Urlaub, Erkältung und super viel Arbeit zu kurz.


Die 1000 Aufgaben die es hier gibt und meine Ansprüche an alles machen mich fertig. Wenns dafür nur eine einfache Lösung gäbe.


Bei Löwenanteil bestellt. Die hab ich ständig in der Insta-Timeline; und als ich heute beim Speiseplan aufstellen partout keine Ideen hatte erinnerte ich mich an sie und kaufte einfach mal ein. Ich bin gespannt, die Gerichte klingen ganz gut– und wenn ich ein Glas auf zwei Tage aufteile gehts sich auch preislich aus.


Ms Klassenlehrerin hat Elterngespräche angeboten und bei M vermerkt, dass aus ihrer Sicht kein Gesprächsbedarf besteht. Das war im ersten Halbjahr schon so, wir kriegen sie daher nur ein, zwei Mal im Jahr zu Gesicht. Ich würd aber schon gern einigermaßen regelmäßig im Kontakt bleiben (auch wenn alles gut ist) und nicht erst ins Gespräch kommen, wenn es einen (negativen) Grund dazu gibt. Dementsprechend um ein Gespräch gebeten. Mal schauen was zurück kommt.


Jott hat mit den Kindern durchgesprochen, was sie mittlerweile so alles im Haushalt können. Heraus kam eine recht lange Liste (z.B. Müll rausbringen, Wäsche sortieren, Wäsche legen, Tisch decken, Tisch abwischen uvm.), die Jott dann auch direkt in Form von Piktogrammen/Bildern für die Kinder aufbereitete. Wir haben nun eine Art Taskboard, auf dem jedes Kind sehen kann welche Aufgaben es die Woche gibt. Ab sofort startet somit das Vorhaben, die Kinder stärker in den Haushalt einzubinden.

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Samstag, 18.02.2023

Die Zwillinge riefen nahezu gleichzeitig gegen 7 Uhr nach uns. Ich schickte sie ins Wohnzimmer und legte mich nochmal hin, konnte aber nicht mehr schlafen und stand dann auch auf und ging ins Bad. Leider nicht leise genug, Jott wurde davon auch wach.


Nach dem Frühstück gingen die Zwillinge und ich die nicht von Bringmeister gelieferten Lebensmittel einkaufen. Wir bezahlten deutlich mehr als bei Bringmeister und sind somit doppelt gekniffen.

Direkt im Anschluss liefen M und ich zur Sporthalle seiner Schule. Dort fand Ms dritte Qwan-Ki-Do-Probestunde statt. Eigentlich wollte ich zuschauen, aber das war nicht erlaubt/vorgesehen. Drinnen warten durfte ich auch nicht, also stand ich dann bei Nieselregen und 8°C draußen unterm Vordach und wartete darauf, dass die Stunde vorbei ist. Immerhin konnte ich so den Essensplan für die übernächste Woche erstellen und die nächste Bringmeister-Lieferung (diesmal aber nicht Freitagabend) vorbereiten.

Als M rauskam, strahlte er und erzählte freudig von der Probestunde. Er möchte unbedingt weiter machen. Passt für Jott und mich, wir haben als Kinder auch beide jahrelang Kampfsport betrieben (sie Judo, ich Karate) und sind sehr überzeugt davon, dass das ’ne gute Sache ist.

Wieder zu Hause verschnauften wir kurz, aßen Mittag (Eierkuchen), verschnauften nochmal und dann fuhren die Zwillinge und ich zum Schwimmtraining. Wetterbedingt schaute ich heute ausnahmsweise nicht von draußen zu, sondern setzte mich in den Wartebereich der Halle, bereitete die Bringmeister-Bestellung weiter vor und arbeitete dann noch ein bisschen an meinen Workshop-Folien für nächste Woche.


Abends waren die Kinder und ich allein, Jott traf sich in der Altstadt mit Freundinnen. Als die Kinder im Bett waren, spielte ich nach gut drei Wochen Pause mal wieder ein bisschen WoW und genoss das Abtauchen nach Azeroth sehr.


Ich trug den Tag über wieder Kontaktlinsen. Es gibt schon so einige Situationen in denen es sehr angenehm ist, keine Brille tragen zu müssen und trotzdem scharf sehen zu können. Ich kann aber noch nicht abschließend sagen, ob Kontaktlinsen tatsächlich was für mich sind. Ich find das Gucken und Fokussieren anstrengender als mit Brille. Außerdem wirkt die Welt viel „3D-iger“ (ich kanns nicht richtig beschreiben), das ist merkwürdig (wobei das vermutlich einfach nur eine Gewöhnungssache ist). Aber, und das stört mich am meisten: Ohne Brille fehlt in meinem Gesicht etwas. Daran kann ich mich bislang am wenigsten gewöhnen.

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Freitag, 17.02.2023

Weiterhin viel zu tun, der (das?) Peak ist aber erstmal wieder abgetragen. Dementsprechend nur die normalen sieben Stunden gearbeitet und daher auch noch Zeit für eine verkürzte Sporteinheit gehabt.

Die Zwillinge holte ich heute etwas früher ab, da ich 16 Uhr noch einen Abstimmungstermin für einen Workshop nächste Woche hatte. Einer der beteiligten Kollegen lief telefonierend am Strand von Barcelona entlang. Großer Neid weils dort sehr frühlingshaft und sonnig aussah.

Jott kam pünktlich zum Abendbessen und hatte ihr Wochensoll auch erfüllt, sodass wir beide den Abend frei hatten.


Die beiden letzten Bringmeister-Lieferungen waren ein einziges Desaster. Am vergangenen Freitag kam die Lieferung mit zweieinhalb Stunden Verspätung um 21:30 Uhr. Heute betrug die Verspätung „nur“ eine Dreiviertelstunde– aber leider hatte der Fahrer die Kühlsortiment-Artikel (Käse, Wurst, Quark, Milch…) vergessen. Laut Serviecehotline-Mitarbeiter (der war super freundlich, immerhin) sollte der Fahrer uns noch einmal anfahren, doch das passierte leider nicht. Nach mehreren Telefonaten (immer der selbe Mitarbeiter, beim vierten Mal kam uns direkt nach Jotts Namensnennung ein sehr empathisches „Oh nein– immer noch nicht?“ entgegen) informierten wir, dass wir jetzt– es war kurz vor 22 Uhr– dann bitte keine Lieferung mehr wünschen würden und baten um Gutschrift der nicht gelieferten Artikel. Auf Anregung unsererseits gabs dann auch noch einen Gutschein für die nächste Bestellung, immerhin.

Das hatten wir lange nicht mehr, dass zwei Lieferungen hintereinander so unerfreulich sind.


Zwischen den diversen Anrufen bei Bringmeister mit der zweiten Staffel von Carnival Row auf Prime begonnen. Kurz nach Anfang der zweiten Folge war aber schon wieder Schluss, mir steckte die Woche in den Knochen und ich hatte, gerade und auch wegen des Bringmeister-Stresses am Abend, keine Lust mehr auf irgendwas sondern wollte einfach nur ins Bett.

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Donnerstag, 16.02.2023

Bürotag. Aus akuter Unlust auf zwei Stunden Radfahren fuhr ich stattdessen mit der Bahn; das war zudem auch zeitlich sinnvoller da ich direkt 9 Uhr einen Kundentermin hatte auf den ich mich noch vorbereiten wollte. Im Büro selbst ein Wiedersehen mit einem Kollegen, mit dem ich die vergangenen 2 Jahre nur remote zu tun hatte, große Freude meinerseits. Viele Termine + Abstimmungen mit Kollegen, als der Nachmittag heraufzog wurde es ruhiger und ich konnte mich Aufgaben widmen die Konzentration erforderten.


Zu Hause kurz verschnauft, dann Abendbrot, gemeinsames „Die Sendung mit dem Elefanten“ schauen und auf der Couch kuscheln und anschließend die Kinder ins Bett gebracht.

Danach mit Jott am Küchentisch gesessen und weiter gearbeitet, heute unromantisch ohne Kerze. Nach dem heutigen Abend ist meine Wochenarbeitszeit voll, das find ich dann doch ganz schön krass. Aber muss gerad.


Jetzt: Sehr k.o. ins Bett.