Vormittags mit G auf dem Wuhlespielplatz abgehangen. Lange hielten wir es nicht aus, es war über Nacht wirklich frisch geworden sodass wir nach gut 30 Minuten schon wieder abdüsten. Aber immerhin draußen gewesen.
Mittags kamen A, S und E zu Besuch. Wir aßen Spaghetti Bolognese, dann fuhren wir eine krachende Rommé-Niederlage für Team Jott & Paul ein.
Nachmittags gemeinsames abhängen, während die Kinder draußen spielten.
Einkaufsvormittag mit G, während die Jungs mit Lego spielten. Wir gingen zu Rewe und schauten dann noch bei Blume 2000 vorbei.
Dort gabs heute einen Strauß Rosen für 4 EUR– ich nahm also direkt 2, fragte aber an der Kasse sicherheitshalber nochmal nach weil das wirklich günstig war (direkt neben „unseren“ Rosen gabs andere Rosen für doppelt soviel, und die sahen nicht großartig anders aus).
Jott steckte die zu Hause zusammen; nun haben wir einen gigantisch großen, wunderschönen Rosenstrauß im Wohnzimmer stehen.
Nachmittags gingen die Kinder und ich auf den Wuhlespielplatz– sie, um zu spielen, und ich um wieder Sport zu machen. Mir gefällt der Montags – Mittwochs – Samstags Rhythmus ganz gut. Das ist 1x mehr als mein selbstgesetztes Ziel, d.h. ich kann bedenkenlos auch einen Sporttermin ausfallen lassen. Zudem sollte das eine für Muskelaufbau & Fitness ausreichende Frequenz sein.
Den Tag mit einem Workshop gestartet. Weil die erste Stunde andere Leute sprachen, konnte ich in Ruhe Wäsche legen und dabei zuhören. Das funktioniert immer sehr gut, wenn meine Hände beschäftigt sind kann ich mich besser konzentrieren.
Aus dem für mich relevanten Teil des Workshops zog ich viele neue Infos, die mir bei meiner Arbeit in einem Digitalisierungsprojekt weiterhelfen werden.
Den Tag über begonnen, T-Shirts, Poloshirts, Hemden und Hosen einzufärben und sie somit aufzufrischen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, alles sieht wie neu aus. Bin sehr begeistert, für den Preis von zweieinhalb T-Shirts (so teuer waren Farbe und Fixierer) sind sieben Bekleidungsstücke wieder aufgefrischt.
M arbeitete den Kindern heute 15 Minuten zusätzliche Tablett-Zeit heraus: Zusätzlich zu seinen obligatorischen Matheübungen für die nächste Woche zu schreibende Mathearbeit löste er eine zusätzliche Gruppe von Matheaufgaben und und spielte so die Bonus-Zeit frei. Große Freude bei ihm, als er den Zwillingen mit den Worten „Leute, wisst ihr was ich gemacht habe?!“ die frohe Kunde überbringen konnte.
Wir sind aktuell in einer Hölle aus Fußballliedern gefangen. „Alexa, spiele Manuel Neuer“, „Alexa, spiele Ronaldinho“, „Alexa, spiele…“– die Kinder probieren alles aus und es ist zum einen überraschend, wie viele Lieder über Fußballer es gibt, wie viel Genres damit abgedeckt werden und wie textsicher die drei mittlerweile sind.
Bürotag. Wir haben seit Anfang Oktober einen verpflichtenden Office-Tag pro Woche und müssen nun am Donnerstag zusammen kommen. Bislang war das auf „Hey Leute, es wäre doch ganz nett, wenn…“-Basis, das wurde nun verschärft. Eine leise Stimme im Hinterkopf findet das sehr unsinnig, aber weil ich nicht immer nur Meckerkopf und Bedenkenträger sein möchte lass ich mich drauf ein und betone mir und anderen gegenüber die positiven Aspekte (rauskommen, essen gehen, Leute sehen, die Stadt erleben, Abwechslung, Flurfunk, anderer Kaffee usw usf) deutlich mehr.
Außerdem kann ich Fahrstuhl-Selfies machen, das ist doch auch was.
Wetterbedingt die Bahn statt des Rads genommen; rückblickend betrachtet wär ich lieber nass geworden. Bahnfahren stresst, außerdem bekam ich mittendrin Rückenschmerzen– beim Radfahren ist das nicht der Fall.
Weil wir vergessen hatten, den Zwillingen/L einen zusätzlichen Schlüssel mitzugeben, brach ich bereits gegen 15 Uhr wieder nach Hause auf um rechtzeitig zu Hause zu sein und alle drei reinzulassen. Eigentlich wollte ich dann arbeiten, während L auf die beiden aufpasst, entschied mich aber nach einer guten Dreiviertelstunde anders und fuhr zu einer Sporteinheit zum Wuhlespielplatz. Die Sonne schien, der Regen/die Feuchtigkeit der Nach und des Vormittgs waren weggetrocknet, es wehte ein leichter Wind– mit anderen Worten waren perfekte Bedingungen dafür. Tat sehr, sehr gut; ich fühlte mich beim und nach dem Sport sehr wohl und freute mich, so flexibel und spontan sein zu können.
Die fehlenden Stunden holte ich dann Abends nach; das machte zwar keinen sonderlichen Spaß aber den hatte ich ja zuvor gehabt.
Der Tag stand im Zeichen eines mehrstündigen, von mir zu moderierenden Workshops für drei Product Owner meines Scrum Teams. Ich hatte mich die Tage zuvor unter anderem mit Hilfe von PI AI und ChatGPT darauf vorbereitet, gestaltete im Laufe des Tages das entsprechende Online Workshop Board und bereitete mich noch weiter vor. Der Termin war dann super, wir legten sehr erfolgreich (laut Feedback) die Basis für tiefergehende Folge-Termine.
Ich finds sehr spannend, im Scrum-Projekt sehr frei und ohne großartige Vorgaben arbeiten zu können bzw. das machen zu können, was ich für sinnvoll halte. Ich fühl mich zwar 90% der Zeit wie ein Hochstapler und denke mir, dass denen doch mal bald auffallen müsste das ich keine Ahnung habe, aber der Zeitpunkt ist noch nicht gekommen– die finden meine Arbeit wohl weiterhin klasse.
Abends Azeroth unsicher gemacht, während Jott ausgiebig mit einer Freundin telefonierte, und darüber die Zeit vergessen (Jott auch). Tat aber gut.
G zeigte morgens stolz ihre langen Fingernägel vor– sie hatte die Blätter in ihren Jackentaschen wiedergefunden.
Nach dem Kinderwegbringen eine Runde Sport vor der Arbeit. Diesmal in der Wohnung, das Wetter war für Draußen-Sport nicht geeignet. Medaillenverdächtige Leistungen holte ich heute nicht aus mir heraus, aber für einen Werktag war ich trotzdem zufrieden überhaupt irgendwas gemacht und mich sportlich betätigt zu haben.
Interner Workshop „My Changeability“. Es ging um Veränderungsmanagement in Organisationen sowie den persönlichen Umgang mit Veränderungen. Ich war einerseits aus beruflichen Interesse drin– als Projektmanager, Berater und Scrum Master habe ich permament mit Veränderungen zu tun, je mehr ich darüber weiß umso besser und hilfreicher für mich und andere Beteiligte– andererseits aber auch aus privaten: Ich bin ja ein Gewohnheitstier, neige zum Schaffen von Routinen und bin Veränderungen nicht übermäßig positiv eingestellt. Weil ich mir dessen aber bewusst bin, arbeite ich immer mal wieder aktiv dagegen an, bilde mich weiter und suche nach Mitteln und Wegen, mich zu reflektieren und an meiner Einstellung zu Veränderungen zu arbeiten um ein bisschen flexibler zu sein.
Der Workshop war spannend, ich konnte vorhandenes Wissen auffrischen und lernte auch ein bisschen was neues. Vor allem der letzte Teil über die eigene Veränderungsbereitschaft war interessant; der Dozent ging zu meiner Überraschung sehr auf Bedürfnisse und auch Gefühle ein, beleuchtete Veränderungen auch von einer psychologischen Seite– das hätte ich in so einem Workshop mit Zielgruppe „Berater“ nicht zwingend erwartet. Einige Parallelen zur Psychotherapie entdeckt; meine Idee dass es eigentlich sinnvoll wäre mich mal ein paar Tage irgendwo wegzuschließen und gründlich in mich zu gehen/zu reflektieren erhielt weiteres Futter.
Nachmittags holte L spontan die Zwillinge ab und betreute sie; ich war ja im Workshop und Jott wollte sich beim Abholen von M vom Schwimmen einen Vortrag anhören– das geht mit drei Kindern an der Backe nicht, allein mit M aber schon.
Den Zahn hat sie ihm gezogen: Jott zog J am Abend einen schon länger vor sich hin wackelnden Milchzahn raus. J ist wohl das einzige Kind auf der Welt, dass Wackelzähne eklig findet und partout nicht daran wackeln möchte– was dazu führt, dass seine bleibenden Zähne zu zwei Dritteln rausgewachsen sind wenn die Milchzähne endlich ausfallen/gezogen werden.
Sowohl Jott als auch J waren nach der Aktion etwas grünblau um die Nase, J war dann aber sehr schnell sehr stolz und schaute sich seine blutige Zahnlücke im Spiegel an.
Beim Abendessen drüber sinniert, wer in welchem Hogwart-Haus wäre. Jott und ich waren recht sicher, dass M eher ein Slytherin als ein Gryffindor, J ein Gryffindor oder Ravenclaw, G eine Hufflepuff, Jott eine Ravenclaw und ich der Wildhüter (den Kindern zufolge der Hund des Wildhüters, blöde Bande…) wären.
Tat sehr gut am Nachmittag so eingebunden zu sein und den normalen Alltag/Nachmittagsstress nicht zu haben.
Spaß am Abend: Jott erzählte sehr entrüstet, wie sie einen Vogel beobachtet hatte, der aus dem Aschenbecher auf dem Balkon Zigarettenstummel klaute und den Balkon einsaute. Meinen Vorschlag, ihm eine Schale mit Bier hinzustellen, fand sie nur semilustig.
Morgens beim Blick in den Kalender überrascht worden, mein Scrum-Team hatte die für den vergangenen Freitag eingeplanten Termine nicht wie besprochen allein durchgeführt sondern sie auf den heutigen Montag verschoben. Bei Arbeitsantritt daher dafür vorbereitet, mittendrin aber festgestellt dass wir die Termine entfallen lassen können– mit einer Ausnahme ist keine der Personen, die am vergangenen Sprint beteiligt waren, aktuell anwesend. So macht das keinen Sinn.
Den Arbeitstag ansonsten im Wechsel zwischen Digitalisierungsberatung, Ausschreibungen und Scrum-Master-Tätigkeiten verbracht.
Als M nach Hause kam, wollte er seine Ruhe haben und allein spielen. Nachdem alle Hausaufgaben/Pflichten erledigt waren, durfte er das machen.
Seit ein paar Tagen keine Motten mehr in der Wohnung gesehen. Vielleicht haben wir es ja geschafft, die Plage einzudämmen. Die bestellten Schlupfwespen werden wir trotzden nicht stornieren, sicher ist sicher.
Vormittags auf dem Wuhlespielplatz eine Sporteinheit eingeschoben. Heute war nur G dabei, die parallel zu mir Radschlag übte und an meinem Fitness-Equipment rumturnte.
Mittags kamen A, S und E wieder vorbei; wir aßen gemeinsam, spielten Rommé und chillten den Nachmittag über.
Angespannte Stimmung nach dem gestrigen Jott-Meltdown.
Regentag. Vormittags den üblichen Kram in der Wohnung erledigt, zwischendurch ein Meltdown von Jott weil sowohl die Kinder als auch ich uns sehr anzickten, schlechte Laune hatten und es überall knirschte– zuviel für Jotts Harmoniebedürftnis.
Nachmittags nach dem Vesper in einer Regenpause die Kinder rausgescheucht (wir schlichen, weil Jott wieder schlief) und die Wuhle hoch und runter gefahren. Wir hielten an einem kürzlich erneuerten Spielplatz, wo sie sich zusätzlich austoben konnten. Nach kurzer Zeit kam eine Freundin der Zwillinge aus einer Parallelklasse mit ihrer joggenden Mutter vorbei; während die Mutter weiterjoggte spielten die vier Kinder Kletterfange und hatten einen Mordsspaß. Auf der Rückfahrt in einen Regenguss geraten, dank Regenkleidung (u.a. gester angekommener neuer Regenjacke für mich) wurden wir nicht zu sehr nass.
Nicht ganz so gut geschlafen, morgens allerdings nur noch mit leichten Kopfschmerzen aufgewacht. Yay!
Ruhiges Frühstück, viele Kolleg:innen hingen noch in den Seilen.
Vormittags hatte ich mich zu einer Stadt-Ralley durch Dinkelsbühl angemeldet. Wir erkundeten als Gruppe die tatsächlich sehr pittoreske Altstadt und lösten einige Rätsel. Große Begeisterung meinerseits über den mittelalterlichen Stadtkern mit gut erhaltener Stadtmauer, Toren, Türmen und Fachwerkhäusern. Sah alles superschön aus; bei Stilblüten wie dem Asia Hanoi Sushi oder dem Elektroladen mit Frakturschrift-Bezeichnung über der Tür war ich dann allerdings eher belustigt. Negativ fielen mir die vielen Autos auf, die überall parkten. Waren vermutlich gar nicht mehr als in anderen Städten, aber da mittelalterliche Städte vielleicht noch für einige wenige Eselskarren und nicht für SUVs geplant waren, wirkten sie noch stärker als anderswo wie Fremdkörper die überall herumstanden und Platz in Anspruch nahmen.
Zum Mittagessen gings nochmal ins Hotel zurück, anschließend trennten sich unser aller Wege wieder: Wir und die Münchener Kolleg:innen fuhren mit dem Bus nach Nürnberg, der Rest der Kolleg:innen in alle möglichen anderen Richtungen.
Ereignislose Heimfahrt. Die Busfahrt nach Nürnberg verschlief ich größtenteils, die anschließende Fahrt mit dem ICE nutzte ich zum Podcast-Hören und Blogbeiträge nachschreiben.