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Sonntag, 14.07.2024

Joggen am Morgen. Schwere Beine nach den letzten, bewegungsreichen Tagen– sinnvoller wär vermutlich eine Pause gewesen, aber dafür müssten die Beine noch wesentlich schwerer sein.


Weiter an den iPads „rumgeschraubt“, zumindest metaphorisch. Um Werbung zu verhindern (beim semi-legalen Dragonball-Stream wurde u.a. Porno-Werbung eingeblendet, ich möchte nicht das die Kinder das sehen…), schaute ich nach einer AdBlock-Lösung, fand nichts gescheites und stieß dann in den Kommentaren eines Reddit (?) Threads auf einen Hinweis zu nextDNS. Das konfigurierte ich und freute mich im Anschluss über den nun werbefreien Dragonball-Stream. Ansonsten funktioniert nun alles über die Bildschirmzeit-Funktion unter iOS/Mac OS/iPad OS. Die eingestellten Regeln sind erstmal sehr liberal, sie können alle installieren Apps nutzen, dürfen die Geräte zwischen 7 und 20 Uhr nutzen und können Anfragen nach neuen Apps und Bildschirmzeit außerhalb der Zeiten stellen. Wir schauen mal wie das funktioniert, nachjustieren kann man immer noch.


Viel auf dem Bolzi abgehangen. Vormittags mit den Kindern, nachmittags mit S und den Kindern. Wieder Frisbee gespielt, ich hatte extra meinen Aerobie-Ring aus dem Keller gekramt– der fliegt etwas besser als das normale Frisbee.


Die Kinder sind wieder in einer Phase, in der sie sich ständig ärgern, anstänkern, gegenseitig nicht den Dreck unter den Fingernägeln gönnen und sich so oft es geht in die Pfanne hauen. Es ist nicht auszuhalten; ich weiß nicht wer sich dieses Kinder-haben-Ding ausgedacht hat– so schlau war das nicht.


Zum Mittagessen war neben A, S und E auch Jotts Mama da, bis ihre Küche da ist (Ende August?) kommt sie gelegentlich zum Essen zu uns. Das war nochmal ’ne Steigerung zum üblichen Trubel mit nur 8 Personen.


Aus Ms Dragon Ball Manga. Vielleicht bin ich innerlich 12.


Abends das EM-Finale geschaut, so ca. ab der 2. Halbzeit (davor: Blog-Beiträge nachschreiben). Wenn ich den Medienberichten glauben darf, verpasste ich nichts und schaltete genau dann rein als es spannend wurde.

Über den spanischen Sieg gefreut, weil die guten Fußball gespielt haben und sich die Kinder darüber freuen werden.

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Samstag, 13.07.2024

Vormittags Haushalt, Schulvorbereitungen für die letzte halbe Woche, auf Rewe warten (2 Stunden Verspätung…), Mittagessen vorbereiten.


Der Umzug von Magdeburg nach Berlin ging wohl gut voran, Jott meldete sich relativ zeitig mit der Nachricht das sie nun im Auto sitze und auf dem Weg sei.


Nachmittags „Bolzi“ (Kreation der Kinder für den Merian-Sportplatz). Ich machte eine Runde Sport und spielte anschließend eine Runde Fußball mit.
Gegen 18 Uhr gings nach Hause, wir waren nämlich zu 19 Uhr von Jotts Mama zum Essen beim Griechen vor der Haustür eingeladen worden als kleines Dankeschön für die Hilfe der vergangenen Wochen. Ich bestellte, ganz mutig, mal was anderes als mein erprobtes Bifteki und war mit meinem Hähnchen-Gyros ganz zufrieden, auch wenn einige Hähnchenstücke noch nicht so ganz durchgebraten schienen. Da es aber keine unschönen Nachwirkungen gab, war das aber wohl in Ordnung.


So schnell kanns gehen: Ich hab ein gebrauchtes iPad der 9. Generation, also genau so eines wie ich schon habe, zum Schnäppchenpreis (242 EUR!) geschossen. Somit muss mein Arbeitshandy nicht für Ms Hearthstone-Wunsch herhalten und wir sind meinem Ziel „Ein vernünftiges Tablet pro Kind, damit sie sich nicht ständig streiten“ ein Stückchen näher (Gs Bedarf kann zum Glück noch durch Jotts Android-Möhre abgedeckt werden). Außerdem kann ich die beiden iPads unter mein Device Management holen, sprich über die Bildschirmzeit-App die Nutzung steuern, Freigaben erteilen, etc. pp (Spielerei für Paul…).

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Freitag, 12.07.2024

Entspanntes Arbeiten im Home Office, zumindest bis der Anruf aus der Schule kam das die Zwillinge wegen des Gewitters nicht allein nach Hause geschickt werden können sondern doch bitte abgeholt werden sollen. Na dann… Ich nahms gelassen, ich war zu dem Zeitpunkt eh etwas zu entspannt und nicht sonderlich produktiv und recht dankbar für eine kurze Bewegungspause. Anschließend nochmal an den Rechner gesetzt und weiter gearbeitet.


Jott fuhr nach der Arbeit nach Magdeburg, um gemeinsam mit ihrer Mama alles für den morgigen Umzug vorzubereiten. Die Kinder und ich wuselten wieder ein bisschen im Haushalt rum und chillten dann.


Nachts noch einen super Deal gefunden und mir ein Babbel-Lifetime-Abo (nagut, 99 Jahre) für 129,35 EUR gegönnt. Normalerweise kostet das 599 EUR, Babbel selbst haut öfter mal Angebote zwischen 199 und 209 EUR raus– und über den kleinen Umweg Stack Social spare ich nun nochmal etwas. Tolle Sache, ich ging sehr fröhlich (und viel zu spät…) ins Bett.

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Donnerstag, 11.07.2024

Bürotag. Wieder viel Zeit in unserem Projektmanagement- und Zeiterfassungstool verbracht; ansonsten recht entspannt gearbeitet– heute war es nicht so laut wie letzte Woche.


Auf dem Weg ins Büro am ersten Daily des Tages auf einer Bank an der Spree teilgenommen, inklusive kurzer Kamerafahrt für die Team-Mitglieder aus Dortmund, Stuttgart und München über die Mühlendammbrücke, den Fernsehturm und den Bahnhof Jannowitzbrücke.


Am Abend mit M eine Runde Hearthstone gespielt und in seiner sowie Js Bewunderung gebadet– ich gewann im Schlachtfeld-Modus, den die beiden spielen, den ersten Platz (yay!).


Später dann auf dem Balkon den neuen Trend-Spritz dieses Sommers (frei nach Jott) verkostet. Kann man machen (hier bitte das Sonnenbrillen-Emoji vorstellen).

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Mittwoch, 10.07.2024

Eine Runde Frühsport auf dem Hof, solange die Temperaturen noch einigermaßen human waren– prognostiziert waren 32°C, da wollte ich nicht mehr Sport machen.


Anlässlich des Sommerfests der Schule hatte ich mir 1/2 Tag Urlaub genommen, um gemeinsam mit Jott und den Kindern ab 14:30 Uhr vor Ort sein zu können. So wirklich Lust hatte ich nicht (die prognostizierten 32°C, viel zu vielen Menschen, überall Süßkram als Preise für die diversen Aktivitäten), aber die Klassen hatten Auftritte die bejubelt werden wollten und außerdem hatte Jott sich und ein Pluseins für die Standbetreuung von Ms Klasse angemeldet. Recht pünktlich trafen wir– Jott, ihre Mama, ich– also auf dem Schulhof ein und verfolgten das Programm. Die Kinder wuselten dabei mal mit, mal ohne uns durch die Gegend. Uns allen lief der Schweiß in Strömen runter, denn gegen Mittag hatte es nochmal kräftig geregnet und das ergab ein richtiges Dschungelfeeling auf dem Sommerfest. Ich war froh über mein neues Leinenhemd– zum einen sah ich fantastisch aus, zum anderen trocknete der Schweiß darunter fix.

Die Kinder waren allesamt überdreht, überzuckert und aufgeregt. Vor allem G sprang wie ein Flummi herum, sie hatte mit ein paar Freundinnen einen eigenen Auftritt und sang später am Nachmittag „Komet“ von Apache 207 und Udo Lindenberg. Bisschen niedlich, bisschen cringig, aber sie hatte offenbar Spaß und freute sich– was will man mehr.

Spaßeshalber zu Jott gesagt, dass wir den Kindern nächstes Jahr einfach jedem einen Zehner in die Hand drücken und sie unbegleitet hinschicken– aber das geht vermutlich nicht :(


Die Zwillinge haben eine Ehrenurkunde UND, viel wichtiger, EINE MEDAILLE bei den Bundesjugendspielen bekommen. G ist das schnellste Mädchen der gesamten ersten Klassen (das hat mich doch etwas überrascht), J der zweitschnellste Junge der ersten Klassen (das wiederum überraschte mich nicht). Beide wollten ihre Medaillen gar nicht mehr ablegen und konnten nur mit viel Argumentieren („Ihr erwürgt euch damit beim Schlafen und könnt dann keine weiteren Medaillen bekommen!“) überzeugt werden, sie wenigstens beim Schlafen abzulegen.


Große Dankbarkeit der Jungs am Abend, weil ich ihnen zeigte sie sie Hearthstone gemeinsam & miteinander auf dem iPad und meinem Arbeitshandy spielen können (Jotts Samsung-Möhre bringt nicht die notwendige Leistung). Das ist kein Dauerzustand, ich werd mal nach einem weiteren günstigen iPad schauen. Refurbished sollte sich über kurz oder lang was ergattern lassen.


Weil ich Lust drauf hatte und mich fit fühlte, Abends noch eine Runde unter einem wunderschönen Doppelregenbogen gejogged (… schnauf) und anschließend mit Jott und ihrer Mama das Fußballspiel England – Niederlande geschaut. Mittendrin immer mal wieder leise Schnarcher von Jott.

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Dienstag, 09.07.2024

Unfassbar unter der Hitze & Luftfeuchtigkeit gelitten. Es ist nicht mein Wetter. Alles klebt, ständig schwitzt man, wir sind alle zusätzlich gereizt… Bah.


Große Freude auf den baldigen Ferienbeginn und die damit einhergehenden Erleichterungen im Alltag. Keine Termine mehr, kein Schwimmtraining, nichts. Sechs Wochen lang nur Hort/Urlaub. Das wird toll.


Jotts Mama kam am Nachmittag wieder zu uns, um die letzten Meter des Umzugs anzugehen. Am Samstag wird die Wohnung in Magdeburg leer geräumt und alles nach Berlin gefahren– dann wohnt sie richtig hier.

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Montag, 08.07.2024

Mein Bildungsurlaub geht klar! Ich bekam Mittags die Mail, dass im eigentlich ausgebuchten Kurs ein Platz freigeworden. Was für ein Lichtblick (… der einzige momentan)! Kurz vor Bestätigung nochmal große Skepsis/Zweifel ob der Kurs (A1.2, d.h. nicht für komplette Anfänger) richtig für mich ist, aber die Inhalte hab ich alle mit Babbel schon mehrfach geübt (ich bin mittlerweile bei Mitte A2) und die Übungen aus dem Kursbuch kann ich auch alle; einzig das sprechen an sich wird vermutlich schwierig. Dementsprechend meine Teilnahme bestätigt und im Anschluss sehr gefreut.

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Sonntag, 07.07.2024

Wecker auf kurz nach Sieben. Ich hatte mir lose vorgenommen, es mal wieder mit Joggen zu probieren. Nach ein bisschen rumtrödeln (Schweinehund und so) trabte ich tatsächlich los und drehte eine langsame Runde an der Wuhle. Zuletzt hatte ich das vor drei oder vier Jahren gemacht, irgendwann vor Corona wenn mich meine Erinnerung nicht trübt. Ich hatte zwar erwartet, dass ich völlig außer Form bin (ich mach halt gar kein Cardio-Training, wo soll die Form auch herkommen), aber dass die Fitness-Uhr nach dem Training ein Fitness-Alter von 61 Jahren anzeigte schockierte mich dann doch.


Jott fuhr nach dem Frühstück wieder in die neue Wohnung ihrer Mama, um dort zu streichen. Die Kinder und ich bereiteten erst alles für die neue Schulwoche vor und gingen, mit einem Abstecher zu Jott um Kaffee vorbeizubringen, auf den Sportplatz der Merian-Schule zum Fußball- und Frisbeespielen.

Vor Ort kam dann ein 8-gg-8-Spiel zustande, G und ich spielten ebenfalls mit. Das machte unfassbar Spaß, war aber nach dem Joggen am Morgen doch etwas viel hin und her gerenne…


Zum Mittag kamen A, S und E zu Besuch. Meine körperliche Erschöpfung beeinträchtigte auch mein Rommé-Spiel, anders kann ich mir nicht erklären, dass ich haushoch verlor.


Nachmittags wieder auf den Merian-Sportplatz gegangen. Die Jungs spielten Fußball, G und E fuhren Inline Skates und S und ich spielten Frisbee.


Abends Couch, wir schauten Last Kingdom und gingen wieder früh ins Bett.


17. Jahrestag des Zusammenkommens mit Jott.

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Samstag, 06.07.2024

Wecker auf kurz nach 7 Uhr für den Frühsport. Aus den Federn kommen war schwer, half aber alles nichts– was muss, das muss.


Am Vormittag kamen S und E vorbei. S war mit Jott zum Möbel aufbauen in der neuen Wohnung von Jotts Mama verabredet, ich hatte mich für die Kinderbetreuung der somit insgesamt vier Kinder eingeteilt.

Direkt nach Ankunft der beiden schnappte ich mir dann auch schon E– J war zum Kindergeburtstag in der Nähe der Kaulsdorfer Seen eingeladen, da fuhren wir mit Fahrrad hin und lieferten ihn ab. Ich hatte zwar eingeplant, dass E etwas langsamer als unsere Kinder Rad fährt weil sie anderthalb Köpfe kleiner als die gleichaltrigen Zwillinge ist, nicht aber gewusst das sie ein itzibitzikleines Kinderfahrrad ohne Schaltung fuhr. So strampelte sie sich ab, während J und G im ersten Gang gemächlich neben ihr herfuhren. Wir kamen trotzdem an, brauchten aber ungefähr doppelt so lange… Anschließend Rückfahrt mit der gewohnten Anzahl, also 3, Kindern.
Unterwegs, sowohl auf Hin- als auch Rückweg, Stress mit M gehabt: Dem ging das alles zu langsam, also fuhr er vor und tat so, als hörte er mein Rufen nicht. Auf dem Rückweg verlor ich ihn sogar gänzlich aus den Augen, und war dann ziemlich pissed, weil ich mich natürlich nicht zerteilen konnte und zusätzlich eben auch die Verantwortung für die schneckenlangsame E trug, die ich nicht allein lassen konnte.

Wieder zu Hause schnell alles für den Badeausflug am Nachmittag zusammengepackt, dann fix mit Sonnencreme eincremen und die Kinder controllcremen, Mittagessen (Jott hatte morgens eine Gemüsequiche vorbereitet– die Kinder mochten sie nicht und aßen übriggebliebene Pizza von gestern Abend) und J abholen fahren. Vor Ort schnackten wir noch ein bisschen mit dem Geburtstagskind und seinen Eltern, die Kinder bekamen allesamt ein Eis und dann fuhren wir von dort die zehn Minuten zum Habermannsee. Während die Kinder planschten, kämpfte ich mit einer Strandmuschel, bezwang sie dann aber auch irgendwann und hatte ein schattiges Plätzchen.

Als gegen 16 Uhr dunkle Wolken aufzogen, trieb ich nach Blick aufs Regenradar zum schnellen Aufbruch an. Keine Sekunde zu früh, die erste Husche überraschte uns als wir gerad die Räder abschlossen. 10 Minuten starkregen, wir schützten uns unter Bäumen und wurden nur halbnass. Nach der Husche wurde es wieder schön, also hielten wir auf dem Heimweg noch beim kleinen Eiswerk. Auf dem weiteren Heimweg zogen dann weitere dunkle Wolken auf, bei Einfahrt in Köpenick erwischte es uns. Anders als zuvor stürmte und hagelte es nun auch noch stark. Wir suchten Schutz unter Bäumen; ich stand bei G und E, während J und M vor uns unter einem Baum standen. Meine aufkommende Besorgnis– bei so einem Unwetter wär ich lieber drin– überspielte ich und fabulierte von einem echt abenteuerlichen Ausflug. Die Mädels waren nervös, fanden es aber auch spannend. Als der Regen kurzzeitig abschwächte, fuhr M mit einem Mal im Affenzahn davon und ließ sich auch durch Rufen nicht aufhalten. Wir anderen fuhren hinterher, mussten aber nach fünf weiteren Minuten Schutz beim Penny in der Mahlsdorfer Straße suchen– der Regen verstärkte sich wieder, der Wind auch, gerade E hatte Probleme vorwärts zu kommen. Von M war nichts mehr zu sehen, das war natürlich totale Scheiße. Als sich der Regen wieder abzuschwächen schien, fuhren wir vier schnell weiter, waren aber nach 30 Metern komplett nass. Die letzten 700 Meter zogen wir durch Regen und Wind durch, ich trieb die Kinder ordentlich an. In der heimischen Tiefgarage stand Ms Fahrrad nicht, vor der Wohnungstür stand er auch nicht. Ich, mittlerweile zu gleichen Teilen angefressen wie verunsichert, sah mich durchs Unwetter M suchen fahren und überlegte schon, wie ich die Betreuungssituation lösen könnte– ich kann ja kein fremdes Kind allein zu Hause lassen– als G mir zurief, dass sich auf dem Balkon etwas bewege. Nachgeschaut; da stand M triefnass. Er hatte sein Fahrrad vor dem Haus abgeschlossen, war dann ums Haus gelaufen und auf den Balkon geklettert um Schutz vor Regen zu suchen. Klappte nur so mittelmäßig, aber immerhin war ihm nichts passiert. Große Erleichterung meinerseits, für eine Pause war aber keine Zeit– die Kinder mussten aus den nassen Klamotten raus und aufgewärmt werden. Als erstes E in die Dusche verfrachtet und sie warm abgeduscht, anschließend waren M, J und G dran. Als dann endlich alle Kinder geduscht waren, trockene und warme Klamotten anhatten und vor Fernseher/Tablet saßen sowie die nassen Klamotten und Handtücher in der Waschmaschine ihre Runden drehten, ging ich auch erstmal warm duschen (wie frisch es in nassen Sachen selbst bei 25°C werden kann) und legte die Beine hoch. Statuscheck bei Jott, nach der Auskunft „Noch so gut anderthalb Stunden“ war ich noch angefressener als beim Reinkommen in die Wohnung und der Feststellung, das keiner da war (das das Aufbauen der scheiß Möbel so ewig dauerte, war nicht eingeplant). Aber gut, half ja nichts. Also erstmal ausgeruht und anschließend das Abendessen vorbereitet. Kurz vor 19 Uhr und dem Essen wurde immerhin E von ihrer Mama A abgeholt; Jott kam gegen 20 Uhr nach Hause und erzählte wilde Geschichten von widerspenstigen Möbeln (ich weiß schon, weshalb ich das nicht machen wollte– wobei das immer noch alles entspannter klang als mein Tag).

Abends dann nicht mehr lange ausgehalten, sowohl Jott als auch ich waren sehr k.o. und gingen früh zu Bett.

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Freitag, 05.07.2024

Jott brach am Vormittag auf, erst zu Ikea und anschließend zur Beerdigung ihrer Oma aufs Dorf bei Magdeburg.


Den Arbeitstag größtenteils mit dem Scrum-Team verbracht, heute war Sprint-Abschluss. Unsere Sprint Retrospective entwickelte sich zu einer Auskotzrunde des Teams, ich ließ nach anfänglichen Steuerungsversuchen die Zügel locker– wir sind gerad in der Abschlussphase des Projekts und sie schienen das heute zu brauchen. Nebenbei natürlich trotzdem Notizen gemacht, auf die wir später zurückkommen können.


Nach Feierabend mit den Kindern durch den Haushalt gewuselt; am Wochenende wird uns die Zeit dafür fehlen. Ich musste gar nicht soviel Antreiben und Überreden wie ich gedacht hatte. Vielleicht wars aber auch nur die Aussicht auf Sprite und Pizza beim Fußballgucken für Kinder, die gut mithelfen, die sie überzeugte…


Beim Spiel selbst quasselten die Kinder ständig rein, offenbar können sie nur folgen wenn sie kommentieren und sich austauschen.

Während J, G und ich auf Grund des 2:1 für Spanien Trübsal bliesen, freute sich M und feierte nach Abpfiff– er war für Spanien. Das war nicht ganz so einfach auszuhalten…


Rückkehr von Jott gegen 23 Uhr, ich war noch wach geblieben damit wir zusammen schlafen gehen können, konnte dann aber nicht einschlafen während sie leise neben mir schnarchte.