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Mittwoch, 11.12.2024

Gemeinsames Home Office mit Jott inklusive Dönieren in der Mittagspause.


Heute keine Italienisch-Stunde, Pausen braucht es auch. Stattdessen finalisierten wir die Weihnachtsgeschenke für unsere Familien; Jott hatte da viel viel Vorarbeit geleistet und heute waren letzte Finetunings angesagt.

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Dienstag, 10.12.2024

Unverhoffte Freizeit am Nachmittag: Das Schwimmtraining der Kinder fiel mangels Trainermangel aus, wir mussten nicht nochmal raus und die Kinder konnten spielen.

Was in der Theorie gut klang, war in der Praxis furchtbar anstrengend, die Kinder moserten in einer Tour rum weil sie keine Hausaufgaben/Schreibübungen machen wollten und verstritten sich beim Spielen. Schwimmtraining wäre einfacher gewesen.


Abends wieder ein Sprachkurs, diesmal mit einem vollen Zoom-Meeting, also sechs Leuten. Ich habe schon festgestellt, dass so ab ca. 18 Uhr die Nord- und Südamerikaner mehr werden, bis dahin sind überwiegend Europäer in den Terminen.

Am Rande der Stunde mitgenommen, dass es bei uns in Berlin heute kälter war als in Alaska– dort waren es wohl 8 Grad, bei uns 3 Grad.


Später mit Jott Dune: Prophecy weitergeschaut. Ein paar Fragezeichen sind verschwunden. Die Serie erinnert mich teils von den Bildern und Kostümen her sehr an Game of Thrones (die Szenen auf Lankiveil), das hätte ich nicht erwartet von einer Serie die x-tausende Jahre in der Zukunft spielt.

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Montag, 09.12.2024

Sehr unspektakulärer Arbeitstag, nicht nur ich war im „Müssen wir das jetzt noch machen oder reicht 2025“–Modus.


In Ms Klasse gab es im Sachkundeunterricht das Angebot, zur Verbesserung der Note ein Referat halten zu können. M hat sich… nicht gemeldet, dabei hätte ihm das durchaus was gebracht– er steht auf 2 und die Sachkundenote geht in die Bewerbung am Gymnasium ein, es wäre also gut wenn das noch eine 1 wird. So eine Plinse… Immerhin weiß ich nun, dass ChatGPT auch nette Kurzvorträge entwerfen kann. Das könnte beim nächsten Mal hilfreich sein.


Abends wieder italienisch. Außer mir kamen keine weiteren Schüler ins Zoom-Meeting, so hatte ich eine Einzelstunde. Das war ’ne sehr coole Erfahrung, ich sprach deutlich mehr als in den Gruppenstunden.

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Sonntag, 08.12.2024

Entspannter Sonntag. Ich hatte mir für nach dem Mittagessen wieder eine Stunde Italienisch gebucht. Das war wieder ein ganz guter Zeitpunkt, der Rest der Familie war mit seinen digitalen Endgeräten beschäftigt.

Nachmittags eine Runde in der Dämmerung spazieren gegangen, Jott brannte derweil Mandeln für uns. Ich kehrte zu Weihnachtsmarktgeruch zurück, das hatte was.


Morgen beginnt die letzte Arbeitswoche vor Weihnachten, ich freu mich. Nur noch fünf Tage, das ist doch machbar :)

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Samstag, 07.12.2024

Früh aufgestanden. Nicht um Sport zu machen (ich fühl mich immer noch nicht fit), sondern für ein paar ruhige Minuten am Morgen.


Vormittags wie üblich diverse Erledigungen (Schulkram, Haushalt). Nach dem Mittagessen klinkte ich mich in eine weitere Stunde Babbel Live (diesmal „Sage, woher du kommst und wo du lebst“ – Sono Paul, abito a Berlino in Germania) ein.
Die Jungs gingen derweil auf den Bolzi, während sich G und Jott auf ihr Nachmittags- bzw. Abendprogramm vorbereiteten (G: Nachmittag/Abend/Nacht bei Oma; Jott: Nachmittag/Abend bei einer Freundin).

Als alle weg waren erstmal durchgeschnauft (italienisch verarbeiten, Ruhe genießen), dann erst bei den Jungs auf dem Bolzi vorbei spaziert und anschließend weiter zu Rewe für ein paar Besorgungen gelaufen.


18 Uhr hatte ich noch eine Italienisch-Stunde („Im Restaurant: bestelle verschiedene Gerichte“)– ich übertreib das jetzt erstmal, irgendwann pegelt es sich ein–, dann sammelte ich die Jungs ein und wir schauten gemeinsam den Grinch zu Ende und anschließend ein bisschen auf Netflix die Weihnachtsstaffel von „Is it cake“ (oder so)– da waren sie beide Feuer und Flamme.
Anschließend ein bisschen am Rechner gespielt und auf Jott gewartet.

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Freitag, 06.12.2024

Die Kinder standen mit Jott und mir auf– offenbar waren sie bei Jotts und meinen Aufstehgeräuschen mitaufgewacht. Sie stürzten direkt zu den Schuhen und bestaunten die Nikolaus-Kleinigkeiten.


Morgens wieder eine Notstands-Mail der Schule. Ob wir nicht die Kinder früher… Ich schrieb wieder, dass alle drei früher gehen dürfen, ahnte zu dem Zeitpunkt aber noch nicht was daraus erwachsen würde– im Endeffekt war ich nämlich über Mittag gute zwei Stunden mit Kinderabholen gebunden. Als ich 11:40 Uhr G abholen wollte, schaute ich beim Türöffnen in die verdutzten Gesichter ihrer Lehrerin und Erzieherin: Zum einen war noch Unterricht (offenbar hatte es eine Änderung der Stundenzeiten gegeben von der wir nichts wussten), zum anderen hatte die Klasse heute fünf Stunden (was wir auch nicht auf dem Schirm hatten; wir gingen von vier Stunden aus weil unser Stundenplan zu Hause das immer noch anzeigte).

Stattdessen konnte/musste ich dann aber J mitnehmen. J hätte eigentlich mit seiner Klasse ins Kino gehen sollen, wurde aber auf Grund (wiederholten) schlechten Benehmens davon ausgeschlossen. Um zu verstehen was los war, lief ich also erstmal mit dem sehr, sehr zerknirschten, verschämten und kleinlauten J an der Hand von Erzieherin A zu Erzieherin B und dann wieder zu Erzieherin A, bevor wir nach Hause fuhren. Dort war J weiterhin sehr kleinlaut und verkrümelte sich ins Kinderzimmer, während ich kurz Mails beantworte und Termine umschob– und dann 12:30 Uhr wieder zur Schule fuhr um G abzuholen. Ich schaute dann wieder in verdutzte Gesichter, ich hatte nämlich die Dauer der 5. Stunde falsch berechnet weil die Schulklingel, die J und ich eine gute halbe bis Dreiviertelstunde zuvor beim Losfahren noch gehört hatten, FALSCH GING. „Wir wissen nicht so genau was los ist, die klingelt heute ganz komisch“, so Gs Lehrerin. Ich stand dann also noch ein bisschen doof vor dem Klassenraum, bevor ich G mitnehmen konnte.

Zu Hause machten sich die beiden dann allein ein paar Sandwiches zum Essen, während ich in die vorher umgeschobenen Termine abbog.

Immerhin M kam dann später wie verabredet und allein nach Hause.


Immerhin ein Grund zur Freude am Nachmittag: Die Rewe-Lieferung kam pünktlich und uns wurden ein nicht bestellter Käsekuchen und zwei nicht bestellte Streusel-Kirschkuchen geliefert (dafür aber ein paar andere Sachen wiederum micht, ausgleichende Gerechtigkeit).


Am Nachmittag war wieder Gs Nachbarsfreundin bei uns. Die Kinder spielten ganz gut miteinander, das war recht entspannt für mich. Abends schauten sie alle vier gemeinsam den Grinch und aßen dabei Abendbrot, das war schön :)


Jott war Abends auf einer Weihnachtsfeier, also nutzte ich die Zeit für eine Runde Babbel Live („In einer Bar: bestellen und bezahlen“) und spielte anschließend noch ein bisschen, bevor Jott erstaunlich früh wiederkam.

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Donnerstag, 05.12.2024

Bürotag anlässlich meines Mitarbeiterjahresgesprächs.


Auf der Bahnfahrt kurz vor einer Prügelei gewesen. Passiert mir auch nicht oft (das ist untertrieben– es passiert mir zum Glück NIE), ich hatte danach den halben Vormittag Adrenalin. Karlshorst stieg ein etwas älterer, abgerissen aussehender und nach Alkohol riechender Typ ein, der laut mit sich selbst sprach und wahllos Leute anlaberte. Um ihn herum bildete sich direkt ein halber Meter leerer Raum Sicherheitsabstand. Er war noch ’ne ganze Weile laut und aufdringlich, bis ihn ein 2-Meter-Typ recht deutlich aufforderte, nicht weiter heurmzunerven. Danach war dann Ruhe. Ostkreuz stiegen zwei junge Frauen (irgendwas zwischen 16 und 20, würd ich denken) in die dort schon recht volle Bahn ein und wurden sofort von dem wirren Typen angelabert. Man sah direkt das Erschrecken/Bedauern. Sie hielten Abstand, reagierten einsilbig und taten alles, um nicht weiter angesprochen zu werden– was der Typ aber ignorierte, sie weiter anquatschte und ihnen auf die Pelle rückte.
Ich weiß nicht was mich dann geritten hat, aber als ich das sah fand ichs eklig und unpassend und einfach falsch– auch das niemand half. Also bat ich ihn sehr laut und recht höflich, doch die beiden Mädels in Ruhe zu lassen (ungefähr so: „Bitte lassen Sie die beiden Mädels in Ruhe– die möchte nicht von Ihnen angesprochen werden“)– woraufhin er zwar damit aufhörte, dann aber anfing mit mir zu diskutieren und immer lauter zu werden. Obwohl er einen Kopf kleiner und schmächtiger war, ging mir die Muffe– ich bin in solchen Situationen einfach unfassbar unsouverän und vergess dann auch gern, dass ich groß und kräftig bin… Jedenfalls heizte sich das weiter auf, irgendwann waren wir beide kurz vor dem Schreien und standen uns schon ziemlich nah gegenüber. Die beiden Mädels waren, sich bedankend, Warschauer Straße wieder ausgestiegen. Das war dann auch der Moment wo ich dachte, dass es gleich knallt.
Zwischen Warschauer Straße und Ostbahnhof schritt dann ein anderer Fahrgast ein und bot an, die Polizei zu rufen. Das half mir, ein bisschen klar zu kommen und ich erinnerte mich an ein paar Sachen aus den Erste-Hilfe-Schulungen– Leute direkt ansprechen und um Hilfe zu bitten. Das machte ich dann auch (wie gelernt– „Sie in der Jack Wolfskin Jacke…), dadurch war es dann keine 1:1-Situation mehr, sondern drei, vier, fünf Leute gegen den wirren Typen. Wortgemenge, Bestätigung das sein Verhalten nicht nur für die Mädels/mich unangenehm war sondern das ziemlich viele andere Mitfahrende auch so sahen.
Ostbahnhof hielten wir dann die Türen auf, riefen nach der Bahn-Security, warteten und wurden dann von einem zufällig vorbeikommenden Trupp Polizisten erlöst, die den wirren Typen aus dem Wagen komplimentierten und für Ruhe sorgten. Großes Dankeschön in die Runde, dankeschöns und nette Worte von ein paar Frauen zurück und dann stand ich etwas verloren da und wartete, dass die Bahn weiterfuhr– machte sie aber nicht, wir standen einfach nur da. Komische Situation, ich war noch ganz aufgeregt.

Weiter ins Büros gings nach zehn Minuten des Wartens dann mit einer anderen Bahn, und als ich dann ab Jannowitzbrücke an der Spree entlang ins Büro lief musste ich erstmal mit Jott sprechen um ein bisschen runterzukommen.



Ich muss mich mal schlau machen, wie man in solchen Situation (re-)agieren soll. Dann fühl ich mich vielleicht nicht so überfordert.


Im Büro Mitarbeitergespräch. Es sind keine Projekte oder Perspektivänderungen in Aussicht, mein Team Lead hat eine grundlegend andere Sicht auf mich als ich, wir kommen da auch nicht zusammen. Der Job wird also immer mehr zu einem Dead End. Einem zwar sehr komfortablen Dead End mit okayen Gehalt hoher Flexibilität und sehr netten Leuten, aber einem einem Dead End. Das Schlimme ist, dass es nichts neues für mich ist– ich hätt vermutlich schon vor Jahren die Reißleine ziehen müssen, habe mich aber gescheut bzw. scheue mich immer noch weil es eben auch eine unfassbar komfortable Situation ist die auch eine ganze Menge Stress rausnimmt bzw. möglich macht.

Eigentlich hilft nur ein Jobwechsel, aber das ist so ein anstrengendes Thema… Meh.


Längeres Telefonat mit der Schulaufsicht. Wir (und ein beträchtlicher Teil der anderen Eltern) sind mit den (un-)pädagogischen Methoden von Ms Lehrerin absolut nicht zufrieden, daher wollte ich mich einfach mal erkundigen wie ein Beschwerdeprozess abläuft. Im Elternchat waberten viele Informationen herum, ich wollte das aber mal aus erster und zuständiger Quelle hören. Nach dem Gespräch war ich wesentlich schlauer als vorher und weiß nun, welche Schritte wir einleiten können– z.B. tatsächlich „gerichtsfest“ (wann, was, wer war dabei) alles zu dokumentieren, was wir zu bemängeln haben.


Zu Hause erwarteten mich drei paar ordentlich geputzte und aufgereihte Schuhe sowie drei aufgeregte Kinder. Sehr niedlich :)


Abends ordentlich durch gewesen.

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Mittwoch, 04.12.2024

Erster Tag an dem ich mich wieder merklich besser fühlte, dementsprechend nach dem Freischaufeln des Schreibtischs an den Rechner gesetzt. Der heutige Tag war entspannt, weil Kolleg:innen von mir krank sind entfielen eine Reihe Termine. Ich konnte mich den Großteil in unser PM-Tool versenken und noch etwas früher Schluss machen.


Die Kinder erneut nach der Heimkehr abgefangen für Hausaufgaben und Schreibübungen. M war in den letzten Zügen seiner Sachkunde-Nachholaktion und durch die vorangegangenen Sessions so auf Zack, dass er die nachzuholenden Inhalte selbstständig strukturiert und vollständig erarbeiten konnte. G war voller Elan weiter beim Abschreiben ihrer Geschichte, lediglich J brauchte ein bisschen Zuspruch. Jott schrieb ihm ein paar Sätze vor, die spurte er nach und war erlöst.


Abends wieder Husten-Orgien von M, ich half mir mit Kopfhörern und Regengeräuschen bis er eingeschlafen war.


Ich weiß nicht wie sie das macht, aber neben ihrem üblichen Pensum (Arbeit, Kinderkleidungsgroßbestellungen, Weihnachts- und Geburtstagsgeschenkorganisation- und bestellung, Geburtstagsorganisation und ganz viel mehr) findet Jott auch noch Zeit, die bei uns eingezogenen Wichtel zu den Kindern schreiben zu lassen und die Wichteltüren zu erweitern. Große Liebe & Bewunderung.

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Dienstag, 03.12.2024

Weiterhin krank. Immerhin nicht mehr völlig zerschlagen wie vorgestern und gestern.


Beim morgendlichen Abmelden in der Firma über die vielen Mails gewundert… Unser Zeiterfassungs- und PM-Tool war nicht verfügbar, mein Kollege noch nicht online. Fix geschaut, an eine andere Abteilung eskaliert– wir waren meines Erachtens nicht zuständig weil wir keinen Zugang zu der betroffenen Stelle hatten– und meinen mittlerweile online gekommenen Kollegen abgeholt, bevor ich mich wieder abmeldete. Kurz darauf die Meldung, dass die andere Abteilung den Fehler beheben konnte– sie hatten am Vorabend ein Update eingespielt und die Abhängigkeit zu unserem Zeiterfassungs- und PM-Tool nicht berücksichtigt.


Wieder Schlaf am Vormittag, Mittags ein Spaziergang um Vitamin D und frische Luft abzugreifen. Währenddessen die mentale Vorbereitung auf mein Personalgespräch am Donnerstag– mir fehlt noch der Dreh für eine optimistische Sichtweise.


Nachmittags die Kinder direkt nach ihrer Heimkehr abgefangen. M hatte Hausaufgaben zu erledigen, G und J sollten Schreiben üben (G: Fehlerfrei, J: Schönschrift– seine Handschrift ähnelt aktuell eher Keilschrift als Schulausgangsschrift). Ich ließ mir von den Zwillingen jeweils 3 Wörter geben und erstellte daraufhin mit ChatGPT eine Kurzgeschichte für Kinder, die sie abschreiben sollten. Davon versprach ich mir mehr, als sie nachspuren zu lassen. G war begeistert, J moserte rum und weigerte sich; die wenigen Worte die er schrieb waren noch unleserlicher als sonst.


Anschließend Schwimmtraining, ich hatte überlegt das ausfallen zu lassen aber die Kinder beknieten mich, daher fuhren wir (und weil ich mich deutlich fitter als am Morgen fühlte).


Abends Husten ohne Ende von M nachdem er ins Bett gegangen war, so richtig ekliger von tief unten bei dem man denkt das Kind übergibt sich gleich. Ich war kurz davor, einfach noch ’ne Stunde spazieren zu gehen um das nicht mit anhören zu müssen– weder Hustensaft noch Nasenspray noch trinken noch eine hustenreizlindernde Tablette halfen.

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Montag, 02.12.2024

Weiterhin krank; auch auf Arbeit krank gemeldet, mir eine Aspirin Complex hintergehauen und den Tag sehr ruhig angehen lassen. Mehrere über den Tag verteilte Schläfchen.


Morgens eine (bzw. drei, aus allen drei Klassen…) Notstandsmail der Schule; es sei die Hälfte des Erzieher:innen-Teams krank, ob man nicht die Kinder früher nach Hause gehen lassen könne?
Kurz in mich gehorcht und dann eine Mail an die Schule geschrieben das sie unsere drei nach dem Mittag schicken sollen– ich hab ja nur ’ne fette Erkältung und keine Lungenentzündung, das würde schon werden.


Die Kinder durften zu Hause erstmal Tablet spielen, allerdings nur unter der Bedingung das sie dabei superleise sind damit ich Mittagsschlaf machen darf. Im Anschluss spielten sie draußen im verbleibenden Tageslicht auf dem Hof, ich lief eine kleine Runde an der Wuhle entlang um zumindest ein bisschen Tageslicht mitzunehmen. Als ich wieder zu Hause war, sammelte ich die Kinder ein und wir machten gemeinsam Hausaufgaben bzw. holten weiter Schulstoff nach. M saß heute insgesamt von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr, fertig sind wir immer noch nicht. Ihn noch länger sitzen lassen brachte ich aber nicht übers Herz.