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Dienstag, 24.02.2026

M blieb heute mit Bauchschmerzen zu Hause bei Jott, ich fuhr ins Büro. Nicht um des Büros Willen, sondern um den anstehenden Hautarzttermin einigermaßen sinnvoll in den Tagesablauf einzuweben.


Unfreiwilliger Fußmarsch am Morgen: Die U-Bahn fuhr nach einer Türstörung ab Unter den Linden nicht mehr. Zum Glück wars nur eine Station, die noch übrig blieb.


Vormittags den vom TK-Terminservice vermittelten Hautarzttermin wahrgenommen. Lief ziemlich gut: Ich fuhr mit der U-Bahn 15 Minuten nach Tempelhof rein, wartete eine Minute im Wartezimmer, wurde 3 Minuten untersucht und fuhr anschließend 15 Minuten mit der U-Bahn zurück zum Checkpoint Charlie. Wie gründlich die Untersuchung war, kann ich nicht abschätzen. Ich tröste mich aber mit dem Gedanken, dass größere Auffälligkeiten auch in kurzer Zeit entdeckt worden wären.


Das Büro war heute sehr ruhig, das war richtig entspannt. Die ausführenden Gewerke (Entwicklung, SEO, Data Operations) waren bei den firmeninternen KI-Tagen, meine Projektpartnerin im Urlaub und unser Product Owner krank. Mit anderen Worten: Niemand wollte was von mir und die Terminsituation war auch hervorragend (nur anderthalb Stunden, das ist nichts). Ich kam daher dazu, mich mal intensiv um Tickets und Wegarbeite-Themen zu kümmern und hatte am Ende des Tages das gute Gefühl, ordentlich was geschafft zu haben.


Innovationstreiber Faulheit: Weil ich wenig Lust verspüre, mehrfach im Jahr das selbe Angebot für die selbe Leistung zu erstellen, stimmte ich mit dem Kunden ein deutlich sinnvolleres Vorgehen ab das auch auf seiner Seite weniger Aufwände verursacht. Ich bin eine Effizienzmaschine :)


Unspektakulärer Heimweg, es fiel nach den letzten Fahrten positiv auf.


Vor ein paar Tagen über eine Abbuchung auf meiner Kreditkarte gewundert. Weder Betreff noch Tag sagten mir was. Leichte Panik, diverse Sachen gecheckt (wo war ich zum Zeitpunkt der Abbuchung, Postfächer, Jott)… Nichts. Weil auch die Details der Abbuchung („Online Ticket Hamburg DE“) keinerlei brauchbare Informationen enthielten– ich hatte für/in Hamburg keine Tickets gebucht– meldete ich das ganze bei der Bank und erstattete eine Anzeige bei der Internetwache.
Vorspulen zum heutigen Tag: Antwort der Bank. Sinngemäß: Kein Betrug, da starke Authentifizierung/aktive Freigabe. Irritation meinerseits, ich hatte doch nichts authenti… Dabei fiel mein Blick auf ein von G gemaltes Bild und dann kam ich drauf: Ich hatte am besagten Tag tatsächlich eine Abbuchung authorisiert– nämlich Tickets für 6k United!, wo M und G mitsingen. Schneller Abgleich von Summe und Zeitraum und ja, es passte dann alles. Wie peinlich… Morgen dann der Anruf bei der Polizei um zu sagen, dass nicht weiter ermittelt werden muss. Das wird sehr, sehr unangenehm.
Immerhin: Meine Kreditkarte ist nicht kompromittiert.


Am Abendbrottisch sehr neugierige, halb entrüstete, halb verschämte Fragen der Kinder rund um Pubertät und Sex beantwortet. Das Interesse am Thema stieg die letzten Wochen, die Kinder werden wohl tatsächlich älter.
Gut, dass sie uns fragen– manchmal blitzt durch, dass sie auch an anderen Stellen drüber sprechen und dann nicht unbedingt die qualifiziertesten Antworten erhalten.

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Montag, 23.02.2026

Viele Termine auf Arbeit, inklusive längerer, sehr detaillierter Urlaubsübergabe meiner Projektpartnerin. Uff. Einerseits blicke ich ein bisschen besorgt auf die kommenden Tage (es ist viel zu tun), andererseits freu ich mich weil ich gedenke, das Projekt etwas mehr nach meinen Vorstellungen anzugehen. Soll heißen: Nicht ganz so proaktiv & auch etwas gelassener was Anfragen/Tickets angeht, die nicht durch SLA abgedeckt oder kritisch sind.


Vormittags ein Anruf der Schule: M habe Bauchschmerzen und müsse abgeholt werden. Er sah dann auch ziemlich blaß und leidend aus und flitzte zu Hause zuerst ins Klo. Nachdem er nebenbei erwähnte, dass in der Klasse/Schule Magen-Darm umgeht, erstmal alles inklusive Kind desinfiziert.


Abends wetterbedingt eine (kleine) Sporteinheit im Wohnzimmer. Für ein paar Übungen reichte es, Spaß hatte ich eher nicht- es ist in der Wohnung einfach zu warm.


J konnte wieder nicht schlafen und tapperte gegen halb Zehn ins Wohnzimmer und anschließend in unser Bett. Es ist so nervig. Dadurch ist der einzige Rückzugsraum belegt.


Abends The Witcher gespielt während Jott Netflix schaute. Nach ungefähr einer Dreiviertelstunde verkündete leises Schnarchen von der Couch, dass es Zeit zum ins Bett gehen war.

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Sonntag, 22.02.2026

Wieder neun Stunden geschlafen, hurra! Im Gegensatz zu Jott, die wachte gegne 6 Uhr auf und war dann… wach, die Arme.


Vormittags ’ne sehr kurze Lunte gehabt was die Kinder anbetrifft. Sie waren wieder eklig zueinander, beharkten sich, waren zu laut, zu vulgär… Ich halts gerad nur schwer aus.
Es ist eine schwer definierbare Gemengelage bestehend aus mehreren, negativen Gefühlen. Freude kommt im Alltag mit ihnen gerad zu kurz.


Mittags Besuch von A, S und E. Es gab auf Wunsch des Geburtstagskindes A Schnitzel, zusätzlich hatte Jott noch einen genialen Aperolkuchen (den hier, glaub ich?) gebacken. Wir aßen, tranken, erzählten und verbrachten so den Nachmittag.


Vorabends das übliche Programm: Kinder durch die Wanne ziehen, dann Abendbrot & Kinoabend. Ich flüchtete ins ruhige Schlafzimmer, mir wars zu viel, zu laut, zu warm, zu hektisch, zu alles.


Vorherrschendes Gefühl am Sonntagabend: Leichte Verzweiflung, weil die Dinge die mir wichtig sind (vermeintlich?) zu kurz kommen.

Ich habe…

  • 2x Sport gemacht
  • gut gegessen (Dandan-Nudeln, Pizza, Schmackofatz-Wochenend-Essen von Jott)
  • DSA gespielt
  • The Witcher gespielt
  • Italienisch gelernt– Vokabeln wiederholt, Hörübungen gemacht
  • Alle Blogbeiträge geschrieben (… vielleicht nicht tagtäglich, aber das Gesamtergebnis zählt)
  • Zeit mit Jott verbracht
  • Ziemlich viel gelesen (The Witcher)
  • Den Haushalt in Zaum gehalten (inkl. ungeplanter Geschirrspüler-Grundreinigung, die mal eben so 45 Minuten dauerte)
  • Ergotherapie-Termin mit einem der Kinder reingequetscht
  • … trotzdem noch mehr gearbeitet als der Arbeitsvertrag vorsieht

Das ist doch ’ne ganze Menge.
… wieso fühlt sich das trotzdem so unbefriedigend an?

Konkrete Kritikpunkte:

  • Italienisch insgesamt vllt. 2h und eher passiv als aktiv
  • Nur 2 Mal statt 3 Mal Sport, außerdem stagniert meine Leistung, also mach ich offenbar was falsch
  • Zu wenig aktive, „wertvolle“ Zeit mit den Kindern verbracht (Schulwegbegleitung, gemeinsam Abendessen, Spazieren und zum Einkaufen mitnehmen zählen offenbar nicht für mich?)
  • Couchabend mit Jott wenig aktiv und wenig „gestaltet“, eher nebenbei versackt weil wir beide so k.o. sind
  • Zu wenig The Witcher gespielt (das ist nüchtern betrachtet ziemlich dämlich, ich hatte ja wohl ’ne Menge anderer schöner Freizeitaktivitäten)

… Memo für mich: Da mal reingehen, wenn Zeit ist.


Als die Kinder im Bett waren Netflix und Couch.

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Samstag, 21.02.2026

Hoch die Hände, Wochenende! Es fing gut an (unironisch)– ich schlief beinahe neun Stunden bis kurz nach 8 Uhr :)


Nach dem Frühstück gemeinsame Wochenplanung mit Jott. Die kommende Woche wird orgatechnisch ein bisschen komplizierter: Ich muss Dienstag außer der Reihe ins Büro um einen Hautarzttermin in Tempelhof wahrzunehmen, Jotts Mama ist im Urlaub, Jott muss an anderen Tagen als sonst ins Büro… Wir glichen ab, strichen Gs Schwimmtraining zumindest am Dienstag und hatten am Ende einen gemeinsamen Stand.


Änderung bei der Bildschirmzeit: Statt 20 Uhr dürfen die Kinder Spiele & Streaming-Apps nun nur noch bis 18:30 Uhr benutzen. Wir hoffen damit, Abends etwas mehr Struktur (z.B. pünktliches Abendessen) und etwas mehr Luft zum Verarbeiten des Tages reinzukriegen.


Gegenüber meiner Kollegin hatte ich auf die Frage nach Wochenendplänen großspurig rausgehauen, dass ich ein faules Zocker-Wochenende einlegen werde.
Nachdem ich dann den Samstagvormittag mit Haushalt & haushaltsnahen Dienst- und Adminleistungen verbracht hatte, schwante mir schon das ich ggf. Schwierigkeiten in der Erfüllung dieses Wochenendes haben würde. Der Nachmittag wurde nicht wirklich besser. Nachdem ich mit den Kindern eine Runde spazieren war, putzte ich als Ausgleich für eine ausgefallene Runde Catan (G & J wollten nicht) gründlichst den Geschirrspüler (der stinkt schon wieder trotz Zitronensäure-Behandlung) und machte Fett-Rückstände an den Einzügen als Ursache aus. Danach fünf Minuten Füße hoch und lesen, bevor ich mich zu einer Sportrunde auf dem Hof aufraffte (die zweite die Woche, yay!).
Mit M war verabredet, dass er gegen Dreiviertel Sieben Abendbrot für die Zwillinge und sich machte, so hatte ich diesbezüglich keinen Stress.


Als dann alle Kinder im Bett und die Reste des Abendbrots verräumt waren, brach endlich die Spielzeit an. Besser spät als nie! Ich spielte für ungefähr 2 Stunden in den ersten Teil vom Witcher rein, den hatte ich die Tage für ungefähr einen Euro (das ist so lächerlich wenig) auf Steam geschossen.


Mein Speichern und Ausmachen fiel zufällig mit Jotts Heimkehr vom Kaffeetrinken/Abhängen mit ihrer Mama bei einer Freundin zusammen. Ein schöner Zufall :)

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Freitag, 20.02.2026

Sehr langer Arbeitstag. Nachmittags, als ich keine Termine mehr hatte, die Feinkonzeption eines neuen Features durchgeführt, inkl. Doku durchstöbern, Kollegenwissen anzapfen und Prozessdiagramm erstellen. Das zog sich bis in den Abend mit kurzen Unterbrechungen bei Zwillingsrückkehr und Entgegennahme des Rewe-Einkaufs. Einerseits nervig das es so lange dauerte (und ich das auf den Freitagnachmittag schieben muss weil sonst keine Zeit dafür ist), andererseits positiv herausfordernd, lehrreich und interessant.


Abends sehr durch gewesen und die Stille genossen. Jott war zum Essen verabredet, ich finalisierte nach dem Zubettbringen der Kinder mein Prozessdiagramm, erfasste Zeiten und scrollte dann 20 Minuten 40 Minuten laut Bildschirmzeit-App 😭 zum Kopf freikriegen durch Instagram.


Die Kinder sind gebrieft: Ich möchte am Wochenende keine Fragen beantworten, keine Kinderprobleme lösen und für keine Themen abseits der Aufrechterhaltung des Normalbetriebs verantwortlich sein. Mal gucken ob das klappt.

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Donnerstag, 19.02.2026

Zweiter Bürotag die Woche. Heute wars zum Glück nicht ganz so laut wie gestern, optimal war der Tag für mich dann aber selbstverschuldet auch nicht: Weil es bei der Review des zum Teil für mich arbeitenden Entwicklungsteams leckere Käsebrötchen gab (der Team Lead backt zu jeder Review etwas für sein Team, voll gut) war ich zur Mittagspause noch sehr satt und ging daher nicht mit den Kolleg:innen raus. Den Rest des Arbeitstages gabs dann aber terminbedingt keine Möglichkeit mehr, mir einen Happen zu essen zu holen, dementsprechend hungrig machte ich mich auf den Heimweg.

Die Idee war, an der Friedrichstraße einen kleinen Snack zu besorgen und dann einfach zu Hause Abendbrot zu essen. Da machte mir aber die S-Bahn einen Strich durch die Rechnung. Auf Grund eines Polizeieinsatzes war der Zugverkehr unregelmäßig.

Unregelmäßig hieß in dem Fall, dass meine S-Bahn am Ostbahnhof strandete und ich dann dort 30 Minuten stand. Nach mehrmaligen Bahnsteigwechsel auf Grund von sich ständig ändernden Ansagen und besagten 30 Minuten Wartezeit entschied ich, mich mit einer nach Ahrensfelde fahrenden Bahn zum Ostkreuz durchzuschlagen und notfalls Stationshopping zu betreiben (oder im worst case ein Taxi nach Köpenick zu nehmen).\
Weil ich nicht wusste, wann ich nach Hause kommen würde, holte ich mir am Ostkreuz dann erstmal ein Tomate-Mozzarella-Baguette, danach war die Welt zum ersten Mal seit mehreren Stunden wieder in Farbe. Kurz danach kam dann zum Glück eine Bahn, die zudem auch nicht so voll war wie befürchtet– ich musste zwar stehen, aber nicht so dichtgedrängt wie ich das schon öfter erlebt habe.


Große Kinder und so: M zog heute Nachmittag mit Klassenkamerad:innen um die Häuser. Sie liefen offenbar gute vier Stunden durch die Gegend, holten sich hier und dort was zu essen und hatten eine gute Zeit.


Tagesausklang auf der Couch mit Netflix (North of North) und Jott, kurz vor 22 Uhr waren wir durch mit der Serie und dem Tag. Passte mir gut, ich war hundemüde und hätte schon beim Fernsehen einschlafen können. Leider kam drei Minuten nachdem ich mich hingelegt hatte, J ins Schlafzimmer weil er nicht schlafen konnte… Das passiert aktuell alle 2 bis 3 Tage, es ist sehr sehr anstrengend. Sehr angenervt & wütend ins Wohnzimmer umgezogen und versucht, bei laufenden Geschirrspüler einzuschlafen. Funktionierte nur so semi, ich schlief erst ein als der Spüler fertig war.

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Mittwoch, 18.02.2026

Bürotag. Wieder recht früh von zu Hause losgekommen und entsprechend früh im Büro gewesen. Von 8 bis 10 Uhr war alles in Ordnung (da war der Raum noch einigermaßen leer), ab 10 Uhr nur noch anstrengend– wir waren zu sechst im selben Raum und teils alle gleichzeitig in Terminen. Ab dem Nachmittag war mein Nervenkostüm so runtergerockt, dass ich in ein leeres Büro flüchten musste um niemanden anzuschreien. So bringt Büro ja rein gar nichts, da kann ich auch von zu Hause arbeiten.


Vormittags hatte ich zu einer Mini-Review im neuen Projektteam eingeladen. Ich wollte ein Stimmungsbild einholen, wie meine beiden das Projekt mit mir leitenden Kolleg:innen die neue Konstellation empfanden. Sechs Wochen– so lange machen wir das schon– sind zwar noch nicht viel Zeit, aber ich wollte eventuelle Probleme/Issues frühzeitig aufnehmen und schnell gegensteuern.
Der Termin war konstruktiv: Die Stimmung ist gut, wir sind alle beinah vollumfänglich zufrieden. Für die Punkte, die wir gemeinsam als noch nicht optimal empfanden, überlegten wir uns Lösungen und vertesten sie ab sofort. Gute Sache, ich war zufrieden.


Abends gemeinsam mit der DSA-Truppe vom letzten Mal unser Abenteuer vorangetrieben. Unsere Heldengruppe schlug sich durch die Wildnis und befindet sich mittlerweile in einem unterirdischen Gewölbe, dass wir nun nach Artefakten durchsuchten.
Dazu gabs Pizza & nette Unterhaltung– ein schöner Abend.

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Dienstag, 17.02.2026

Fasching in der Schule, ein Stitch und ein Raving Rabbid stapften gemeinsam durch den Schnee. In Ms Klasse wird nicht mehr gefeiert/verkleidet, die großen Kinder sind zu cool dafür– er zieht sein Mönchskostüm nur noch zu Hause an.


Durchgetakteter Arbeitstag mit sad desk lunch vor dem Rechner, ich fand keine Zeit für eine richtige Pause.


Dichter Schneefall am Nachmittag. Während die Kinder mit Nachbarskindern spielten, ging ich seit längerer Zeit das erste Mal wieder eine Runde an der Wuhle spazieren und genoss das Wetter. Sollte ich wieder öfter machen, wenn nur der kack Fersensporn nicht wäre!


Bitte einmal die Daumen drücken, dass eines meiner Lose das Gewinnerlos für das Penthouse in Friedrichshain ist :)


Jott war Abends weg. Nachdem die Kinder im Bett waren, hörte ich mir auf YouTube Dialoge auf Italienisch an, shadowte ein bisschen, las im Anschluss weiter im aktuellen Witcher-Band und ging, als ich keine Lust mehr hatte, einfach so früh zu Bett.

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Montag, 16.02.2026

Erneut Neuschnee. Ich weiß nicht, wann es zuletzt so lange so kalt war und so viel schneite. Ist echt schon ’Weile her.


Ungeplant weniger Termine, ich versuchte möglichst viele Erledigungen in die Lücken zu stopfen.


Nachmittags Ergotherapie-Termin mit einem der Kinder. Die Wartezeit mit Arbeit überbrückt, wieder zu Hause noch einige lose Enden zusammengeführt und im Anschluss eine Sporteinheit auf dem Hof eingelegt. Ich schippte mir meine Sportecke schneefrei und los gings. War schön, nach einer Woche wieder aktiv zu werden :)

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Sonntag, 15.02.2026

Einigermaßen gut geschlafen, trotz geschlossenem Fenster (die Straße war dann doch lauter als gedacht), allerdings schon 7 Uhr aufgewacht und wach gewesen. Kein Beinbruch, so war die Zeit bis Checkout entspannter.


Frühstück bei Gold im Mund, das hatte Jott rausgesucht. Gemütliches und schickes Frühstücksrestaurant, wir aßen sehr gut, schauten den Besucher:innen der russisch-orthodoxen Kirche nebenan zu und hörten fassungslos-fasziniert einer Frau am Nebentisch zu. Typ Münchener Schickimicki, Frau eines Geschäftsführers („der Stefan“), natürlich arbeitet sie auch in der Firma, Klischee-Kindernamen… Es war unterhaltsam und bizarr.


Anschließend durch die Innenstadt und an der Binnenalster vorbei zum Hauptbahnhof spaziert. Leider kein wildes Buddenbohm gesichtet, ich hielt erfolglos Ausschau (wobei ich auch nie Leute erkenne, von daher…).


Reibungslose Heimfahrt ohne Weichenstörung und Pups. Am Berliner Hauptbahnhof direkt ’ne Bahn nach Köpenick erwischt und zur besten Kaffee-und-Kuchen-Zeit zu Hause aufgeschlagen.


Nachmittags Kinder-Kater. Nach fast einem ganzen Tag Selbstbestimmung waren die drei zu viel, zu laut, zu eklig zu sich und zu vulgär für mich. Jott fragte Abends auf der Couch rhetorisch, ob sie unsere Abwesenheit hatten kompensieren müssen. Wer weiß…


Abends North of North weitergeschaut, bei Zeiten ins Bett. War dann doch etwas anstrengend, das Wochenende.