Ein Morgen allein. Nach einer ruhigen Nacht- M. ist ja nicht da und weckt mich infolgedessen nicht zwei bis drei Mal die Nacht- hatte ich meine Ruhe. Jott, ihr Bruder und die Zwillinge schliefen noch, und so konnte ich in ungestört duschen, mich fertig machen und frühstücken. Was für ein Luxus.
In der S-Bahn kam ich sogar dazu, mir das Wochenend-Mittagessen auszudenken (Kartoffel-Blumenkohl-Gratin, Kürbis-Curry) und die Einkaufsliste zu vervollständigen, so das Jott am Nachmittag bei Kaufland bestellen konnte. Klasse.
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Wir steigen auf Avent-Flaschen um. Aus denen können beide Zwillinge einfacher und schneller trinken. Die bislang genutzten Medela-Flaschen wollen wir verkaufen, vielleicht gibts ja dafür Abnehmer.
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Im Büro weiter entspanntes Runterarbeiten (ernsthaft- was sollte mich da noch stressen?).
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Beim Heimkommen konnte ich direkt von Jotts Gesicht ablesen, wie der Tag war (schlimm).
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Jott hatte heute einen abwechslungsreichen Tag: Sie war mit den Zwillingen beim Ostheopathen und ließ die beiden untersuchen und bekneten/ massieren.
Sowohl J. als auch G. haben Blockaden und sind verspannt, G. stärker als J..
Jott wurde gewarnt, dass beide heute nochmal einen schlimmen Tag haben können, bevor sie ggf. entspannter werden.
Nach ihrer Rückkehr kam eine Frau von den Frühen Hilfen vorbei und besprach mit Jott mögliche Maßnahmen und Hilfen. Am Montag soll wohl, wenn alles gut geht, ein Sozialpädagoge (?) zu uns kommen und unterstützend tätig werden.
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Zusätzlich besuchte uns- also Jott, ihren Bruder und die Zwillinge, die Mütterpflegerin von Alu von Große Köpfe. Die kommt ausnahmsweise (danke, Alu!) zu uns nach Köpenick, obwohl das gar nicht ihr Wirkungsgebiet ist. Bis Ende Februar wird sie uns unterstützen.
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Am Abend fuhr Jotts Bruder wieder nach Hause, sichtbar gezeichnet von dieser Woche. Das war doch ein bisschen anstrengender als in seinem FSJ im Kindergarten.
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Eine Kollegin führte heute ihren Mützenschal vor. Ich kannte sowas noch nicht und war begeistert. Das ist ein großer Schal mit einer Kapuze dran, so das der Nacken immer warm ist und es keinen Spalt zwischen Mütze und Schal gibt, wo der Wind reinpfeifen kann. Super Sache für eine Frostbeule wie mich, so einen Schal werde ich mir als Vorbereitung für den kommenden Herbst und Winter kaufen.
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Verdammte Impfgegner. Die Zwillinge lassen wir erst nach ihrer MMR-Impfung vor die Tür.
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Der Tagesspiegel schreibt über einen freundlichen S-Bahn-Fahrer auf der S3, mit dem ich auch schon unterwegs war. Es ist eine echte Überraschung, wenn man fröhlich und freundlich in der Bahn begrüßt wird, und auch eine nette Abwechslung.
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Was schön war: Das wunderbare Gefühl, dass niemand etwas von mir will, am Morgen.



3 Antworten auf „Journal Donnerstag, 16.2.2017“
♡
Wie schön, dass das mit der Hilfe klappt! Brauchen Sie dann ab März jemand Neues?
Viele Grüße
Karo
Ja.