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Donnerstag, 01.06.2023

Bisschen geschockt, dass schon Juni ist.


Mittags zum Elterngespräch mit Ms Lehrerin gefahren. Einen wirklichen Grund gab es nicht, es läuft ja alles gut. Ich finds aber besser, wenn man sich auch mal so sieht und im Kontakt bleibt und nicht erst, wenn die Kacke am Dampfen ist.

Wir besprachen also Ms Entwicklung in schulischer und persönlicher Hinsicht und stellten gemeinsam fest, dass er bei ersterem weiterhin sehr gut dabei ist und eher zur Unterforderung tendiert, während er bei letzterem eine schöne Entwicklung gemacht hat. Hörte ich alles (natürlich) sehr gern.
Nebenbei sein Leseverhalten angesprochen um einerseits eine fachliche Meinung zum Lesen von Büchern, die weit über seiner Altersklasse sind, einzuholen; andererseits um ein bisschen zu flexen und zu zeigen wie toll M ist.

Wir warfen außerdem einen vorsichtigen Blick in die Zukunft: Jott und ich überlegen, ob M ggf. bereits ab der 5. Klasse aufs Gymnasium geht und nicht erst nach der 6.. Seine Lehrerin sprach das Thema von sich aus an und tendierte genau wie wir zum Gymnasium nach der 4. Klasse, sollte sich die schulige Situation in den verbleibenden zwei Jahren nicht grundlegend ändern.


Nachmittags nahm ich gemeinsam mit Kollegen an einer Führung durch die Berliner Unterwelten (Unterirdisch in die Freiheit) teil und ging anschließend mit ihnen Georgisch (Restorani Tbilisi, sehr zu empfehlen– ich war da vor vier Jahren schon einmal) essen. Das ganze war ein spontanes nachträgliches Geburtstagsgeschenk, in einem der Teams war nämlich relativ spontan ein Platz freigeworden und ich wurde gefragt, ob ich einspringen möchte.

Die Führung war sehr anschaulich und interessant, wir lernten eine ganze Menge über Fluchten durch Tunnel, Kanalisation und das U-Bahnnetz aus Ostberlin nach Westberlin.

Blick in einen Original-Fluchttunnel

Jott gab unterdessen zu Hause Kindertagstraditionen aus ihrem Teil der Familie weiter:


Gegen 22:45 Uhr zu Hause gewesen und die immer noch arbeitende Jott überrascht.

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