Kategorien
Journal

Samstag, 06.05.2023

Halb Sieben von J und G geweckt worden. Die beiden ließen sich zum Glück wieder ins Bett schicken, ich hatte schon Angst… Um 8 wurde ich dann wieder wach, das war dann aber in Ordnung.
Im Wohnzimmer warteten J und M auf mich, beide in ihre Tablets (Ninjago, Minecraft) vertieft. Gegen 9 Uhr stieß G zu uns, zum Frühstück gegen halb Zehn war dann auch Jott dabei. Halb Zehn! Es wird, es wird.


Vormittags bisschen in der Wohnung rumgepusselt und mir ansonsten die Zeit genommen, mal wieder Frisur und Bart in Form zu bringen. Jetzt kann ich wieder vor die Tür gehen (nicht das ich das wollte…).


Nach Rückkehr vom Schwimmen sah mein loser Plan vor, dass wir gemeinsam Andor Junior spielen. Das scheiterte an der dann doch nicht vollends vorhandenen Motivation einiger Beteiligter, was mich aber nicht störte: Gemeinsam mit G schaute ich mir in Ruhe die Regeln und das Gameplay auf YouTube an und spielte mir ihr eine Runde nach. Als sie dann das Interesse verlor, versackte ich kurzzeitig in einem Andor-Junior-Sumpf auf YouTube, fühlte mich aber danach sehr imstande das Spiel richtig zu spielen. Jetzt müssen nur die Kinder mal Lust haben bzw. zum Mitspielen überzeugt werden.


Beim Abendessen Flasback an vergangenen Montag, als G beim Eis essen in Germendorf „[Also] ICH kann Leuten in die Fresse hauen“ rausposaunte. Wir erzählten mit A und S über über das Verhalten, was wir den Kindern beibringen wenn sie in der KiTa/Schule geärgert werden. Wir bringen den Kindern nämlich bei, erst wegzugehen/sehr laut und deutlich „Hör auf XYZ zu machen, ich WILL das nicht!“ zu sagen, wenn das nicht hilft bei den Erzieher:innen Rat/Hilfe zu suchen (gern auch mit der Info, dass das dies bereits der 2. Eskalationsschritt ist und sie sich demnächst auch körperlich wehren werden) und, wenn das nicht hilft, sich eben auch körperlich zu verteidigen (gibt auch Ausnahmen– wenn sie jemand z.B. mit Tannenzapfen/Stöcken beschmeißt (kam schon vor), dürfen sie auch direkt dem anderen Kind eine zimmern). Möglich, dass ich dabei etwas flappsig unterwegs war– was G dann aber fröhlich aufgriff.

Dieses Bild: Wie da ein kleines Mädchen mit relativ hohen Rosa-Anteil in der Kleidung fröhlich ihr Eis schleckt und im Brustton der Überzeugung von „In die Fresse hauen“ spricht. Herrlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert