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Dienstag, 12.07.2022

Bürotag. Am Nachmittag hatten wir einen Vorstellungstermin bei einer Berliner Stiftung, die uns wegen unserer Digitalisierungsleistungen angefragt hatten. In der vergangenen Woche hatten wir (vor allem die beteiligten Kolleg:innen, ich aus Kapazitätsgründen eher weniger) den Termin entsprechend vorbereitet und gemeinsam abgestimmt. Heute wars dann soweit. Die Stiftung befand sich in Laufweite des Büros, und so stiefelten wir aufgebretzelt (Lederschuhe! Hemd! Sakko! Schicke Hose!) durch Mitte.

Der Termin selbst war super, meine Kolleg:innen waren danach sehr euphorisch weils so gut gelaufen war. Ich hab keine Vergleichsmöglichkeiten, fands aber auch gut– anstatt einer trockenen Folienschlacht hatte sich wie gewünscht ein lebhaftes Gespräch entwickelt und wir konnten gut zeigen, was uns ausmacht und wieso mit uns arbeiten ein Gewinn für die Stiftung ist :)


Spannend war es auch, den beiden erfahreneren Kolleg:innen zuzuhören/zuzusehen. Die beiden waren sehr souverän, unser beteiligter Vertriebs-Kollege dazu noch unglaublich charismatisch und einfach cool.

Mit meinem Beitrag war ich nicht so ganz zufrieden– ich brauche mehr Übung, mehr Erfahrung, mehr Wissen in der Materie. Aber das sind alles Punkte, die mit ein bisschen Einsatz ausbaufähig sind.


Große Freude über die komplette Freiheit und Selbstbestimmung an diesem Tag. Das fing an beim Aufstehen (später als sonst), setzte sich fort bei morgentlichen Routinen bzw. dem Fehlern derselben (ich musste mich nur um mich selbst kümmern), ging weiter im Büro (selbstbestimmter Feierabend, nicht „Oh nein, ich muss den Stift fallen lassen weil ich zur KiTa/Schule muss“) und endete dann zu Hause Abends mit Jott. Wir konnten in aller Ruhe essen, dabei erzählen und danach einfach ruhig und entspannt in die Abendgestaltung gehen.

Das ist so so so toll.


Auch toll: Nachmittags/am frühen Abend zu arbeiten. Ich war fokussierter & konzentrierter, es fluppte einfach besser. Vormittags ists oft ein K(r)ampf, mich zu motivieren und konzentriert zu bleiben. Am Nachmittag ging das besser.


Beim Abendessen versuchten wir uns zu erinnern, wann wir zuletzt soviel Raum für uns hatten. Das letzte Mal müsste Im Juli 2019 gewesen sein als wir aus der alten Wohnung in die aktuelle Wohnung umzogen. Da waren die Kinder auch bei Jotts Mama. Nur war das damals das Gegenteil von Ruhe, weil wir im Umzugsstress waren. Ansonsten… Das muss dann noch vor Ms Geburt gewesen sein– und da konnten wir das eindeutig nicht würdigen.


Wir haben beide die Sorge, dass wir nach Rückkehr der Kinder in ein Loch fallen werden, bzw. und die Stressigkeit des Alltags– es liegt ja nicht (ausschließlich) an den Kindern– doppelt und dreifach auffällt.

Eine Antwort auf „Dienstag, 12.07.2022“

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