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Journal Donnerstag, 28.11.2019

Home Office mit Selbst-Blockierei wegen „Ah,was mach ich denn nun als nächstes“. Nichtsdestotrotz Dinge abgearbeitet, aus denen aber leider sofort wieder neue Dinge erwuchsen. Es ist zum Mäusemelken. Ich muss muss muss mich von der Illusion verabschieden, dass mit genügend Einsatz, Abarbeiten wasauchimmer mal weniger Arbeit da ist. Dem ist nicht so.
14 Uhr verließ ich die Wohnung, holte M aus der KiTa ab und fuhr mit ihm zum Logopäden. Dort saß ich dann eine Dreiviertelstunde, las ein bisschen was auf dem Smartphone, wünschte mir Kaffee und durfte mir dann noch zehn Minuten anhören wie großartig M ist und was für tolle Fortschritte er macht.
Im Anschluss nach Hause, von dort mit allen drei Kindern weiter zum Sport. Zufällig die Mutter eines anderen KiTa-Kindes getroffen und ein bisschen erzählt, während die Kinder gemeinsam Blödsinn machten und von der Trainerin wiederholt zurückgepfiffen wurden. Beim Sport, wie auch generell, ist eben das Problem, dass drei Kinder schon eine kritische Masse sind: Wenn M und J Blödsinn machen, läuft G mit– und dann sind da drei kleine Kinder außer Rand und Band, die andere mitreißen. Dazu kommt, dass die drei in ihrer Quirligkeit wie eine Naturgewalt über alles hereinbrechen… Immerhin habe ich heute, im Gegensatz zu Jott, keine wertenden Kommentare zum Verhalten der Kinder gehört.
Bei Nieselregen und Mistwetter fuhren wir nach dem Sport mit den Laufrädern nach Hause, wo uns Jott mit dem fertigen Abendessen überraschte.
Im Anschluss ans Abendessen schlimm versackt, getrödelt und so im Endeffekt fast zwei Stunden unproduktive Zeit gehabt. Das nimmt gerad wieder generell überhand, das kann ich mir nicht leisten. In Verbindung mit Plätzchen-Fress-Attacken tagsüber und einem Gespräch über eventuelle Stundenreduzierung/Geld abends mit Jott relativ unzufrieden.

2 Antworten auf „Journal Donnerstag, 28.11.2019“

Plätzchen sind Seelenfutter und das braucht man als Elternteil in stressigen „Phasen “ mit Kindern einfach.Also genießen und dur kurze Wirkzeit des Zuckers genießen

Lieber Herr Paul, ich lese hier sehr gerne -und normalerweise still-mit, und an vielen Tagen könnte Ihr Tag auch hier stattgefunden haben.Nur als Idee, weil es uns geholfen hat: Ich habe unsere Energiebündel aus dem Kinderturnen verbannt und zum Kampfsporttraining geschickt. Seitdem sind sie in vielen Dingen disziplinierten und halten sich besser an Regeln. Das häuslichen Rangeln hat jetzt aber auch ne neue Dimension, aber man kann wohl nicht alles haben.Gutes Durchhalten!

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