Erster Tag des Strohwitwer-Daseins. Nach 18:45 Uhr sprach ich mit keinem Menschen mehr, das war (und ist) ziemlich großartig und seeeehr erholsam. In eine leere Wohnung zu kommen und erst einmal den Tag abschütteln zu können übrigens auch.
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In der Post war heute das Arbeitszeugnis meines früheren Arbeitgebers. Endlich! Nachdem ich das Zeugnis nämlich im November letzten Jahres anforderte, passierte eine Weile gar nichts, und auf freundliches Nachfragen per Mail („Ich weiß ja, ihr habt viel zu tun und so, hier ist die Mail von vor sechs Wochen nochmal“) kam keine Antwort. Jetzt freue ich mich umso mehr, dass es da ist und ich den ehemaligen Job komplett abschließen kann.
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Ein unbestreitbarer Vorteil der Abwesenheit von Jott: Ich kann mein Essen bereits beim Kochen so scharf würzen, wie ich es mag. Das Curry heute hatte eine angenehme Schärfe, die für Jott zu viel gewesen wäre.
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Die Waschmaschine funktioniert nach der Reinigung des Flusensiebs wieder einwandfrei. Beim heutigen zweiten Waschgang kam die Wäsche normal feucht aus der Trommel, Restwasser gab es nicht. Da bin ich aber sehr beruhigt, ’ne kaputte Waschmaschine wäre unschön gewesen.
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Auf Twitter ging es heute um Latein, dabei kamen im Gespräch mit Frau Rabe Erinnerungen an den Lateinunterricht am Gymnasium vor laaaanger Zeit hervor. Ich hab ja sieben Jahre lang Lateinunterricht gehabt und auch das große Latinum erworben. Leider ist davon aber nicht viel hängen geblieben, was doch etwas schade ist. Inzwischen würd ich nämlich ganz gern nochmal zur Schule gehen und zum Beispiel Lateinunterricht haben- einfach so, aus Interesse, und nicht weil ich muss.
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Beim Wäschemachen und auch so WR506 Zur Person: Justian († 9.4.2011) gehört. Mit mehrfachen Pausen, weil ich teils doch heftig schlucken musste. Unglaublich eindrucksvolle Episode.

