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Mittwoch, 29.05.2024

Morgens ohne Halskratzen und relativ erholt aufgewacht, auch wenn ich nicht letztendlich nicht viel mehr Schlaf hatte als normal.


Der Muskelkater ist besser geworden, ich konnte heute wieder einigermaßen normal und ohne Grunzlaute laufen.


Mittags einen längeren privaten Termin gehabt und recht gerädert herausgekommen; ein Glück war der darauffolgende Arbeitstag entspannt.


Jott, heute im Home Office, schnappte sich die Kinder und fuhr mit ihnen am Nachmittag zum Athletiktraining des Schwimmvereins. Neben dem Schwimmtraining am Dienstag und Donnerstag gibt es zusätzlich dieses auf Kraft und Mobilität abzielende Training. Wir hatten daran bislang nicht teilgenommen, zum einen weil wir der Meinung sind, dass zwei fixe Termine in der Woche ausreichend sind, zum anderen weil das zeitlich nur schwer abdeckbar ist (es beginnt 16:30 Uhr, das schaffen wir nicht ohne Anstrengeungen an noch einem Tag). Heute wollte sich Jott das mal anschauen und fuhr daher hin.

Ich nutzte die freie Zeit für eine Sporteinheit auf dem Wuhlespielplatz (allerdings ohne Beintraining).


Abends eskalierte J vor sich hin; er wollte nicht Abendbrot essen weil sein Spiel (Rush Royale) ihm wichtiger war und er ja auf Grund des Athletiktrainings viel später mit Tabletspielen anfangen musste. Als er dann fertig war, waren wiederum wir mit dem Essen fertig, es gab nichts für ihn. Er wütete, tobte und beschimpfte alle und alles, Jott fing das bewunderswert empathisch und ruhig auf (ich hätte das nicht gekonnt).

Als Konsequenz hab ich das Spiel erstmal gelöscht, zudem werden wir uns am Wochenende gemeinsam mit dem Thema Medienkonsum und Mediensucht auseinandersetzen.

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Dienstag, 28.05.2024

Weiter Halskratzen, ich hab ein bisschen Bammel das das schlimmer wird.


Viel zu tun in punkto Arbeit. Ein Kunde verschob heute spontan einen eingeplanten Website-Livegang, im darauffolgenden Gespräch mussten sie relativ kleinlaut eingestehen, dass sie einfach nicht ausreichend getestet hatten. Tjo… Doof. Noch doofer, dass sie das nun zum zweiten Mal gebracht haben. Aber offenbar sind die dadurch entstehenden Mehrkosten für sie nicht so schmerzhaft.


Ms Schwimmtraining fiel heute aus. Wir brachten gemeinsam die Zwillinge zu ihrem Kurs und fuhren wieder nach Hause zurück, wo ich mich an den Rechner setzte und arbeitete. L brachte am Abend die Zwillinge zurück.


Jott und ihre Mama schauten sich am Abend eine Wohnung in Mahlsdorf für Jotts Mama an und gingen danach noch mit einer Freundin von Jotts Mama essen, die Kinder und ich machten es uns daher am Abend gemütlich.


Den Tag über weiterhin starken Muskelkater gehabt. Herrje, es ist ein Trauerspiel.


Gegen Muskelkater und Halskratzen einen Grog mit Ingwer und Zitronensaft sowie eine Paracetamol genommen und früh ins Bett gegangen. Einschlafen konnt ich dann aber trotzdem nicht. Danke, Körper.

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Montag, 27.05.2024

Schlecht geschlafen & den Tag über völlig übermüdet– das zu späte Zubettgehen sowie die Wochenenden mit frühem Aufstehen machen sich bemerkbar.
Folgerichtig mit Halskratzen aufgewacht. Das ist immer ein Alarmzeichen, dass ich aufpassen und mich etwas schonen muss wenn ich nicht krank werden will.


Den Tag über unfassbaren Beinmuskelkater gehabt, es war nicht feierlich. Wenn ich dann erstmal in Bewegung war gings, aber alles davor und danach war die Hölle.


Ausgiebig über Kinderbetreuung, Büro- und Arbeitszeiten der nächsten Wochen nachgedacht, abgestimmt und geplant. Jott wird mehrfach außer Haus sein, ich ebenfalls. Zusätzlich stehen die Jahresend-Elterngespräche und -abende vor der Tür. Zum Glück kann L immer noch einspringen und die Kinder betreuen, anders würde es nicht gehen.

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Sonntag, 26.05.2024

Morgens eine Minecraft-Recherche für die Jungs eingeschoben. Sie hatten in der Schule aufgeschnappt, dass man auf dem Grund von Meeres-Biomen offenbar Atlantis oder zumindest ein Portal nach Atlantis finden könne und wollten mehr dazu wissen. Die Recherche ergab dann, dass das leider nur mit dem entsprechenden Mod funktioniert– den wir außerdem mindestens 2 Mal hätten kaufen müssen; für jeden Account einen (und vermutlich für Jott auch, die ist ja ebenfalls von Minecraft angefixt).


Halbzeit bei den kürzlich vervollständigten Donna-Leon-Krimis: Mit den ersten 15 Bänden bin ich durch, jetzt kommen die nächsten 15. Gut, dass die sich so einfach & schnell weglesen :)


In unserer Nachbarschaft gibt es eine Oberschule mit großem Sportplatz inklusive Tennisplatz, Volleyballplatz und Fußballfeld, auf dem wir auch am Wochenende immer mal wieder Kinder mit und ohne ihre Eltern Fußballspielen sehen. Ich dachte immer, die sind über den Zaun geklettert; davor scheute ich mich. Wie wir aber kürzlich aus zuverlässiger Quelle erfuhren, steht da einfach das Schultor offen und es kann jederzeit jede und jeder aufs Gelände. Das verstand ich als Einladung an die Nachbarschaft und schaute mir das mit den Jungs am Vormittag an. Wir spielten ein bisschen hin und her, gingen nach Hause zum Essen zurück & kamen am Nachmittag wieder, um sehr ausgiebig Fußball zu spielen.

Andere Kinder waren auch da, es ergab sich das ein oder andere Spiel in wechselnden Konstellationen.
Abends ging es glücklich und k.o. (bzw. sehr, nein, unfassbar k.o.– also ich) nach Hause. Ich bin so unsportlich, es ist ein Trauerspiel… Die Fitnessuhr beglückwünschte mich mittendrin zu 150 Aktivminuten, weil mein Puls beim Hin- und Herrennen so hoch war. Später am Abend kündigte sich dann unfassbarer Muskelkater an, ich bin gespannt wie die nächsten Tage werden…
Es war auf jeden Fall richtig schön, mit den Jungs zu bolzen, wir hatten alle jede Menge Spaß und werden das wiederholen :)


Jott hat mir die Haare schön gemacht, ich hab nun wieder einen anständigen Haarschnitt. Wurde auch Zeit, ich sah die letzten Tage ein bisschen zerfleddert aus.

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Samstag, 25.05.2024

Wieder früh aufgestanden, zum Wuhle-Spielplatz gelaufen und dort eine Runde Sport eingeschoben. Ich will nicht soweit gehen und sagen, dass es Spaß macht, aber es ist ein gutes Gefühl sich diese Zeit abzuknapsen.


Jott war auf Wunsch der Kinder mit ihnen auf einem Flohmarkt in der Nachbarschaft. Die Kinder deckten sich mit neuem Spielkram ein. Besonders stolz präsentierten sie einen Tischkicker und ein Abalone-Spiel– für beides gaben sie insgesamt nichtmal zehn Euro aus.

Nebenbei lernten die Kinder von Jott, wie man handelt & das der erste Preis sogut wie nie in Stein gemeißelt ist (alles mit einem Augenzwinkern)– und dass auf die „Händler“-Frage nach einem guten Angebot nicht gemeint ist, im Tausch selbst Spielzeug anzubieten :)


M hat auf Amazon Music Witze- und Sprüche-Streams für sich entdeckt und gibt nun sehr gerne besagte Witze und Sprüche wider– auch wenn er sie nicht versteht und auch wenn sie nicht unbedingt für Kinder geeignet sind. Es ist eine Hölle aus miesen Pointen, verkackten Punchlines und tatsählich sehr unlustigen Witzen. Da müssen wir dann wohl doch mal einschreiten und können ihn das nicht einfach so hören lassen.


Nachmittags fuhren die Kinder und ich in die Stadt. Im Kater Blau an der Jannowitzbrücke sollte es eine Kinderdisco geben. Weil die drei sehr auf elektronische Musik abfahren und auch gern tanzen, wollte ich mir das mal anschauen und sie (eventuell) Party machen lassen. Außerdem war ich neugierig, ich war nämlich bislang weder am/im Holzmarkt noch im Kater Blau.

Wir mussten, wie es sich für einen Club/Disco/wie mans auch immer nennen mag gehört, erst eine Weile anstehen, bekamen am Eingang einen Stempel und durften dann rein– nur um nach einer Besichtigungsrunde nach ca. 10 Minuten direkt wieder zu gehen. Den Kindern war es zu voll, zu laut, zu wuselig und zu stickig, sie klagten über die schlechte Luft und es gab auch nicht wirklich einen Platz wo sie hätten Musikhören & tanzen können– überall standen und saßen Erwachsene im Weg.
Ich teilte ihre Meinung, hielt mich aber zurück– falls es ihnen gefallen hätte, hätte ich nämlich gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Da mich die selben Dinge störten, war ich aber ganz froh das wir schnell wieder gehen konnten.
So wirklich durchdacht schien mir das Ganze nicht zu sein, bzw. schien es mir nicht genügend für Kinder konzipiert zu sein. Mir kam das eher wie eine Gelegenheit für Erwachsene vor, ihre Kinder in eine angesagte Location zu bringen und dann selbst dort abzuhängen.

Auf dem Rückweg vom Holzmarkt zum Ostbahnhof beschwerten sich die Kinder noch über die unfassbaren Mengen an Touris und im Weg herumstehenden Menschen (ich musste innerlich sehr grinsen) und waren dann sehr froh, als sie mit einem Eis in der Hand wieder mit mir in der Bahn nach Hause saßen. Ich, wohlbemerkt, auch– die Ecke war ein einziger Touri- und Hipster-Hotspot. Dann doch lieber mit dem Rad an den See fahren und ggf. eine Soundbox mitnehmen.


Abends fasziniert in den Himmel geschaut– der Himmel strahlte in Orange.

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Freitag, 24.05.2024

Die Zwillinge liefen heute ca. 90% ihres Schulweges allein miteinander. Ich verfolgte sie unauffällig ungefähr die Hälfte des Weges und vergewisserte mich, dass sie alles richtig machten. Als ich mich überzeugt hatte, dass die beiden das schon hinkriegen, ging ich über einen Umweg an der Wuhle nach Hause und freute mich über die größer werdenden Kinder.


Am Nachmittag nach dem Heimkommen vom Abholen der Kinder nochmal an den Rechner gesetzt, mich auf die nächste Woche vorbereitet und lose Enden zusammengeführt/abgeschlossen. Ich mag die Arbeit am Freitagnachmittag (solange es niemand verlangt). Es ist sehr ruhig weil Kollegen und Kunden schon im Feierabend sind, die Kinder sind schon zu Hause und ich muss nirgends mehr hin, ich kann mir mehr oder weniger aussuchen was ich noch machen will… Perfekte Bedingungen.


Abends war erst ab ca. 21 Uhr Ruhe: Die Kinder standen allesamt nach dem Zubettbringen nochmal auf und wollten was, zankten sich wer welches Hörspiel auf Alexa hören darf, M kriegte einen Nervenzusammenbruch weil Alexa nicht verstand was er wollte usw usf.
Ich würde viel, sehr viel tun damit ab 20 Uhr verlässlich Ruhe ist und kein Kind mehr etwas möchte/Aufmerksamkeit auf sich zieht.

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Donnerstag, 23.05.2024

Ins Büro gefahren, gearbeitet, einen Kollegengeburtstag gefeiert, wieder nach Hause gefahren. Sehr unspektakulär, das alles.


Eigentlich war der Plan, pünktlich Feierabend zu machen und zu Hause eine Runde Sport einzuschieben. Leider musste ich aber nochmal ins Büro zurück weil ich meinen Quark vergessen hatte (und den nicht eine Woche im Kühlschrank stehen lassen wollte), dann gabs Verspätung auf der S3 und dann war es spät und ich wollte Jott, die kurz nachdem ich sportbereit gewesen wäre, mit den Kindern vom Schwimmen nach Hause käme, nicht komplett allein lassen. Also kein Sport, stattdessen rödelte ich ein bisschen in der Wohnung herum, nahm Jott und die Kinder in Empfang und verbrachte dann einen entspannten Abend mit Jott.


Action nach dem Abendessen: Der ADAC Rettungshubschrauber startete (mal wieder) von der Wiese hinter der Straße. M war zu cool um sich das Spektakel anzuschauen, die Zwillinge verfolgten es dafür umso gespannter.

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Mittwoch, 22.05.2024

Bürotag anlässlich eines Essens mit Kolleg:innen am Abend.


Im Regel-1:1-Gespräch mit meinem Team Lead wieder gefragt, wie so die Perspektiven sind. Weiterhin schlecht, die Firma spürt die gesamtwirtschaftliche Lage. Ich habe zwar genug zu tun, das sind aber zu ~50% eher Aushilfstätigkeiten und nicht das, was ich (perspektivisch) machen möchte… Mhm.


Das Essen am Abend fand bei einem Spanier am Checkpoint Charlie statt. Sehr touristisch, ich nutzte die Gunst der Stunde und probierte mich mit den Kolleg:innen durch diverse Tapas. Mittendrin schickte ich eine Warnung an Jott– das Essen war sehr, sehr knoblauchhaltig.

Frittierter Manchego, frittierte Zucchini, frittierte Kichererbsenbällchen

Auf dem Heimweg in der blauen Stunde die vielen, vielen Ratten entlang der Leipziger und am Spittelmarkt bemerkt. Die sind wirklich groß, denen scheints da sehr gut zu gehen.

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Dienstag, 21.05.2024

Mit Jott das Verhalten der Kinder am Wochenende Revue passieren lassen und festgestellt, dass wir beide nicht mit ihnen auf die Beerdigung von Jotts Opa gehen möchten. Das Risiko ist uns zu groß, dass sie sich vor versammelter Runde komplett daneben benehmen und sich nicht zusammenreißen können.
Daraufhin beschlossen, dass Jott allein fahren wird während ich mit den Kindern zu Hause bleibe.


M hat nun bei Adidas offiziell eine Herrenschuhgröße– in der 39 passen ihm keine Sportschuhe mehr, es muss die 40 sein. Wo will das Kind nur hinwachsen…

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Montag, 20.05.2024

Morgens sehr fasziniert von unserer Aussicht auf den Riebeckplatz gewesen. Verkehr auf drei Etagen, das ist schon nicht so ganz alltäglich.

Mich außerdem an Stadt-Ansichten probiert und beim Angucken der Bilder sehr froh gewesen, dass ich nichts beruflich in Richtung Fotografie mache.

Die Schere zwischen Vorstellung Realität ist bei diesem Bild besonders groß…


Große (pubertäre) Freude über die vielen MILES-Autos mit dem abgekratzten unteren E-Strich.


Wir brachen nach einem gemeinsamen Frühstück bei H und N nach Hause auf. Kurz nach Fahrt erzählte uns M einen selbst erfundenen Witz, den er mit den Worten „Der ist sehr böse“ anteaserte:

Harry zu Hagrid: „Hagrid, in dieser Welt ist alles lebendig– die Schokofrösche, die Bilder, die Treppen… Gibt es hier auch etwas, das nicht lebt?“

Hagrid: „Deine Eltern, Harry“

Das verschlug Jott und mir dann doch für ein paar Sekunden die Sprache– gefolgt von einem „Huiuihuih“.

Wenn das wirklich eine Eigenkreation ist, bin ich sehr beeindruckt.


Im späteren Verlauf der Fahrt drehten dann leider vor allem J und M so durch & frei, dass wir 500m Meter Luftlinie vor unserem zu Hause anhielten und kurz davor waren, die beiden den Rest der Fahrt laufen zu lassen.
Sie hatten sich so sehr in ihre Quatschstimmung reingesteigert, dass sie überhaupt nicht mehr zugänglich waren, sich über alles kaputtlachten, unfassbar respektlos und doof waren und einfach nicht mehr runterkamen. Ganz schwierige Stimmung, weder für mich noch Jott– die ja auch noch Auto fahren musste– zu ertragen.

Nachdem Jott dann gebremst hatte und Js Tür schon offen war, beruhigten sie sich dann doch nochmal.

… das man sich ständig mit diesem Scheiß beschäftigen muss.


Nachmittags mit G auf den Wuhlespielplatz gegangen. Während sie am Klettergerüst und meinen Gymnastikringen hangelte, machte ich eine Runde Sport.


Am Abend dann weitere Kinder-Eskalation. Alle drei, besonders aber die Jungs, sind momentan nur schwer zu ertragen mit ihren ständigen Forderungen, der Undankbarkeit, Respektlosigkeit und ihrem Mangel an Demut & Einsicht.