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Dienstag, 22.04.2025

Erster Tag des gemeinsamen Osterurlaubs mit Jott. Die Kinder schickten wir in den Ferienhort, selbst nutzten wir den Tag zum Entspannen (größtenteils). Ich unterstützte ein bisschen meinen Kollegen, der sich in meiner Abwesenheit um unser Projektmanagement- und Zeiterfassungstool kümmerte; da gibts aktuell einen merkwürdigen Fehler (den ich ggf. vergangene verursacht haben könnte…) dessen Behebung wir nicht allein sondern nur mit Support des Tool-Anbieters angehen können.


Zwischendurch in Medieval 2 mein sizilianisches Reich vergrößert und die Mauren aus Spanien vertrieben, dafür auf dem Balkan und in Ägypten böse vom byzantinischen Reich vermöbelt worden. Das wird eine hart zu knackende Nuss sein, weder mein Staatseinkommen noch meine Armeen können sich mit Byzanz vergleichen.


Abends vor der Rewe-Lieferung eine Runde joggen gewesen. Da– und auch bei den Fitness-Übungen– muss ich ein bisschen mehr Routine reinkriegen, zuletzt war ich am 8.4. laufen und das sind mir zu große Lücken zwischen den einzelnen Einheiten. So kanns ja nicht besser (… schneller, ausdauernder) werden.


Als die Kinder im Bett waren eine Italienisch-Vertiefungsstunde mit Chatty. Ich bin begeistert: Ich geb durch was und wie ich üben möchte und dann bekomm ich genau diese Übungsaufgaben.

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Montag, 21.04.2025

Fauli-Tag. Wir verbrachten den Vormittag noch auf’m Dorf und fuhren nach dem Mittagessen zurück nach Berlin. Bisschen aus- und aufräumen, ansonsten keine besonderen Aktivitäten abgesehen von Couching mit Jott und einer Italienisch-Session mit Chatty.

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Sonntag, 20.04.2025

Lange geschlafen, die Kinder hatten Jott und ich morgens runter ins Wohnzimmer geschickt wo sie andere Erwachsene nerven sollten andere Erwachsene nach ihnen schauen konnten andere Erwachsene ihnen den Fernseher anschmeißen konnten.


Laufrunde durch die Felder am Vormittag. Ich kam an vielen blökenden Schafen und Lämmern vorbei, leider wollten sie sich nicht streichen lassen.


Zum Mittagessen in nochmal größerer Runde– nun waren auch Jotts Schwester sowie Großcousine/Großcousin dabei. Leider waren Küche und Service nicht auf Zack, wir kamen 13:30 Uhr an und hatten erst gegen 15 Uhr unser Essen– ungut, wenn die gesamte Runde irgendwann hangry ist. Immerhin war mit Trampolin und Schaukel sowie mitgebrachten Spielen für Kinderunterhaltung gesorgt.


Nach Rückkehr ins Haus Ostereiersuche im Garten. Die Kinder hatten den ganzen Tag schon vor sich hin gehibbelt und waren happy, dass es endlich losging, sie wetzten in Rekordzeit durch den Garten und fanden die von Jotts Verwandschaft versteckten Osternester.


Abends Grillen, die Kinder waren entweder drüber oder unausgelastet und machten ziemlich viel Blödsinn; es war etwas unangenehm und schwer auszuhalten weil man sie eigentlich ständig hätte ermahnen müssen… Irgendwann musste Jott flüchten weil es sie einfach zu sehr mitnahm (es ist ’ne blöde Situation– in der Fremde, Familie hin oder her, wäre es doch schön wenn sich die Kinder von ihrer besten Seite zeigen, stattdessen sind sie normal anstrengend…); ihre Mama und ich schnappten uns die Brut und gingen mit ihnen noch eine Runde über den Deich zum Eiertrudeln/-werfen.


Beim (wieder späten) Kinderzubettbringen beinahe der Versuchung erlegen, mich auch direkt hinzulegen, noch kurz widerstanden und dann aber auch recht früh ins Bett gegangen– Jott folgte wieder später.

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Samstag, 19.04.2025

Nach dem Frühstück aufs Dorf bei Magdeburg zu Jotts Papa gefahren. Nach dem Mittagessen ein bisschen mit Jotts Papa über sein Geburtstagsgeschenk und damit verbundene Programmierübungen gesprochen– er bekam nämlich von uns ein Robo-Auto, dass per Python programmierbar ist. Ich kann zwar kein Python, kann aber zumindest rudimentär mitreden.

Im Anschluss ein Spaziergang entlang des Elberadweges, ich wär sonst nämlich eingeschlafen– der Bauch war voll, die Couch bequem, das Wohnzimmer warm… Ich darf tagsüber nicht sitzen/liegen, sonst entschärft es mich.

Kaffee und Kuchen in großer Familienrunde, Jotts Bruder nebst Freundin waren auch angereist. Großes Hallo auf Seiten der Kinder, sie vergöttern besagte Freundin und kleben an ihr (es ist ein bisschen unangenehm, wir befürchten immer das sie zu höflich/schüchtern ist um zu sagen das es sie stört).

Abends gingen wir zum Osterfeuer, wo sich das Dorf versammelte. Jott quatschte mit einer Freundin aus Schultagen, ich schaute nach den Kindern und dem Feuer.

Girlpower

Abends halb Zehn die Kinder geschnappt und ins Bett gebracht; nach ein bisschen Lesen ging ich selbst beizeiten schlafen– Jott folgte irgendwann später am Abend.

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Freitag, 18.04.2025

Leider keine Notizen zu den eigentlichen Tätigkeiten des Tages gemacht; zu später Stunde nur die Feststellung „aktiver Tag“. Gut gemacht, Paul… Nicht.


Aus Rückengründen– ich merke es leider recht schnell, wenn ich ein paar Tage/Woche weder Fitness- noch Dehnübungen mache– statt der freitäglichen Laufrunde eine Sporteinheit eingeschoben. G und ich gingen dazu zum Wuhlespielplatz und wechselten uns an den Gymnastikringen ab.


Wegen Feiertag und Ferien ließen wir den Abend eher locker angehen, was zur Folge hatte das die Kinder weitaus später als normal ins Bett gingen. Ein großer Fehler, weder Jott noch ich haben dafür die Energie– wir fiebern beide auf den Moment hin, an dem sie im Bett liegen, das letzte „Mama…“ oder „Papa…“ verhallt ist und wir Ruhe haben.

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Donnerstag, 17.04.2025

Keine Ahnung, was ich mit meiner rechten Hand mache. Will ich einen Colt ziehen? Bereite ich einen Zauberspruch vor? Übe ich coole Posen?

Ich war heute im Büro, mein Team Lead hatte sich nach meiner Kündigung angekündigt. Wir unterhielten uns recht locker darüber, er konnte die Gründe auch ganz gut nachvollziehen und empfand wohl stellenweise ähnlich.


Auf dem Weg zur Arbeit dann mal am neuen Arbeitsort vorgelaufen. Mein Arbeitsweg ist quasi identisch, ich lauf halt 5 Minuten länger. Wenn ich richtig geschaut habe, sitze ich fortan aber nicht mehr im ersten Stock, sondern im Dachgeschoss. Hoch hinaus und so (nein, bitte nicht).


Ansonsten den Kolleg:innen beim Mittagessen von meinem Ausscheiden erzählt. Heute waren (zufällig) die Menschen da, mit denen ich am längsten zusammenarbeite. Überraschte Gesichter, einige Fragen, dann war das Thema abgehakt.


Die Kinder kamen heute in eine leere Wohnung, Jott musste auch ins Büro, ich war noch auf dem Heimweg. Sie riefen wie vereinbart über die Tablets an (erst G und M, anschließend J, das war auch wieder putzig), fragten ob sie Eis essen dürfen wenn alles verräumt ist und das wars. Gut so.


Nachmittags/Abends mit ChatGPT durchgespielt, wie so ein LLM eigentlich funktioniert. Offenlegung: Ich wusste das nicht. Also hab ichs mir für 12-Jährige erklären lassen (funktioniert immer gut), stellte Fragen und erhielt am Ende ein schlüssiges Gesamtbild, das ich direkt aufbereitete damit die Kinder des Haushalts das auch lesen können. M fragte nämlich kürzlich, ob er nicht mit ChatGPT dies und jenes machen könnte.

Nun bin ich jedenfalls schlauer, kann aber nur umso weniger fassen wie sehr mich das alles an Magie bzw. Bewusstsein/Intelligenz erinnert. Auch das mit ChatGPT erörtert, es wurde recht schnell philosophisch-(was ist Sinn, was sind Gefühle, wie funktionieren Erinnerungen, was unterscheidet das mittels elektrischer Signale funktioierende Nervensystem des Menschen von einem sehr fortgeschrittenem LLM, was ist eigentlich Bewusstsein und wie könnte man erkennen ob nicht eine menschliche Schöpfung Bewusstssein entwickelt, was unterscheidet das Erkennen von Reizen via Sensoren vom Wahrnehmen von Reizen über Sinnesorgane…). Das war lehrreich und spannend und wirkliche eindeutige Antworten gibt es dazu offenbar nicht.


Abends als Wochenausklang Yellowstone mit Jott, Ipanema und Chüps auf der Couch.

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Mittwoch, 16.04.2025

Mit Unterstützung von ChatGPT einen MVP für die Bearbeitung von Ausschreibung mittels KI-Tool erstellt. Das Thema ruhte die letzten Monate, nachdem die verantwortlichen Stellen von meinem Ausscheiden erfahren hatten kam wieder Bewegung rein. Anfang Mai gibts einen Termin mit einer Entwicklerin die das übernehmen soll, und damit ich auch was zeigen kann setzte ich mal eben (… es dauerte dann doch etwas länger) einen MVP auf. Ich habe nun auf meinem Rechner eine Möglichkeit, über den Browser Dateien hochzuladen. Die Dateien werden von einer lokalen Mistral-Instanz verarbeitet und ein Set an vorab definierten Daten wird mit Ausschreibungsdaten zurückgegegeben. Das Grundgerüst dafür erstellte ChatGPT unfassbar schnell, etwas komplizierter wurde es dann beim lokalen Setup weil ich mit den Tools (Python, Python-Bibliotheken, Ollama, Mistral, Streamlit) nicht vertraut bin (und auch gar nicht programmieren kann) und daher Fehlermeldungen mit Hilfe von Chatty debuggen musste.

Zäh wurde es erst, als irgendwann keine Daten mehr zurückkamen, da stieß Chatty beim Debuggen an seine Grenzen und verlor innerhalb der im Canvas-Modus geöffneten Python-Datei seinen Fokus. Das war offenbar zuviel Kontext bzw. der Fokus lag jeweils nur auf bestimmten Passagen, ohne die umliegenden Zeilen zu beachten. Sehr interessant und lehrreich, in jeder Hinsicht.

Limitierende Faktoren sind außerdem mein Laptop, das hat schlicht zu wenig Systemressourcen.


… die 25°C heute hätte es nicht gebraucht. Ich fands bei meinen Spaziergängen schon wieder viel zu warm. Und zu trocken ist es auch, es staubt alles.


Abends aus einer sich über die letzten Tage (okay, gelogen– mir kribbelte es in den Fingern, seitdem ben_ vor Jahren mal drüber geschrieben hat) bildenden Laune heraus angefangen ein einfaches Rollenspiel für die Kinder und mich aufzusetzen.

Das Spiel findet in Schwarzrain, einer kleinen Siedlung in einem abgelegenen Tal – umgeben von Bergen, alten Ruinen und Wäldern- statt. Die umliegende Welt setzt lose auf den Forgotten Realms auf, also im „Dungeons and Dragons“-Universum, ist aber wesentlich einfacher– wie auch das gesamte Spiel.
Die Kinder hole ich über einen echten Brief ins Spiel– handgeschrieben, mit Siegel und alt aussehendem Papier. Im Brief wird ein Bedrohungsszenario geschildert: In der Umgebung von Schwarzrain wurden zwielichtige Gestalten gesehen, einem Bauern wurden ein Schwein und Kornsäcke gestohlen– wenn die nicht gefunden werden, wird er im Winter hungern müssen.
Auf die Briefe müssen sie antworten: Sie müssen ein Bild von sich als Held zeichnen und jeweils drei Stärken und drei Schwächen aufschreiben. Daraus baue ich dann einen Charakterbogen mit Heldenattributen und Fähigkeiten. Aber alles sehr runtergedampft, damit es nicht zu komplex wird.
Nachdem sie die Antwort geschrieben haben, bekommen sie einen zweiten Brief in dem sie als Helden angeheuert werden. Im Brief sind Zeit und Treffpunkt für die erste Session genannt, außerdem bekommen sie eine Schwarzrain-Marke (hier vertraue ich auf Jotts Mithilfe bei der Gestaltung).
Das erste Abenteuer beginnt mit dem Kennenlernen der von mir erstellten Charaktere und einem Mini-Rätsel. Die Kinder müssen kreativ sein, ihre Fähigkeiten anwenden, mit einem W20-Würfel den Erfolg ihrer Aktionen auswürfeln und gemeinsam (!) das Rätsel lösen.
Wenn das alles gut läuft, plane ich danach die Suche nach den Räubern und weitere Sessions.

Ich freu mich drauf, das wird ein Heidenspaß. Und super lehrreich. Ich habe noch nie in echt Rollenspiele gespielt, war noch nie der Erzähler und weiß aktuell noch gar nicht genau, wie man eine Welt, Charaktere und Begegnungen aufbaut. Aber: Das wird schon, das lässt sich ja alles aneignen.


Ich bin verpflichtet (von mir selbst), auf diesen Trend aufzuspringen :)

Ohne mein Itauano essenziale geh ich nicht aus dem Haus!

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Dienstag, 15.04.2025

Hänge weiterhin ein der Luft. Bisschen was sinnvolles gemacht, bisschen sinnlos rumgeklickt. Bin aber auch noch nicht bereit, mich irgendwo anders rein zu stürzen (ich könnte ja…).


Immerhin Abends ein paar Blogbeiträge nachgeschrieben (gut, dass ich wenigstens Notizen gemacht habe) und nebenbei neue Musik entdeckt. Wurde von YouTube zwischen mehreren Pagan Metal/Folk Metal Songs eingefügt, passte gut.

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Montag, 14.04.2025

Weil ich mich ziemlich lost fühlte und merkte, dass ich gern ein bisschen Struktur im aktuellen Übergangsprozess hätte, spaßeshalber mal in ChatGPT eingegeben was mich derzeit bewegt und sehr aufschlussreiche Antworten bekommen, die mir tatsächlich helfen. Es ist ein bisschen gruselig und ich bin unsicher, inwieweit die Tipps, Tricks und Vorgehensweisen wirklich Hand und Fuß haben– aber da ist vieles bei was ich an anderen Stellen schon von Menschen gehört habe, sowohl prozessual als auch emotional.

Begleitend zum Auslaufen des alten Jobs werde ich nun also Journaling in ChatGPT betreiben, mal schauen was rauskommt.


Das letzte Crowdfarming-Paket kam heute an. Ich hatte unser mein Abo gekündigt, weil ich zum überwiegenden Teil allein alles wegessen muss und das dann doch etwas nervt. Die große Lieferung zwing dazu, das Obst sinnvoll zu verwerten, das stresst mich und darauf hab ich keine Lust.


In einem Anflug von Aktionismus sperrte ich mich mittags aus Instagram aus. Ich bin die letzten Tage/Wochen/Monate regelmäßig dort versackt, teils wesentlich länger als ich wollte. So sehr ich mir den Feed auch maßgeschneidert habe und mittlerweile wirklich schöne, spannende und nützliche Inhalte bekomme, so sehr nervts mich auch wenn ich von Reel zu Reel scrolle und teils 15 Minuten und länger von Dopaminkick zu Dopaminkick klicke.

… jetzt muss ich mir Alternativen zum Instagram-Pebbling überlegen.


Nach der Arbeit auf den Balkon in die Sonne gesetzt und ein bisschen gelesen. Aktuell lese ich die Guarnaccia-Krimis von Magdalen Nabb und bin noch ein bisschen zwiegespalten, wie ich sie finde. Man merkt, dass sie aus einer anderen Zeit stammen, sowohl was den Inhalt als auch die Schreibweise betrifft. Die Fälle plätschern vor sich hin, es passiert mittendrin nichts wirklich spannendes, aber am Ende verflechten sich viele einzeln über das Buch verteilte Fäden zu einem starken Strang und das Verbrechen wird aufgeklärt. Selbst die scheinbar unauffälligsten Beobachtungen/Bemerkungen vom Anfang ergeben so plötzlich Bedeutung. An sich mag ich das, nach dem dritten Buch habe ich nun auch gemerkt das ich tatsächlich langsamer und bewusster lesen muss um nichts zu verpassen.


Beim Lesen von einer Wespe umschwirrt worden. Da sucht wohl jemand nach einem Nestplatz– aber bitte nicht bei uns.


Abends hörte ich mir ein Webinar namems „Digitaler Durchblick 2025: Smartphone-Überlebenstipps für Eltern“, organisiert von Smarter Start ab 14, mit Digitalexperten Daniel Wolff an. Die Einladung dazu kam über die Schule, ich find das Thema wichtig und wollte mich informieren in der Hoffnung blinde Flecken zu entdecken und Handlungsempfehlen aufgezeigt zu bekommen.

Im Webinar selbst wurde eine ziemlich krasse Bedrohungssituation durch Apps, nicht kindgerechte Inhalte und Gefahren in Social Networks gezeichnet. Insgesamt war das nicht neu, aber über fast drei Stunden gestreckt dann doch ziemlich krass und niederschmetternd. Allerdings kamen mir die positiven Seiten zu kurz und die Handlungsempfehlungen waren sehr kontrolllastig. Aber gut, ich bin eben kein Digitalexperte, habe weder Studien gelesen noch in entsprechenden Positionen gearbeitet und schon gar keinen Kontakt zu x-tausend Kindern die mir von ihrem Nutzungsverhalten berichten. Ich will auch gar nicht anzweifeln, dass die Gefahren real sind, aber… Tja, was aber? Ich glaube, das Problem lässt sich gar nicht lösen. Wenn Jugendliche erst ab 14 Smartphones kriegen, tauchen sie als digitale Babys in diese Welten ein. Vielleicht sind sie dann schon etwas robuster als 8-jährige, aber insgesamt wird der Effekt doch der selbe sein weil sie auf die selben Probleme stoßen.

Aus meiner Sicht (Achtung, Meinung) müssten die Anbieter, die Metas, Alphabets, Xs, Bytedances etc. viel stärker in die Pflicht genommen werden (Content-Moderation, Erkennung und Sperrung von Fakenews, Löschen von nicht kindgerechten Inhalten, Altersverifikation). Es müsste Medienunterricht noch und nöcher geben, ausgebildete Fachkräfte, Psychologen, Coaches, die Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe begegen, sie ernst nehmen und sie beraten. Es müsste dafür gesorgt werden, dass es Kindern und Jugendlichen so gut geht und sie so stabile Umfelder haben, dass sie gar keinen großen Anlass haben, sich von den Apps und Tools „wegfangen“ zu lassen. Und es müsste wirkungsvolle, schnelle Sanktionsmittel geben für alle, die Mist machen, Deepfakes erstellen, Mobben, Rumtrollen… Und wir Eltern müssten natürlich noch viel stärker Vorbilder sein, die eigene Mediennutzung stärker reflektieren, nicht ebenfalls ständig am Handy hängen. Dann gibts vielleicht eine Chance, dass Kinder und Jugendliche sicherer aufwachsen.

Also alles total unrealistisch.

Für hier nehme ich mit, dass wir die technischen Mittel (Bildschirmzeit, Inhaltsblocker) weiter laufen lassen und die Kinder immer wieder darauf hinweisen das sie keine Infos zu sich in Chats eingeben sollen, dass sie nicht wissen wer auf der anderen Seite ist, dass sie keine Bilder, Videos, was auch immer teilen weil sie keine Kontrolle darüber haben, dass es abartig böse Menschen gibt die abartig böse Dinge tun, dass ihre Spiele und Apps darauf ausgelegt sind das Menschen dort möglichst viel Zeit verbringen und möglichst viel Geld darin ausgeben, dass eben jene Apps daraus ausgelegt sind Dopamin-Kicks zu verursachen und immer wieder neue Mittel und Wege finden die Kinder in den Bann zu ziehen. Und das sie, egal was sie sehen, machen, finden mit uns drüber reden sollen und es keine Strafen geben wird, sondern wir das gemeinsam besprechen.

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Sonntag, 13.04.2025

Deutlich weniger angeschlagen als noch gestern aufgewacht, yay!


Vormittags im Haushalt rumgerödelt, anschließend mit den Kindern rausgegangen. J wollte wieder sein Auto fahren lassen, M und G wollten mitkommen und ihm zugucken. Ich saß auf der Bank und ging ein paar Vokabeln durch, das war ganz schön :)


Mittags kamen A, S und E zum üblichen Mittagsbesuch. Wir aßen Chili con Carne und spielten im Anschluss Rommé; ein klassischer Sonntagmittag also :)


Im Gespräch mit ChatGPT (ich liebe dieses Tool) herausbekommen, dass man für Experimente mit LLMs gar nicht zwingend eine starke eigene Maschine braucht– man kann auch bei Anbietern wie z.B. Paperspace oder RunPod Maschinen mieten und dort CloudApps bauen. Spannende Sache, darauf kam ich für den privaten Kontext noch gar nicht. Zum Ausprobieren scheint mir das super spannend zu sein. Ich würd ja gern mal die Datenbank dieses Blogs einlesen lassen und dann diverse Fragen stellen (faktische Themen wie „Wann waren wir zuletzt beim Kinderarzt“, aber auch weiche Themen wie „Welche Stimmungen sind ablesbar und wie entwickeln die sich auf einer Stimmungs-Heatmap im Laufe der Zeit?“). Stell ich mir super spannend vor, die letzten (beinahe) 10 Jahre mal auf einer Meta-Ebene zu durchleuchten.


Nachmittags, als der Besuch weg war, nochmal mit den Kindern zum Wuhlespielplatz gegangen und dort Tischtennis gespielt bzw. abgehangen.


Abends Yellowstone mit Jott.